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Bürgermeister von Illingen bietet dem 1. FC Saarbrücken Fläche für Stadionneubau an

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Armin König. Foto: Robby Lorenz

„Wenn Saarbrücken seinen ersten Fußballclub nicht haben will, dann ist das halt so“, sagt Armin König, Bürgermeister der Gemeinde Illingen: „Andere Kommunen würden sich über ein solches, überregional bekanntes Aushängeschild freuen.“

Das Angebot
Und der CDU-Politiker legt ein überraschendes Angebot nach. „Wir haben vor einiger Zeit in Bürgerversammlungen den Weg für drei Gewerbegebiete frei gemacht“, berichtet König: „Eines davon liegt am sogenannten Humes-Kreuz direkt an der Autobahn und unweit vom Autobahnkreuz Saarbrücken. Wir als Gemeinde Illingen können dem 1. FC Saarbrücken natürlich kein Stadion bauen, aber wir könnten dort die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine solche Sportstätte schaffen.“

Das Angebot von König kommt genau drei Tage nach der Ankündigung der Stadt Saarbrücken, dass der FCS während der Bauphase nicht ins Ludwigsparkstadion zurückkehren kann. Frühestens Anfang 2020 ist dies möglich, was den Verein in einen Schock versetzt hat.

Seither hagelt es gegenseitige Schuldzuweisungen. Das Verhältnis zur Politik ist mehr als belastet. Die spannende Frage: Wie reagiert Hartmut Ostermann, der Präsident des 1. FC Saarbrücken? Wendet er sich aus Enttäuschung von der Stadt ab und baut woanders ein eigenes Stadion, aus eigenen Mitteln?

Der Plan
In Illingen hat Bürgermeister König den Plan des insgesamt 10,5 Hektar großen Areals auf dem Schreibtisch. „Wir bräuchten jetzt ein sogenanntes Pflichtenheft, um den genauen Zuschnitt des Geländes ermitteln zu können.“ Sicher ist, dass nicht alle Grundstücke im Besitz der Gemeinde sind.

„Es gibt bei uns aber kein Problem, das nicht zu lösen ist“, sagt König. Das gelte auch für die Finanzierung und die mögliche Übernahme im Erbbaurecht. Sollte Königs Idee beim FCS auf Gegenliebe stoßen, müssten zunächst Illingens Orts- und Gemeinderat zustimmen und auch die Belange der Nachbar-Kommune Eppelborn einbezogen werden. Im Flächennutzungsplan müsste aus dem Gewerbegebiet ein Sondergebiet gemacht werden.

„Sollte das alles reibungslos ablaufen, könnte man in fünf Monaten mit der Erschließung beginnen“, sagt König.

Mit Verwendung von SZ-Material (Patric Cordier).

© WhatsBroadcast
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