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A8 Saarlouis Richtung Neunkirchen in Höhe Kreuz Saarbrücken Gefahr durch ein PKW-Rad auf der Fahrbahn (00:06)

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Bekommt das Bertha-Bruch-Heim einen Teil der Kosten bald aus den Saar-Kommunen?

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Reinhold Jost bei einem Besuch des Bertha-Bruch-Tierheims in Saarbrücken (2015). Archivfoto: BeckerBredel

29 000 Euro jährlich erhält der Tierschutzverein Saarbrücken ab 2018 zusätzlich von der Landeshauptstadt für das Bertha-Bruch-Heim. Das hat der Stadtrat in seiner ersten Dezembersitzung am Dienstag voriger Woche (6. Dezember 2017) beschlossen. Insgesamt überweist die Stadtkasse dann dem Heim 64 000 Euro pro Jahr zur Betreuung von Fundtieren.

Der Plan
Der Landestierschutzbeauftragte Hans-Friedrich Willimzik will für die Tierheim-Finanzierung in Saarbrücken noch mehr erreichen und sie auf eine viel breitere Grundlage stellen. Als Beispiel nennt der Tierarzt das Hedwig-Trampert-Heim in Dillingen, wo das bereits geschehen ist.

Damit das dortige Heim die Fundtiere aus den Landkreisen Saarlouis und Merzig-Wadern betreuen kann, haben die Kreise und Mitgliedskommunen 2015 mit dem Tierschutzverein Untere Saar einen Vertrag geschlossen, der die Finanzierung der Betriebskosten des Heims etwa zur Hälfte sichert.

Die Städte und Gemeinden beider Landkreise zahlen inzwischen 0,94 Euro pro Einwohner pro Jahr – mit einer jährlichen Steigerung um zwei Cent. Ein ähnliches Modell schwebt Willimzik für den Regionalverband Saarbrücken vor. „Ich möchte erreichen, dass die Städte und Gemeinden zu ihrer Verantwortung stehen“, sagt er.

Dem Tierschützer schwebt vor, dass auch das Bertha-Bruch-Heim künftig einen erheblichen Teil seiner Kosten aus den umliegenden Kommunen erhält. „Es geht um die Sicherheit“, sagt Willimzik. Für die Tiere, den Heimbetrieb und die Menschen, die dahinterstehen.

Die Aufgaben der Kommunen
Dazu gehöre eine klare Zuordnung, welche Kommune für ein Heim mitbezahlt. Es übernehme ja nun einmal zum größten Teil mit Ehrenamtlichen eine öffentliche Aufgabe. „Müssten das die Kommunen selbst erledigen, dann hätten die Kosten doch ganz andere Dimensionen.“

Umgekehrt würde der Tierschutzverein als Empfänger der Zuschüsse dem sogenannten Konsortialführer, also etwa dem Regionalverbandsdirektor, jedes Jahr eine Bilanz vorlegen und damit sicherstellen, dass das Geld der Vertragspartner auch sachgerecht verwendet war.

Mit Verwendung von SZ-Material (Frank Kohler). 

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