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A8 Saarlouis Richtung Luxemburg zwischen Dillingen-Mitte und Rehlingen Unfall, Gefahr durch Personen auf der Fahrbahn, fahren Sie bitte besonders vorsichtig (04:22)

A8

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Angst um Gesundheit und Sicherheit: Hilferuf einer weiteren Saarbrücker Schule

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Sogar ein Fernsehteam von RTL war bei der Bruchwiesen-Schule in Saarbrücken zu Besuch. Foto: BeckerBredel

„Bei uns ist die Hölle los!“, heißt es gestern aus dem Sekretariat der Gemeinschaftsschule Bruchwiese in Saarbrücken. Die Berichterstattung der SZ über den Brandbrief des Kollegiums über die verheerenden Zustände an der Schule haben für Medienrummel gesorgt.

Weitere Schule meldet sich
Dies sei kein Einzelfall, kommentierten Bildungsakteure. Der SZ liegt nun ein weiteres Schreiben vor: Auf sechs Seiten schildern die Lehrer der Gemeinschaftsschule (GemS) Saarbrücken-Dudweiler Bildungsminister Ulrich Commerçon (SPD) ihre zunehmende Überforderung und Frustration.

Das Arbeitspensum und die Arbeitsbedingungen wirkten sich „im höchsten Maße negativ auf unsere Gesundheit und die allgemeine Sicherheit an unserer Schule“ aus. Der Krankenstand im Kollegium sei so hoch wie nie: „Unter den jetzigen Bedingungen sehen wir uns nicht mehr in der Lage, unserem Bildungsauftrag gerecht zu werden.“

Mit Sorge beobachte das Kollegium eine sinkende Kooperationsbereitschaft der Eltern. Diese erschienen nur in geringer Zahl bei Elternabenden und beschwerten sich in unangemessener Form. Auch die Zahl der gewaltsamen Konflikte zwischen den Schülern steige. Es fehle eine ausreichende psychologische Betreuung von Schülern und Lehrern.

Es fehle zudem an Förderschullehrern, geeigneten Räumlichkeiten sowie Zeit für Absprachen. „Wir arbeiten an der Nahtstelle, an der die Gesellschaft auseinanderbricht, und fühlen uns im Stich gelassen, da wir erkennen müssen, dass das bestehende System kollabiert“, schreiben sie.

Das sagt das Bildungsministerium
Auf SZ-Anfrage heißt es aus dem Bildungsministerium: „Das Ministerium nimmt diese Belastungsanzeige sehr ernst und hält die Verstärkung der Ressourcen und den Aufbau multiprofessioneller Teams an der Gemeinschaftsschule Dudweiler und auch an anderen Gemeinschaftsschulen mit ähnlichen Belastungen für notwendig.“

Im neuen Jahr sollen laut Ministerium zehn besonders belastete Schulen im Raum Völklingen, Saarbrücken und Neunkirchen (fünf Grundschulen und fünf Gemeinschaftsschulen) mehr Ressourcen erhalten, die etwa für Doppelbesetzung des Unterrichts, für kleinere Klassen und für zusätzliche Fördermaßnahmen eingesetzt werden können. Schulen sollen Anrechnungsstunden für notwendige Absprachen erhalten.

Lehrer durch Experten bei der Erstellung von Förderkonzepten unterstützt werden und an Schulen, die mit ähnlichen Bedingungen erfolgreich umgehen, hospitieren können. Im Haushalt 2018 seien zusätzlich 446 000 Euro für belastete Schulen eingeplant.

Mit Verwendung von SZ-Material (Ute Kirch).

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Crash auf der A 8 bei Merzig: Geisterfahrerin tot

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Symbolfoto: +++(c) dpa - Bildfunk+++

Ein Unfall durch eine Geisterfahrt auf der A 8 bei Merzig hat gestern Abend (14. Dezember 2017) eine 57-jährige Frau aus dem Kreis Merzig-Wadern das Leben gekostet. Sie war auf der Autobahn in falscher Fahrtrichtung unterwegs und mit ihrem Wagen auf ein entgegenkommendes Fahrzeug geprallt.

Der 40-jährige Fahrer dieses Autos wurde am Knie verletzt und nach Mitteilung der Polizei in eine Klinik gebracht. Die Frau erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Die Feuerwehr war mit sechs Fahrzeugen im Einsatz, dazu Sanitäter, Notarzt und Polizei. Die A 8 war bis in den Abend hinein voll gesperrt.

Mit Verwendung von SZ-Material (Rolf Ruppenthal).

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Klingende Gärten im Freizeitzentrum Finkenrech

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Foto: Veranstalter

Auf drei Bühnen mit dabei sind das Brasil Quartett von Ro Gebhardt, Vegas Azzurro, Country Crash, Kunkels7, Bossa Quattro, Einfach Jaa und der Kohlbachtaler Drehorgel Musikant.

„Diese Veranstaltung kann man mit allen Sinnen genießen. Augen und Ohren kommen voll auf ihre Kosten“, freut sich Landrat Sören Meng schon jetzt auf die in der Region einzigartige Veranstaltung.

Parallel zum Musikprogramm präsentieren die Rosenvereine des Landkreises Neunkirchen bereits ab 11.00 Uhr in den Tagungsräumen des Landhotels Finkenrech ihre alljährliche Kreisrosenschau.

Auf dem angrenzenden Rosen- und Gartenmarkt werden u.a. Kräuter, Stauden, Gartendekoration, Naturprodukte und natürlich Rosen zum Verkauf angeboten.

Auch die kulinarischen Genüsse kommen nicht zu kurz. In der Gartenanlage werden verschiedenste Leckereien angeboten, während die SaarLandFrauen Dirmingen im Untergeschoss des Landhotels selbstgebackenen Kuchen verkaufen.

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Foto: Veranstalter

Das Picknick auf der großen Wiese verleiht der Veranstaltung einen ganz besonderen Charakter. Die Besucher sind herzlich dazu eingeladen, sich von zu Hause eine Decke mitzubringen und es sich vor der Bühne gemütlich zu machen. Für alle, die hierbei das „Rundum-sorglos-Paket“ genießen möchten, bietet das Restaurant „Orangerie Finkenrech“ prall gefüllte Picknickkörbe an, deren Inhalt man im Garten bei Live-Musik genießen kann.

Übersicht Musikprogramm:

Bühne Picknick-Wiese
12.00 - 14.00 Uhr Brasil Quartett
14.30 - 16.30 Uhr Vegas Azzurro
17.00 - 19.00 Uhr Country Crash

Bühne Asiatischer Garten
12.30 - 13.30 Uhr Kunkels7
14.15 - 16.15 Uhr Bossa Quattro
17.00 - 19.00 Uhr Einfach Jaa

Pavillon Rosengarten
13.30 -18.00 Uhr Der Kohlbachtaler Drehorgel Musikant

Informationen:
Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises Neunkirchen, Am Bergwerk Reden 10, 66578 Schiffweiler/Landsweiler-Reden, Telefon 06821/972920, www.finkenrech.de, E-Mail: info@finkenrech.de

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Neben dem Fashion Outlet Zweibrücken entsteht jetzt eine Kartbahn-Halle

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Kartfahren ist bald auch in Zweibrücken möglich. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Der Zweibrücker Antonio Cipolla baut neben dem Fashion Outlet eine Kartbahn-Halle. In den nächsten Tagen soll der Bau losgehen, die Eröffnung im Sommer 2018 unter dem Namen „Karthaus“ sein.

Besonderheit dieser mit 3000 Quadratmeter durchschnittlich großen Indoor-Kartbahn: Die Karts werden nicht mit Benzin, sondern elektrisch angetrieben. Das ist bislang eine Marktlücke in der Saar-Pfalz-Region: „Die nächste Elektro-Kartbahn ist in Karlsruhe“, sagt Cipolla.

Ein „grünes Projekt“
Er spricht von einem „grünen Projekt“. Kart-Fans, in deren Ohren der Benzinmotor-Lärm Musik ist, könnten zwar „im ersten Moment etwas abwartend“ auf die Idee reagieren, in ein E-Kart zu steigen – „aber bei der ersten Fahrt wird man eines Besseren belehrt“, ist der 42-Jährige überzeugt. Denn E-Karts machen zwar weniger Motorlärm, beschleunigen aber schneller als benzingetriebene Karts.

„Das ist ein ganz anderes Fahrgefühl“, sagt er. 23 Kilowatt (31 PS) hat das Rimo-Modell „Sinus iON“ und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 65, sagt Cipolla. Im Normalbetrieb wird das Mindestalter zwölf Jahre sein, um eine E-Kart-Fahrt zu mieten. Aber Cipolla will auch „spezielle Zeiten für Kinder ab acht Jahren anbieten, bei denen die Elektromotoren gedrosselt werden“.

Mit Verwendung von SZ-Material (Lutz Fröhlich).

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Nach Saarbrücker Brandkatastrophe: Freistellung von Josef Schun stößt bundesweit auf Kritik

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Aufnahme von den Löscharbeiten. Foto: Becker & Bredel

„Die ersten Darstellungen, die wir von den Ereignissen haben, zeigen, dass die Saarbrücker Wehr einen richtig guten Job gemacht hat. Ein solcher Fall ist für keine Berufsfeuerwehr in Deutschland alltäglich, sondern setzt die ganze Mannschaft, auch die Leitung, unter enormen Druck, vor allem in den ersten 30 Minuten“, sagte gestern (14. Dezember 2017) Jochen Stein, Chef der AGBF und der Bonner Feuerwehr.

„Bei einem Brand dieses Ausmaßes kann man nicht alles perfekt machen, aber wir haben den Eindruck, dass die Saarbrücker Feuerwehr sehr gut gearbeitet hat, und das ist auch ein Verdienst der Einsatzleitung“, sagte Stein. Wenn ein Feuer am helllichten Tag trotz geltender Rauchmelderpflicht solche Schäden anrichten könne, seien die Ursachen eher bei dem Gebäude zu suchen.

Weitere Stimmen
Auch die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes zeigt sich über die Freistellung von Josef Schun erstaunt, „da die genaue Ursache des Brandes und der Ablauf der Lösch- und Rettungsarbeiten überhaupt noch nicht geklärt sein können“, meint Präsident Dirk Aschenbrenner. Doch eine Freistellung „erweckt den Eindruck, als stünden bereits jetzt grobe Fehler fest, die möglicherweise sogar zum Tod der vier Menschen führten“, sagt er.

„Wir sind der Ansicht, dass bei derartigen Ermittlungen grundsätzlich neutrale, externe Dienststellen eingeschaltet werden müssen. Zudem sollte die Unschuldsvermutung gelten, solange es keine belastbaren anderen Erkenntnisse gibt.“

Mit Verwendung von SZ-Material (Hélène Maillasson).

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Der Todesfahrer von Berus schweigt bei Berufungsverhandlung

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Der Angeklagte (rechts) mit seinem Verteidiger vor dem Landgericht. Foto: Katja Sponholz / dpa

Beim Unfall im Sommer 2016 wurden eine 14-Jährige getötet und ihr Freund schwer verletzt. Das Amtsgericht Saarlouis hatte den Angeklagten im Juli wegen fahrlässiger Tötung, vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung zu drei Jahren Haft verurteilt. Der damalige Verteidiger hatte Bewährung gefordert und Berufung eingelegt.

Die Berufungsverhandlung
Gestern äußerte sich der 23-Jährige vor dem Landgericht zunächst nicht mehr zur Tat. Er hatte seinen Opel Zafira auf 250 PS umgerüstet und dafür keine Betriebserlaubnis mehr. Der Unfall ereignete sich, als er bei Überherrn mit Tempo 90 in einer engen Rechtskurve die Kontrolle über das Rennauto verlor.

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Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich in der Nacht von Sonntag (07.08.2016) auf Montag in Berus ereigenet. Foto: Becker & Bredel

Statt sich um die Verletzten zu kümmern, habe er zunächst nur die Schäden seines Autos begutachtet, berichtete ein Augenzeuge. Erst, als er feststellte, dass die 14-Jährige unter seinem Auto festgeklemmt war, half er demnach bei dem Versuch, das Fahrzeug aufzurichten. „Das war einer der Momente, wo ich gedacht habe, dass er doch normal ist“, so der 20-Jährige.

Die Eltern des Opfers, die heute als Zeugen gehört werden sollten, kamen nicht zur Verhandlung. Sie sind in psychologischer Behandlung, in Attesten wird ihnen von der Teilnahme am Prozess abgeraten.

Bisherige Artikel zum Thema:
08.08.2016: Mann fährt in Personengruppe: 14-Jährige bei Unfall in Berus tödlich verletzt
09.08.2016: Tödlicher Unfall bei Berus: Polizei geht Hinweisen auf illegales Autorennen nach
12.08.2016: Tödlicher Unfall in Berus: Verfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet
19.06.2017: Nach tödlichem Unfall nahe Überherrn: Auftakt im Prozess gegen Raser
20.06.2017: Todesfahrer macht Technik für Unfall verantwortlich

07.07.2017: Todesfahrer von Berus muss hinter Gitter
13.07.2017: Der Todesfahrer von Berus legt Berufung ein

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Saarbrücker Polizei zieht Zwischenbilanz zum Christkindlmarkt 2017

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Im strömenden Schneeregen bestreifen die beiden Polizeibeamten Patrick Rubeck (r.) und Michael Gottesleben den Christkindelsmarkt. Foto: BeckerBredel

Schneider legte am Mittwoch (12. Dezember 2017) mit Thomas Rehlinger von den St. Johanner Kontaktpolizisten (Kops) eine Zwischenbilanz des Christkindl-Marktes vor.

Demnach gingen bei der Polizei während der ersten beiden Marktwochen drei Anzeigen ein wegen Taschendiebstählen auf der Bahnhofstraße, auf dem St. Johanner Markt und in den umliegenden Straßen, also im sogenannten „öffentlichen Raum“. Achtmal waren Taschendiebe seit Eröffnung des Marktes in Geschäften aktiv. 

Auch der Handel hatte es mit Kriminellen zu tun. 37 Ladendiebstähle meldeten Innenstadt-Geschäfte an die Inspektion St. Johann, seit der Christkindl-Markt läuft. Ein Kaufhaus an der Bahnhofstraße wandte sich an die Kops, weil ein Krimineller mit einem falschen Fünfziger bezahlt und dafür das vorweihnachtliche Gedränge genutzt hatte.

Positive Bilanz
Für City-Polizeichef Udo Schneider sind das undramatische Zahlen angesichts der Massen, die auf die Bahnhofstraße, in die Geschäfte und auf den Markt strömen. „In Spitzenzeiten sind dort bis zu 100 000 Menschen unterwegs.“

Da wirkt auch die Zahl der Beschwerden und Notfälle unspektakulär, die Schneiders Leute auflisten. Viermal sahen sich Stadtbesucher von aufdringlichen Bettlern bedrängt. Zweimal brachten Polizeibeamte aus der Karcherstraße Kinder und Eltern zusammen, die sich aus den Augen verloren hatten.

„Insgesamt leisteten wir in den ersten beiden Marktwochen 600 Einsatzstunden. Dabei waren durchschnittlich zehn Kollegen in den Hauptzeiten an den Schwerpunkten unterwegs.“ Sie machen damit in der zweiten Markt-Halbzeit weiter. Schließlich sollen die City-Gäste entspannt bummeln können. Und nicht Diebe reich machen.

Mit Verwendung von SZ-Material (Frank Kohler).

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Warum der Döner im Saarland jetzt gerettet ist

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Gute Nachrichten für Döner-Fans. Foto: red

Gestern (13. Dezember 2017) stellte das Plenum des Europäischen Parlamentes klar: Der Döner bleibt erhalten.

Warum gab es überhaupt Streit um den Döner?
Die Fleischspieße werden bei der Produktion mit Phosphat angereichert. Dies ist notwendig, damit das Fleisch nicht zusammensackt. Phosphat ist für Fleisch zugelassen. Hersteller nutzen es aber auch bei Brät oder Kasseler. Durch eine Gesetzeslücke galt die Erlaubnis aber bisher nicht für tiefgefrorene Ware. Diese Ausnahme sollte nun behoben werden.

Was wollten die Befürworter denn erreichen?
Ihr Ziel bestand darin, neueste Gutachten über die Wirkungsweise von Phosphaten in Lebensmitteln abzuwarten. Die EU-Agentur für Lebensmittelsicherheit (Efsa) will diese bis Ende 2018 zusammenstellen. Dann hätte man nach dem Willen der Abgeordneten dieser beiden Fraktionen neu und wissenschaftlich abgesichert entscheiden können.

Ist Phosphat in Nahrungsmitteln denn schädlich?
Derzeit gilt eine erlaubte Tagesdosis von 70 Milligramm Phosphat pro Kilogramm Körpergewicht. Ein Döner Kebab bringt es auf gerade mal 134 Milligramm. Ein Glas Cola liegt mit 210 Milligramm deutlich darüber. In der Debatte des Parlamentes gaben Ärzte, die dem Plenum als Abgeordnete angehören, an, dass ein gesunder Mensch rund 30 Döner am Tag essen müsste, um die tolerierbare Tagesdosis zu überschreiten.

War der Streit also völlig überflüssig?
Das kann man so nicht sagen. Denn Phosphat ist in vielen Lebensmitteln enthalten, was aber nicht leicht erkennbar scheint. Hinter den Kennzeichnungen E338 bis E341, E343 sowie E450 bis E452 verbirgt sich letztlich auch nichts anderes als der nun ins Gerede gekommene Zusatz. Viele andere Lebensmittel werden ebenfalls mit diesem Stoff behandelt – vom Schinken über Fischkonserven und Backwaren.

Mit Verwendung von SZ-Material (Detlew Dewes).

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#herzland2017: Christoph Arweiler / @christophsace

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Christoph Arweiler, der nächste Kandidat!

Jede Woche postet ein ausgewählter User unter dem Hashtag #herzland2017 und kann am Schluss des Contests bis zu 1500 Euro gewinnen. Wir stellen euch die Kandidaten vor. In dieser Woche: Christoph Arweiler / @christophsace

Name: Christoph Arweiler
Geburtsdatum: 26.10.1996
Instagram: @christophsace

1. Warum fotografierst du?
Ich wurde hauptsächlich von einem Freund inspiriert (Jannis Pfister, auf Instagram jannissen_). Ich habe längere Zeit mit dem Gedanken gespielt mir eine Kamera anzuschaffen und habe lange überlegt mir eine zu kaufen, natürlich habe ich vorher schon im Urlaub oder bei anderen Veranstaltungen Fotos gemacht aber nie als Hobby.

Durch ihn hab ich dann erst richtig die Leidenschaft am Fotografieren entdeckt, mir diverse Videos auf YouTube angeschaut und irgendwann einen Instagram-Account zugelegt.

Seitdem interessiere ich mich immer mehr und mehr für die Fotografie und habe es wirklich lieben gelernt. Die vielen Fehler die man macht ob gewollt oder ungewollt aus denen man immer wieder lernt und einfach die Möglichkeit Momente einzufangen und sie mit anderen zu teilen ist unbezahlbar, vor allem die Gesichter von Verwandten und Freunden.

2. Wie lange fotografierst du schon?
Ich fotografiere erst seit Ende Januar dieses Jahres hobbymäßig.

3. Was ist dein Lieblingsspot im Saarland?
Mein Lieblingsspot im Saarland ist die Teufelsburg in Felsberg, weil sie in meiner Nähe ist und ich oft in meiner Jugend und auch heute noch oft dort bin und die Aussicht genieße. Man hat einfach eine wunderschöne Aussicht von Beaumarais über Dillingen bis Völklingen und bei schönem Wetter ist es einfach unbezahlbar.

4. Was verbindet dich mit dem Saarland?
Ich bin in Saarlouis geboren und aufgewachsen und bin zwar gerne auf Reisen und Liebe es andere Orte zu entdecken und neue Kulturen kennenzulernen, aber es ist immer wieder schön nach Hause zu kommen und sich heimisch zu fühlen. Mit der Zeit verbindet man einfach viele Orte mit Geschichten und Freunden oder Verwandten und das will ich einfach nicht missen.

Christoph postet ab dem 17. Dezember für eine Woche unter dem Hashtag #herzland2017 bei Instagram!

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Anklage wegen Totschlags: 37-Jähriger soll in Dudweiler Frau mit zehn Messerstichen getötet haben

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Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk.

Das wird ihm vorgeworfen
Am 28.08.2017 soll der Angeschuldigte gegen 22.20 Uhr seiner Lebensgefährtin, die von der Arbeit zurückgekommen war, in der gemeinsamen Wohnung in der Skalleystraße in Dudweiler Vorwürfe gemacht haben.

Er soll eifersüchtig gewesen sein, weil seine Lebensgefährtin sich von ihm trennen wollte. Der Mann soll schon einige Zeit zuvor geäußert haben, wenn seine Lebensgefährtin ihn verlassen würde, würde er erst sie umbringen - und anschließend sich selbst.

Dann soll es zu einem Streit gekommen sein: Dabei stach er insgesamt zehn Mal mit einem Küchenmesser auf seine Lebensgefährtin ein. Die Geschädigte konnte laut um Hilfe rufend auf die Straße fliehen, wo sie blutüberströmt zusammenbrach und wenig später am Blutverlust verstarb.

Neben diesen tödlichen Stichen soll der Angeschuldigte ihr auch Stich- und Schnittverletzungen in die Hände und den linken Unterarm zugefügt haben. Teilweise waren diese so stark, dass der Knochen verletzt wurde.

Weitere Details
Der Angeschuldigte soll der Geschädigten noch bis auf die Straße gefolgt sein; als er dort Nachbarn vorfand, soll er in die Wohnung zurückgekehrt sein. Dort soll er sich im Flur auf den Boden gesetzt und sich vor den Augen seines 8-jährigen Sohnes dasselbe Küchenmesser einmal in den Bauch gerammt haben.

Seit dem 30.08.2017 befindet sich der Täter in Untersuchungshaft. Zu dem Tatvorwurf hat er sich bisher förmlich nicht geäußert.

Angaben gegenüber der Polizei
Er hatte zwar in der Tatnacht vor Ort gegenüber der Polizei spontan noch von einem weißen Mann gesprochen, der „das“ getan habe; doch wurde er am Tag nach der Tat im Krankenhaus von der Polizei als Beschuldigter belehrt und befragt.

Dabei gab er an, deutsch zu verstehen. Darüber hinaus sagt er, es habe Probleme mit seiner Frau gegeben. Daher sei er allein im Urlaub gewesen. Nach der Rückkehr aus dem Urlaub habe seine Frau ihm mitgeteilt, sie werde ihn verlassen. Zur Tatzeit sei keine weitere Person in der Wohnung gewesen.

Die Staatsanwaltschaft weist ausdrücklich darauf hin, dass das Urteil über die Schuld nur den Gerichten zusteht und dass jemand solange als unschuldig zu gelten hat, wie ihm nicht durch rechtskräftiges gerichtliches Urteil seine Schuld nachgewiesen ist.

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Saarländisches Prostituiertenschutzgesetz ab heute in Kraft

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Ab heute müssen sich Sexarbeiterinnen unter anderem offiziell anmelden. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Boris Roessler

Die Anmeldung beim Regionalverband sowie eine Gesundheitsberatung sind ab heute für alle Prostituierten im Saarland Pflicht. Das Ganze fällt unter das sogenannte Prostituiertenschutzgesetz, das der saarländische Landtag im Oktober 2017 beschlossen hatte.

Die Anmeldegebühr für Frauen, die Geld für sexuelle Dienstleistungen verlangen, beträgt 50 Euro. Alle zwei Jahre müssen sie sich zurückmelden. Die gesundheitliche Beratung (zum Beispiel über die Gefahr von Aids) ist laut Gesetz kostenlos.

Zahlen für das Saarland
Nach Schätzungen der Landesregierung gibt es hier etwa 2400 Prostituierte und zirka 150 Bordelle. Die meisten davon sind im Regionalverband. Allerdings schätzt der Hilfsverband Aldona die Zahl der Prostituierten saarlandweit auf unter 1000.

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Ex-Wochenblatt-Buchhalter aus Sulzbach zu Freiheitsstrafe verurteilt

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Das Gericht sprach den 47-Jährigen schuldig, seinen Arbeitgeber in 90 Fällen um mehr als 1,4 Millionen Euro betrogen zu haben.

Der ehemalige Buchhalter der Saarländischen Wochenblatt Verlagsgesellschaft (SWV) ist gestern (13. Dezember 2017) vom Landgericht Saarbrücken zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Der Staatsanwalt hatte vier Jahre und drei Monate gefordert, der Verteidiger plädierte für drei Jahre und sechs Monate. Auf Berufung wurde noch während des Prozesses verzichtet, so dass das Urteil rechtskräftig ist.

Der Buchhalter
Der 47-jährige Mann aus Sulzbach hat die SWV-Gruppe, die den „Wochenspiegel“ und „Die Woch“ herausgibt und an der die Saarbrücker Zeitung mehrheitlich beteiligt ist, in den Jahren von 2012 bis 2017 um mehr als 1,4 Millionen Euro betrogen.

Das ist allerdings nur der Zeitraum, der noch nicht verjährt ist. Der Buchhalter hatte bereits ab dem Jahr 2005 damit begonnen, fiktive Rechnungen unter anderem in Form von beleglosen Datenaustausch-Formularen zu erstellen. Diese legte er Zeugen-Aussagen zufolge den Kollegen vor, die zum Gegenzeichnen berechtigt und verpflichtet waren.

Außerdem vermischte er auch die fingierten Forderungen mit realen Rechnungen an die SWV-Gruppe. Sobald die Überweisungen gegengezeichnet waren, überwies er das Geld, dass er für sich abgezweigt hatte, auf zwei von ihm eingerichtete Konten bei der Augsburger Aktienbank und der französischen Bank BNP Paribas. Um diese Vorgänge zu vertuschen, löschte der Angeklagte anschließend seine Kontodaten aus dem Zahlungsprogramm.

Spielsucht?
Das Geld, das der Angeklagte im Laufe der Jahre für sich abzweigte, floss seinen Angaben zufolge fast ausschließlich in Online-Spielcasinos. Der Drang zum Spielen sei immer größer geworden. „Zum Schluss habe ich fast jede freie Minute in Online-Casinos verbracht“, sagte er vor Gericht.

Der Angeklagte entschuldigte sich bei seinen früheren Kollegen. Wegen ihres möglichen Fehlverhaltens beim Gegenzeichnen drohen ihnen aber „keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen“, wie der SWV-Geschäftsführer bei seiner Befragung versicherte.

Mit Verwendung von SZ-Material (Lothar Warscheid).

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Festnahme: Bewaffneter 19-Jähriger klaut Cognac in Saarbrücken

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Wie die Polizeiinspektion Saarbrücken-St. Johann meldet, wurde der 19-Jährige am Dienstag (12. Dezember 2017) beim Klauen einer Flasche Cognac in der Saarbrücker Europagalerie erwischt - und vorläufig festgenommen.

Der junge Mann war bei der Tat betrunken und führte an seinem Gürtel ein beidseitig geschliffenes Stiefelmesser mit einer Klingenlänge von neun Zentimetern mit sich.

Darüber hinaus konnten bei ihm Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden. Gegen den 19-Jährigen, der in der Vergangenheit bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten ist, wurde ein Haftbefehl erlassen. Erst Mitte November wurde er nach einer 20-monatigen Haftstrafe aus der JVA Ottweiler entlassen.

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Unwetter im Saarland: Das sind die Spuren des Sturms

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Auch auf den Saarbrücker Gehwegen und Straßen lagen umgekippte Gelbe Säcke sowie Mülltonnen. Foto: Patricia Heine

Die vergangene stürmische Nacht im Saarland (14. Dezember 2017) ist laut Angaben der Polizei glimpflich verlaufen. Der Sturm habe keine größeren Schäden verursacht, teilten die Beamten mit. In der Nacht gab es dennoch rund 40 Einsätze.

Am Morgen rückten die Beamten zu weiteren fünfzehn Vorfällen aus. Meistens seien Mülltonnen umgekippt, Äste, Ampeln oder Verkehrsschilder durch den Sturm abgeknickt. Unfälle mit Verletzten wegen des Sturmes habe es in der Nacht keine gegeben.

In der Bayernstraße in Saarbrücken sei ein Baum auf ein geparktes Auto gestürzt, so die Polizei.

Mit Verwendung von SZ-Material (Patricia Heine).

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Nach Freistellung vom Dienst: Saarbrücker Feuerwehrchef Schun schaltet Anwälte ein

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Josef Schun war Leiter der Berufsfeuerwehr Saarbrücken. Foto: BeckerBredel

Seit Monaten rumort es bei der Saarbrücker Berufsfeuerwehr. Gestern (13. Dezember 2017) hat sich die Lage erheblich zugespitzt, nachdem Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) deren Chef, Josef Schun, vom Dienst freigestellt hat.

Auslöser für diese Entscheidung war wohl seine Einsatzleitung beim verheerenden Brand Anfang Dezember in der Saaruferstraße in Saarbrücken, bei dem vier Menschen ums Leben kamen und weitere 20 verletzt wurden. Der Saarländische Rundfunk berichtet, Schun habe an diesem Tag unter anderem eigenmächtig bereits angeforderte Atemschutzgeräte wieder abbestellt. Nicht nur mit dem Ablauf des Einsatzes selbst, sondern auch mit seiner Nachbearbeitung waren die Mitarbeiter offensichtlich unzufrieden.

Seit Jahren gärt ein Konflikt in den Reihen der Saarbrücker Berufsfeuerwehr. Mehrmals hatten sich Einsatzkräfte über den Führungsstil von Josef Schun beschwert, den sie als autoritär bezeichneten. Um die Probleme aus dem Weg zu räumen, wurde im Sommer sogar ein Wachmannschaftsbeirat gegründet. Nach der konstituierenden Sitzung sollte ein nächstes Treffen stattfinden, das jedoch aus aktuellen Anlässen verschoben worden war.

Bekannte Probleme?
Ähnlich sieht es auch Bernd Schumann, Chef des Personalrates der Landeshauptstadt, der ebenso mehrmals in der Vergangenheit auf die Probleme in der Truppe aufmerksam gemacht hatte. Die Lage sei schon seit langem angespannt, Verbesserungen habe es trotz der Gründung des Beirats leider nicht gegeben, im Gegenteil habe sich die Lage noch etwas verschlechtert.

Wegen des autoritären Führungsstils von Josef Schun hätten mehrere Beamte in den vergangenen Monaten den Dienst bei der Berufsfeuerwehr gekündigt. Folglich bewertet Schumann die Entscheidung, den Wehrchef freizustellen, als richtig: „Diese Maßnahme ist adäquat und notwendig.“

Das sagt Schun selbst
Maximal drei Monate lang wird Josef Schun von seinem Dienst freigestellt. Und er wird die Möglichkeit, sich zu den Vorwürfen seiner Kollegen zu äußern, auch nutzen. Für ihn war diese Ankündigung „eine vollkommene Überraschung“.

„Ich habe meine Anwälte bereits eingeschaltet und werde mich zur Wehr setzen“, sagte Schun gestern der SZ. Solange haben leitende Beamte der Berufsfeuerwehr die Führung übergangsweise übernommen.

Mit Verwendung von SZ-Material (Hélène Maillasson).

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