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L119 Sankt Ingbert, Kohlenstraße zwischen Josefstaler Straße und Theodorstraße Unfallaufnahme, Gefahr, Vollsperrung, bitte vorsichtig fahren (06.12.2019, 15:44)

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Stefan Schmidt macht nach Sportunfall schon wieder Riesen-Schritte

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Mithilfe einer Prothese kann Stefan Schmidt sich so gut bewegen wie vor dem Unfall. Screenshot: Matthias Zimmermann.

Stefan Schmidt macht Witze. Lacht. Ist richtig gut gelaunt. Anders als noch im Sommer, als er im Krankenhaus auf dem Saarbrücker Winterberg lag. Doch mittlerweile hat der junge Mann aus dem Saarbrücker Stadtteil St. Arnual längst wieder Mut gefasst.

Der 24-Jährige treibt Sport. Und das nicht zu knapp. Er rennt, er dribbelt, kickt. Wie ein Fußballer eben. Nur mit dem Unterschied: Er verlor im Juni einen Unterschenkel.

Der Auslöser: ein folgenschwerer Sportunfall während einer Partie des FC St. Arnual in der Kreisliga A. Schmidt war während des Einsatzes für seinen Verein mit einem Torwart zusammengeprallt und hatte sich einen komplizierten Bruch zugezogen. Anschließend kam es zu Komplikationen während der Behandlung und wochenlangen Krankenhausaufenthalten, teils auf der Intensivstation. Es stand nicht gut um ihn.

Darauf verlor Schmidt den Unterschenkel seines rechten Beines. Es folgte ein Rechtsstreit zwischen ihm und dem evangelischen Krankenhaus in Saarbrücken. Die Frage, die geklärt werden soll: Wäre die Amputation zu verhindern gewesen? Handelte es sich etwa um einen Behandlungsfehler? Die Sache ist auch Monate danach noch nicht ausgestanden.

Schmidt trägt jetzt Prothese
Unbekümmert davon macht der St. Arnualer erhebliche Fortschritte, was seine Mobilität betrifft. Gleich mehrere Videos im Netz beweisen, dass sein Handicap keines sein muss. Eine Prothese ermöglicht ihm die Bewegungsfreiheit, die er auch vor dem fatalen 24. Mai, also vor sieben Monaten, hatte. In der Klinik hatte er durch den dramatischen Krankheitsverlauf erheblich abgenommen. „Und jetzt wiege ich mehr als vorher mit einem Unterschenkel weniger“, lässt er süffisant wissen.

Er schont sich nicht, will wieder zu sportlicher Höchstform auflaufen. Und wenn er zu Fuß in der Stadt unterwegs ist, merkt ihm niemand an, dass er am rechten Bein eine Prothese trägt.

Kein Blick geht zurück
Kürzlich war er in Hoffenheim zu Gast, spielte mit Amputiertensportlern. Ein hartes Trainingswochenende, wie Schmidt berichtet. Und das sein Vorurteil ad absurdum führte: „Ich dachte immer, dass zwei Beine zum Fußball gehören“, sagt er und fängt an zu lachen. Der Sport mit Anpfiff Hoffenheim habe ihm jedenfalls einen „Riesenspaß“ bereitet.

Neben den sportlichen Ambitionen konzentriere sich der Fußballer seit der Genesung wieder auf seinen Job. Der Fachverkäufer im Lebensmittelhandel denkt an eine Umschulung nach. „Aber das ist noch offen.“ Die Wiedereingliederung stehe noch aus.

Stefan Schmidt schreitet positiv in die Zukunft. „Ich denke nicht darüber nach, was passiert ist. Das bringt nichts.“ Außerdem habe er überhaupt keine Zeit, darüber nachzudenken. Zu viel tue sich zurzeit in seinem Leben.

Mit Verwendung von SZ-Material (Matthias Zimmermann).

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So gelingt dir das perfekte Silvester-Feuerwerk

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Wer ein schönes Feuerwerk abfeuern will, sollte ein paar Dinge beachten.

Von langsam und niedrig bis zu schnell und groß lautet nicht nur für Pyrotechniker die Formel für ein gelungenes Großfeuerwerk. Auch Laien, die es an Silvester gerne den Profis nachmachen wollen, sollten eine gewisse Choreografie beachten, erklärt Oliver Wetzstein von der saarländischen Firma „Drumm Fireworks & Laser“, die Produkte verschiedener Hersteller vertreibt. Morgen (28. Dezember) startet in diesem Jahr der Verkauf von Feuerwerkskörpern der Klasse zwei an über 18-Jährige.

So gelingt die perfekte Choreographie
„Man sollte mit Effekten wie Vulkanen und Fontänen am Boden beginnen“, sagt der Experte, der vom Saarfest und Neunkircher Stadtfest bis zu Firmen und Familienfeiern das ganze Jahr über Großfeuerwerke schießt.

Auch die Batterien, die die Laien zum Jahreswechsel abfeuern, sollten sich in ihrer Schusshöhe und der Schnelligkeit steigern. Zum Finale empfiehlt er, zwei gleichzeitig zu zünden.

Für diejenigen, die sich dieses Stück Profifeuerwerk gönnen möchten, genügt das klassische Familiensortiment aus dem Supermarkt wohl aber nicht. Ab etwa 80 Euro koste dieser Spaß – nach oben gibt es keine Grenzen, so Wetzstein.

„Die Unterschiede zwischen Groß- und Silvester-Feuerwerk werden immer geringer“, meint Wetzstein. Früher habe es Effekte wie vom Himmel fallende oder sich teilende Sterne nur im Profibereich gegeben. Inzwischen deckten auch die Produkte für Laien das gesamte Spektrum ab. Und auf handelsübliche Batterien wie „Kryser“, die goldene Feuertöpfe und -Chrysanthemen an den Nachthimmel zaubern, greifen sogar Pyrotechniker zurück. Zum Beispiel dann, wenn der Abstand zum Publikum begrenzt ist.

Auch Produkte, die beim Abschießen hin und her „steppen“, also in Form der Buchstaben V oder Z schießen, wurden vom Großfeuerwerk adaptiert. Solche Fächerbatterien, die fünf bis sechs Schuss gleichzeitig abfeuern, erfreuten sich wachsender Beliebtheit, so Wetzstein.

Das sind die Trends 2017
Zu den Neuheiten 2017 gehören so genannte System-Batterien mit verschiedenen Effekten, die sich frei kombinierbar im Lego-Prinzip zu einem kompletten Feuerwerk von vier bis fünf Minuten Länge zusammenstecken lassen. Auch gibt es Smartphone-Apps, mit denen man sein Feuerwerk planen und synchron zur Musik zünden kann.

Raketen schießen die Profis übrigens schon seit Jahren nicht mehr. Auch unter den Hobby-Feuerwerkern gehe diese Silvester-Tradition immer mehr zurück. Da sie in Deutschland nur bis zu 20 Gramm Pulver enthalten dürfen, griffen inzwischen viele zu den effektstärkeren Batterien, sagt Wetzstein.

Sicherheit ist das A und O
Und: Egal ob bei Groß- oder Silvesterfeuerwerk – die Sicherheit müsse immer an erster Stelle stehen. Deshalb sollten die Käufer die Bedienungsanleitungen schon vor Mitternacht aufmerksam lesen sowie die jeweiligen Sicherheitsabstände und Schussrichtungen beachten.

„Raketen immer in einem leeren Getränkekasten zünden und Knaller nicht in der Hand halten, sondern auf den Boden legen“, so Wetzstein.

Außerdem weist er auf eine wichtige gesetzliche Neuerung hin: Produkte ohne CE-Prüfzeichen dürfen ab sofort nicht mehr transportiert und verwendet werden. Wer noch Feuerwerkskörper aus den Vorjahren im Keller hat, sollte dies beachten.

Mit Verwendung von SZ-Material (Marko Völke).

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Große Jubiläumswochen: 115 Jahre Möbel Grub in Kirkel-Limbach

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Das Einrichtungshaus bietet eine große Auswahl an Polstermöbeln und französischen Massivholzmöbeln. Foto: Oliver Morguet.

Es ist 10 Uhr, Möbel Grub öffnet seine Pforten. Unter den ersten Kunden ist heute ein junges Paar auf der Suche nach einer neuen Couch. Die beiden haben hier schön öfters Möbel eingekauft. Sie wissen, dass sie hier fündig werden.

Firma wird in vierter Generation geleitet

Im Jahr 1904 als Sattlerei gegründet, zu der später eine Polsterei hinzukam, hat das Familienunternehmen Grub sukzessive auch immer mehr Möbel in sein Verkaufsprogramm aufgenommen. Heute präsentiert sich die Firma, die in vierter Generation von den Geschwistern Jürgen Grub und Elke Brunk geleitet wird,  als reines Einrichtungshaus, das auf Polstermöbel, Sitzgruppen und französische Massivholzmöbel spezialisiert ist. Vielfältige Inspiration bietet die großzügige Ausstellungsfläche von rund 4000 Quadratmetern mit zahlreichen Wohnideen, die auch entsprechend ausdekoriert sind.

Jubiläumswochen bei Möbel Grub

Im kommenden Monat feiert das Traditionshaus 115jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums laden Jürgen Grub und Elke Brunk vom 7. bis 23. November zu Jubiläumswochen ein. „Wir wollen in dieser Zeit mit unseren Kunden auf den Geburtstag unserer Firma anstoßen“, kündigen die Geschwister an: „Und die Kunden bekommen Geschenke, zum Beispiel in Form sagenhafter Preise für Neubestellungen, ausgenommen Werbeaktionen. Außerdem sind unzählige Outlet-Modelle, Teppiche und Accessoires um bis zu 70 Prozent im Preis reduziert.“

Nachhaltige Möbel

Die Möbel im Sortiment von Möbel Grub, sind nachhaltig, größtenteils  in Deutschland sowie in Europa, produziert. Das schont, dank kurzer Wege, auch die Umwelt. Möbel Grub setzt auf ausgesuchte Hersteller, die auf Kundenwünsche eingehen. Sonderanfertigungen sind deshalb kein Problem. So können beispielsweise die Sitzmöbel individuell zusammengestellt werden. Das betrifft nicht nur die Materialien der Bezugsstoffe samt Farben und Dessins, sondern auch die Sitztiefe, die Sitzhöhe und den Härtegrad der Polsterung.

Individuelle Beratung

Die Massivholzmöbel sind in verschiedenen Hölzern erhältlich. Bei Tischen sind zudem die Maße und die Oberflächen wählbar. Die französischen Massivholzmöbel aus Kirschbaum sind auch in vielen Farben lieferbar, so können die Möbel dem persönlichen Geschmack und dem Wohnumfeld individuelle angepasst werden.

Die große Stärke des Familienunternehmens ist die individuelle Fachberatung. „Wir nehmen uns viel Zeit für jeden Kunden und beraten auch Wunsch bei ihm zu Hause. Außerdem fordern wir bei Bedarf Musterfarben an“, betont Elke Brunk.⇥om

Kontakt

Möbel Grub
Im Dintental 1
66459 Kirkel-Limbach
Telefon (06841) 8241

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr,
Samstag 9.30 bis 13 Uhr

E-Mail: info@moebel-grub.de
Internet: www.moebel-grub.de

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dpa/lrs

Messerattacke in Saarbrücken: 20-Jähriger stellt sich der Polizei

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Symbolfoto/dpa-Bildfunk.

Nach dem Messerangriff auf einen Mann in der Saarbrücker Innenstadt am ersten Weihnachtsfeiertag hat sich ein 20-Jähriger gestellt.

Der Mann sei am Dienstag auf der Polizeidienstelle aufgetaucht und habe sich selbst der Tat beschuldigt, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte.

Die Staatsanwaltschaft werte die Tat als versuchtes Tötungsdelikt. Der mutmaßliche Täter wurde in Gewahrsam genommen.

Ein Mann war bei dem Streit an der Saarbahn-Haltestelle „Johanneskirche" schwer mit einem Messer verletzt worden. Der Angreifer hatte fliehen können.

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Neunkircher Shisha-Bar stellt Fluchtwege und Notausgänge zu

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Auch ein medizinischer Notfall beschäftigte Polizei und Feuerwehr. Symbolbild: Soeren Stache/dpa-Bildfunk.

Der Feuerwehreinsatz in einer Neunkircher Shisha-Bar hat mit Blick auf die Sicherheit unhaltbare Zustände aufgedeckt. Nach Auskunft eines Feuerwehrsprechers war die Polizei kurz davor, deswegen das Lokal in der Bahnhofstraße am ersten Weihnachtsfeiertag zu schließen.

Beamte und Feuerwehrleute hatten den Laden inspiziert und dabei starke Verstöße entdeckt. So waren Notausgänge verschlossen und verstellt. Im Unglücksfall eine wahre Falle. Erst nach der polizeilichen Drohung, sofort Ordnung zu machen, räumte der Betreiber die Türen frei und sperrte sie auf.

Auslöser für den Einsatz der Feuerwehr und Polizei war ein ganz anderer: ein medizinischer Notfall kurz vor 20 Uhr. Es wurde eine Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung befürchtet. Dieses geruch- und farblose Gas entsteht bei Verbrennung und unzureichender Sauerstoffzufuhr. Messungen eines Atemschutztrupps der Feuerwehr, der die Bar zunächst räumen ließ, bestätigten dies aber nicht.

Mit Verwendung von SZ-Material (Matthias Zimmermann).

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dpa/lrs

Mädchen aus Sulzbach ruft mit Weihnachtsgeschenk gleich 19 Mal die Polizei

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Mit ihrem Handy hat ein Mädchen in Sulzbach 19 Mal die Polizei gerufen. Symbolbild: Ole Spata/dpa-Bildfunk.

Mit ihrem neuen Handy hat eine Sechsjährige in Sulzbach/Saar am ersten Weihnachtsfeiertag 19 Mal per Notruf die Führungs- und Lagezentrale der Polizei angerufen. Die Beamten hörten jeweils nur eine Kinderstimme und gingen von einem Notfall aus, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Weil Rückrufe erfolglos blieben, ermittelte die Polizei den Inhaber des Anschlusses. Bei dem handelte es sich um die Mutter des Mädchens. Diese wurde aufgefordert, das Kind über die Funktionen des Mobiltelefons aufzuklären. Das Betätigen des Notrufs könne eine Strafanzeige nach sich beziehen, wenn kein Notruf vorliege, betonte die Polizei in ihrer Mitteilung.

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Stadt hat alle Reifen des Dudweiler Lagers entsorgt

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Eine Luftaufnahme zeigt das ganze Ausmaß des Reifenlagers in Dudweiler. Archivfoto: BeckerBredel.

Im Stadtbezirk Saarbrücken-Dudweiler und darüber hinaus ist es manchmal noch Gesprächsthema, obwohl es seit mehr als drei Wochen verschwunden ist und ihm niemand eine Träne nachweint: das Altreifen-Lager zwischen Sulzbachtal- und Sudstraße. Die Stadt Saarbrücken, beziehungsweise der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) ließ den Schandfleck verschwinden.

Dem Besitzer der Reifen war eine Beseitigungsverfügung zugestellt worden mit angeordnetem Sofortvollzug. Die Frist verstrich jedoch, sodass die Stadtverwaltung selbst tätig wurde.

Sie hofft jetzt darauf, ihr Geld vom Verursacher zurückholen zu können. Man werde alles tun, damit die Kosten der Entsorgung nicht zu Lasten der Allgemeinheit gehen, hieß es seitens der Stadt-Pressestelle.

Ob das gelingt, ist allerdings fraglich. Diese Woche hat sich die SZ wieder mit der Pressestelle in Verbindung gesetzt, um zu erfahren, was die Beseitigung denn eigentlich gekostet hat. Robert Mertes erklärte, dass der städtische Entsorger ZKE 106 Tonnen Altreifen aus Dudweiler abtransportiert hat. Das seien in etwa 15.000 Reifen.

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15.000 Reifen wurden abtransportiert. Archivfoto: BeckerBredel.

Reifen werden weiter verwertet
„Die Gesamtkosten für das Verladen, den Transport und die anschließende Verwertung der Altreifen liegen bei knapp über 20.000 Euro“, fügt der Mann aus dem Saarbrücker Rathaus noch hinzu. Die Stadt werde diese Kosten vom Verursacher zurückfordern. Dies geschehe, sobald eine endgültige Abrechnung vorliegt.

Im Übrigen würden die Reifen von einem zertifizierten Entsorgungsunternehmen verwertet. „Der ZKE hat die Reifen in ein Zementwerk in der Pfalz geliefert, das diese als Sekundärbrennstoff zur Klinkerproduktion einsetzt“, heißt es abschließend.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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