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A8 Saarlouis Richtung Luxemburg zwischen Merzig-Wellingen und Perl-Borg Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle (19.09.2019, 07:41)

Priorität: Dringend

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Timo Holl & Patryk Kubek

Der große Saarland-Jahresrückblick 2017

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In unserem Jahresrückblick sagen wir euch, was das Saarland 2017 am meisten bewegte.

Bald liegt schon wieder ein Jahr hinter uns. Es war auch für das Saarland ein Besonderes: Am 1. Januar hatte es 60. Geburtstag. Auch sonst war den Saarländern zum feiern zumute, zum Beispiel beim Rocco del Schlacko oder dem Darts-Event in der Saarlandhalle. Politisch stellte die Landtagswahl erste Weichen für die Bundestagswahl. Und tragisch wurde es Ende des Jahres, als in Saarbrücken vier Tote bei einem Wohnhausbrand sterben. Lest alles nochmal nach in unserem großen Saarland-Jahresrückblick.

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dpa

Größtes Tierartensterben seit Ende der Dinosaurier

Eine Wiese auf der sich im Sommer Grillen, Glühwürmchen und Bienen tummeln, könnte schon bald ein Bild der Vergangenheit sein. Denn neue Zahlen zum Schwund von Insekten haben Naturfreunde in diesem Jahr erschüttert.

Auch im Ausland häufen sich die Negativ-Nachrichten. Die Internationale Rote Liste der Weltnaturschutzunion IUCN sei nun so lang wie nie zuvor mit 25.800 bedrohten Tier- und Pflanzenarten, teilte die Umweltstiftung WWF gestern mit. Der Mensch verursache damit das größte Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier. Bei wenigen gefährdeten Arten gehe es aber langsam wieder bergauf.

Fischotter

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Früher ging es ihm an den Pelz, das Aussterben stand bevor. Inzwischen sieht der WWF ein „Comeback“ der guten Schwimmer, auch wenn die Zerschneidung der Landschaft weiterhin eine Bedrohung darstelle. Nach Daten des Deutschen Jagdverbands sind Fischotter vor allem im Nordosten Deutschlands wieder vielerorts heimisch.

Geparden

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Prekärer steht es einem Forscherteam zufolge um Geparden im südlichen Afrika. Nur knapp ein Fünftel dieser Tiere lebe in anerkannten Schutzgebieten. Die Mehrheit komme Farmern in die Quere, die gegen die schnellen Raubkatzen vorgehen. Wissenschaftler vom Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) empfahlen kürzlich, den Status von „gefährdet“ auf „stark gefährdet“ hochzusetzen.

Schuppentiere wie der Pangolin

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Foto: Jan Woitas/dpa-Bildfunk.

Nie gehört? In Asien gilt das Fleisch als Delikatesse, die Schuppen werden als Heilmittel genutzt. Laut WWF sind Schuppentiere die meistgeschmuggelten Säugetiere der Welt. Trotz eines Handelsverbots seit Januar 2017 würden Behörden in Afrika und Asien tonnenweise Schuppen und hunderte Pangoline beschlagnahmen.

Meeresschildkröten

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Die Tiere mit Panzer und Paddeln werden in vielen Gebieten wieder zahlreicher, wie der WWF berichtet. Sie seien allerdings nach wie vor gefährdet, als Beifang im Netz von Fischern zu landen.

Koalas

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Zu den als behäbig geltenden Eukalyptus-Fans hat der WWF keine schönen Zahlen: Sage und schreibe 80 Prozent der Koalas seien in einigen Regionen Australiens seit den 90er Jahren verschwunden weil Wälder gerodet worden seien. Hinzu komme der Klimawandel.

Seepferdchen

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Auch diese kleinen Meerestierchen landen laut WWF öfter im Beifang. Zudem zerstörten zu große Düngermengen, der Klimawandel und Grundschleppnetze die Lebensräume. Die Bestände der beiden einzigen Seepferdchenarten Europas seien im Mittelmeer um bis zu 30 Prozent gesunken.

Fliegende Insekten

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Um mehr als drei Viertel nahm deren Gesamtmasse in den vergangenen 27 Jahren ab, wie Wissenschaftler in diesem Herbst im Fachmagazin „PLOS One“ berichteten. Was die Ursache für den Schwund sein könnte, muss noch untersucht werden. Naturschützer machen die intensive Landwirtschaft verantwortlich – aber auch das Klima.

Afrikanische Elefanten

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Die Dickhäuter stehen unter Druck. Die Bestände schrumpften in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 100.000 Tiere. Als „dramatisch“ bewertet die Stiftung die Lage zentralafrikanischer Waldelefanten. Im Untersuchungsgebiet gingen die Bestände demnach zwischen 2008 und 2016 um 66 Prozent auf weniger als 10.000 Individuen zurück. Noch immer geht es Wilderern um das wertvolle Elfenbein.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Medizinischer Vortrag: Was Sie über Brustkrebs wissen sollten!

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Bild:Fotolia

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste bösartige Erkrankung bei Frauen. Gleichzeitig gehört sie zu den umfänglich erforschten Erkrankungen mit sehr guten Heilungschancen. Je früher die Krankheit entdeckt wird, desto besser die Ausgangsposition für alle weiteren medizinischen Maßnahmen.

Sie erhalten in dem Vortrag umfassende Informationen zur Vorbeugung, Früherkennung und allen modernen Behandlungsmethoden des Mammakarzinoms.

Programm:

• 9:00 Uhr Begrüßung - Dr. med. Johannes Bettscheider Chefarzt der Abteilung Gynäkologie & Geburtshilfe, Leiter des Brustkrebszentrums Saarlouis am DRK Krankenhaus

• 9:10 Uhr: Selbstuntersuchung der Brust - Referentin: Ulrike Fries Fachkrankenschwester für Onkologie, Palliativ- und Schmerzmedizin, Leiterin der Chemoambulanz des Brustkrebszentrums

• 9:50 Uhr: Yoga – Unterstützung bei Krebserkrankungen - Referentin: Susanne Brossette, Yogalehrerin

• 10:10 Uhr: Maltherapie bei Brustkrebs - Referentin: Renate Müller, Kunsttherapeutin

• 10:30 Uhr: Marianne Feld: Art against Cancer - Kurzfilm und Kunstdrucke zugunsten der Krebshilfe

• 10:45 Uhr: Pause

• 11:15 Uhr: „Frauenzimmer“: Die Ernährung – ein ESSentielles Thema bei Krebs.  Ernährungsberatung zum gesund werden und bleiben - Referentin: Simone Eckert, Foodcoach

• 11:45 Uhr: Erfolgreiche Krankheitsverarbeitung - Ansatzpunkte und Umsetzungsmöglichkeiten - Referentin: Dr. phil. Sandra Steigleder, Psychoonkologin

• 12:15 Uhr: Unterstützung und Beratung der Patientin und ihrer Familie durch den Sozialdienst - Referentinnen: Dipl. Soz. Arb./Päd. Judith Berbuer-Schmitt und Anka Muhs

• 12:45 Uhr  Selbstvorsorge – Selbstfürsorge - Dr. med. Johannes Bettscheider, Chefarzt

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich!

Krankenhaus Saarlouis vom DRK

Vaubanstraße 25 
66740 Saarlouis
www.drk-kliniken-saar.de

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Ausrastender Vater in Völklingen war bewaffnet

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Jugendämter haben es oft mit aufgebrachten Eltern zu tun. Symbolbild: Max Nikelski/dpa-Bildfunk.

Der Ausraster eines Vaters im Völklinger Jugendamt kurz vor Weihnachten stellt sich dramatischer dar, als zuerst bekannt wurde. Denn der Mann hatte eine Waffe. Und er beließ es nicht bei einem bedrohlichen Besuch in dieser Dienststelle des Regionalverbandes.

Er tauchte erneut auf, obwohl ihn die Polizei schon nach dem ersten Vorfall vorübergehend festgenommen hatte, wie Lars Weber, der Sprecher des Regionalverbandes, berichtet. Verletzte habe es nicht gegeben.

Das ist passiert
So stellte sich aus Sicht des Behördensprechers der Zwischenfall vom 19. Dezember mittlerweile dar: Die Jugendamtsmitarbeiter planten, den Säugling einer Familie in Obhut zu nehmen. Die Verantwortlichen gingen davon aus, dass dem Baby Gefahr droht. Um mit der Mutter darüber zu sprechen, war sie ins Amt geladen worden. Da der Vater im Vorfeld den Kollegen gedroht hatte, durfte er nicht ins Gebäude.

Weil die Jugendamtsvertreter befürchteten, dass sich der Mann von dem Hausverbot nicht abhalten lassen würde, waren die Türen vorsorglich den gesamten Tag geschlossen, wurden nur nach Bedarf geöffnet.

Das konnte den Vater nicht bremsen, der wegen des drohenden Kindesentzugs in Rage war. Er verschaffte sich Zutritt und hatte ein Messer bei sich. Die sieben Mitarbeiter sperrten sich in ein Büro ein. Alle Amtsstuben können verriegelt werden, berichtet Weber, um vor solchen Attacken gewappnet zu sein.

Per Notruftaste, mit der alle Telefone in den Amtsstuben ausgestattet sind, alarmierten die Bedrohten die Polizei. Die nahm den Angreifer fest, ließ ihn später wieder frei.

Vater taucht erneut auf
Das nutzte der aufgebrachte Mann, um noch mal vor dem Jugendamt aufzukreuzen. Daraufhin verließen die Mitarbeiter am Abend unter Polizeischutz ihren Arbeitsplatz. Wegen dieses Vorfalls vom Dienstag vergangener Woche blieb die Nebenstelle bis Weihnachten zu. Deren Aufgaben übernahm das Jugendamt in Saarbrücken-Burbach.

Fälle nicht selten
Auch wenn Mitarbeiter für solch brenzlige Situationen geschult sind, seien die Betroffenen „durch die reale Bedrohungssituation psychisch belastet“, schreibt Weber in einer Antwort. Darum würden sie zurzeit von Spezialisten der Völklinger SHG-Kliniken in Gruppengesprächen betreut. Auf Wunsch seien Einzeltermine möglich.

Bis zu 200-mal pro Jahr muss das Jugendamt im Regionalverband Kinder aus Familien holen, um sie vor Gefahren zu schützen, sagt Lars Weber. In etwa zehn Prozent dieser Fälle werde die Polizei hinzugerufen, weil die mit der so genannten Inobhutnahme betrauten Mitarbeiter von den Familien bedroht werden. Das betreffe nicht nur die Einsätze in Amtsstuben, sondern auch bei den Eltern zuhause.

Stephan Laßotta, Sprecher beim Landespolizeipräsidium, spricht landesweit von 42 solcher Fälle seit 2012, darunter 13 im Vorjahr. 2017 habe das Amt bislang neunmal eingegriffen. Die Kriminalstatistik erfasse nur Fälle, bei denen jemand Anzeige erstattet hat. Damit fallen alle Beleidigungen gegenüber Behördenmitarbeitern unter den Tisch, wenn das Opfer nicht die Polizei einschaltet.

Mit Verwendung von SZ-Material (Matthias Zimmermann).

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Landrat für „FC Saarland" und neue Großhalle in Saarbrücken

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Eine neue Veranstaltungshalle am bisherigen Standort des Ludwigsparks? Archivfoto: BeckerBredel.

Der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald (CDU) hat sich für den Bau einer großen Veranstaltungshalle in Saarbrücken als Ersatz für die Saarlandhalle ausgesprochen.

Dies sei nötig, damit wieder zugkräftige und angesagte Konzerte und Veranstaltungen ins Saarland kommen. Die Halle könnte seiner Ansicht nach am bisherigen Standort des Ludwigsparks entstehen.

Ein neues bundesligataugliches Stadion könne dann - wie vom Illinger Bürgermeister Armin König (CDU) vorgeschlagen - mit unmittelbarer Autobahnanbindung am Humes-Kreuz entstehen.

Damit sei es auch möglich, die Kräfte zu bündeln: Nur mit einem „FC Saarland“ werde es möglich sein, dauerhaft wieder Bundesligafußball zu spielen. Recktenwald stellte für Halle und Stadion auch Mittel aus dem kommunalen Finanzausgleich in Aussicht, da beides dem ganzen Land diene.

„Wenn wir unser saarländisches Licht nicht weiter unter den Scheffel stellen und uns weiter abhängen lassen wollen, brauchen wir eine moderne Infrastruktur für Sport und Kultur“, sagte er.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Polizei Lebach fahndet jetzt nach diesem EC-Karten-Betrüger

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Wer kennt diesen Mann? Foto: Polizei Lebach.

Die Polizei fahndet jetzt öffentlich nach einem EC-Karten-Betrüger. Er stahl laut den Beamten bereits am 12. Oktober 2017 (Donnerstag), gegen 11.30 Uhr, einer 65-jährigen Frau im Kaufland Lebach die Geldbörse. Darin befanden sich unter anderem die EC-Karte und - was der Frau zum Verhängnis wurde - ein Zettel mit der PIN.

Nur wenige Minuten später hob der Unbekannte insgesamt 200 Euro bei der Bank1Saar ab. Dabei wurde er aufgezeichnet.

Er wird wie folgt beschrieben:
• circa 20 Jahre alt
• schlank
• schwarze Kapuzenjacke mit ockergelbem Schulterbereich
• auffällige schwarze Schirmmütze mit NY-Emblem

Hinweise an die Polizei Lebach, Tel. (0 68 81) 50 50.

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Explosion in Völklingen

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Großeinsatz für die Feuerwehr Völklingen. Foto: BeckerBredel.

Einen Großeinsatz hatte die Völklinger Feuerwehr gestern (27. Dezember 2017) in der Karl-Janssen-Straße. Dort war nach ersten Erkenntnissen eine Gasflasche in einem Mehrfamilienhaus explodiert. Das Haus mit Gaststätte war zum Zeitpunkt des Brandes unbewohnt, die Gaststätte wird allerdings bewirtschaftet. Dort wird seit einem Brand vor zwei Jahren lediglich mittels eines Katalytheizgerätes geheizt, welches Feuer fing, teilt die Polizei mit.

Der Brand breitete sich rasch aus, Verletzte gab es keine. Laut Polizei entstand Sachschaden von circa 10.000 Euro.

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Die Feuerwehr bei der Arbeit. Foto: BeckerBredel.

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Das sind die 5 nervigsten deutschen Männer 2017

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Boris Becker gehört laut einer Umfrage zu den nervigsten deutschen Männern. Foto: Axel Heimken/dpa-Bildfunk.

AfD-Chef Alexander Gauland ist laut einer Umfrage der nervigste deutsche Mann 2017. Das fand das Meinungsforschungsinstitut mafo.de im Auftrag des Playboy heraus.

Demnach erhielt Gauland 17,4 Prozent der Stimmen. Auf den weiteren Plätzen folgten SPD-Chef Martin Schulz (13,1 Prozent), Ex-Tennisspieler Boris Becker (12,1 Prozent), FDP-Chef Christian Lindner (7,6 Prozent) und CSU-Chef Horst Seehofer (7,3 Prozent).

Mann des Jahres ist laut Umfrage Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Er kam dabei auf 11,3 Prozent. Es folgen Schauspieler Elyas M'Barek und der in der Türkei inhaftierte Journalist Deniz Yücel.

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dpa/lrs

Sechs Verletzte bei Brand in Gersweiler

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Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk.

Zwei Menschen sind bei einem Wohnungsbrand am frühen Donnerstagmorgen (28.12.2017) in Saarbrücken schwer verletzt worden. Sie kamen mit Rauchgasvergiftungen und vereinzelten Verbrennungen in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Vier weitere Menschen wurden leicht verletzt.

Aus bisher unbekannter Ursache war das Feuer im Schlafzimmer einer Wohnung in Saarbrücken-Gersweiler ausgebrochen und griff auf den gesamten Wohnbereich über. Laut Feuerwehr konnten insgesamt sechs Personen - teils aus eigener Kraft, teils durch die Feuerwehr - aus dem von Feuer und Rauch betroffenen Bereich gerettet werden. Bei zwei von ihnen handelte es sich um bettlägerige Pflegepatienten.

Sie wurden alle vor Ort notärztlich untersucht und medizinisch versorgt. Zwei weitere Personen mussten mit zum Teil schweren Verletzungen in Saarbrücker Kliniken gebracht werden.

40 Feuerwehrkräfte konnten es mit sechs Einsatzfahrzeugen schnell löschen und die Menschen retten. Die Wohnung war vorerst unbewohnbar, die Betroffenen kamen bei Angehörigen unter.

Die Brandursache wird nun durch die Polizei ermittelt.

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Nach Brand in Neunkirchen: Polizei nimmt Mann fest

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Symbolfoto: dpa.

Brandstiftung war wohl die Ursache eines Kellerbrandes gestern Nachmittag (27.12.2017) in der Neunkircher Marienstraße im Gebäude einer ehemaligen Gaststätte mit darüber liegenden Wohnungen.

Wie Polizei und Feuerwehr  mitteilten, wurde ein 30-Jähriger aus dem Raum Neunkirchen in Tatortnähe festgenommen.

Zu dem Kellerbrand wurde die Neunkircher Feuerwehr am Mittwoch gegen 16.15 Uhr gerufen. Acht Erwachsene und ein kleiner Hund konnten von den Helfern durch das Treppenhaus in Sicherheit gebracht werden.

Im Keller brannte Unrat in der Nähe von Öltanks. Das Feuer war recht schnell unter Kontrolle, die letzten Einsatzkräfte verließen die Marienstraße kurz nach 19 Uhr.

Aus Sicherheitsgründen ist das Gebäude zurzeit nicht zu nutzen. Die Bewohner kamen bei Verwandten und Bekannten beziehungsweise mit Unterstützung der Stadt Neunkirchen im Robinsondorf in Furpach unter.

Im Einsatz waren die Feuerwehr im 51 Kräften und zehn Fahrzeugen, dazu die Polizei, der Rettungsdienst und Bedienstete der Unteren Bauaufsicht des Landkreises Neunkirchen.

Mit Verwendung von SZ-Material (Solveig Lenz-Engel).

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