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Entwurf

Deutsche sind Anlagemuffel - und lassen sich so viel Geld entgehen

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Am Ende sind es vier Fehler, die - so Stiftung Warentest - den Deutschen gerne unterlaufen und dafür sorgen, dass sie keine Lust mehr haben, ihr Geld weiterhin in Aktiengesellschaften zu investieren.

 

Die Deutschen lassen Milliarden liegen
Die Deutschen haben im letzten Jahrzehnt mehrere Milliarden liegen gelassen - hätten sie das Geld nicht auf Tages- oder Festgeldkonten gebunkert, sondern überlegt in Aktien angelegt, so wären sie wohl heute wesentlich reicher. Doch warum haben die Deutschen keine Lust auf die Börse? Haben Sie Angst vor Verlusten oder ist es mitunter das fehlende Wissen, wie man richtig in Aktien investiert? Mitunter ist es eine Mischung. Blickt man etwa über den großen Teich, so findet man die Spitzenreiter, wenn es um Aktieninvestments geht. Viele Amerikaner befassen sich mit der Börse, um so für ihre Rente vorsorgen zu können. Auch in den skandinavischen Ländern und in den Niederlanden wird in Aktien investiert, wenn man für die Rente vorsorgen möchte.

 

Die Deutschen, die ein sehr gutes soziales Sicherungsnetz haben, brauchen sich mit einer richtigen Rentenvorsorge kaum beschäftigen. Der Deutsche setzt auf die staatliche Rentenversicherung und schließt nebenbei ein Finanzprodukt ab, das im Namen entweder den Begriff „Rente“ oder „Leben“ beinhaltet. Fertig. Mitunter liegt es auch an den Kosten, warum Aktien für Deutsche uninteressant sind. Einerseits gibt es ja Depotführungsgebühren und auch Orderprovisionen, andererseits sind es auch die hohen Aktienpreise, wenn in bekannte Unternehmen investiert werden soll. Und dann lauert im Hintergrund noch die Angst vor Verlusten. Dabei ist das Investieren in der Regel nicht schwierig, wenn man sich an ein paar einfache Regeln hält. Komplizierte Strategien wie Scalping Trading oder Rebalancing kann man getrost außen vorlassen, wenn man lediglich für seinen Ruhestand vorsorgen möchte.

 

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Die vier häufigsten Fehler
Wenn sich der Deutsche dann doch für Aktien begeistern lässt, dann begeht er typische Anfängerfehler. Folgt man dem „Finanztest“-Ergebnis, so entgeht jedem deutschen Anleger eine Rendite von 5 Prozent/Jahr, weil dieser eine falsche Anlagestrategie verfolgt hat.

 

Fehler Nummer 1: Der Deutsche vernachlässigt die Risikostreuung und investiert nur in wenige Unternehmen, die sich zudem allesamt in derselben Branche oder im selben Land befinden. Tipp: Lieber in 15 Aktiengesellschaften investieren, die in verschiedenen Branchen tätig sind und sich in unterschiedlichen Ländern befinden.

 

Fehler Nummer 2: Der Deutsche hat keine Geduld - sinkt der Kurs, so verkauft er sofort, sodass er dem Wertpapier gar keine Chance gibt, sich auf lange Zeit wieder erholen zu können. Er verkauft auch dann recht schnell, wenn sich der Aktienkurs gar nicht bewegt. Dabei werden gerne die Bearbeitungsgebühren, die bei jedem Kauf oder Verkauf anfallen, ignoriert. Am Ende bringt sich der Deutsche also selbst um seinen Gewinn. Verfolgt man einen langfristigen Anlagehorizont, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der Verlust durch einen späteren Gewinn wieder ausgeglichen werden kann.

 

Fehler Nummer 3: Der Deutsche investiert nur in eine Branche. Auch wenn es der Baubranche oder der Energiebranche gut gehen mag, so heißt das nicht, dass das auch in den nächsten Jahren der Fall sein wird. Wie bereits erwähnt - wer in mehrere Branchen investiert, der senkt auch das Verlustrisiko.

 


Fehler Nummer 4: Wenn der Deutsche schon in Aktien investiert, dann fließt das Geld hauptsächlich in deutsche Unternehmen. Doch der deutsche Aktienmarkt ist auch extrem schwankungsanfällig. Wer in den DAX investiert, der sollte nebenbei auch in Schweizer oder in US-Werte investieren.

 

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