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A620 Saarlouis - Saarbrücken zwischen Wilhelm-Heinrich-Brücke und Saarbrücken-Bismarckbrücke in beiden Richtungen Gefahr durch Personen auf dem Standstreifen (06:01)

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Das ist das „Unwort des Jahres“

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Das Unwort des Jahres 2017. Foto: dpa.

"Verschleiernder und irreführender Ausdruck"
Das „Unwort des Jahres“ 2017 heißt „alternative Fakten“. Das gab die Sprecherin der unabhängigen Jury, die Linguistik-Professorin Nina Janich, in Darmstadt bekannt.

„Die Bezeichnung ist der verschleiernde und irreführende Ausdruck für den Versuch, Falschbehauptungen als legitimes Mittel der öffentlichen Auseinandersetzung salonfähig zu machen“, hieß es in der Begründung.

684 verschiedenen Vorschläge
Eine sechsköpfige Experten-Jury hat das Unwort aus 684 verschiedenen Vorschlägen ausgesucht. Nur etwa 80 bis 90 dieser Vorschläge entsprachen überhaupt den Kriterien der sprachkritischen Aktion, wie Janich sagte. Daraus habe die Fach-Jury knapp 20 Wörter in die engere Wahl gezogen.

Unwort 2016 „Volksverräter"
Zum „Unwort des Jahres“ wird seit 1991 jedes Jahr ein Begriff gekürt, der gegen das „Prinzip der Menschenwürde“ oder gegen „Prinzipien der Demokratie“ verstößt, weil er gesellschaftliche Gruppen diskriminiere oder „euphemistisch, verschleiernd oder gar irreführend“ sei. 2016 war die Wahl auf „Volksverräter“ gefallen, 2015 auf „Gutmensch“.

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