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Piesbach, Litermontstraße zwischen Ortseingang und Hauptstraße in beiden Richtungen Gefahr durch Ölspur (11:51)

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Laura Bohrer

Tiere unterm Weihnachtsbaum – immer noch ein Problem?

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Meist keine gute Idee: Tiere zu Weihnachten verschenken. Symbolfoto: Pexels (CC0-Lizenz).

Ein süßer brauner Labradorwelpe mit roter Schleife, das knuffige Kaninchen im brandneuen Käfig oder das süße Katzenbaby im Minikörbchen. Trotz jahrelanger Überzeugungsarbeit landen immer noch viele Tiere jedes Jahr als Geschenk unterm Weihnachtsbaum. Die unbändige Freude des Weihnachtsabends über das wohl tollste Geschenk aller Zeiten macht aber oft sehr schnell der Realität Platz. Die Hundeerziehung läuft nicht so wie man sich das vorgestellt hat, die Katze zerkratzt die Tapete und das Meerschweinchen wird plötzlich langweilig. Für viele Fellnasen hieß es all die Jahre dann ab ins Tierheim, auch hier im Saarland.

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Scheinbar endloses Warten auf das neue Herrchen. Auch im Saarland sind die Tierheime dauerhaft überfüllt. Symbolfoto: Pexels (CC0-Lizenz).

Kein Anstieg nach Weihnachten, dafür das ganze Jahr über volle Käfige

Beate Gunkelmann arbeitet seit zehn Jahren für das Hedwig Trampert Tierheim in Dillingen: „Früher war es schon so, dass nach der Weihnachtszeit viele Jungtiere bei uns abgegeben worden sind, aber seit zwei oder drei Jahren ist kein Unterschied nach Weihnachten bemerkbar. Wir haben das ganze Jahr über viele Hunde und Katzen, die abgegeben werden, nicht nur nach Weihnachten.“

Auch beim Tierschutzverein in Saarbrücken macht man ähnliche Beobachtungen. „Wir haben in den letzten Jahren festgestellt, dass nicht mehr so viele Tiere nach Weihnachten abgegeben werden. Meistens kommen die Tiere erst zwei bis drei Monate später, also um Ostern rum zu uns. Anfangs sind die Leute noch sehr euphorisch und merken dann aber schnell, dass ein Tier auch viel Stress und Arbeit bedeutet und Geld kostet. Dann landen die Tiere meist bei uns“, sagt Frederick Guldner, Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim Tierheim Saarbrücken.

Problematisch bei der Einschätzung ist jedoch, dass es sich in den meisten Fällen gar nicht genau sagen lässt, ob das abgegebene Tier ursprünglich ein Weihnachtsgeschenk war. „Wenn die Leute bei uns ein Tier abgeben, sagen sie nicht, ob sie das anfangs als Weihnachtsgeschenk gekauft haben. Meistens erfinden sie irgendwelche Ausreden und sagen, dass sie das Tier irgendwo gefunden haben, weil sie sich schämen“, so Guldner.

Im Katzenhaus des Tierheim Linxbachhof in Neunkirchen kommt man zum gleichen, nicht weniger ernüchternden Fazit. In einem Bericht heißt es: "Nach Weihnachten kommen in der Regel erstmal weniger Katzen zu uns. Noch kommt man ja mit den Tieren klar, die man irgendwo anders erworben hat. Zu den ersten Ferien oder freien Tagen werden dann wieder vermehrt Katzen abgegeben oder Katzen gefunden, die oftmals ausgesetzt wurden, um sie ohne weitere Kosten einfach wieder loszuwerden."

Ist das Thema Tiere als Weihnachtsgeschenke also vom Tisch?

Aber auch wenn scheinbar weniger fellige Weihnachtsgeschenke als vorher im Tierheim landen, heißt das für das Thema Tiere als Weihnachtsgeschenke noch lange nicht Entwarnung. Beate Gunkelmann hat bezüglich des Werdegangs der kleinen Fellknäule eine Vermutung. „Bei uns werden seit drei bis vier Jahren allgemein fast keine Welpen mehr abgegeben. Daher vermute ich, dass Welpen oder Jungtiere, die als Weihnachtsgeschenk gedacht waren, jetzt über Facebook oder eBay weiterverkauft werden. Das hören wir hier auch öfter von Leuten, dass sie das Tier bei Facebook oder eBay gekauft haben.“

Der Grund dafür ist simpel: während bei einer Abgabe im Tierheim für einen Hund 50€, bzw. 90€, fällig werden, je nachdem ob gechippt oder nicht, kann das im Nachhinein doch nicht so tolle Weihnachtsgeschenk im Internet immerhin noch in bares Geld umgewandelt werden.

Tierheime im Saarland bleiben trotzdem vorsichtig!

Ob nun tatsächlich weniger Tiere zu Weihnachten verschenkt werden oder einfach statt wie bisher im Tierheim jetzt einfach im Internet landen wird sich zeigen. Die Tierheime im Saarland gehen jedoch auf Nummer sicher. Trotz vieler Anfragen für Katzen und insbesondere für Katzenbabies in der Vorweihnachtszeit, heißt es im Katzenhaus des Tierheims Linxbachhof ganz klar: "Tiere als Weihnachtsgeschenke vermitteln wir nicht!"

Hier sind sind sich die saarländischen Tierheime einig, heißt es doch auch beim Tierschutzverein Saarbrücken eindeutig nein zum Thema Tiere verschenken: "Vor Weihnachten haben wir generell eine Sperre und geben in dem Zeitraum überhaupt keine Tiere raus, außer an Interessenten, die sich schon seit Wochen im Voraus bei uns um ein Tier bemüht haben", erklärt Frederick Guldner.

Im Tierheim in Saarbrücken ist bereits das erste Tier für das neue Jahr eingetroffen und viele weitere werden mit Sicherheit folgen. Auch im Hedwig Trampert Tierheim in Dillingen sind die Kapazitäten bereits erschöpft. Allein 46 Hunde warten dort auf neue liebevolle Besitzer, neun weitere sind schon auf der Warteliste um ins Tierheim abgegeben zu werden.

Wenn Ihr euch sicher seid, Euch verantwortungsvoll um ein Tier kümmern zu können und auf der Suche nach einem neuen Haustier seid, schaut doch einfach mal beim Hedwig Trampert Tierheim in Dillingen, beim Tierheim Linxbachhof in Neunkirchen oder beim Bertha-Bruch-Tierheim in Saarbrücken vorbei.

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Toter LKW-Fahrer auf Rastplatz bei Homburg: Todesursache steht jetzt fest

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Foto: Pressestelle der saarländischen Polizei

Das war passiert
Der LKW der ausländischen Spedition war durch diese selbst per GPS geortet worden, weil der Fahrer am gestrigen Montag einen Termin zum Beladen nicht wahrgenommen hatte. Da der Fahrer sich nicht meldete, suchte ein Mitarbeiter der Spedition den an der Autobahn A6 gelegenen Parkplatz auf - und fand den Gesuchten tot in der Fahrerkabine.

Die Todesursache
Wegen einer festgestellten Kopfverletzung wurde eine Obduktion angeordnet. Diese ergab „stumpfe Gewalt gegen den Kopf“ als Todesursache. Hinweise auf Täter oder Motiv liegen derzeit nicht vor.

Nach ersten Erkenntnissen stand die mit polnischen Kennzeichen versehene rote Sattelzugmaschine des Hersteller MAN (mit der Aufschrift „SAS TRANS“) bereits seit dem vergangenen Samstag unverändert an der in Fahrtrichtung Mannheim gelegenen Tank- und Rastanlage. Dieses Beispielfoto veröffentliche die Polizei dazu:

Die Polizei bittet Zeugen, die zwischen Samstag (13.01.2018, 06:42 Uhr) und Sonntag (14.01.2018, 18:00 Uhr)  Auffälligkeiten an der Tank- und Rastanlage bei Homburg beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 0681/962-2133 beim Kriminaldauerdienst zu melden.

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Gewinne 2x2 Karten für JOHANN KÖNIG in Neunkirchen!

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Johann König gastiert im März in der Gebläsehalle in Neunkirchen. Foto: Boris Breuer

Johann König steht mitten im Leben: Er hat drei Kinder gezeugt, zwei Bäume gepflanzt und ein Haus gebaut. Die nächsten Aufgaben drängen sich also quasi auf: Er muss den Auszug der Kinder vorbereiten, die Bäume fällen und das Haus verputzen.

Neues Programm

Gleichzeitig steht er aber auch mitten neben dem Leben: Denn er ist oft in Gedanken oder in den Pilzen, bittet die Bäume um Ruhe und genießt eine lange Weile die eigenen und die Launen der Natur. Im neuen Programm "Jubel, Trubel, Heiserkeit" stellt er die drängenden Fragen der Gegenwart:

1. Wenn die Kinder durch ihren immensen Fleisch-, Spielzeug- und Gummistiefel-Bedarf die Ressourcen des Planeten frühzeitig mit verballern, sind dann die Eltern raus aus der Verantwortung für ihre Zukunft?

2. Welche Auswirkungen auf den weltweiten Aktienmarkt hätte es, wenn alle Menschen gleich wären und man die Begriffe Konsum und Moral tauscht?

3. Welcher Tag ist heute?

Das neueste Bühnenstück des Ausnahme-Cholerikers ist auch das bisher famoseste: Kühl in der Analyse, warm in der Poesie, heiß in der Darbietung.

Tickets gibt's hier zu kaufen

Johann König kommt am 26. März in die Neunkircher Gebläsehalle - und du kannst live mit dabei sein! SOL.DE verlost 2x2 Gästeliste-Plätze. Einfach unten stehendes Formular ausfüllen und mit etwas Glück dabei sein. Teilnahme bis zum 15. März, 23.59 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend „Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 03.02.2020, 11.00 Uhr, bis zum 15.03.2020, 23.59 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist das Ausfüllen des Gewinnspielformulars auf SOL.DE notwendig. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 2x2 Gästeliste-Plätze für die Show von Johann König am 26. März 2020 in der Gebläsehalle in Neunkirchen. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname, Wohnort und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma Nickolaus - PR & Kommunikation weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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Mallorca-Party-Veranstalter im Saarbrücker E-Werk erntet heftige Kritik

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Am Sonntag (14. Januar 2018) öffnete das E-Werk, um die Jacken herauszugeben. Doch auch das stieß bei den Besuchern der Mallorca-Party auf Kritik. Foto: BeckerBredel

„Dilettantische Planung“ und „Stümperei“, so bezeichnen einige Besucher der Mallorca-Party in den sozialen Netzwerken die Organisation der Eventagentur Eventful Deutschland UG - und das entstandene Garderoben-Chaos am Samstagabend im Saarbrücker E-Werk.

Zwei Tage nach der abgebrochenen Mallorca-Party hagelt es im Internet Kritik am Veranstalter. Hunderte machen ihrem Unmut auf Facebook Luft und beschweren sich nicht nur über die mangelhafte Organisation an der Garderobe, sondern auch über die geringe Zahl an Toiletten für über 2500 Gäste, das Fehlen von Klopapier und das angeblich aggressive Verhalten der Security.

Zudem betiteln es viele als „unverantwortlich“, die Party-Gäste bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt ohne Jacke und teilweise ohne Auto- und Haustürschlüssel, die in den Jacken steckten, heimzuschicken.

Das war passiert
Der Tumult begann, als die ersten Party-Gäste gegen 21 Uhr die Veranstaltung verlassen wollten. Zu diesem Zeitpunkt fiel auf, dass die Jacken zu den jeweiligen Garderoben-Nummern nicht die richtigen waren. Etwa 200 waren falschen Nummern zugeordnet worden, teilte Eventful am Sonntag mit.

Viele Kleidungsstücke blieben daraufhin unauffindbar. Weiter hieß es in der Online-Mitteilung des Veranstalters: „Bis zu diesem Zeitpunkt hätten wir dieses Problem, wenn auch mit zeitlicher Verzögerung, selbstverständlich in den Griff bekommen.“ Doch drei Besucher hätten den Garderobenbereich gestürmt und das Chaos ausgelöst, hieß es weiter.

Das sagen die Gäste
Die Aussage des Veranstalters, bis zu einem gewissen Zeitpunkt Herr der Lage gewesen zu sein, wird im Internet von vielen kritisiert. Dennis L. (Name der SZ bekannt) bezeichnet sie sogar als falsch. Er war ebenfalls auf der Suche nach seiner Jacke und beschreibt auf Facebook ausführlich, wie chaotisch und plan­los die Garderobenrückgabe abgelaufen sei.

Immer öfter habe das Personal den Gästen gesagt, dass ihre Jacken unauffindbar seien, der Unmut sei gestiegen, aber kein Gast sei aggressiv geworden, sagt er gegenüber der SZ. Das Personal sei daraufhin verschwunden, und einige Frauen wären in den Garderobenbereich gegangen, um sich auf die Suche nach ihren Jacken zu machen.

Von Stürmen kann hier keine Rede sein. Die Gäste waren zu keiner Zeit aggressiv“, sagt Dennis L. Nach einer Weile habe er sich dann ebenfalls selbst auf die Suche nach seinen Sachen gemacht. Statt, wie auf seiner Marke notiert im Gang Nummer 595, fand er sie nach langem Suchen in einem ganz anderen Gang.

Nach der Party: Kritik an der Ausgabe der Jacken
Am Sonntag öffnete dann der Party-Veranstalter zwischen zehn und 18 Uhr erneut das E-Werk, um die übriggebliebenen Jacken und Mäntel an die Besucher zu verteilen.

Auch die Jackenausgabe nach dem Garderoben-Chaos am Vortag erntet in den sozialen Netzwerken heftige Kritik. Denn die Jacken-Besitzer mussten sich weder durch den ausgehändigten Garderoben-Chip legitimieren noch irgendwie beweisen, dass die Jacke wirklich ihnen gehört.  Wegen gestohlener Jacken sind bisher 16 Anzeigen bei der Polizei eingegangen.

Der Veranstalter hat sich trotz mehrfacher Anfragen weiterhin nicht zu den Ereignissen am Wochenende geäußert. Einige Party-Gäste haben bereits online angekündigt, den Veranstalter zukünftig zu meiden.

Mit Verwendung von SZ-Material (Stephanie Schwarz).

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Mit diesem Trick hat ein Pfälzer Polizist Verwarnungsgelder für sich behalten

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Oliver Berg

Die Masche
Ein Polizist aus der Pfalz hat Gebührenquittungen gefälscht, um Verwarnungsgelder für sich zu behalten – und deswegen nun seinen Job verloren.

Der 53-Jährige habe bei einer Verkehrskontrolle 20 Euro von einem Fahrer kassiert, falsch quittiert und das Verwarnungsgeld dann in die eigene Tasche gesteckt, teilte das Verwaltungsgericht Trier mit.

Die Kündigung
Für das Gericht hat der Mann „im Kernbereich der ihm übertragenen Aufgaben als Polizeibeamter versagt“ und muss aus dem Dienst entfernt werden. Er habe bei der Kontrolle „bewusst sein Auftreten als Polizeibeamter“ ausgenutzt, um unrechtmäßig an Geld zu kommen.

Der Polizist wurde zu einer Geldstrafe von 3600 Euro verurteilt. Darüber hinaus kostete die Aktion ihn seinen Job.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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dpa

Raser landet mit seinem Auto in einer Zahnarztpraxis

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Im ersten Stock ist ein Raser mit seinem Auto in Santa Ana gelandet. Foto: Foto: Capt. Stephen Horner/Orange County Fire Authority/AP/dpa.

Ein unter Drogeneinfluss stehender Raser ist in Kalifornien mit seinem Auto bei einem Zahnarzt gelandet - im ersten Stock. Der Mann hatte nach Polizeiangaben sein Auto am Sonntag mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch Santa Ana in Kalifornien gesteuert und war dabei auf den erhöhten Mittelstreifen der Hauptstraße beraten, wie die „L.A. Times" berichtete.

Dort hob das Auto plötzlich ab und flog in eine Zahnarztpraxis im Obergeschoss eines Hauses, der Wagen bleib in der Fassade stecken. Der Fahrer und sein Beifahrer wurden schließlich mit leichten Verletzungen von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit.

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„Chillers"-Bar in Neunkirchen brennt komplett aus

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Das „Chillers" in Neunkirchen war nach dem Brand nur noch Schutt und Asche. Foto: Kai Hegi/Feuerwehr Neunkirchen.

Bei einem Feuer vergangene Nacht (16. Januar) ist die Sportsbar „Chillers" in Neunkirchen komplett ausgebrannt. Dabei entstand Sachschaden von circa einer halben Million Euro.

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500.000 Euro Sachschaden sollen durch den Brand entstanden sein. Foto: Christoph Benkert/Feuerwehr Neunkirchen.

Laut Polizeisprecher Stephan Laßotta wurde der Brand in dem Restaurant am Wasserturm gegen 3.00 Uhr gemeldet. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das „Chillers" bereits voll in Flammen.

Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zur der Brandursache sollen im Laufe des Tages fortgesetzt werden.

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Die Brandursache ist noch unklar. Foto: Kai Hegi/Feuerwehr Neunkirchen.

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Mettlachs Bürgermeister kündigt Mietvertrag für Flüchtlingsheim „Auf Kappelt“ fristlos

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Die Flüchtlingsunterkunft „Auf Kappelt“ war lange in der Diskussion. Foto: BeckerBredel

Das hat er gestern Nachmittag der SZ mitgeteilt. „Ich bin erleichtert, dass ich mit diesem Schritt ein klares Zeichen in dieser Affäre setzen konnte und hoffe, dass der Vertragspartner die Kündigung akzeptieren wird und wir endlich einen Schlussstrich unter diese unsägliche Angelegenheit ziehen können“ kommentierte der Verwaltungschef den Immobilien-Skandal, der Ende 2015 bundesweit Aufsehen erregt hatte.

Die „Auf Kappelt"-Affäre
Verwickelt darin waren Mettlachs Ex-Bürgermeister Carsten Wiemann, der ehemalige SPD-Fraktionschef Markus Rausch, immer noch Mitglied im Gemeinderat, und der ehemalige Landtagsabgeordnete Georg Stritter. Er sitzt immer noch im Verwaltungsrat der Sparkasse Merzig-Wadern.

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Carsten Wiemann. Foto: Robby Lorenz

Die Gemeinde Mettlach hatte „Auf Kappelt“ von der Gesellschaft Grüner Kreis Immobilien (GKI) Anfang Dezember 2015 angemietet – für eine monatliche Kaltmiete von 5000 Euro über fünf Jahre. Die GKI hatte das Anwesen im Zuge einer Zwangsversteigerung erworben, für 210 000 Euro - und damit deutlich unter dem in einem unabhängigen Gutachten ermittelten Verkehrswert (330 000 Euro).

Am 19. September vergangenen Jahres hat das Saarbrücker Landgericht das Urteil gefällt und die drei zu Bewährungsstrafen verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da Revision eingelegt wurde.

Die Kündigung des Vertrags
Seit Anfang Januar lag der Gemeinde Mettlach laut Kiefer die schriftliche Urteilsbegründung des Landgerichts vor. „Erst auf dieser Basis konnten die von der Gemeinde zu Rate gezogenen Rechtsbeistände entsprechende Überprüfungen mit Blick auf den Mietvertrag vornehmen; wohl wissend, dass die Verurteilten gegen die Entscheidung Revision eingelegt haben. Die Anwälte der Gemeinde kamen laut Rathauschef zu dem Ergebnis, dass der Gemeinde die Fortsetzung des Mietvertrages bis zum darin vereinbarten Zeitraum von fünf Jahren nicht zugemutet werden kann.

Deshalb hat Mettlachs Bürgermeister Daniel Kiefer nach seinen Worten die Unterkunft mit dem Datum vom 15. Januar 2018 fristlos gekündigt. Die sechs Einzelpersonen, die hier noch untergebracht waren, sind auf andere Wohnungen der Gemeinde verteilt worden.

Mit Verwendung von SZ-Material (Margit Stark).

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Unbekannter beklaut 87-Jährigen in Nohfelden

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Wer kennt diesen Mann? Foto: Polizei.

Bereits am 20. November hat ein Unbekannter einem 87-Jährigen aus Nohfelden 500 Euro entwendet. Nun versucht die Polizeiinspektion in Wadern, mit einer Öffentlichkeitsfahndung den Täter zu finden.

Der Mann lenkte den Geschädigten, der mit einem Rollator unterwegs war, mit der Frage nach Wechselgeld ab und
entwendete ihm unbemerkt 500 Euro aus der Jackentasche.

Der Täter ist 30 bis 40 Jahre alt, etwa 1.70 Zentimeter groß, hat ein schmales Gesicht, die Haare seitlich kurz geschnitten, das Oberhaupthaar etwas länger und eine dunkelbraune Haarfarbe.


Hinweise an die Polizei in Wadern, Tel. (0 68 71) 9 00 10.

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Toter auf Autobahnraststätte in Homburg gefunden

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Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Foto: BeckerBredel.

Lastwagenfahrer fanden die Leiche
Ein Toter ist auf der Raststätte Homburg/Saar an der Autobahn 6 entdeckt worden. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, fanden Lkw-Fahrer in der Nacht zum Dienstag (16.01.2018) den Mann leblos im Führerhaus seines LKW.

Todesursache unklar
Bei dem Mann handelt es sich um einen 41-jährigen Ukrainer. Nähere Hinweise auf einen Unfall oder ein mögliches Tötungsdelikt soll eine Obduktion bringen.

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Bagger kippt auf Brücke in Neunkirchen gefährlich um

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Mit einem Lkw als Gegengewicht musste ein Bagger in Neunkirchen sichert werden. Foto: Marc Prams.

Glück im Unglück hatte der Fahrer eines Baggers, der am Montagmorgen (15. Januar) auf der Willy-Brandt-Brücke in Neunkirchen mit seinem Fahrzeug verunglückte.

Beim Entladen schwerer Stahlteile kippte sein Fahrzeug zur Seite und blieb auf dem Brückengeländer liegen.

Der Fahrer wurde mit Schock und leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der 25-Tonnen-Bagger musste zunächst samt anhängender Zwei-Tonnen-Last mit einem Lkw als Gegengewicht gesichert werden. Die anschließende Bergunsaktion gestaltete sich als komplex und zeitaufwändig.

Mit Verwendung von SZ-Material (Marc Prams).

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Das ist das „Unwort des Jahres“

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Das Unwort des Jahres 2017. Foto: dpa.

"Verschleiernder und irreführender Ausdruck"
Das „Unwort des Jahres“ 2017 heißt „alternative Fakten“. Das gab die Sprecherin der unabhängigen Jury, die Linguistik-Professorin Nina Janich, in Darmstadt bekannt.

„Die Bezeichnung ist der verschleiernde und irreführende Ausdruck für den Versuch, Falschbehauptungen als legitimes Mittel der öffentlichen Auseinandersetzung salonfähig zu machen“, hieß es in der Begründung.

684 verschiedenen Vorschläge
Eine sechsköpfige Experten-Jury hat das Unwort aus 684 verschiedenen Vorschlägen ausgesucht. Nur etwa 80 bis 90 dieser Vorschläge entsprachen überhaupt den Kriterien der sprachkritischen Aktion, wie Janich sagte. Daraus habe die Fach-Jury knapp 20 Wörter in die engere Wahl gezogen.

Unwort 2016 „Volksverräter"
Zum „Unwort des Jahres“ wird seit 1991 jedes Jahr ein Begriff gekürt, der gegen das „Prinzip der Menschenwürde“ oder gegen „Prinzipien der Demokratie“ verstößt, weil er gesellschaftliche Gruppen diskriminiere oder „euphemistisch, verschleiernd oder gar irreführend“ sei. 2016 war die Wahl auf „Volksverräter“ gefallen, 2015 auf „Gutmensch“.

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