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A8 Neunkirchen - Saarlouis zwischen Heusweiler und Schwalbach/Schwarzenholz beide Fahrtrichtungen gesperrt, Baustelle, LKW wird empfohlen, das Gebiet weiträumig zu umfahren, bis 23.09.2018 20:00 Uhr Der BAB Verkehr in FR Luxembourg wird an der AS Heusweiler abgeleitet und über die B 268 Eiweiler, L 339 Reisbach, L 306 und L 140 zur AS Schwalbach-Schwarzenholz umgeleitet. Der Verkehr mit Zielrichtung Karlsruhe/ Neunkirchen in entgegengesetzter Fahrtrichtung. (21.09.2018, 21:25)

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Deutlich weniger Asylanträge im Saarland

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Bundesinnenminister Thomas de Maizère (CDU) stellte die aktuellen Zahlen vor. Foto: Michael Kappeler/dpa-Bildfunk.

Die Zahl der Asylanträge ist im Saarland stark zurückgegangen. Rund 3300 Anträge wurden im vergangenen Jahr gestellt, wie aus Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hervorgeht. Im Vergleich zum Jahr 2016 ist die Zahl der Anträge demnach um mehr als die Hälfte gesunken. Sie hatte bei rund 7000 gelegen. Gegenüber 2015, als fast 10.400 Anträge gestellt wurden, ist die Zahl nur noch ein Drittel so hoch.

Die deutliche Mehrheit der Antragsteller vom vergangenen Jahr stammt aus Syrien. Rund 2400 Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland suchten hierzulande den Schutz des Asylrechts.

Auch bundesweit weniger Asylanträge
Auch bundesweit sank die Zahl der Asylanträge massiv – auf rund 223.000. 2016 waren noch mehr als 745.000 Anträge beim Bundesamt eingegangen. Darunter waren auch Folgeanträge und verzögerte Verfahren aus den Vorjahren. Die Zahl der neu angekommenen Flüchtlinge ging 2017 auf gut 186.000 zurück. Das waren fast 100.000 weniger als im Jahr 2016, wie der amtierende Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) mitteilte. 2015 waren rund 890.000 neue Asylsuchende nach Deutschland gekommen.

„Hauptkrise" überwunden
De Maizière bilanzierte, die „Hauptkrise“ aus dem Jahr 2015 mit der großen Fluchtbewegung sei überwunden. Flucht und Migration blieben aber eine zentrale Herausforderung für die nächsten Jahre. Es bleibe viel zu tun.

Denn im europäischen Vergleich seien die Zahlen immer noch „viel zu hoch“, sagte de Maizière. Ziel eines neuen europäischen Asylsystems müsse sein, dass nur wirklich Schutzbedürftige kämen, nicht aber Menschen, die sich eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage erhofften. Die Zahl derer, die nicht als Asylberechtigte anerkannt und dann abgeschoben wurden, ging 2017 auf etwa 26.000 zurück. 2016 waren es bundesweit rund 28.000.

Der Antragsstau, der sich beim Bundesamt 2015 und 2016 gebildet hatte, ist nach Angaben von de Maizière weitgehend aufgelöst. Mehr als 600.000 Verfahren wurden 2017 entschieden. Ende Dezember waren nur noch rund 68 000 Verfahren anhängig.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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