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Warum Neunkirchen jetzt ein Hafenviertel hat

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Die Begründer des Neunkircher Hafenviertels: Julian Bach und Waldemar Berghof.

Dass Bier und Cola durchaus gut miteinander harmonieren, muss man einem Saarländer nun wahrlich nicht erklären. So gesehen hätten die Neunkircher Getränkehersteller Piranja-Cola und Bachs Braumanufaktur ihren gemeinsamen Firmensitz auch „Gespritztes“ nennen können.

Weil hinter Bier (Julian Bach) und Cola (Waldemar Berghof) aber zwei kreative Köpfe stecken, nannten sie das Gebäude lieber „Hafenviertel“. Die Idee dahinter: „Neunkirchen hatte noch kein Hafenviertel, aber so ein Hafenviertel braucht ja jede richtige Stadt. Außerdem besitzt das so einen gewissen verruchten Charme“, erklärt Waldemar Berghof.

Waldemar Berghof
Berghof (35), der Neunkircher Cola-Pionier, hat vor sieben Jahren seine eigene Cola auf den Markt gebracht. Mittlerweile gibt es diese in drei Variationen, allesamt „saarfein“, wie das Etikett verrät. Drei Sorten Limonade und drei Sorten Eistee komplettieren das Sortiment.

Julian Bach
Bach (36) braut seit 2009 Bier. Zunächst in der Fischerhütte der Eltern in Furpach, später in einer ehemaligen Bäckerei. Helles, Pils, Weizen, Dunkles, mal Bockbier und diverse Craft-Biere - das alles braut Bach mit seinem Braumeister seit Januar 2017 in der unscheinbaren Halle in einer Abzweigung der Wellesweilerstraße.

Der Alltag
Gemeinsam mit Berghof und seinem Mitarbeiter sind es also vier Leute, die im Hafenviertel Tag tagtäglich ihre Produkte „Made in Neunkirchen“ verarbeiten, vermarkten und an möglichste viele Abnehmer bringen wollen. „Allein der Prozess, bis ein Produkt mal bekannt ist, dauert sehr lange“, weiß Berghof.

Die Geschichte
Dass beide seit einem Jahr unter dem gleichen Dach wirken, hat sich eher zufällig so ergeben. „Wir sind uns ein paar Mal begegnet, haben uns gut verstanden und irgendwann über eine Kooperation nachgedacht“, sagt Berghof. Weil er mit Piranja-Cola auf der Suche nach einem neuen Firmensitz war und Bach in seiner Halle noch reichlich Platz hatte, kam eins zum anderen, und das Hafenviertel war aus der Wiege gehoben.

Nachdem im Sommer dann Lagerverkäufe hin und wieder zu kleinen Partys mit Schwenken und Musik führten, kam die Idee auf, im Hafenviertel Konzerte zu veranstalten. „Wir denken da an kleine, realisierbare Konzerte, auf einer kleinen Bühne, etwa mit Singer/Songwritern“, erklärt Bach. Allerdings sei bis zum ersten Konzert noch einiges zu klären, was  Auflagen und Schanklizenz betrifft. Dass das Hafenviertel tolle Konzerte veranstalten kann, hat es bereits im Sommer bewiesen.

Gemeinsam mit der Neunkircher Kulturgesellschaft wurde eine kleines Festival auf die Beine gestellt, bei dem Künstler aus den USA, England und Deutschland zu Bachs Bier und Berghofs Cola die Zuschauer unterhielten. Das war allerdings in der Stummschen Reithalle. Beim nächsten Festival sollen die Gäste dann im Hafenviertel unterhalten werden. Zu und zwischen Piranja-Cola und Bach-Bier.

Mit Verwendung von SZ-Material (Marc Prams).

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