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Saarländer wird zum Hoteldirektor des Jahres gewählt

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Eigentlich sollte es ein normales Direktoren-Meeting der spanischen Hotelkette „Roc Hotels“ in Havanna auf Kuba werden. Das dachte jedenfalls der saarländische Hotelmanager Klaus-Dieter Herrmann, der das Roc Barlovento in Varadero auf Kuba leitet.

Doch es kam ganz anders. Der Präsident der Hotelkette hatte Herrmann während des Treffens einen rot-schwarzen Rucksack geschenkt, erzählt der 55-Jährige. Er habe sich gefreut, sich bedankt und ihn erst einmal zur Seite gestellt. „Der Präsident sagte mir daraufhin, ich solle doch mal in den Rucksack hineinsehen. Ich öffnete ihn und sah darin die Urkunde Hoteldirektor des Jahres. Ich war sehr überrascht.“

Ein Saarländer in Kuba
Ein Mal im Jahr wählt die Hotelkette ihren „Director del ano“ und die Wahl fiel auf Herrmann. Ein Saarländer, der auf Kuba zum Direktor des Jahres gewählt wird – das allein klingt schon kurios. Besonders ist aber vor allem: Noch nie habe ein nicht-spanischer Hotelmanager die Auszeichnung der spanischen Hotelkette erhalten, erklärt Herrmann.

Und der Saarländer arbeitet erst seit etwa acht Monaten in dem Luxus-Hotel direkt an der Atlantikküste auf der schmalen, etwa 20 Kilometer langen kubanischen Halbinsel Hicacos – etwa 120 Kilometer östlich von Havanna. Das spanische „Roc“-Unternehmen besitzt insgesamt 23 Hotels in Spanien und auf Kuba. Der 55-Jährige hat sich also gegen 22 weitere Konkurrenten erfolgreich durchgesetzt.

Übrigens: Momentan könne er sich erst einmal nicht vorstellen ins Saarland zurückzukehren, sagt er weiter: „Vielleicht schaffe ich es zur Rente zurück ins Saarland.“ Was er jedoch am meisten vermisse ist eine typisch saarländische Spezialität: „Ich würde so gerne mal wieder einen Lyoner essen. Die gibt es hier nicht.“

Mit Verwendung von SZ-Material (Stephanie Schwarz).

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Immer noch keine Abfindungen nach Garderoben-Chaos bei Mallorca-Party

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Mehrere Leute versuchten am Tag nach der Mallorca-Party, ihre Jacken wiederzubekommen. Foto: BeckerBredel.

Das Garderoben-Chaos auf der Mallorca-Party am 13. Januar im Saarbrücker E-Werk sorgt weiter für Unmut. Auch die Tochter von Petra Lafleur aus Dillingen gehört zu den Betroffenen: „Bis heute ist ihre Jacke nicht aufgetaucht.“ Sie sei auf eigene Kosten sonntags wieder zur Halle gefahren, um danach zu suchen. Doch die Jacke blieb verschwunden.

Danach habe ihre Tochter verschiedene Aussagen von zwei Mitarbeitern erhalten: „Der eine meinte, man solle sich in eine Liste eintragen, ein anderer, man solle zur Polizei fahren. Sie hat beides getan“, sagt die Leser-Reporterin der SZ.

Außerdem habe man ihrer Tochter erst gesagt, dass sie informiert würde, wenn die Jacke doch noch auftauche. Später habe es dann geheißen, es würde schnell alles mit der Versicherung des Veranstalters abgeklärt. Aber nun dauere es schon mehrere Wochen. Für Lafleur ist das „alles mehr als lächerlich“.

Der von der Merziger Eventfirma beauftragte Rechtsanwalt Gerd Müller aus Saarburg bittet die Betroffenen um Geduld. Zurzeit würden noch Schreiben von Besuchern und deren Anwälten eintreffen, die gesichtet werden müssten.

Zudem sei die Informations-Beschaffung aufwendig. So liege ihm der angeforderte Polizeibericht noch nicht vor. Dann müsse jeder Anspruch geprüft werden, ob die Forderung berechtigt ist, sagt Müller. Denn es gäbe auch Trittbrettfahrer, die gar nicht auf der Veranstaltung waren, aber trotzdem versuchen, Geld für angeblich abgegebene Jacken rauszuschlagen.

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Alleine, unter Freunden, als Familie: Urlaub im Saarland wird zur Endeckungsreise

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Abendstimmung auf dem Losheimer Stausee (Foto: Günther Schneider/Pixabay)

Die Saarschleife bestaunen, in den teilnehmenden Bädern entspannen oder die zahlreichen spannenden Museen entdecken: Das Saarland hat so einiges zu bieten. Um den Tourismus im Inland zu stärken, hat die Tourismus Zentrale Saarland die Kampagne “Urlaub dahemm” ins Leben gerufen.

Kurzurlaub im eigenen Land

„Mit dieser Aktion möchten wir die Saarländerinnen und Saarländer, aber auch diejenigen, die nicht mehr hier leben, dazu animieren, einen Kurzurlaub in ihrem schönen Saarland zu machen. Das Saarland hat auf kleinstem Raum so Vieles zu bieten, was man selbst vielleicht noch gar nicht entdeckt hat”, sagt die Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland, Birgit Grauvogel. 

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2 x Übernachten plus Frühstück zum Vorzugspreis

Im Rahmen dieser Aktion bieten die teilnehmenden Gastgeber im Reisezeitraum bis 20. Dezember 2020 zwei Übernachtungen inklusive Frühstück zum Vorzugspreis an. Zusätzlich erhalten die “Heimat-Urlauber” die Saarland Card, mit der sie während ihres Kurzurlaubes über 90 Attraktionen kostenfrei besuchen, sowie Bus und Bahn im Saarland kostenfrei nutzen können. “Vielleicht verliebt sich der ein oder andere noch einmal neu ins Saarland”, fasst die Geschäftsführerin die Aktion zusammen. Insgesamt nehmen 19 Hotels teil, auch Glamping ist möglich. 

Alle teilnehmenden Hotels

Auch das Einladen potenzieller Gäste, die nicht mehr im Saarland leben, wird belohnt: “Wer Freunde oder Verwandte zu einem Kurzurlaub in die alte Heimat einlädt und an die teilnehmenden Gastgeber vermittelt, erhält für deren Buchung ebenfalls eine kostenlose Saarland Card für die gemeinsamen Ausflüge”, berichtet Grauvogel. 

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Foto: TZS/Johannes Ruße/Marcus Simaitis

Aber auch speziell für Familien hat die Tourismuszentrale ein interessantes Paket geschnürt: Denn das Saarland ruft zur Safari! Doch bei diesem spannend klingenden Event werden - zum Glück -  keine Tiere gejagt, sondern  spannende Freizeit- und Kulturangebote im Saarland. Und davon gibt’s jede Menge. Wer dann noch die Saarland Card mit im Gepäck hat, kann richtig Geld sparen und viele Vorteile genießen.

FamilienSafari – Das Saarland Abenteuer

So funktioniert die FamilienSafari

Das Konzept der Tourismus Zentrale ist einfach – und macht den Kurzurlaub zur Großwildjagd: Wer mit der  Familie bis zum 21.11.2020 (21.11.2020 Abreisetag) zwei Übernachtungen in einer der fünf saarländischen Jugendherbergen bucht, erhält die Saarland Card gratis dazu – und damit kostenlosen Eintritt in über 90 Attraktionen und freie Fahrt mit Bus & Bahn während seines Aufenthaltes.

Alle teilnehmenden Jugendherbergen

Wer die Familien Safari buchen möchte - hier entlang: ZUR BUCHUNG

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Foto: TZS

Diese und noch viel Angebote kann man während der FamilienSafari mit der Saarland Card kostenlos erleben:

- Museen & Historische Bauwerke (z.B Moderne Galerie Saarbrücken, UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Erlebnisbergwerk Velsen, Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim u.v.m)

- Schwimmbäder & Saunen (z.B. DAS BAD Merzig, Erlebnisbad Schaumberg, KOI Homburg u.v.m.)

- Stadt-, Erlebnisführungen & Schiffsfahrten

- Gärten & Naturerlebnisse (z.B Erlebnistour im Nationalpark Hunsrück-Hochwald: Wilde Kelten - alte Wälder, Bauerngartenführung Finkenrech u.v.m.)

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Foto:TZS/Marcus Simaitis

- Freizeitattraktionen (z.B. Freizeitzentrum Peterberg, Indoor Kartbahn Bous u.v.m.)

- Tierische Begegnungen (Saar Alpaka Farm, Naturwildpark Freisen, Tierisch unterwegs auf Finkenrech)

- Zweibrücken Fashion Outlet (Gegen Vorlage der Saarland Card erhalten Sie im Tourist Information Center Ihren persönlichen VIP Day Pass mit weiteren attraktiven Vorteilen.)

Natürlich soll jeder gut gerüstet und versorgt in seine Safari starten. Deshalb gibt’s bei der FamilienSafari neben Halbpension auch ein Lunchpaket pro Person. Und eine Saarland-Brotbox gibt es pro Familie noch als Geschenk obendrauf. So könnt ihr nachhaltig und gestärkt das Saarland erkunden!

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Foto: TZS

Gewinnspiel: Sterne sammeln und Urlaub gewinnen

In jeder Saarland-Brotbox ist eine FamilienSafari-Gewinnspielkarte versteckt. Wer drei Saarland Card-Attraktionen besucht und sich die Sterne ausstanzen lässt, hat die Chance vielleicht schon den nächsten Familienurlaub zu gewinnen! Zur Gewinnspiel- Teilnahme sind alle drei Sterne erforderlich. Dann nur noch Postkarte ausfüllen und an die Tourismus Zentrale Saarland senden oder zusammen mit den Saarland Cards vor der Abreise in der Jugendherberge abgeben. Als Gewinn winkt ein Gutschein fürs nächste Familienwochenende in einer der saarländischen Jugendherbergen.

Vor Besuch der einzelnen Safari-Etappen, wird empfohlen, sich auf den Websites der Attraktionen über die aktuellen Öffnungszeiten zu informieren. Überall sind selbstverständlich die Corona-Richtlinien zu befolgen.

Weitere Infos zu "Urlaub dahemm" und "FamilienSafari":

Tourismus Zentrale Saarland GmbH
Trierer Str. 10
66111 Saarbrücken
Telefon: (0681) 927200
Mail: info@tz-s.de

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Palatia Limbach sucht mit Metalldetektoren ihren Platz ab

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Dieses Foto zeigt eine der Klingen, die der Verein auf dem Rasenplatz fand. Foto: FC Palatia Limbach/Facebook

Vergangene Woche sind auf dem Kunstrasenplatz des Fußballclubs Palatia Limbach fünf Rasierklingen gefunden worden. Am Samstag wurde der Platz nun mit Metalldetektoren überprüft, es wurden jedoch keine weiteren Rasierklingen entdeckt. Das teilte der Vereinsvorstand jetzt mit.

Über die Hintergründe der Tat könne man im Verein nur mutmaßen – Feindseligkeiten zum Beispiel wegen eines Spielerwechsels habe es keine gegeben. Der Vereinsvorstand überlegt nun, den Platz mit Überwachungskameras auszustatten – auch wenn man das Geld lieber in die Jugendarbeit investieren würde, sagte der Vorsitzende von Palatia Limbach, Dirk Schmidt, auf Anfrage der SZ.

Mit Verwendung von SZ-Material (Jennifer Klein).

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Unbekannter überfällt auf brutale Art Taxifahrer in Dudweiler

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Symbolfoto: Pexels (CC0-Lizenz)

Am Montagabend gegen 22.50 Uhr stieg ein bislang unbekannter Täter auf dem Dudoplatz in Dudweiler in das Taxi des Geschädigten ein. Dann ließ er sich nach Quierschied an den alten Edeka-Markt fahren.

Dort forderte der Täter unter Vorhalt einer schwarzen Pistole die Herausgabe der Kasse. Der Taxifahrer erkannte allerdings, dass es sich bei der Pistole um eine Schreckschusswaffe handelte. Der Forderung kam er daraufhin nicht nach.

Angriff auf den Taxifahrer
Plötzlich schlug der Unbekannte mit der Waffe gegen den Kopf des Fahrers, sodass dieser eine blutende Platzwunde erlitt. Da der Täter sich weigerte, das Taxi zu verlassen, setzte der Taxifahrer seine Fahrt mit erhöhter Geschwindigkeit und eingeschaltetem (blinkendem) Taxischild in Richtung Fischbach fort.

Um auf sich aufmerksam zu machen, fuhr der Geschädigte auf den Parkplatz der Gaststätte "Altes Casino" in Camphausen. Dort  betätigte er die Hupe, da in der Gaststätte Licht brannte. Das Lokal hatte allerdings geschlossen, sodass auch hier niemand auf ihn aufmerksam wurde.

Der Täter verließ letztendlich auf dem Parkplatz der Gaststätte das Taxi. Vorher klaute er aber noch das Handy des Fahrers aus der Mittelkonsole.
 
So wird der Mann beschrieben:
- dunkel gekleidet
- zirka 185 cm groß
- etwa 20-30 Jahre alt
- "osteuropäisches Aussehen

Die Polizei Sulzbach bittet um Hinweise, Tel.: 06897/933-0.

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Bombe in Neunkircher Bliespromenade gefunden

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Eine rund 50 Kilogramm schwere Bombe ist in Neunkirchen gefunden worden. Foto: Brandon-Lee Posse.

In der Bliespromenade in Neunkirchen ist heute Morgen eine Fliegerbombe entdeckt worden. Gefunden wurde sie während der Arbeiten für das Projekt „Bliesterrassen". Der Kampfmittelräumdienst der Landespolizei Saar sicherte die 50 Kilogramm schwere, amerikanische Sprengbombe. Sie stammt aus dem Zweiten Weltkrieg.

Zur Entschärfung muss die nähere Umgebung evakuiert werden, da sich dort Einkaufsgeschäfte, Altersheime und Arztpraxen befinden. Werner Fuchs vom Kampfmittelräumdienst sagte, die Evakuierung werden in einem Radius von 300 Metern durchgeführt. Ein Krisenstab entschied am Nachmittag, die Evakuierung am Sonntag, den 18. Februar, durchführen zu lassen.

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Exhibitionist bei St. Ingbert unterwegs: Wer kennt diesen Mann?

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Mit diesem Phantombild wird nach dem Mann gesucht. Grafik: Bundespolizei Bexbach

Am 26. November 2017 (Totensonntag) kam es zwischen 20 und 21 Uhr zu "mehreren exhibitionistischen Handlungen", schreibt die Bundespolizei Bexbach in einer Pressemitteilung. Ein Mann soll diese "Handlungen" in der Regionalbahn von Kaiserslautern nach St. Ingbert und im Bereich des St. Ingberter Bahnhofs ausgeübt haben.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden der Bundespolizei zwei Taten zur Anzeige gebracht. Die Beschreibung des Mannes ähnelte sich in beiden Fällen. Trotz umfangreicher Ermittlungen führten diese noch nicht zur Ergreifung eines Tatverdächtigen.

Jetzt fahndet die Bundespolizei mit einem Phantombild nach dem Täter. Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben:

- zirka 25-30 Jahre alt
- etwa 180 cm groß
- kurze braune Haare, flache Stirn
- schlanke, sportliche Figur
- "europäischer Phänotyp"
- bekleidet mit einem langen schwarzen Mantel und schwarzer Hose
- auffällig rote Sneaker

Die Bundespolizeiinspektion Bexbach sucht nach Zeugen. Hinweise bitte unter der Tel. 06826-5220, der kostenfreien Servicenummer der Bundespolizei (Tel. 0800 6 888 000) oder über www.bundespolizei.de.

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Dachbrand zerstört Neunkircher Getränkemarkt: Löschwasser gefriert

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Hier sieht man, wie die Feuerwehrleute den Brand mit Schaum bekämpfen. Foto: BeckerBredel

Das war passiert
Das Feuer brach in einer an den Getränkemarkt angebauten Garage an der Neunkircher Auguststraße aus.

Von der Garage aus sprang das Feuer auf den Getränkemarkt selbst über - und begann sich ebenfalls dort auszubreiten.

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Weitere Aufnahme vom Einsatz in Neunkirchen. Foto: BeckerBredel

Rechtzeitig bemerkten die Bewohner einer Einliegerwohnung im ersten Obergeschoss des Getränkemarktes den Brand und verständigten die Feuerwehr.

Das Feuer bekämpften die Einsatzkräfte mit Wasser und Schaum. Zusätzlich musste ein Atemschutztrupp zwei Personen aus der verrauchten Halle retten. Bis kurz vor Mitternacht zogen sich die abschließenden Löscharbeiten hin.

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Von hier aus griff das Feuer auf den Getränkemarkt über. Foto: BeckerBredel

Kampf gegen die Kälte
Probleme bereiteten den Feuerwehrleuten während der gesamten Löscharbeiten die winterlichen Temperaturen rund um den Gefrierpunkt. „Auf Eis stoßen selbst die rutschfesten Feuerwehrstiefel an ihre Grenzen“, kann Feuerwehrsprecher Benkert berichten. Und auch das Löschwasser wurde zu Eis, sobald es die kalte Fahrbahn berührte.

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Sobald das Wasser die Straße berührte, gefror es. Foto: BeckerBredel

Mit Verwendung von SZ-Material.

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In den Brunnen gefallen? Mann sorgt für Feuerwehreinsatz in Saarbrücken

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Die Feuerwehr rückte mit Rüstzug, Höhenrettern und Tauchern aus. Foto: BeckerBredel.

Zu einen nicht alltäglichen Einsatz ist die Feuerwehr Saarbrücken gestern Abend (5. Februar) in die Metzer Straße in Saarbrücken ausgerückt. Dort war laut Meldung eine Person „in einen Brunnen oder etwas Ähnliches gefallen", heißt es im Pressebericht. Daraufhin rückten ein Rüstzug, Höhenretter und Taucher der Feuerwehr aus.

Vor Ort war die Lage glücklicherweise einfacher: Ein Mann war im Keller seines Hauses zu Reinigungsarbeiten in ein senkrechtes Rohr von circa einem Meter Durchmesser gestiegen. Das Rohr führt zu einer ehemaligen Sickergrube. Beim Runtersteigen brach eine Stufe seiner Leiter und er verklemmte sich durch den Sturz in dem Rohr.

Die Höhenretter der Feuerwehr konnten ihn schnell aus seiner Lage befreien. Der Mann wurde nicht verletzt.

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Zum Glück stellte sich vor Ort die Lage einfacher dar. Foto: BeckerBredel.

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Mann bedroht 70-Jährige in Homburg mit Pistole

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Zu einer Großeinsatz ist die Polizei gestern Abend (5. Februar) nach Homburg-Einöd. Dort war es zu Nachbarschaftsstreitigkeiten zwischen einem 33-jährigen Mann und einer 70-jährigen Frau gekommen. Der Mann soll die Frau laut den Beamten zunächst grundlos beleidigt haben. Anschließend habe er ihren Pkw leicht beschädigt.

Die Frau soll versucht haben, ihn daran zu hindern, woraufhin er sie mit einer Pistole bedrohte und ihr einen Schlag ins Gesicht versetzte. Das Opfer erlitt dadurch leichte Verletzungen an ihrer Nase und ihre Brille wurde beschädigt.

Der Mann begab sich nach der Tat in seine Wohnung, wo er später widerstandslos festgenommen wurde. Bei einer anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung konnte allerdings keine Schusswaffe gefunden werden. Ermittlungen ergaben, dass gegen den Man ein aktueller Haftbefehl vorlag. Er wurde heute Morgen in eine JVA gebracht.

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dpa

18-Jährige wird an Fastnacht in Hexenkessel verbrüht

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In diesem Kessel verbrühte sich eine 18-Jährige die Beine. Foto. Stephen Wolf/dpa-Bildfunk.

Nach dem Heißwasser-Unfall mit einem Hexenkessel bei einem Fastnachtsumzug in Eppingen (Baden-Württemberg) wollen die Ermittler den genauen Hergang rekonstruieren. Die Polizei will unter anderem die beteiligten Hexen-Darstellerinnen befragen. Es muss noch geklärt werden, wer innerhalb der Gruppe was getan hat. Bei der Veranstaltung am Samstag war eine 18-Jährige schwer an den Beinen verbrüht worden.

Die junge Frau, die in einer Spezialklinik liegt, wollen die Ermittler auch befragen. Die junge Frau aus Rheinstetten bei Karlsruhe zog sich Verbrühungen oder Verbrennungen zweiten Grades zu. Sie muss laut Polizei wohl ein bis zwei Wochen in der Klinik bleiben.

Das war passiert
Nach Angaben der Beamten wurde der Behälter mit integriertem Holzofen von einer Hexenzunft auf einem Wagen gezogen. Eine Gruppe von Zuschauern habe mit den Narren gescherzt und ihnen die junge Frau zum Spaß übergeben - die Hexen hoben die 18-Jährige dann über den Kessel.

Nach ersten Zeugenaussagen gerieten die Beine der Frau bis zu den Knien ins heiße Wasser. Es gibt jedoch auch Zeugen, die davon berichteten, dass die Verbrühungen möglicherweise vom aufsteigenden Dampf oder spritzendem Wasser verursacht worden sein könnten. Die Ermittler gehen derzeit von fahrlässiger Körperverletzung und möglicher unterlassener Hilfeleistung aus. Darüber hinaus werde geprüft, ob das Fahrzeug und die mitgeführten Gerätschaften genehmigt waren.

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Kommt ein Deckel auf die Stadtautobahn in Saarbrücken?

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Die Idee sieht vor, die Stadtautobahn zu überdeckeln. Grafik: Sebastiano Curcuruto.

Der Tunnel – Ulrike Donié kann es nicht mehr hören. Klaus Fuhs und Sebastiano Curcuruto auch nicht. Die drei sitzen im Vorstand des Saarbrücker Bürgerforums. Dort ist man schon länger der Meinung, dass „Stadtmitte am Fluss“, das Projekt, das eine Weile für Aufbruch stand, längst Stillstand bedeutet.

„Immer wenn es um stadtplanerische Ideen geht, wird auf die Tunnelplanung verwiesen“, ärgert sich Donié und fragt: „Wann kommt denn der Tunnel? In 40 Jahren? Und bis dahin?“

So sieht der Plan genau aus
Bis dahin sollte ein Teil der Stadtautobahn „überdeckelt“ werden, schlägt das Bürgerforum vor. Und zwar auf Höhe der Alten Brücke. Der „Kummersteg“, der von der historischen Brücke auf die Franz-Josef-Röder-Straße in Richtung Parkplatz unterhalb der Schlosskirche führt, sei eh erbärmlich, finden Donié, Fuhs und Curcuruto.

Durch eine Überdeckelung der Stadtautobahn könnte man an dieser Stelle eine Freifläche schaffen, die Innenstadt so auf Alt-Saarbrücker Seite aufwerten. Mit dieser Fläche könnten auch die durch die Saar und die Autobahn getrennten Stadtteile St. Johann und Alt-Saarbrücken „zusammengefügt werden“, sagt das Bürgerforum.

Die Autobahn „einzusprerren wäre auch ein Beitrag zum Lärmschutz“, sagt Sebastiano Curcuruto, der die Entwürfe für das Projekt erstellt hat. Wobei die Seitenwände der „Einhausung“ aus Glas sein sollen. Die Glasfassade soll so gestaltet sein, dass die Autobahn im Fall eines extremen Hochwassers, wie es etwa alle zehn Jahre vorkomme, geflutet werden kann.

Keine neue Idee
Was das Gaze kostet, kann das Bürgerforum nicht sagen. Man arbeite ehrenamtlich und könne nicht mehr tun, als eine Diskussion anzustoßen. Aber von den Kosten eines Tunnels sei man mit Sicherheit sehr weit entfernt. Denn die Deckelung der Autobahn bedeute: Es muss nicht gegraben werden.

Neu ist die Idee nicht. Das Bürgerforum verweist auf eine Idee von Professor Gottfried Böhm, der das Saarbrücker Schloss neu gestaltet hat. Als Ende der 1970er-Jahre die ersten Planungen zur Restaurierung des Schlosses begannen, habe Böhm „in seinem Gutachten zum städtebaulichen Rahmenplan schon vorausgesehen, dass nicht nur das Schloss, sondern auch die Umgebung des Schlosses einer neuen Ausrichtung bedarf“, sagt Donié.

Böhm schlug dazu auch eine Deckelung der Autobahn vor. „Diese Maßnahme sei erforderlich, um unter anderem Alt-Saarbrücken wieder menschenfreundlicher zu gestalten“, erklärt die Vorsitzende des Bürgerforums Böhms Stoßrichtung.

Bürgerforum kann nur hoffen
Nun sei es an der Zeit, zu handeln und durch die neu zu gewinnenden Flächen ein „Flanier-Carré“ zu schaffen, eine Art Rundweg von der Alten Brücke über die Eisenbahnstraße und die Bahnhofstraße über den St. Johanner Markt wieder zur Alten Brücke.

Das Bürgerforum hat seine Plan­skizzen an die Fraktionen des Stadtrats, an die Stadtverwaltung und ans saarländische Wirtschaftsministerium geschickt. Man befürchtet, dass es dann wieder heißt, man könne nichts tun, weil ja da noch die Tunnelplanung sei.

Curcuruto kann dieser Argumentation nicht folgen. Er hat sich die Protokolle der Bürgerwerkstätten angesehen, die vor zehn Jahren entstanden sind. „Damals hieß es, dass die Situation unerträglich ist“, sagt er. Es solle also jetzt bitte niemand kommen und um Geduld bitten wegen der Sache mit dem Tunnel.

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So stellen sich die Mitglieder des Bürgerforums den neuen Zuschnitt der Flächen am Alt-Saarbrücker Flussufer vor. Es soll nicht nur autogerecht sein, sondern auch Fußgängern mehr bieten. Grafik: Sebastiano Curcuruto.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Die lustigsten Ortsnamen und Städtenamen in Deutschland

 

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Lustige Ortsnamen gibt es in Deutschland so einige.

Deutschland sprudelt gerade so vor lustigen Ortsnamen. Egal ob man die Städte mit dem Auto oder der Bahn durchquert oder ob man einfach nur einen Brief in einen dieser Orte senden muss: Ein Schmunzeln bleibt bei diesen Ortsnamen mit Sicherheit nicht aus. Auch wir mussten beim Recherchieren das ein oder andere mal kräftig lachen.

Wir zeigen euch in unserer Ortsnamen-Galerie, welche die lustigsten Ortsnamen in Deutschland sind und wo diese liegen.

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