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Saarbrücker ATSV-Anlage wird für vier Millionen Euro saniert

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Nach der Sanierung soll das Sportfeld noch viel mehr Sportbegeisterte anlocken. Neben Ballsportarten können auch Wurfdisziplinnen trainiert werden. Foto: Landeshauptstadt Saarbrücken

Die Landeshauptstadt Saarbrücken wird in diesem Jahr mit der Erneuerung und Weiterentwicklung der ATSV-Anlage auf dem Lulustein in Alt-Saarbrücken beginnen.

Fördermittel
Für das Projekt mit dem Titel „Sport hoch 3“ stellt der Bund Städtebau-Fördermittel in Höhe von 3,448 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld stammt aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesbauministeriums. 

„Mit der Weiterentwicklung der Anlage wollen wir aber auch allen attraktive Möglichkeiten zum Sporttreiben bieten, die sich bisher nicht in einem Verein organisieren wollen. Außerdem soll das Gelände ein Treffpunkt im Stadtteil werden“, teilt OB Charlotte Britz mit.

Das Konzept
Stephan Schaeidt, Vorsitzender des ATSV Saarbrücken, ergänzt: „Der ATSV vereint alle Gesellschaftsschichten, wir engagieren uns sozial und integrativ über den Sport hinaus. Damit ist der ATSV weit mehr als ein reiner Sportverein.“

Weiterhin sagt er: „Die jetzt geplante Sanierung ist nur der erste Schritt: Wir erarbeiten gerade ein Stufenkonzept zur Weiterentwicklung der ATSV-Halle als Sport- und Kulturzentrum. Aktuell ist in der ATSV-Halle nicht nur der Vereinssport beheimatet, an den Vormittagen steht sie dem Regionalverband für den Schulsport zur Verfügung.“

Drei Bauabschnitte
Die geplanten Arbeiten an der ATSV-Anlage sind in drei Module eingeteilt. Zunächst ist der Umbau des Tennenplatzes in einen Naturrasenplatz mit vier Laufbahnen und Sektoren in Kunststoff vorgesehen. Hier soll der Schwerpunkt auf Wurfdisziplinen liegen.

Im zweiten Modul wird der „Mittelplatz“ umgebaut. Dort entstehen ein Multifunktionsfeld mit Kunststoffbelag, ein Beachvolleyballfeld, ein Geräteschuppen und eine Toilettenanlage.

Das dritte Modul stellt die Sanierung der ATSV-Halle dar. Dazu zählen die energetische Sanierung des Dachs und der Einbau eines Treppenlifts, um einen barrierefreien Zugang zur Halle zu ermöglichen. Bis 2020 soll die Anlage fertig sein.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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