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Sex-Forscherin erklärt, warum Frauen auf 50 Shades of Grey stehen

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Symbolfoto: Pexels (CC0-Lizenz)

Die Statistik
Das Casual Dating Portal C-Date gibt in einem Pressetext an, dass 19 Prozent der deutschen Userinnen und 22 Prozent der User “dominant/devot” als Präferenz angeben.

Auch mit Rollenspielen und Fetischen können sich die Deutschen durchaus anfreunden: 20 Prozent der Frauen und 21 Prozent der Männer stehen auf ersteres, 14 beziehungsweise 15 Prozent mögen zweites. Sex-Toys machen sogar je 58 Prozent der C-Date-Userinnen und -User an.  

Das Interview
Doch warum ist 50 Shades of Grey gerade bei Frauen so erfolgreich? Sexualforscherin Andrea Burri sagt im Interview mit C-Date: Dass sich Frauen gerade in Zeiten, in denen sie auch sexuell selbstbewusster werden, nach Dominanz im Schlafzimmer sehen, sei kein Widerspruch.

“Zwar haben die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten zehn, zwanzig Jahre es den Frauen ermöglicht, zunehmend neue Formen der Sexualität zu entwickeln, in der auch Genuss und sich zu nehmen, was man will, im Vordergrund stehen. Aber das reicht nicht aus, um sich gegen das Jahrtausende alte instinktive Verhalten durchzusetzen. Der Wunsch nach Sicherheit und Führung ist etwas, das evolutionsbiologisch sehr tief in Frauen verankert ist.”

Aus dem Spiel von Dominanz und Submission im Bett lasse sich übrigens nicht zwingend auf das Verhalten außerhalb des Schlafzimmers schließen, erklärt Andrea Burri. “Dominanz und Submission sind zwar Grundzüge, können aber in verschiedenen Situationen auch verschieden ausgeprägt gelebt werden oder ein Bedürfnis sein”, so die Sexualforscherin.

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