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Wildschwein-Virus breitet sich aus - jetzt auch im Saarland?

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Schon der Kontakt mit Speichel und Nasensekret oder das Fressen von rohem Wildschweinfleisch reichen aus, damit sich die Tiere mit einem Herpesvirus-Erreger infizieren, den sie nicht überleben werden. Nach ein bis drei Tagen sterben die Tiere an der so genannten Aujeszkyschen Krankheit.

Allein im November und Dezember sind in Rheinland-Pfalz drei Jagdhunde dieser „Pseudowut“ zum Opfer gefallen. Jäger in Eifel, Pfälzerwald sowie Saarland sind auf der Hut.

So sieht es im Saarland aus
Hier ist man seit den Fällen in Rheinland-Pfalz hellhörig geworden: Die Vereinigung der Jäger des Saarlandes unterrichtete ihre Mitglieder und rief die Hundeführer zur Vorsicht auf. Landesumweltminister Reinhold Jost (SPD) ging auf ihre Bitte ein und stimmte einer Entschädigungsregelung in Höhe von 1200 Euro für Jagdhunde zu, die an der Krankheit sterben.

Zwar sei im Saarland laut Umweltministerium in den vergangenen zehn Jahren kein Hund an der Aujeszkyschen Krankheit erkrankt, Nachweise von Antikörpern in fast zehn Prozent der untersuchten Wildschweinproben legten jedoch nahe, dass sich das Virus auch in der saarländischen Wildschweinpopulation ausbreite.

Eine Risikoabschätzung mochte der Sprecher der Saar-Jäger zwar nicht abgeben, die Gefahr für die Hunde, sich anzustecken, sei jedoch real.

Mit Verwendung von SZ- und dpa-Material.

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