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L337 Körprich, Bahnhofstraße in Höhe Ortseingang in beiden Richtungen Störung am Bahnübergang, Ampelanlage außer Betrieb, Gefahr, bis 21.10.2019 (07:18)

Priorität: Dringend

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dpa

Schülerinnen singen Protest-Song gegen Heidi Klum und „Germany's Next Topmodel"

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Mit ihrem Protestsong haben diese Schülerinnen einen YouTube gelandet. Foto:Markus Abele/Pinkstinks/dpa-Bildfunk.

In den sozialen Netzwerken stößt das Video, das gemeinsam mit der Lobbygruppe Pinkstinks entstanden ist, auf große Resonanz - schon mehr als 225.000 Menschen haben das Video auf YouTube und Facebook gesehen.

„Klar, bringt "Germany's Next Topmodel" Spaß, während ich das sehe. Aber danach fühle ich mich falsch", sagt zum Beispiel die 14-jährige Lynne. Zusammen mit ihren Freundinnen hat sie den Song „Not Heidis Girl" aufgenommen.

Der Song greift den Hashtag #NotHeidisGirl der feministischen Gruppe Vulvarines auf und wendet sich gegen die in der Sendung propagierten Schönheitsideale.

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Hundehasser in Merzig unterwegs? Unbekannter legt Wurstköder mit Nadeln aus

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Wolfgang Langenstrassen

Ein bislang unbekannter Täter legte in der Nacht zu Mittwoch (14. Februar 2018) mehrere Wurststücke vor den Hauseingang des Wohnanwesens "An der Kleinbahn 33".

Die Wurststücke waren in braunes Papier gewickelt und mit kleinen Nadeln sowie Spießen präpariert.

Hinweise nimmt die Polizei Merzig unter der Telefonnummer 06861/7040 entgegen.

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Winterträume Überherrn – Weihnachtszauber auf dem Linslerhof

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Foto: Veranstalter

Die Winterträume Messe zeigt vom 25. bis 27. Oktober die neuesten Trends der bevorstehenden Saison und lädt zum vorweihnachtlichen Bummeln vor der verzaubernden Kulisse des Linslerhofs in Überherrn ein.

An drei Tagen präsentieren rund 90 ausgesuchte Aussteller Wohnaccessoires, alles für Feinschmecker, Blumen und weihnachtliche Floristik, Bastelei und Kreatives, Neues aus Kunst und Kultur, Kleidung, Beauty- und Wellnessprodukte sowie Schönes für Kinder. Neben inspirierenden und ansprechenden Verkaufsständen, werden die Besucher mit einem besonderen Rahmenprogramm und Live-Musik unterhalten – ein Erlebnisausflug für die ganze Familie!

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Foto: Veranstalter

Neu 2019: Lichterfestival

Das gesamte Messegelände wird mit kunstvollen und atemberaubenden Lichtinstallationen in Szene gesetzt. Neben den bereits spielerisch beleuchteten Zelten, gehören auch die Wege, Bäume und Gebäude zum herrlichen Lichtermeer.

Der verzaubernde Treffpunkt

Die Messe wird mit einem feierlichen Countdown eingeläutet. Ab dem 15.10. können Besucher der Winterträume-Webseite jeden Tag ganz besondere Preise von den Ausstellern im Überraschungskalender gewinnen.

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Foto: Veranstalter

Mehr Informationen zur Teilnahme und den Preisen gibt es unter www.wintertraeume.com/ueberherrn.

Messe Winterträume

• Linslerhof in 66802 Überherrn
• 25. – 27. Oktober, Freitag von 11 bis 21 Uhr, Samstag von 11 bis 20 Uhr und Sonntag von 11 bis 19 Uhr
• Online-Ticket 8,- €, Tageskasse 9,- €
• Kostenloser Parkplatz

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Foto: Veranstalter

Adresse und Anreise

Linslerhof
Linslerhof 1
66802 Überherrn

Mit dem Auto:
Von Saarbrücken kommend, fahren Sie in Richtung Saarlouis auf der A620 und nehmen die Ausfahrt (4) Lisdorf/Ensdorf/Überherrn. Danach nehmen Sie die 2. Ausfahrt nach etwa 300 m in Richtung Überherrn (B 269). Folgen Sie der Beschilderung und schon sind Sie auf dem Linslerhof.

Aus Richtung Luxemburg kommend, fahren Sie auf der A8/A620. Sie nehmen die Ausfahrt (4) Lisdorf/Überherrn/St. Avold und fahren geradeaus über den Kreisverkehr Richtung St. Avold/Überherrn/Häsfeld/Linslerhof. Folgen Sie der Beschilderung und schon sind Sie auf dem Linslerhof.

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Foto: Veranstalter

Von der A1 aus Richtung Norden kommend, fahren Sie am Autobahnkreuz Saarbrücken auf die A8 in Richtung Saarlouis/Saarbrücken und wechseln später am Autobahndreieck Saarlouis auf die A620 km in Richtung Saarlouis/Saarbrücken.
Bei der Ausfahrt Lisdorf/Überherrn/St. Avold verlassen Sie die Autobahn und fahren geradeaus über den Kreisverkehr Richtung St. Avold/Überherrn/Häsfeld/Linslerhof.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Es besteht keine Möglichkeit das Messegelände mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

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Kostenloser Nahverkehr: Das sind die Pläne der neuen Bundesregierung

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Politiker aus dem Saarland sehen den kostenlosen öffentlichen Nahverkehr eher skeptisch. Symbolfoto: BeckerBredel.

Die Politik steht unter Druck, weil viele Städte Schadstoff-Grenzen überschreiten. Nun geht die Bundesregierung in die Offensive.

Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD), Bundesverkehrsminister Christian Schmidt (CSU) und Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) haben mit Datum vom 11. Februar einen Brief an EU-Umweltkommissar Karmenu Vella geschrieben. Ihr Vorstoß: Die Bundesregierung erwäge zusammen mit Ländern und Kommunen einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr, um die Zahl privater Fahrzeuge zu verringern.

Damit will Deutschland eine Klage der EU-Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof abwenden. Der Umweltkommissar hatte Deutschland und acht weiteren Staaten eine Frist bis Ende vergangener Woche gesetzt, um „zusätzliche, glaubwürdige, rechtzeitige und wirksame Maßnahmen“ zum Kampf gegen Luftverschmutzung vorzulegen.

Getestet werden soll das Gratis-Angebot fürs Bus- und Bahnfahren sowie einige weitere Maßnahmen für bessere Luft zunächst in fünf Städten: in Bonn, Essen, Herrenberg (bei Stuttgart), Reutlingen und Mannheim. Die künftige Regierung wird laut dem Brief auch einen neuen gesetzlichen Rahmen vorschlagen, der es den Kommunen erlaubt, bindende Emissionsgrenzwerte für Busse und Taxis festzulegen. Auch soll es Beschränkungen für den Schwerlastverkehr sowie zusätzliche steuerliche Anreize für den Kauf von Elektroautos geben, versprechen die drei Minister.

Das sagen Saarlands Politiker
Die Idee löst im Saarland zurückhaltende Reaktionen aus. „Dass ein Gratis-ÖPNV (Öffentlicher Personen-Nahverkehr) seine Tücken hat, wissen wir. Lösungen für seine Finanzierung müssen erst noch gefunden werden“, sagte Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD).

Skeptisch zeigt sich auch Klaus Lorig (CDU), Vize-Präsident des Saarländischen Städte- und Gemeindetages und Oberbürgermeister Völklingens: „Die Einführung eines kostenlosen ÖPNV darf nicht dazu führen, dass auf die Kommunen weitere erhebliche finanzielle Belastungen zukommen.“ Auch müssten die ÖPNV-Systeme ausgeweitet werden, „da mit steigenden Fahrgastzahlen zu rechnen ist“.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Verwehrter Toilettengang von 91-Jähriger in St. Wendel lief anders als angenommen

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Die Inhaberin des in der St. Wendeler Domgalerie angesiedelten Café Balduin legt Wert auf die Feststellung, dass der im Artikel „91-Jährige bekommt in St. Wendeler Café Toilettengang verwehrt" geschilderte Vorfall anders verlaufen sei, als von der Tochter der betroffenen Seniorin dargestellt.

Zunächst, so die Inhaberin,
sei sie es persönlich gewesen, welche mit der Leser-Reporterin gesprochen habe. In dem Artikel war in diesem Zusammenhang von einer Mitarbeiterin des Cafés die Rede

Zur Frage der Toilettennutzung habe sie der Tochter gesagt, dass die Toilette des Cafés nur für Gäste sei und es für sonstige Kunden des Centers eine Kundetoilette eine Etage höher gebe. Darauf habe die Leser-Reporterin gesagt: „Ich pisse Ihnen vor die Theke, wenn ich keinen Schlüssel bekomme.“

Leser-Reporterin bestreitet Drohung
Die Leser-Reporterin räumt ein, in der Erregung, die das sich anbahnende Desaster mit sich brachte, in der Tat gefragt zu haben, was denn passiere, wenn sie sich vor der Theke erleichtere und dabei die oben wiedergegebene Aussage gemacht zu haben. Dies habe sie allerdings gegenüber den SZ-Kollegen unerwähnt gelassen, da es nach ihrer Auffassung mit dem Vorfall selbst nichts zu tun gehabt hätte.

Sie bestreitet jedoch zu der ihr unbekannten Inhaberin gesagt haben: „Das ist der letzte Tag, an dem sie hier arbeiten.“ Diese „Drohung“ sei aber, so die Inhaberin des Cafés, definitiv von der Leser-Reporterin ausgesprochen worden, nachdem der Mutter der Zutritt zur Café-Toilette verwehrt worden war.

Darum ging es
In dem Leser-Reporter-Artikel war es darum gegangen, dass einer 91-Jährigen der Zugang zu der Toilette eines Cafés in der Sankt-Wendeler Einkaufspassage mit der Begründung verweigert worden war, es handle sich um eine Toilette für Kunden des Cafés – und nicht um eine Toilette für Kunden der Domgalerie.

Die Seniorin hatte sich daraufhin flugs in das benachbarte Kleidergeschäft „Historie“ begeben, wo sie aber ihr „Geschäft“ nicht mehr halten konnte und sich einkotete.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Sexuelle Belästigung in Wemmetsweiler: Unbekannter begrapscht 19-Jährige und beleidigt sie als „Schlampe"

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Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk.

Ein bislang unbekannter Täter hat am Sonntag (11. Februar) eine Frau in Merchweiler-Wemmetsweiler sexuell belästigt und einen weiteren Mann verletzt.

Das 19-jährige Opfer aus Illingen überquerte gegen 17.45 Uhr den Bereich „Alter Sportplatz" in Richtung Treppenaufgang zur Mehrzweckhalle in der Talstraße, als der Täter ihr plötzlich an den Busen fasste und sie als „Schlampe" und „Hure" beleidigte.

Als der Begleiter der Frau den Unbekannten abwehren wollte, verdrehte der Täter ihm den Arm, bis dieser blau anlief und dick anschwoll. Anschließend flüchtete der Unbekannte.

Er wird laut Polizei so beschrieben:
• circa 45 Jahre alt
• kräftig (Bauch)
• circa 100 Kilogramm schwer
• circa 175 Zentimeter groß
• Glatze oder sehr wenige Haare

Wer Angaben zum Täter machen kann oder etwas beobachtet hat, soll sich bei der Polizei Illingen, Tel. (0 68 25) 92 40, melden.

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Frontalcrash zwischen Scheuern und Neipel

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Verkehrsunfall mit Verletzten auf der L 145 zwischen Neipel und Scheuern. Symbolfoto

Frontalcrash mit Folgen
Am frühen Morgen des 14. Februar kam es gegen etwa 05:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der L 145 zwischen den beiden Tholeyer-Ortsteilen Neipel und Scheuern.

Ein 31 jähriger Mann aus der Gemeinde Tholey war mit seinem VW-Golf von Scheuern kommend in Richtung Neipel unterwegs. In einer abschüssigen Linkskurve geriet er aus bisher nicht geklärten Umständen in den Gegenverkehr und stieß dabei frontal mit einem entgegenkommenden PKW zusammen.

Das entegenkommende Auto wurde von einer 30-jährigen Frau aus Oberthal geführt. Die Frau musste von der Feuerwehr geborgen werden und anschließend sofort in ein Krankenhaus verbracht werden. Wie folgenschwer die Verletzungen der Frau sind, ist derzeit noch nicht bekannt. Der Fahrer des VW-Golf wurde hingegen wohl nur leicht verletzt.

An den beiden Unfallfahrzeugen entstand ein erheblicher Sachschaden. Die L 145 war im Rahmen der Bergung und der Unfallaufnahme über längere Zeit voll gesperrt. Hierdurch kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Polizeiwagen bei Anfahrt zu Unfallstelle durch weiteren Verkehrsunfall beschädigt
Bei der Anfahrt eines Funkstreifenkommandos der Polizei zur Unfallstelle, kam es zu einem weiteren leichten Verkehrsunfall, bei dem ein Streifenwagen der Polizei beschädigt wurde. 

Da die L 145 wegen des Frontalcrashs für den Durchgangsverkehr bereits blockiert war, wollte ein Pkw auf der Fahrtstrecke wenden und übersah hierbei wohl den zur Unfallstelle herannahenden Streifenwagen. Es kam zu einem leichten Zusammenstoß. Da die Polizeibeamten allerdings dringend zu der Unfallstelle des gemeldeten schweren Verkehrsunfalls mussten, setzten diese ihre Fahrt zur Unfallstelle des schweren Verkehrsunfalls zunächst weiter fort.

Als ein Polizeibeamter kurze Zeit später zu der Unfallstelle mit dem Streifenwagen zurückkam, war das wendende Fahrzeug nicht mehr vor Ort. Bei diesem unfallbeteiligten Fahrzeug soll es sich um einen Kleinwagen handeln, der von einer Frau gefahren wurde. Bisher hat diese sich noch nicht bei der Polizei gemeldet.

Die Polizei bittet um Hinweise bezüglich dieser Unfallbeteiligten. Diese können sowohl bei der Polizei St. Wendel (06851/898-0) als auch dem Polizeiposten Tholey (06853/922287) abgegeben werden.

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Was bringt der Koalitionsvertrag dem Saarland? Heute: Polizei und Justiz

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2000 neue Richter und 15 000 zusätzliche Polizisten soll es geben – so steht es im Koalitionsvertrag. Jedoch wird nicht konkretisiert wann. Und im Saarland? Hier werden weiterhin Stellen abgebaut. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa-Bildfunk.

Geht es nach dem Koalitionsvertrag von Union und SPD, dann muss die große Koalition im Saarland ihren Stellenabbau bei Polizei und Justiz zurücknehmen. Denn in dem Vertragswerk kündigen die drei Parteien einen „Pakt für den Rechtsstaat“ an, der zu deutlich mehr Polizisten und Richtern in Deutschland führen soll.

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und ihre Stellvertreterin Anke Rehlinger (SPD) haben den Koalitionsvertrag mit ausgehandelt. Das ist insofern interessant, als im Saarland unter dem Spardruck seit Jahren Stellen bei Polizei und Justiz gestrichen werden.

Auch deshalb gibt es Zweifel daran, was dieser Pakt fürs Saarland konkret bedeuten wird. Zumal der Bund bei der Frage, wie die Länder ihre Polizei und ihre Justiz personell ausstatten, überhaupt nichts mitzureden hat – dies ist reine Länderhoheit.

Justiz
Was steht in dem Papier? Es soll „2000 neue Richterstellen bei den Gerichten der Länder und des Bundes sowie entsprechendes Folgepersonal“ (damit sind vermutlich Rechtspfleger, Gerichtsvollzieher, Mitarbeiter in Geschäftsstellen und so weiter gemeint) geben.

Für das Saarland würde das maximal zwei Dutzend zusätzliche Richterstellen bedeuten. Tatsächlich aber geht das Saarland gerade den umgekehrten Weg: Bis 2022 soll die Zahl der Richter und Staatsanwälte noch einmal von 317 auf 291 sinken, wie der Saarländische Richterbund beklagt. „Der Pakt für den Rechtsstaat würde uns sehr helfen“, sagt Richterbund-Chef Werner Kockler.

Polizei
Bei der Polizei der Länder und des Bundes sind 15.000 zusätzliche Stellen geplant, davon 7500 beim Bund – was bedeutet, dass die anderen 7500 Stellen von den Ländern zu schaffen sind, auch wenn das so explizit nicht drinsteht.

Für das Saarland wären dies nach dem üblichen Verteilungsschlüssel immerhin 92 zusätzliche Stellen. Allerdings wird nicht konkretisiert, in welcher Zeitspanne dies erreicht werden soll, die Rede ist lediglich von einer „Ausbauphase“, die aber keinen Anfangs- und keinen Endzeitpunkt hat.

Zu vermuten ist, dass in diese 7500 Stellen auch jene Stellen eingerechnet werden sollen, die in den vergangenen Jahren bereits geschaffen wurden. Denn anders als das Saarland haben einige Bundesländer ihr Polizeipersonal bereits massiv aufgestockt.

Das Saarland hatte 2011 beschlossen, bis 2020 rund 300 der 3000 Stellen bei der Polizei zu streichen. Der Abbau wurde seither ein bisschen abgeschwächt und gestreckt. Bis 2021 sinkt die Zahl der Polizisten weiter; dies kann nicht mehr korrigiert werden, weil die Polizisten, die dann ihren Dienst beginnen, bereits heute in der Ausbildung sind.

Aber selbst wenn, wie von der Groko im Saarland geplant, das Personal ab 2021 konstant bleibt, entspräche dies wohl kaum dem Geist des Koalitionsvertrages auf Bundesebene.

Käme der Rechtsstaats-Pakt zustande, müsste das Land also deutlich mehr Anwärter einstellen. Die Gewerkschaften begrüßen zwar, dass im Bund die Einsicht gereift ist, dass mehr Personal vonnöten ist. Aber: „Da die Polizei Ländersache ist, stellt sich die Frage der Verbindlichkeit insbesondere in den Haushaltsnotlageländern, die unter der Aufsicht des Stabilitätsrates stehen“, sagt Ralf Porzel, Landeschef der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Es müsse einen verbindlichen Zeitplan für die Umsetzung in allen Bundesländern geben – und es dürfe keine unterschiedlichen „Sicherheitszonen“ in Deutschland geben.

Die Deutsche Polizei-Gewerkschaft (DPolG) regt an, dass der Bund die Sparvorgaben lockert oder dem Saarland direkt Mittel zur Stärkung der Polizei gibt. Sollte es dem Bund ernst sein, müsse er mehr Einstellungen ermöglichen. Ansonsten seien es nur „warme Worte“, sagte Landeschef Sascha Alles.

Mit Verwendung von SZ-Material (Daniel Kirch).

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26-Jährige bekommt 14 Würmer aus Auge entfernt

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Oben links ist ein solcher Augenwurm zu sehen. Foto (oben links): Centers for Disease Control and Prevention/dpa-Bildfunk

Üblicherweise kommen diese Würmer nur bei Rindern vor. Es sei der elfte gemeldete Fall von Augenwürmern bei Menschen in Nordamerika.

Die Frau hatte sich in einem Rinderzuchtgebiet im US-Bundesstaat Oregon infiziert. „Mein linkes Auge war richtig gereizt und rot, und mein Augenlid war schlaff“, berichtete sie „CNN“.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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Raubüberfall in Homburg: Zwei Unbekannte verprügeln und beklauen 18-Jährigen

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Symbolfoto: Pexels (CC0-Lizenz)

Zwei bislang unbekannte Täter schlugen in der Sankt-Michael-Straße auf einen 18-jährigen Bechhofer ein. Das meldet die Polizeiinspektion Homburg.

Im Anschluss klauten sie seinen Geldbeutel.  Nähere Hinweise auf die Täter liegen derzeit nicht vor.
 
Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Homburg unter der Telefonnummer 06841/1060 in Verbindung zu setzen.

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Babyboom an Faasend: Neun Kinder an einem Tag in Kohlhof-Klinik geboren

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Acht Jungen und ein Mädchen wurden an Rosenmontag in Kohlhof geboren.

An Rosenmontag, bin ich geboren. Dieses traditionsreiche Fastnachtslied können neun Menschen mit vollstem Recht singen, die am Montag auf dem Kohlhof in Neunkirchen zur Welt kamen:

„Wir hatten alle Hände voll zu tun“, berichtet die Kreißsaalkoordinatorin Bärbel Gummel. Seit 4.45 Uhr in der Frühe bis zum späten Abend war das geburtshilfliche Team ständig im Einsatz.

Denn insgesamt neun Babys – acht Jungen und ein Mädchen – wurden am Rosenmontag in der Marienhausklinik St. Josef Kohlhof geboren, und damit ungewöhnlich viele Babys an einem Tag.

Den Kindern und ihren Eltern gehe es gut, erzählt sie weiter. Die ersten konnten schon das Krankenhaus verlassen.

Mit Verwendung von SZ-Material (Heike Jungmann).

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Kika-Wettbewerb: Jägersburger (18) mit eigenem Song im TV zu sehen

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Christoph aus Jägersburg ist Kandidat beim Wettbewerb „Dein Song“. Foto: ZDF/Andrea Enderlein

Einmal Promis treffen, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Und dann nicht einfach nur stummer Zuschauer sein, sondern selbst mitmischen: Dieser Traum geht für Christoph Manderscheid, aus Jägersburg in Erfüllung. Er ist nämlich in der aktuellen Runde des Wettbewerbs Dein Song, der im Fernsehsender Kika läuft, mit dabei.

Die Idee des Wettstreits für Nachwuchskomponisten? Musik machen und selbst Songs schreiben.

16 Teile hat die Sendung insgesamt, dazu kommt die abschließende Live-Finalshow. Zu sehen ist die Show jeweils montags bis donnerstags, 19.25 Uhr. Die abschließende Live-Finalsendung wird dann am 16. März, 19.05 Uhr, gesendet.

Christophs Musik
Christophs Instrumente sind das Klavier und die Gitarre - er stammt aus einer musikalischen Familie und ist großer Fan der Beatles. Ins Rennen geht er mit seinem Song „It‘s Over“, der vom bestandenen Abitur handelt, davon, dass die Schulzeit zu Ende ist, jeder seinen eigenen Weg geht.

Christoph ist einer von 16 Kandidaten, die antreten. Sie alle mussten sich bereits vorab gegen mehrere hundert Bewerber durchsetzen. Fast ein Jahr dauert der Weg durch den Wettbewerb, heißt es vom ZDF.

Die Show
Die 16 Teilnehmer stellen zunächst im Biebricher Schloss in Wiesbaden ihre Kompositionen der Jury vor. Die nächste Hürde ist das Komponisten-Camp auf Ibiza. Acht Songwriter ziehen schließlich ins Finale ein und bekommen einen prominenten Musikpaten zur Seite gestellt.

Gemeinsam mit diesem produzieren die Nachwuchskomponisten ihren eigenen Song und drehen im Anschluss ein professionelles Musikvideo. Die Entscheidung liegt aber bei den Kika-Zuschauern: Per Telefon-Voting und SMS stimmen sie darüber ab, wer „Songwriter des Jahres 2018“ wird.

Die Jury ist auch diesmal prominent besetzt. Neben Sänger Laith Al-Deen, Musikproduzent und Komponist Martin Haas sowie „Tonbandgerät“-Sänger Ole Specht beurteilte nun auch Sängerin Stefanie Heinzmann als Jury-Neuzugang die musikalischen Leistungen.

Die Musikpaten für die Nachwuchskomponisten in diesem Jahr sind Matthias Schweighöfer, Wincent Weiss, Aura, Die Lochis, Gil Ofarim, Alexander Klaws, Leslie Clio und Dellé.

Mit Verwendung von SZ-Material (Ulrike Stumm).

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