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20 Stiche: 45-Jähriger wegen Totschlag auf Folsterhöhe angeklagt

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20 Stiche töteten das Opfer. Archivfoto: BeckerBredel.

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat wegen Totschlags Anklage gegen einen 45-jährigen Mann aus Saarbrücken erhoben.

Das sind die grausamen Details
Der mutmaßliche Täter soll im November 2017 in die Wohnung seines Drogendealers gegangen sein und ihn dort mit einem mitgebrachten Messer erstochen haben. Die Staatsanwaltschaft spricht von 20 Stichen, die der Angeklagte seinem Opfer mit der fast 12 Zentimeter langen Klinge zugefügt haben soll.

Getroffen wurde das Opfer in Gesicht, Rücken und Bauch. Der 41-Jährige starb laut Staatsanwaltschaft unmittelbar an den Verletzungen.

Anschließend habe der mutmaßliche Täter noch das Handy des Opfers sowie Geld und Betäubungsmittel aus der Wohnung gestohlen. Später entsorgte er die Tatwaffe in der Nähe des Gebäudekomplexes.

Angeklagter gab Tat zu
Das wurde ihm offenbar zum Verhängnis: Die Polizei konnte Blut vom Angeklagten an der Tatwaffe und am Tatort feststellen. Bei seiner Festnahme gab er die Tat kurz zu; seitdem schweigt er zu dem Vorfall.

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Die Spurensicherung fand Blut in der Wohnung des Opfers und an der Tatwaffe. Archivfoto: BeckerBredel.

Hintergrund der Tat sei nach den Ermittlungen die Drogenabhängigkeit des Angeklagten, der durch das Opfer mit Drogen versorgt worden war.

Der 45-Jährige ist wegen Totschlags angeklagt, weil die Staatsanwaltschaft bei der Tat die Mordmerkmale als nicht erfüllt sieht.

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