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A1 Trier Richtung Saarbrücken in Höhe Riegelsberg Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn Nach Verkehrsunfall auf der Gegenfahrbahn (11:21)

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Denise Temlitz und Pascal Kappés: Kommt nach der Blitz-Hochzeit jetzt das Blitz-Baby?

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Diese Aufnahme zeigt Denise und Pascal während der "Flittertage". Foto: Instagram/Pascal Kappés

Blitz-Hochzeit
Am 16. Februar haben sich Mister Saarland, Pascal Kappés, und Denise (damals noch) Temlitz, Bachelor-Kandidatin, getraut. Erst wenige Wochen zuvor gaben die beiden bei der Miss- und Mister-Saarland-Wahl 2018 ihre Verlobung bekannt. Zusammen sind sie übrigens nicht einmal ein halbes Jahr. Pascal Kappés spielt den David in der RTL2-Serie "Berlin - Tag und Nacht" (BTN).

Offenbar konnte es den Turteltäubchen nicht schnell genug gehen. Sind sie jetzt sogar schon beim "nächsten Schritt" angekommen?

Blitz-Baby?
Grund für diese Annahme sind die jüngsten Ereignisse der Flittertage, die Pascal auf seiner Instagram-Story geteilt hat.

Während dem zweitägigen Aufenthalt in der Villa Contessa stießen die zwei so beispielsweise in einem Foto auf das gemeinsame Eheglück an: "Ein Hoch auf uns", schreibt Pascal dazu - und verlinkt seine Göttergattin. Das Auffällige: er mit Sekt in der Hand, sie trinkt nur Tee. 

Und das war nicht das erste Mal. Einen Tag davor sah man ein ähnliches Bild: Diesmal stand ein Glas Champagner neben einem Glas Orangensaft.

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Prozessbeginn: Mann soll in Dudweiler aus Eifersucht Lebensgefährtin erstochen haben

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Am 28. August 2017 wurde eine 28-jährige Frau in Dudweiler erstochen. Foto: Becker&Bredel.

Wegen Verdacht des Totschlags muss sich seit heute ein 38 Jahre alter Mann aus Saarbrücken-Dudweiler vor dem Landgericht verantworten. Er soll am Abend des 28. August 2017 in der gemeinsamen Wohnung mehrfach mit einem Küchenmesser auf seine langjährige Partnerin eingestochen haben. Die Frau konnte schwer verletzt auf die Straße flüchten, wo sie verblutete.

Unterdessen sei der Angeklagte zurück in die Wohnung in der Hochhaussiedlung. Dort habe er sich vor den Augen des gemeinsamen, acht Jahre alten Sohnes im Flur auf den Boden gesetzt und sich das Küchenmesser einmal selbst in den Bauch gerammt. Der Man kam ins Krankenhaus, wurde notoperiert und überlebte.

Gemeinsamer Sohn (8) muss wohl keine Aussage machen
Vor Gericht macht der Angeklagte bislang weitgehend von seinem Recht zu Schweigen Gebrauch. Die genauen Umstände der Tat, ihre Vorgeschichte und die Schuld des Angeklagten wollen die Richter des Landgerichts nun an fünf weiteren Prozesstagen bis in den April hinein klären.

Dabei dürften Zeugenaussagen aus dem Umfeld der Familie, die Spuren am Tatort und die Analyse der Verletzungen der getöteten Frau von entscheidender Bedeutung sein. Eine Zeugenaussage des acht Jahre alten Jungen, der den eigentlichen Streit zwischen seinen Eltern in einem anderen Teil der Wohnung offenbar nicht beobachtet hat, wird es wohl nicht geben.

Anklage spricht von Eifersucht als Tatmotiv
Nach Erkenntnis der Ermittler dürfte Eifersucht das Tatmotiv der Bluttat in der Dudweiler Hochhaussiedlung gewesen sein. Laut Anklageschrift gab es schon längere Zeit Unstimmigkeiten zwischen dem Paar. Am Tatabend habe der Angeklagte seiner Lebensgefährtin Vorwürfe gemacht, als sie von der Arbeit nach Hause kam.

Er habe nicht akzeptieren wollen, dass sie sich von ihm trennen will. Dazu habe er bereits einige Zeit vorher gesagt, dass er in diesem Fall erst die Frau umbringen werde und dann sich selbst.

Der Prozess wird fortgesetzt.

Mit Verwendung von SZ-Material (Wolfgang Ihl).

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#SUMMACOMMUNITY ist eine Lebenseinstellung

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Foto: Holger Kiefer

Schon mal was von Outsourcingwelt gehört? Nein? Ist SUMMACOM ein Begriff? Ja! Dann hat man als Unternehmensentscheider und Arbeitnehmer viel richtig gemacht! SUMMACOM aus St.Ingbert ist seit 2015 zunehmend erfolgreich als multimedialer Kommunikationsdienstleister am Markt und unterstützt zahlreiche renommierte mittelständische Unternehmen und Großkonzerne im Kundenkontakt. Bereits 1997 als nationales Kundenservice-Center der Sparda Bankengruppe gegründet, ist das saarländische Unternehmen heute branchenübergreifend an zwei Standorten tätig: in St. Ingbert sowie in Bad Hersfeld.

Die SUMMACOM-Kommunikationsexperten entwickeln für ihre Kunden individuell konzipierte Lösungen für Kundenservice, zur Vertriebsunterstützung sowie Fortbildungs- und Schulungsprogramme mit hauseigener Akademie. All das geschieht multimedial, über alle Kommunikationskanäle hinweg.

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Foto: Holger Kiefer

Mit mittlerweile über 470 Mitarbeitern an zwei Standorten, ist SUMMACOM weit mehr als das nationale Kundenservicecenter der Sparda Bankengruppe. Längst hat das Unternehmen als Arbeitgebermarke mit hoher sozialer Kompetenz Duftmarken gesetzt, die im ganzen Land auch von Arbeitnehmerseite aufmerksam wahrgenommen werden.

Martin Schimpf, Geschäftsführer und Teamplayer in erster Reihe, bringt es auf den Punkt: „Bei uns stehen Zusammenhalt, Respekt, Vielfalt, Wertschätzung und Toleranz ganz oben auf der Liste unserer Unternehmenswerte. Mit einer durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von über sieben Jahren, haben wir eine minimierte Fluktuation. Dies zahlt sich nachhaltig auf unsere Qualitätsoptimierung und Professionalisierung aus. Davon profitieren wir als Arbeitgeber, aber auch in hohem Maße unsere Kunden.“ Dreizehn Trainer und sieben ausgebildete SUMMACOM-Coaches setzen bei den Themen Schulung und Weiterbildung ein weiteres fettes Ausrufezeichen. Gerade über den Weg der Weiterbildung sowie der erweiterbaren Qualifikationen für Mitarbeiter ermöglichen die Verantwortlichen eine enge Bindung an das Unternehmen, fachlich wie emotional. Das neu Erlernte kann sofort eingesetzt werden. SUMMACOM bespielt die Felder der Informations-, Beratungs- und Servicehotlines für seine Kunden mit Menschen, die Freude an ihrer Arbeit haben. Hier kann man das Lächeln am Telefon deutlich „spüren“! Dies gilt gleichermaßen für alle Kommunikationskanäle; wie zum Beispiel Live- und Videochat, E-Mail oder Whats App.

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Foto: Holger Kiefer

Besondere Menschen brauchen auch besondere Aufgaben. So sind echte Profis bei der Neukundengewinnung sowie Rückgewinnung bei SUMMACOM am Werk. Produkteinführungen und der Direktverkauf werden durch die freundliche Stimme und den kompetenten Kontakt ebenso zu echten Telefonerlebnissen – das spüren Auftraggeber am messbaren Erfolg.

Als innovatives Unternehmen, das komplett in der digitalen Welt verwurzelt ist, aber immer den Menschen als Mittelpunkt aller Aktivitäten sieht, hat man die Zukunftsrichtung mit dem Wort „Expansion“ klar und deutlich formuliert. Bis Ende 2019 sollen noch mehr als 150 neue SUMMACOMMUNITY-Mitglieder das Arbeitsleben an zwei Standorten bereichern.

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Foto: Peter Kobier

Darüber freut sich der saarländische Arbeitsmarkt und ganz besonders auch die Betreiber der „Cantina casa mia“. In der hauseigenen Kantine bieten Dilek und Loredana den Mitarbeitern sowie externen Gästen eine täglich frisch zubereitete Auswahl multikultereller Köstlichkeiten!

Dazu gibts für alle SUMMACOM Mitarbeiter täglich frisches Obst. Genau so wie die tägliche Vitaminration gratis, gibts auch regelmäßig frei wählbare Gesundheitskurse vom hauseigenen Fitnesscoach Phillippe Schorr! Das sind nur ein paar wenige der zahlreichen Mehrwerte, die SUMMACOM all seinen Mitarbeitern bietet.

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Foto: Holger Kiefer

Über SUMMACOM

1997 wurde das Unternehmen Sparda-TelefonService GmbH & Co. KG als eine Tochtergesellschaft von sieben Sparda-Banken in Deutschland gegründet. Im Jahr 2000 erfolgte die Integration des telefonischen Wertpapiergeschäftes und weiterer Banken im Service. Die Einführung eines innovativen und umfassenden Telefonbankings, die Integration performanter CTI- & Wissensmanagement- Technologien und die Implementierung ganzheitlicher Virtualisierungstechnologien stand bereits 2003 auf der to-do Agenda des Unternehmens.

2015 hat man sich mit SUMMACOM dem Markt geöffnet und bietet branchenübergreifende und zunehmend medienübergreifende Lösungen für Kundenservice, Vertriebsunterstützung und Mitarbeiterfortbildungen an. So ist SUMMACOM bereits für rund 40 Unternehmen tätig: neben der Sparda Bankengruppe, auch für die BMW- und die MediServ-Banken. Darüber hinaus zählen beispielsweise auch die Unternehmen Ursapharm, MTD, Neodigital, Hornbach, Energis und Möbel Martin zum wachsenden branchenübergreifenden Kundenkreis des saarländischen Kommunikationsdienstleisters. Für Kunden bietet SUMMACOM eine Erreichbarkeit rund um die Uhr: 24/7/365.

Gerade wurde ein zweiter Standort in Bad Hersfeld eröffnet, um weiteren Kunden auch eine Standortnähe zu bieten. Getreu dem saarländischen Motto: Großes entsteht im Kleinen! Text: Patric Rieks

Jetzt bewerben und Teil der #SUMMACOMMUNITY werden!

Videos mit Hintergrundinfos zu den Jobs bei SUMMACOM gibt es hier und hier!

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Ministerpräsident im Saarland: Das ist Tobias Hans

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Tobias Hans soll laut SZ-Informationen heute Abend als Nachfolger Kramp-Karrenbauers vorgeschlagen werden. Foto: BeckerBredel

Tobias Hans ist der neue Ministerpräsident des Saarlandes. Nachdem Annegret Kramp-Karrenbauer am Montag, den 19. Februar ihren Wechsel in die Bundespolitik verkündet hat (Kramp-Karrenbauer wurde inzwischen auf dem Bundesparteitag der CDU am 26. Februar in Berlin zur neuen Generalsekreträrin der CDU gewählt), ist ihr Nachfolger mit dem 40-jährigen CDU Politiker gefunden. Tobias Hans wurde am 01. März 2018 vom saarländischen Landtag zum neuen Regierungschef des Saarlandes gewählt. Er erhielt 40 von 51 abgegebenen Stimmen. Er erhielt damit eine Stimme weniger, als die die schwarz-rote Mehrheit Abgeordnete im Saar-Landtag hat. Tobias Hans ist damit der jüngste Ministerpräsident in Deutschland.

Wir stellen euch den neuen Regierungschef des Saarlandes vor, der für viele sicher noch ein unbeschriebenes Blatt sein dürfte.

Wer ist Tobias Hans?
Tobias Hans wurde am 1. Februar 1978 in Neunkirchen geboren und ist ein saarländischer CDU-Politiker. Er ist der älteste von zwei Söhnen von Peter Hans, dem ehemaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden im saarländische Landtag. Tobias Hans ist Wahlkreisabgeordneter in Neunkirchen und derzeit Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag des Saarlandes sowie Mitglied des Stadtrates der Kreisstadt Neunkirchen. Im Neunkircher Stadrat ist Hans darüber hinaus auch stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion. Tobias Hans wohnt zusammen mit seiner Ehefrau Tanja in Münchwies.

Tobias Hans: Ausbildung und Beruf
Tobias Hans ging in Homburg zur Schule und absolvierte 1997 sein Abitur am Christian von Mannlich-Gymnasium. Nach seinem anschließend abgeleisteten Zivildienst studierte der CDU-Politiker Wirtschaftsinformatik, Informationswissenschaft und Anglistik an der Universität des Saarlandes. Die Uni verließ er allerdings ohne Abschluss. Danach war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Psychosomatischen Fachklinik in Münchwies beschäftigt. In der Folgezeit sammelte Hans als persönlicher Referent der Sozial- und Gesundheitsminister Prof. Josef Hecken sowie Prof. Dr. Gerhard Vigener fachliche und politische Expertise.

Dass Tobias Hans weder ein abgeschlossenes Studium noch eine abgeschlossene Ausbildung aufweisen kann, also bislan eine rein politische Karriere hingelegt hat, stieß in der saarländischen Bevölkerung auf Kritik:

Ein Ministerpräsident ohne Studium: Kann das gut gehen?

Tobias Hans: Politische Laufbahn
Tobias Hans trat bereits 1992 im jungen Alter von 14 Jahren in die Junge Union ein und ist seit 1994 Mitglied der CDU. Zwischen 1999 bis 2009 war er Stadtverbandsvorsitzender der Jungen Union Neunkirchen. Seit dem Jahr 2001 ist Tobias Hans stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes in Neunkirchen und seit 2007 stellvertretender Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Neunkirchen. Darüber hinaus wurde er im Juni 2012 vom Kreisparteitag an die Spitze des CDU-Kreisverbandes gewählt. Mitglied des Neunkircher Stadtrates ist Tobias Hans seit dem Jahr 2004.

Seit nunmehr 2009 ist Hans Mitglied des saarländischen Landtags. Nachdem er 2012 zum Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion wurde, übernahm er 2015 sogar den Fraktionsvorsitz der CDU im saarländischen Landtag.

Die politische Vita von Tobias Hans wurde nun am 01. März 2018 um das Amt des saarländischen Ministerpräsidenten erweitert. Er wurde mit 40 von 51 Stimmen der Abgeordneten des saarländischen Landtags zum neuen Saar-Regierungschef gewählt.

Bereits fünf Tage nach seinen Amtsantritt begrüßte der neue Ministerpräsident im Saarland bereits Bundespräsident Frank Walter Steinmeier:

Frank Walter Steinmeier zu Besuch im Saarland.

Tobias Hans: Privatleben
Laut den Angaben auf seiner Homepage Tobias-Hans.de, verbringt der 1,94 m große Saar-Politiker seine Freizeit am liebsten mit Laufen, Lesen und kreativer Arbeit am Computer. Daneben ist hans bekennender Star-Trek-Fan.

Nach eigenen Angaben liebt der Saarpolitiker Tiere. So kümmert er sich zusammen mit seiner Ehefrau Tanja um die gemeinsamen Pferde. Zu seiner Familie gehöre neben der Stute Mona auch eine Katze sowie der Hund seiner Schwiegermutter. Beim Umgang mit Tieren fasziniere ihn die nonverbale Kommunikation, die ihm auch Impulse für die zwischenmenschliche Kommunikation mit seinen Mitmenschen gebe.

Tobias Hans: Politische Werte
Tobias Hans bekennt sich zwar zu zahlreichen konservativen Werten, möchte allerdings auch frischen Wind in die saarländische Landespolitik bringen. So möchte Hans bürokratische Doppelstrukturen beseitigen, die Infrastruktur im Saarland verbessern, den saarländischen Mittelstand stärken und die Digitalisierung vorantreiben. Gerade die Digitalisierung sei ein Steckenpferd des neuen Ministerpräsidenten. Da müsse das Sarland laut Hans ordentlich "aufs Gaspedal drücken". Er möchte mit der Digitalisierung auch mehr Bürgernähe schaffen.

Der CDU-Politiker möchte die Politik des Landes allerdings auch nicht völlig auf den Kopf stellen. So ist Tobias Hans trotz aller Impulse, die er in die Landespolitik einbringen möchte, auch bekennender Konservativer. Er möchte eine werteorientierte Politik mit der Christlich Demokratischen Union vorleben.

Hinsichtlich der Flüchtlingspolitik möchte Tobias Hans Probleme bei der Zuwanderung thematisieren. So mahnte er beispielsweise, dass auch die CDU sich trauen müsse, die Ängste und Probleme, die es in der Bevölkerung gebe, auszusprechen. Wenn die Partei das nicht täte, bekämen am Ende undemokratische Parteien des rechten Randes den Zulauf.

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans will Politik Kramp-Karrenbauers fortsetzen

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Warum eine Sulzbacherin (80) gegen ein Sparkassen-Formular kämpft

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Marlies Krämer aus Sulzbach. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Kundin - und nicht Kunde
Vor dem Bundesgerichtshof will die Rentnerin für etwas im Grunde Selbstverständliches streiten: Dass sie als Frau "auch als Frau wahrgenommen" wird. Klingt erst einmal merkwürdig. Doch als sie bei ihrer heimischen Sparkasse ein Formular ausfüllen wollte, machte man sie zum Mann. So sieht es jedenfalls Krämer.

Die Bankformulare wimmeln vor männlichen Bezeichnungen, empört sie sich: „Kontoinhaber“, „Einzahler“, „Sparer“. Sie aber will „Kundin“ sein – nicht „Kunde“. „Obwohl Frauen 52 Prozent der Bevölkerung ausmachen, werden wir ständig geschlechtsumgewandelt.“

Bei der Sparkasse Saarbrücken denke man aber gar nicht daran, was zu ändern. „Zu aufwändig, zu teuer“, habe „Mann“ ihr geantwortet. Dabei könnte die Bank ja „die männlichen Formulare weiter nutzen – für Männer“, sagt Krämer: „Sie müssten nur für Kundinnen neue drucken, das wäre ja auch für die Umwelt besser.“ Die Banker aber blieben stur.

So zog Krämer vors Gericht. „Denn es geht ums Prinzip“, sagt Krämers Anwalt Wendt Nassall. Um Gleichbehandlung, wie es das Gesetz vorschreibt. „Es ist mein verfassungsmäßig legitimes Recht, dass ich als Frau in Sprache und Schrift erkennbar bin“, sagt Krämer mit der ihr eigenen liebenswürdigen Hartnäckigkeit.

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Dieses Formular wurde zum Streitfall. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Das sagt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband
Jener Verband, der die strittigen Formulare entworfen hat, versteht die Aufregung nicht. Man spreche Kunden grundsätzlich geschlechtsspezifisch an. Nur bei Vertragsmustern sei dies anders. „Es handelt sich dabei häufig um rechtlich komplexe Texte, die im Satzbau durch die Verwendung beider Geschlechter zusätzlich verkompliziert würden. Deswegen wird bei diesen Formularen eine einheitliche Form der Ansprache gewählt“, erläutert ein Sprecher.

Das Landgericht Saarbrücken hat Krämers Klage bereits in zweiter Instanz zurückgewiesen. In Formularen werde das „generische Maskulinum“, also grammatisch maskuline Substantive, verallgemeinernd geschlechtsneutral verwendet, befanden die Richter.

Was wäre, wenn?
Was wäre nun, würde Krämer auch im aktuellen Fall vor dem BGH Recht bekommen? Dann hätten nicht nur über 1600 Kreditinstitute in Deutschland ein Problem, sondern auch viele andere Institutionen und Firmen, die mit dem verallgemeinernden Maskulinum arbeiten.

„Eine Ideallösung gibt es in dem Fall nicht“, meint Kathrin Kunkel-Razum. Die Duden-Redaktionsleiterin würde entweder zwei Formularvarianten oder eine doppelte Anrede („Liebe Kundin“, „Lieber Kunde“) empfehlen - oder die direkte neutrale Ansprache „Guten Tag ...(Vorname/Nachname)“.

Mit Verwendung von SZ-Material (Oliver Schwambach und Susanne Kupke).

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Schwerer Arbeitsunfall in Saarwellingen: Feuerwehr rettet Mann von Dach

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Die Feuerwehr bei der Rettungsaktion. Foto: BeckerBredel

Im Saarwellinger Gewerbegebiet John wird gerade eine Halle gebaut. Und auf dem Dach dieser Halle ereignete sich am Montagmittag (19. Februar 2018) ein Unfall. Bekannt ist bisher nur, dass ein Arbeiter so schwer verunglückte, dass er die Halle nicht mehr selbstständig verlassen konnte.

Die Feuerwehr Saarlouis, die über einen speziellen "Teleskop-Drehleiterwagen" verfügt, wurde daher gerufen.
Die Helfer stellten den Leiterwagen dicht an der Halle auf, fuhren mit dem Korb nach oben.

Der Arbeiter wurde anschließend mit Rettungsdecken geschützt in den Korb gesetzt, mit Notarztbegleitung ging es für ihn nach unten.

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Weitere Aufnahme von der Rettungsaktion. Foto: BeckerBredel

Text/Foto: BeckerBredel

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„Ghosting“ im Saarland: Bist du mit einem „Ghost“ zusammen?

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Was ist „Ghosting“?
Zwei Menschen lernen sich kennen, gehen miteinander aus, der eine verliebt sich, beim anderen ist der Funke nicht übergesprungen. Doch wie erklärt man das am besten dem anderen? Die Antwortet lautet: gar nicht. Vielmehr verschwindet man einfach ohne Vorwarnung aus dessen Leben anderen.

Es gibt keine Erklärung, keine Schluss-Mach-Whatsapp, kein Trennungsgespräch. Der „Ghost“, die Person, die den Kontakt abbricht, antwortet schlichtweg nicht mehr auf Nachrichten, nimmt keine Anrufe mehr entgegen und hält Verabredungen nicht ein. Die Opfer bleiben im Ungewissen. Sie fühlen sich, als hätten sie bloß einen Geist gesehen.

Das Problem mit den Dating-Apps
Durch unverbindliche Dating-Apps und Online-Partnerbörsen hat sich der zwischenmenschliche Umgang miteinander verändert. Zum einen ist die Auswahl an möglichen Dating-Partnern deutlich größer als früher – was unter anderem dem Prinzip von Apps wie Tinder oder Lovoo geschuldet ist.

Menschen werden zur Ware, bekommen einen Schnäppchencharakter“, sagt der Paartherapeut Rüdiger Wacker. Zum anderen ist es durch die sozialen Netzwerke leichter denn je geworden, eine Person zu ignorieren und aus seinem Leben zu streichen. Wer keine Lust mehr auf ein zweites Date hat, braucht sich demnach nicht die Mühe zu machen, seine Entscheidung in einem unangenehmen Gespräch zu begründen.

Ist dein Partner ein „Ghost“?
Doch es gebe auch Anzeichen dafür, dass der Dating-Partner ein potenzieller Ghost sein könne – etwa wenn er nach einem Streit wochenlang nicht spricht oder Konflikten aus dem Weg geht.

Nicht immer ist Ghosting klar erkennbar. Beim sogenannten „Submarining (U-Booten), sozusagen einer Unterkategorie des Ghostings, tauchen Dating-Partner regelmäßig für eine gewisse Zeit unter. Nachrichten und Anrufe werden wochenlang ignoriert. Danach meldet sich der „Täter“ häufig unerwartet und knüpft genau dort an, wo er aufgehört hat.

Hilfreich sei es, frühzeitig über gegenseitige Erwartungen zu sprechen und sich offen für die Bedürfnisse des anderen zu zeigen. „Je mehr der Ghost spürt, dass seine Entscheidungen akzeptiert werden, desto eher wird er diese seinem Partner mitteilen“, erklärt der Experte.

Mit Verwendung von SZ-Material (Melissa Leonhardt).

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Warum es im Saarland bald einen Maggi-Notstand geben könnte

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Bald Mangelware im Saarland? Die beliebte Maggi-Würze. Foto: red

Edeka, der größte deutsche Lebensmittelhändler, wolle damit bei Nestlé bessere Einkaufskonditionen durchsetzen, berichtete das Fachblatt. Zu den bekanntesten Nestlé-Marken gehören Maggi sowie Wagner-Pizza.

Edeka und Nestlé wollten den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren. In Branchenkreisen hieß es, beide Seiten ließen die Muskeln spielen, um im Preiswettbewerb die Oberhand zu behalten.

Edeka legt sich allerdings nicht alleine mit Nestlé an. Weitere Händler, wie Intermarché oder Coop Schweiz, schließen sich dem "Bestellstop" an.

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Wie die Stadt Homburg jetzt gegen Ratten kämpfen will

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Ratten vermehren sich auch in Homburg. Foto: dpa-Bildfunk/Bernd von Jutrczenka

„Rattenbekämpfung 4.0“
Ratten
gibt es auch in Homburg. Da die Sache mit dem Rattenfänger von Hameln heute nicht mehr funktioniert, müssen andere Methoden her, um sie zu bekämpfen.

Das Schlagwort lautet „Rattenbekämpfung 4.0“. Was dahinter steckt: Die Giftstoffe, die ja letztlich auch in die Umwelt abgegeben werden, sollen deutlich reduziert werden, erläutert Pressesprecher Jürgen Kruthoff. Und er erklärt auch, wie das funktionieren soll.

Bislang habe man die Giftköder alle einzeln ausgelegt - nach der Methode: Kanaldeckel hoch, Köder rein, Deckel wieder zu. Das Problem: Bei Starkregen seien die Köder teilweise weggespült worden. Beim neuen Verfahren sollen sie nun mit einem Stecksystem unterhalb des Kanals befestigt werden.

Zudem will die Stadt alle Standorte der Köder digital erfassen. Das Auslegen selbst wird über ein Mobilgerät mit GPS aufgezeichnet. Anschließend sollen die Infos dann in die Datenbank eingespielt werden, so die Erklärung in den Ausschuss-Unterlagen.

Die Umstellung auf die „Rattenbekämpfung 4.0“ beinhaltet darüber hinaus stärkere Kontrollen als bisher, erläutert Kruthoff. So werde mehrfach nachgesehen, ob der Köder aufgefressen, angefressen oder überhaupt nicht angerührt worden sei.

Warum es gibt so viele Ratten?
Mit Schuld an der Vermehrung der Ratten in den Städten und in den Kanälen sind Essensreste. So warnen Entsorger stets davor, feste und flüssige Abfälle über die Toilette oder den Ausguss zu entsorgen. Weggespülte Lebensmittel tragen dazu bei, dass sich Ratten in der Kanalisation vermehren.

Mit Verwendung von SZ-Material (Ulrike Stumm).

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In Auto eingeklemmt: Zwei Schwerverletzte nach Unfall in Holz

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Symbolfoto: +++(c) dpa - Bildfunk+++

Am Montagmorgen (19.Februar 2018) kam es im Einmündungsbereich Jungenwaldstraße / Saarstraße zu einem schweren Verkehrsunfall.

Laut Polizeiinspektion Köllertal war ein 50-Jähriger aus Saarbrücken in Richtung Göttelborn unterwegs. Hierbei missachtete er die Vorfahrt einer 62-jährigen Frau aus Quierschied.

Durch den Zusammenstoß der Autos wurde der Unfallverursacher in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite ihn. Beide Fahrzeugführer erlitten schwere Verletzungen und wurden in Krankenhäuser gebracht.

Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme war die Saarstraße gesperrt.

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Stephan Toscani soll Landtagspräsident werden

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Stephan Toscani (CDU) soll Landtagspräsident des saarländischen Landtags werden. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Ein Mann für alle Fälle
Stephan Toscani galt mitunter als Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer. Schon 2011, als Regierungschef Peter Müller seine Nachfolge regeln musste, war er einer der beiden Kandidaten, musste aber Kramp-Karrenbauer den Vortritt lassen. Dass der Finanz- und Justizminister jetzt Landtagspräsident werden soll, überrascht daher.

Toscani
ist in seiner Partei ein Mann für alle Fälle. Der Jurist gehört dem Parlament seit 1999 an. Von 2009 bis 2012 war er Minister für Inneres und Europa. 2012 wurde er Finanz- und Europaminister. 2017 wurde sein Ministerium um das Ressort Justiz aufgewertet.

Keine Hindernisse?
In der Partei ist der 50-Jährige, der als sachlich gilt, bestens vernetzt: Von 2003 bis 2009 war er Generalsekretär. Für den frankophilen Toscani, der eine Französin geheiratet hat, ist vor allem das deutsch-französische Verhältnis eine Herzensangelegenheit.

Frühester Termin für die Wahl wäre der 14. März. Linken-Fraktionschef Oskar Lafontaine sagte, die Linke werde selbstverständlich versuchen, mit dem künftigen Landtagspräsidenten gut zusammenzuarbeiten. Auch die AfD kündigte an, sich der Wahl Toscanis nicht entgegenzustellen.

Übrigens: Toscanis Nachfolger soll wiederum Peter Strobel (47), ein Saarbrücker Unternehmer, werden. Anwärter auf den Posten als Ministerpräsident ist Tobias Hans, neuer CDU-Fraktionschef soll Alexander Funk werden.

Mit Verwendung von SZ-Material (Ute Kirch).

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Darum verlässt Annegret Kramp-Karrenbauer jetzt das Saarland

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Annegret Kramp-Karrenbauer (links) wird als Nachfolgerin von Angela Merkel gehandelt. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk.

Annegret Kramp-Karrenbauer gibt ihr Amt als saarländische Ministerpräsidentin auf und wechselt nach Berlin, um dort CDU-Generalsekretärin zu werden. Im SZ-Gespräch erklärt Kramp-Karrenbauer ihre Beweggründe – und wie sie künftig mit der SPD umgehen will.

Frau Kramp-Karrenbauer, ab wann wussten Sie, dass Sie neue Generalsekretärin werden würden?
Das hat sich in den letzten Tagen so entwickelt. Am Wochenende ist dann die Entscheidung gefallen.

Haben Sie keine Lust mehr auf Landespolitik?
Doch, natürlich. Und meine Entscheidung ist mir auch nicht leicht gefallen – ich habe sehr mit mir gerungen. Ich glaube aber, dass ich im Moment in der Bundespartei gebraucht werde. Außerdem ist das Saarland gut vorbereitet und meine Partei dort gut aufgestellt.

Es gibt kein Zurück mehr?
Ich gehe ohne Netz und doppelten Boden aus dem Saarland nach Berlin. Das ist auch ein wichtiges Signal an meine Partei insgesamt.

Sie gelten nun als erste Anwärterin für die Nachfolge Angela Merkels. Stört Sie das?
Das wäre doch sowieso der Fall gewesen, auch wenn ich ins Bundeskabinett gegangen wäre. Gegen solche Etiketten kann ich mich nicht wehren. Ich will in Berlin meine Arbeit als Generalsekretärin machen. Das wird schwierig genug, denn die Herausforderungen sind riesig. Außerdem geht es um mehr als um eine Nachfolgedebatte: Es geht um die Frage, ob wir in Zukunft noch ein System mit lebendigen Volksparteien haben werden. Da lastet viel Verantwortung auf der CDU.

Wie würden Sie Ihr Verhältnis zur Kanzlerin beschreiben?
Wir haben ein gutes Verhältnis zueinander. Allerdings haben wir auch schon so manchen Strauß ausgefochten. Was uns eint, ist unser Grundverständnis davon, was die CDU ausmacht. Deswegen bin ich sehr optimistisch, dass ich für die Partei die Bewegungsfreiheit haben werde, die ich in meinem neuen Amt benötige.

Ist die SPD für Sie Gegner oder Partner?
In der Bundesregierung ist die SPD Partner auf der Grundlage des Koalitionsvertrages. An den müssen sich die Sozialdemokraten halten. Wenn es um parteiliche Sichtweisen geht, werde ich mich kritisch mit der SPD auseinandersetzen.

Welche Auswirkung hat Ihre Berufung auf die Zusammenstellung des Kabinetts?
Wie die Kanzlerin das Kabinett genau aufstellen wird, weiß ich nicht. Sie hat im Vorfeld angekündigt, dass sie eine Mischung aus älteren und jüngeren, aus Männern und Frauen will. Insofern wird das neue Kabinett vonseiten der CDU sehr ausgewogen werden.

Das Gespräch führte Hagen Strauß (SZ).

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