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Wie die Stadt Homburg jetzt gegen Ratten kämpfen will

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Ratten vermehren sich auch in Homburg. Foto: dpa-Bildfunk/Bernd von Jutrczenka

„Rattenbekämpfung 4.0“
Ratten
gibt es auch in Homburg. Da die Sache mit dem Rattenfänger von Hameln heute nicht mehr funktioniert, müssen andere Methoden her, um sie zu bekämpfen.

Das Schlagwort lautet „Rattenbekämpfung 4.0“. Was dahinter steckt: Die Giftstoffe, die ja letztlich auch in die Umwelt abgegeben werden, sollen deutlich reduziert werden, erläutert Pressesprecher Jürgen Kruthoff. Und er erklärt auch, wie das funktionieren soll.

Bislang habe man die Giftköder alle einzeln ausgelegt - nach der Methode: Kanaldeckel hoch, Köder rein, Deckel wieder zu. Das Problem: Bei Starkregen seien die Köder teilweise weggespült worden. Beim neuen Verfahren sollen sie nun mit einem Stecksystem unterhalb des Kanals befestigt werden.

Zudem will die Stadt alle Standorte der Köder digital erfassen. Das Auslegen selbst wird über ein Mobilgerät mit GPS aufgezeichnet. Anschließend sollen die Infos dann in die Datenbank eingespielt werden, so die Erklärung in den Ausschuss-Unterlagen.

Die Umstellung auf die „Rattenbekämpfung 4.0“ beinhaltet darüber hinaus stärkere Kontrollen als bisher, erläutert Kruthoff. So werde mehrfach nachgesehen, ob der Köder aufgefressen, angefressen oder überhaupt nicht angerührt worden sei.

Warum es gibt so viele Ratten?
Mit Schuld an der Vermehrung der Ratten in den Städten und in den Kanälen sind Essensreste. So warnen Entsorger stets davor, feste und flüssige Abfälle über die Toilette oder den Ausguss zu entsorgen. Weggespülte Lebensmittel tragen dazu bei, dass sich Ratten in der Kanalisation vermehren.

Mit Verwendung von SZ-Material (Ulrike Stumm).

© WhatsBroadcast
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