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Update: So geht es der Hündin, die in Saarbrücker Container entsorgt wurde

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Sunny, die ausgesetzte Hündin. Fotos: Tierheim

"Wir haben Neuigkeiten aus der Klinik", mit diesen Worten meldet sich das Saarbrücker Bertha-Bruch-Tierheim auf Facebook zurück. Laut den Angestellten des Tierheims ginge es der Hündin schon um einiges besser.

Das hieße jedoch nicht, dass sich ihr Zustand vollständig stabilisiert habe. Vorerst müsse sie so ein paar Tage in der Klinik bleiben. Erst dann wird man sie weiter im Tierheim weiter aufpäppeln können.

Die Hündin hat jetzt auch einen Namen
Sunny, so wurde sie getauft. Warum?  "Da sie trotz ihres schweren Schicksals ein kleiner Sonnenschein ist und die Klinik-Mitarbeiter schon vollkommen von sich begeistert hat", heißt es weiterhin auf der Facebook-Seite des Tierheims.

Am Montag (26. Februar 2018) entdeckte eine Mitarbeiterin des Bertha-Bruch-Tierheims die Hundedame in einer Mülltonne vor dem Tierasyl. 

Doch wer setzte den Pitbull-Mischling aus? Mittlerweile sind einige Hinweise eingegangen. Die Mitarbeiter gehen diesen aktuell nach, heißt es.

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Die Zahl der Organspender ist im Saarland gestiegen

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Die Zahl der Organspender im Saarland ist 2017 gestiegen. Foto: Caroline Seidel/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Zahl der Organspender im Saarland gestiegen
Zunächst einmal die erfreuliche Nachricht: Die Zahl der Organspender im Saarland ist im Jahr 2017 von 12 auf 16 angestiegen. Damit konnte man bei der Zahl der Organspender einen Anstieg von etwa 33 Prozent verzeichnen. Das teilt am heutigen Dienstag (27. Februar) die Techniker Krankenkasse (TK) in einer Pressemitteilung mit und beruft sich dabei auf die Zahlen der Deutschen Stiftung Organspende (DSO).

Diese Steigerung beruht wohl vor allem auf der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen der DSO und den saarländischen Kliniken. Die Verantwortlichen der DSO sprachen den saarländischen Krankenhäusern deswegen explizit ihren Dank aus: "Die Kliniken haben sich mit ihrem Engagement für die Menschen auf der Warteliste eingesetzt."

Zahl der Organspender in Deutschland gesunken
Während die Zahl der Organspender im Saarland gestiegen ist, ist die Zahl der bundesweiten Spender hingegen um 7 Prozent gesunken. Lag die Zahl der Organspender im Jahr 2016 noch bei 857, ist die Zahl im letzten Jahr auf 797 gesunken.

Damit verfestigt sich leider eine Tendenz, die seit 2012 zu beobachten ist. Damals waren es noch 1046 Spender, also rund 25% mehr als im letzten Jahr.

Laut Dr. med. Ana Paula Barreiros, der geschäftsführenden Ärztin der DSO in der Region Mitte (zu der Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland gehören), sind die Ursachen für die gesunkenen Organspenden in Deutschland zwar vielfältig, aber einer der Hauptgründe liege oftmals noch in der mangelnden Aufklärung. So gebe es immer wieder "Patientenverfügungen,die in Bezug auf die Organspende keine klare Regelung enthalten und aufgrund des häufig gewünschten Verzichts auf lebensverlängernde intensivmedizinische Maßnahmen eine Organspende vermeintlich ausschließen." Was viele Menschen laut Dr. Barreiros jedoch nicht wissen: Es gibt in einer Verfügung auch die Option, intensivmedizinische Maßnahmen für einen begrenzten Zeitraum zuzulassen, um eine Organspende zu ermöglichen.

Gesundheitsministerin Bachmann plädiert für Organspende
Auch die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann möchte das Thema Organspende öffentlich präsenter machen: "Die Organspende rettet Leben! Mit einem Organspendeausweis kann man frei entscheiden, ob und welche Organe gespendet werden sollen. Damit kann anderen Menschen das Leben gerettet werden. Auch wenn die Zahlen der Organspenden im Saarland entgegen dem Bundestrend steigen, müssen wir das Thema Organspende noch mehr in den Fokus rücken“.

Widerspruchslösung bei Organspende als Problemlösung?
Um die Zahl der Organspender zu erhöhen, wird in Deutschland immer wieder die Einführung der sogenannten Widerspruchslösung diskutiert. Danach soll jeder Volljährige angeschrieben werden, ob er nach seinem Tod Organe spenden möchte. Wer der Spende nicht ausdrücklich widerspricht, der wird als Organspender registriert.

Diese Lösung wird mittlerweile von 18 europäischen Ländern praktiziert. Zuletzt entschied sich Holland vor knapp zwei Wochen für eine Widerspruchslösung. Das Modell soll sicherstellen, dass sich jeder Bürger aktiv mit dem Thema Organspende auseinandersetzen muss.

In Deutschland gilt hingegen bislang noch die Zustimmungsregelung. Danach wird nur derjenige zum potenziellen Organspender, der einer Spende zu Lebzeiten auch ausdrücklich zugestimmt hat.

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Aus einer Hand: Experten-Tipps in Wohlfühl-Atmosphäre

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Einladend: Gemütliche Sitzecke mit Kaffeebar statt typischer Büroatmosphäre (Foto: Sparkasse/LBS).

Wer ein großes Projekt plant, muss meistens viele unterschiedliche Experten zu Rate ziehen. Im Normalfall bedeutet das: Die Lage sondieren, Tipps, Kostenvoranschläge und Gutachten von Fachleuten einholen und vor allem eines: Viele ermüdende Wege von A nach B bewältigen. Die Kreissparkasse Saarpfalz und die LBS Saar haben für dieses Problem jetzt die optimale Lösung gefunden: Zusammen mit ihren Tochterfirmen wurden in Homburg und St. Ingbert jeweils sogenannte Gemeinschaftsbüros eröffnet.

"Heimvorteil" für Kunden vor Ort

Das heißt konkret: Die Kundinnen und Kunden haben unter dem Slogan „#DeinHeimvorteil“ die Möglichkeit, in den neuen Beratungsbüros alle Anliegen rund ums Thema Immobilien und Wohnen bequem unter einem Dach zu erledigen. Das spart Zeit und Nerven!

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Begeistert vom Konzept: Sarah Bachmann von der LBS und Stefan Gessner von der Sparkasse. (Foto: Sparkasse/LBS).

Ein Beratungsbüro der "besonderen Art"

Laut Sarah Bachmann, Geschäftsführerin der LBS Vertriebs GmbH, und Stefan Gessner, Bereichsleiter Vorstandsstäbe der Kreissparkasse Saarpfalz, ist das Konzept der neuen Beratungsbüros in Deutschland einzigartig. „Mit unserem Konzept haben wir ein umfassendes Dienstleistungspaket geschaffen. Das heißt für unsere Kunden, dass wir ihnen bei allen Themen rund ums Wohnen sowie bei Fragen zur Immobilie weiterhelfen können“ erläutert Stefan Gessner die Gründe für die Eröffnung der Gemeinschaftsbüros „der besonderen Art“. Den Kunden kann auf diese Weise direkt kompetent weitergeholfen werden. Denn: Erfahrungsgemäß ergeben sich bei der Immobiliensuche und Finanzierung bis hin zur Renovierung viele Unklarheiten so Stefan Gessner. Da ist man als „Immobilienlaie“ froh, wenn Fachleute unmittelbar mit Tipps zur Seite stehen und Entscheidungen erleichtern können.

Alle Experten unter einem Dach

Auch die Geschäftsführerin der LBS Vertriebs GmbH, Sarah Bachmann, hat die Vorteile für die Kunden erkannt und weiß sie zu schätzen: „Wir haben in den gemeinsamen Büros Immobilienberater (Makler), Finanzierungsberater, Gutachter, Hausverwalter, Versicherungsberater und Interessentenbetreuer. Dabei profitieren unsere Kunden von einem sehr umfassenden Beratungsangebot“.

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Die Leistungen der Beratungsbüros (Grafik: LBS/Sparkasse).

Nah am Kunden und offen für alle Fragen

Kunden werden erfahrungsgemäß von einer Flut von Fragen beschäftigt – auf die sie meist keine Antwort haben: Was kann ich mir leisten? Welche Immobilie passt zu mir und wie finde ich sie? Wie bekomme ich eine Finanzierungsbestätigung? Welche Investitionskosten muss ich für meine Immobilie kalkulieren? Und nicht zu vergessen: Welchen Versicherungsschutz brauche ich? Hier helfen die sogenannten „Interessentenbetreuer“ zuverlässig und kompetent in angenehmer Atmosphäre.

Stichwort Ambiente: Auch in der Finanzwelt wird es immer wichtiger, dass sich der Kunde in einer Beratung auch räumlich rundum wohlfühlt. Dieser Gedanke wurde für die Kunden bei der Gestaltung in Homburg berücksichtigt und umgesetzt. Laut Stefan Gessner werden die Kunden in den Beratungsbüros bereits in einer angenehmen Wohn- und Esszimmeratmosphäre empfangen: „Dabei wurde auf einen gemütlichen sowie modernen Charakter geachtet und auch an die Kleinsten wurde gedacht. Die Kinder können sich während der Beratung in der Spielküche ausprobieren oder in der Malecke beschäftigen.“

Zukunftssicher auch im Online-Zeitalter

Die Zukunftsfähigkeit eines Beratungsbüros im digitalen Zeitalter beurteilt Geschäftsführerin Sarah Bachmann übrigens positiv: „Neben einer optisch modernen Ausstattung haben wir den Fokus auch auf die neueste Technik gelegt. Unseren Beratern bieten sich dadurch viele Möglichkeiten, den Kunden online oder auch zu Hause zu beraten. Somit hat der Kunde immer die Wahl zwischen räumlicher Nähe oder Beratung von zu Hause aus. Das ist natürlich gerade in Zeiten von Corona von besonderer Bedeutung“ . Hier lautet das Motto „Alles kann, nichts muss.“ Kunden werden auf Wunsch von den Interessentenbetreuern beispielsweise zu Besichtigungsterminen begleitet und erhalten von ihnen konkrete Angaben zu finanziellen Rahmen, Wertermittlungen oder Gutachten. Sarah Bachmann: „Uns ist es einfach wichtig, in der Nähe unserer Kunden zu sein und sie in allen Situationen bestmöglich zu unterstützen“.

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Alberina Karaxha und Martina Bettinger (Fotos: LBS/Sparkasse)

Was macht ein Interessentenbetreuer?

Alberina Karaxha und Martina Bettinger sind Interessentenbetreuerinnen im Saarpfalz- Kreis. Sie erzählen mit wenigen Worten, was ihre Aufgaben sind.

„Dein Projekt ist unser Projekt.“ Das ist unser grundsätzlicher Antritt in Richtung unserer Kunden. Viele junge Menschen – gerade im Saarland – wissen schon früh, dass sie in den nächsten Jahren ins Eigenheim möchten. Dabei brauchen sie Unterstützung. Angefangen bei der Planung ihres Wohntraums, der Suche, Finanzierung bis hin zur späteren Realisierung gibt es ganz viele Zwischenschritte. Insbesondere bei der Suche nach einer Immobilie können wir auf einen eigenen Bestand an Häusern und Wohnungen zugreifen und haben viele Kontakte zu Drittmaklern. Auch bei der Suche nach Handwerkern für anstehende Renovierungsmaßnahmen steht uns das A1-Netzwerk mit vielen Handwerkern und vielen guten Empfehlungen zur Seite, damit der Wohntraum unserer Kunden in Erfüllung gehen kann.

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Logo: LBS

Beratungsbüro Homburg
#DeinHeimvorteil

Talstraße 7, 66424 Homburg
Telefon: 06841 - 100 20 50

Beratungsbüro St. Ingbert

Am Markt 3 – 5, 66386 St. Ingbert
Telefon: 06841 - 100 20 50
Servicezeiten: 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr,
13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Terminvereinbarungen zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr möglich

 

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Mann hat Sex mit Pferd und wird dabei von Stallbesitzer überrascht

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Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Schockierende Nachricht aus der Gemeinde Aichwald (Badem-Württemberg): In der Nacht zum Sonntag (25. Februar 2018) hatte ein Unbekannter Sex mit einer Stute. Während der Mann sich an dem Tier vergriff, wurde er dabei vom Stallbesitzer überrascht.

Laut Medienberichten wollte der Stallbesitzer routinemäßig nach seinen Tieren schauen, als er die erschreckende Entdeckung machte. Zwar versuchte er noch, den Mann festzuhalten, dieser konnte sich allerdings losreißen und anschließend die Flucht ergreifen.

Wie die "tz" schreibt, liegt der Polizei eine detaillierte Beschreibung des Täters vor:

• 20 bis 25 Jahre alt
• etwa 185 cm groß
• kurze blonde Haare, Vollbart
• trug zum Tatzeitpunkt eine dunkelbraune Jogginghose sowie einen dunklen Pullover
• spricht akzentfreies Deutsch

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Urteil: Vater aus dem Saarland missbrauchte 9-jährige Tochter

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Symbolfoto: David Ebener/dpa-Bildfunk.

Zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis hat das Landgericht Saarbrücken einen 33-jährigen Saarländer verurteilt. Im Sommer 2017 hatte er die damals 9-jährige Tochter seiner Freundin zu Hause sexuell missbraucht.

Der Angeklagte sagte vor Gericht, er könne sich wegen des Konsums von Alkohol nicht mehr an den fraglichen Abend erinnern. Ein Kind missbrauchen könne er aber nicht: „So etwas mache ich nicht", zitiert die „Saarbrücker Zeitung" den Mann sinngemäß.

Kind sagte vor Gericht aus - per Video
Die Mutter des Mädchens hatte den Mann und ihre Tochter entdeckt. Anschließend rief sie die Polizei. Das Kind berichtete, wie der 33-Jährige sie bedrängt habe. Sie hätten sich wechselseitig im Intimbereich berührt. Der Mann musste daraufhin in Untersuchungshaft.

Das Mädchen sagte bei der Verhandlung per Videoübertragung aus, so die „SZ". Ihr sollte erspart werden, den Angeklagten zu sehen.

Ermittler konnten außerdem DNA-Spuren des Kindes am Geschlechtsteil und der Hand des Mannes sicherstellen.

Der Mann habe laut Urteilsbegründung der Richter bei der Tat seine Vertrauensstellung als Lebensgefährten der Mutter ausgenutzt. Für das Mädchen sei er wie ein Vater gewesen.

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Hund bei eiskalten Temperaturen in Container in Saarbrücken entsorgt

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Der Hund kämpft ums Überleben. Foto: Tierheim.

Das Bertha-Bruch Tierheim in Saarbrücken hat einen schlimmen Fund gemacht. In einer Mülltonne vor dem Tierasyl entdeckte eine Mitarbeiterin (26. Februar) einen Hund. Wie das Tierheim mitteilt, ist das Tier weiblich, zwei bis drei Jahre alt und hat eine weiße Brust. Es soll sich um einen Pitbull-Mischling handeln.

Das Tier verbrachte bei -10 Grad Celsius die Nacht in dem Container und fraß auf der Suche nach Futter einiges an Abfällen.

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In diesem Container wurde das Tier entdeckt. Foto: Tierheim.

Der Hund befindet sich in einem kritischen Zustand und kämpft aktuell wegen der Unterkühlung ums Überleben. Außerdem haben die Abfälle womöglich Schaden angerichtet.

Das Tierheim weist daraufhin, dass das Aussetzen von Tieren gegen das das Tierschutzgesetz verstößt und mit bis zu 25.000 Euro bestraft werden kann.

Wer kann Angaben zur Hündin machen? Hinweise an BerthaBruchTierheim@googlemail.com.

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Nagelstudios in Homburg kontrolliert: erschreckende Ergebnisse

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Drei Nagelstudios wurden in Homburg kontrolliert. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Kay Nietfeld

Mängel in Homburger Nagelstudios
Dabei kamen, das schreibt die Pressestelle, „teilweise gesundheitsschädliche Hygienemängel ans Licht“. So gab es unter anderem keine ausreichende Belüftung der Räume; starker Geruch von Lösungsmitteln lag in der Luft.

Darüber hinaus wurden seitens der Nagelstudios Pflege-Produkte verwendet, die teilweise in Deutschland gar nicht zugelassen sind. Ebenso bemängelten die Kontrolleure die Arbeitsplätze. Diese waren zum größten Teil sehr schmutzig.

Nicht weniger unangenehm: Gebrauchte Feilen benutzen die Angestellten gleich für mehrere Kunden. In einem Schreiben, dass in der Pressemitteilung der Stadt zitiert wird, heißt es: „Krankheiten wie Mykose (Pilze) können auf diese Weise übertragen werden.“

Darauf sollte man achten
Das Gesundheitsamt sowie das Gewerbeamt Homburgs weisen auf Folgendes hin: Vor dem Besuch eine Nagelstudios sollte man sich vor Ort ein genaues Bild machen. Sehen die Räumlichkeiten sauber aus? Werden die Feilen aus neuen Verpackungen geholt? Macht das Nagelstudio einen seriösen Eindruck?

Erste Anzeichen für mangelnde Qualität könnten auch schon verdächtig günstige Preise sein.

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Zahl der Verkehrstoten steigt im Saarland so sehr wie in keinem anderen Bundesland

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Gleich drei Tote gab es bei einem Crash in Beckingen. Foto: BeckerBredel.

2017 sind auf saarländischen Straßen 43 Menschen ums Leben gekommen. Das sind neun Personen oder 26,5 Prozent mehr als noch 2016.

In keinem anderen Bundesland hat es eine derartige Steigerung gegeben. Deutschlandweit sank die Zahl der Verkehrstoten um 0,9 Prozent. Insgesamt starben 3177 Menschen. Das teilt das Statistische Bundesamt mit. Den größten Rückgang gab es in Berlin: Dort kamen 35,7 Prozent weniger Menschen ums Leben.

Mit neun Toten war der November der verheerendste Monat auf saarländischen Straßen. Unter anderem kamen bei einem Crash nahe Beckingen gleich drei Menschen ums Leben.

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dpa

Urteil: Städte dürfen Fahrverbote für Dieselautos verhängen

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Zum Thema Diesel-Fahrverbote verhandelte das Bundesverwaltungsgericht. Foto: Alexander Rüsche/dpa-Bildfunk.

Das Bundesverwaltungsgericht hält Diesel-Fahrverbote in Städten nach geltendem Recht für grundsätzlich zulässig. Die beklagten Städte Düsseldorf und Stuttgart müssten aber ihre Luftreinhaltepläne auf Verhältnismäßigkeit prüfen, urteilte das Gericht in Leipzig am Dienstag. Revisionen gegen Urteile der Vorinstanzen wurden zurückgewiesen.

Das Urteil sieht zudem Übergangsfristen und eine phasenweise Einführung von Fahrverboten vor. In Stuttgart seien Fahrverbote nicht vor dem 1. September 2018 möglich. Außerdem solle es Ausnahmeregelungen etwa für Handwerker geben. Es gebe aber keine finanzielle Ausgleichspflicht.

Die Verwaltungsgerichte in Stuttgart und Düsseldorf hatten entschieden, Luftreinhaltepläne müssten verschärft werden - dabei seien auch Fahrverbote in Betracht zu ziehen. Die Landesregierungen von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen argumentierten dagegen, es brauche eine neue bundesweite Rechtsgrundlage. Diese Auffassung wiesen die Richter in Leipzig nun zurück.

Stickoxide sind gefährlich
Seit Jahren werden in vielen Städten Luftverschmutzungs-Grenzwerte nicht eingehalten. Dabei geht es um Stickoxide, die unter anderem Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen oder verschlimmern können. Der Verkehr, darunter vor allem Dieselautos, macht in Städten nach Angaben des Umweltbundesamts mehr als 60 Prozent der Belastung aus. Für die Einhaltung von Grenzwerten, die seit 2010 gelten, laufen seit Jahren Klagen der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Auch die Verfahren in Düsseldorf und Stuttgart gingen auf DUH-Klagen zurück.

Deutschland hat wegen der Luftverschmutzung in Städten auch Ärger mit der EU. Die EU-Kommission hatte die bisherigen Anstrengungen für bessere Luft als nicht ausreicheichend kritisiert und die schnellstmögliche Einhaltung der Grenzwerte gefordert - andernfalls droht eine Klage gegen Deutschland beim EuGH.

Das Stuttgarter Gericht hatte Fahrverbote für Dieselautos dabei als „effektivste" Maßnahme bezeichnet. Das Düsseldorfer Gericht urteilte, Fahrverbote müssten „ernstlich geprüft" werden. Die Bundesländer wiederum argumentieren, es gebe Rechtsunsicherheiten, und es fehle eine bundesweit einheitliche Regelung.

„Blaue Plakette" die Lösung?
Am Wochenende war bekannt geworden, dass die Bundesregierung noch in diesem Jahr über die Straßenverkehrsordnung eine neue Rechtsgrundlage für Kommunen schaffen will, um Fahrverbote für einzelne Straßen zu erlassen.

Die Städte fordern stattdessen eine bundesweit einheitliche Regelung wie eine „blaue Plakette" für relativ saubere Autos, mit der Fahrverbote sich auch einfacher kontrollieren ließen. Die Bundesregierung lehnt die Einführung einer solchen Plakette bisher ab.

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Mädchen steckt in St. Wendeler Schwimmbecken fest

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Einen Einsatz im Schwimmbad in St. Wendel hatte die Feuerwehr. Symbolfoto: Ole Spata/dpa-Bildfunk.

Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr St. Wendel. Im Hallenbad der Kreisstadt blieb eine 14-Jährige mit ihrem Fuß in einem Edelstahlgitter stecken. Laut „Saarbrücker Zeitung" habe sie ihren Kopf zum Glück über Wasser halten können, sei aber nach Auskunft von Feuerwehrsprecher Dirk Schäfer nicht in der Lage gewesen, sich alleine zu befreien.

Zwar bereitete die Feuerwehr verschiedene Maßnahmen vor, das Kind zu befreien (unter anderem schweres, hydraulisches Rettungsgerät). Letzten Endes reichte aber eine Brechstange, damit das Mädchen sich befreien konnte.

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dpa/lrs

„Hitler-Glocke" darf hängen bleiben

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In Herxheim am Berg hängt eine Bronzeglocke mit Hakenkreuz. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Der Gemeinderat im pfälzischen Herxheim am Berg hat beschlossen, die umstrittene Glocke aus der Zeit des Nationalsozialismus nicht entfernen zu lassen. Mit zehn zu drei Stimmen entschied das Gremium, dass sie als „Anstoß zur Versöhnung und Mahnmal gegen Gewalt und Unrecht" erhalten bleiben soll.

Die „Hitler-Glocke" mit einem Hakenkreuz und der Inschrift „Alles fuer's Vaterland – Adolf Hitler" gehört der Ortsgemeinde und hängt seit 1934 im Turm der protestantischen Jakobskirche. Sie hatte im vergangenen Jahr bundesweit für Aufsehen gesorgt, seit Anfang September ist sie abgeschaltet. Die Evangelische Kirche der Pfalz hatte angeboten, die Kosten für die Demontage der alten und die Anschaffung einer neuen Glocke zu übernehmen.

„Die Gemeinde hat es nötig, dass wir Klarheit bekommen, in welche Richtung wir gehen wollen", sagte Ortsbürgermeister Georg Welker (parteilos) am Montagabend.

Gedenktafel soll auf Geschichte hinweisen
Unter großem Medieninteresse stellte er im Gemeinderat das Gutachten einer Glockensachverständigen vor. Sie kommt zu dem Schluss, dass die Glocke als Denkmal einzustufen sei und entweder in ein Museum gebracht oder im Kirchturm bleiben solle. Im Gutachten heißt es, eine „Entsorgung" der Glocke sei „eine Flucht vor einer angemessenen und aufgeklärten Erinnerungskultur".

Die Mehrheit im Gemeinderat entschied, die Glocke hängen zu lassen, sie wieder in Betrieb zu nehmen und an der Kirche eine Gedenktafel anzubringen, die auf ihre Geschichte hinweist. Das Ergebnis wurde im Publikum zum Teil mit Applaus aufgenommen. „Der Beschluss des Gemeinderats entspricht auch dem Wunsch der Gemeinde", sagte ein Bürger. 

Hier haben wir für euch die Artikel zum Thema „Hitlerglocke“ noch einmal in chronologischer Reihenfolge:

Herxheimer Hitlerglocke: Darum zeigt ein Saarländer gleich drei Leute an

Hakenkreuz-Glocke jetzt auch in saarländischer Kirche aufgetaucht

Hitlerglocke von Herxheim: Verbreitet der Bürgermeister antisemitische Aussagen?

Wird die „Hitlerglocke“ von Herxheim jetzt doch abgehängt?

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Studieren macht immer öfter psychisch krank

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Immer häufiger haben Studenten mit Depressionen zu kämpfen. Symbolfoto: Marijan Murat/dpa-Bildfunk.

Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken bei jungen Menschen nehmen zu. Allein zwischen den Jahren 2005 bis 2016 ist der Anteil der 18- bis 25-Jährigen mit psychischen Diagnosen um 38 Prozent gestiegen. Das geht aus dem Barmer-Arztreport 2018 hervor.

Das sind die Gründe
Demnach ist bei den Studierenden inzwischen mehr als jeder sechste (17 Prozent) von einer psychischen
Diagnose betroffen. Das entspricht rund 470.000 Menschen. Und vieles spreche dafür, dass es künftig noch deutlich mehr psychisch kranke junge Menschen geben werde, erklärte Barmer-Chef Christoph Straub. „Gerade bei den angehenden Akademikern steigen Zeit- und Leistungsdruck kontinuierlich, hinzu kommen finanzielle Sorgen und Zukunftsängste."

Nach Ansicht der Barmer sind mehr niedrigschwellige Angebote erforderlich, die psychische Erkrankungen vermeiden und junge Erwachsene frühzeitig erreichen, bei denen Depressionen oder Angstzustände bereits ausgebrochen sind. „Ein großes Potenzial sehen wir daher in Online-Angeboten, vor allem, wenn sie anonym
sind und den Nutzungsgewohnheiten der Generation Smartphone entgegenkommen", so Straub.

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