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Diesel-Fahrverbot auch im Saarland? 5 Dinge, die du wissen musst

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In einigen deutschen Städten könnten Autofahrer bald Diesel-Verbotsschilder entdecken. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/

Mit einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts könnten bald die ersten Diesel-Verbotsschilder in den Städten auftauchen. Wir haben sieben Dinge, die du dazu wissen musst:

1. Ist ein Fahrverbot auch für das Saarland geplant?
Entwarnung: Als Autofahrer im Saarland muss man sich keine Gedanken machen. Denn Fahrverbote sind hier keine geplant. Wie der "Saarländische Rundfunk" allerdings meldet, könnten viele Bosch-Mitarbeiter in Homburg zu den Verlierern des aktuellen Diesel-Urteils gehören. Denn die stellen immer noch Einspritzsysteme dafür her.

2. Und wo gibt es Fahrverbote?
In einigen Städten wird es konkret - Hamburg etwa will ältere Diesel aus zwei Straßen aussperren. In den meisten Städten ist aber derzeit noch offen, ob überhaupt Fahrverbote kommen sollen.

3. Welche Städte kommen denn generell in Frage?
Das kommt eben auf die Stickoxid-Werte an: Messstellen in München, Stuttgart und Köln wiesen die schlechtesten Werte 2017 aus. Zu den 37 Städten, deren Grenzwert-Überschreitung für das vergangene Jahr schon jetzt sicher ist, gehören aber auch kleinere, etwa Reutlingen, Heilbronn oder Darmstadt.

4. Besteht wirklich eine Gesundheitsgefahr?
Experten des Umweltbundesamts haben viele Studien zur Gefahr von Stickoxiden ausgewertet. Trotz einer nach eigenen Angaben sehr vorsichtigen Rechnung kam heraus: Mindestens 6000 Menschen im Jahr sterben in Deutschland vorzeitig alleine an Herz-Kreislauf-Krankheiten, die von Stickoxid ausgelöst werden.

5. Kann man denn Bauteile nachrüsten?
Bisher lassen die Autobauer nur neue Software aufspielen, um die Abgasreinigung zu verbessern - neue Bauteile lehnen sie als ineffizient ab. Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD übrigens Hardware-Nachrüstungen an zwei Bedingungen gekoppelt: Sie müssten "technisch möglich und wirtschaftlich vertretbar" sein. Ersteres dürfte klar zu beantworten sein - das zweite ist wohl eher eine Ermessensfrage.

© WhatsBroadcast
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