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UPDATE: Kurden stürmen Saarbrücker Hauptbahnhof

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Im Hauptbahnhof in Saarbrücken demonstrierten am Mittwoch hunderte Kurden. Foto: BeckerBredel.

Rund 600 Kurden haben am Mittwoch (14. März) in Saarbrücken gegen Angriffe der türkischen Armee auf die von Kurden bewohnte Stadt Afrin in Syrien protestiert.

Kurden-Demonstration im Saarbrücker Hauptbahnhof (Fotos: BeckerBredel)

Zunächst versammelten sich gegen 20.00 Uhr rund 70 Personen vor der Europagalerie. Plötzlich wuchs diese Gruppe auf rund 600 Leute an. „Das ging sehr schnell", so Bundespolizei-Sprecher Dieter Schwan auf SOL.DE-Nachfrage.

Die Menschenmenge stürmte dann die Bahnhofsvorhalle, setzte sich dort auf den Boden und skandierte Demo-Sprüche.

Die Bundespolizei setzte zur Sicherung „alle verfügbaren Kräfte" ein; laut Schwan rund 15 bis 20 Beamte. Wegen eines Fußballspiels waren ohnehin mehr Bundespolizisten als sonst verfügbar.

Bundesweit Proteste
Eingreifen mussten die Beamten im Hauptbahnhof nicht, auch zu Straftaten kam es nicht. Die Menschenmenge zog nach rund einer Viertelstunde im Bahnhof weiter in Richtung Innenstadt.

Update: Danach soll die Stimmung deutlich angespannter geworden sein. Wie ein Polizeisprecher auf SOL.DE-Nachfrage mitteilte, sollen an der Europagalerie türkische Fahnen verbrannt worden sein. Auch hätten sich einige Demo-Teilnehmer aggressiv gegenüber Polizeibeamten verhalten. So seien diese von den Protestierenden durch Mimik, Gestik, Skandieren von Sprüchen und Schubsen provoziert worden. Der Sprecher bezeichnete die Situation als „risikobehaftet".

Update 2: Heute (Donnerstag) soll es offenbar wieder eine Demonstration geben. Der Verein „Kurdisches Gesellschaftszentrum Saarbrücken" hat für eine 18 bis 19.30 Uhr eine Kundgebung vor der Europagalerie angekündigt.

Verletzte habe es keine gegeben. Insgesamt waren 60 Beamte der Bundespolizei und der Kriminalpolizei im Einsatz.

Bereits am Wochenende war es in Saarbrücken zu Demonstrationen von Kurden gekommen. Bundesweit gibt es derzeit Protestaktionen.

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