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mit dpa/lrs

1000 Kinder heute von Streik an Neunkircher Kitas betroffen

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Viele Kinder können heute nicht wie gewohnt in ihre Kita. Symbolfoto: Jan Woitas/dpa-Bildfunk.

Nach den bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen will Verdi mit Warnstreiks im Saarland den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die Gewerkschaft ruft ab Dienstag Mitarbeiter von Verwaltungen, Stadtwerken, Krankenhäusern und Kindergärten dazu auf, ihre Arbeit vorübergehend niederzulegen.

So sieht der Streik-Plan aus
So soll es laut Verdi am Dienstag in Neunkirchen, Spiesen-Elversberg und Schiffweiler sowie am Mittwoch in Kirkel, Homburg und Bexbach einen Stopp der Arbeit geben. Für Donnerstag ruft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft landesweit zu Kita-Warnstreiks auf. Außerdem soll an diesem Tag in Saarlouis und Bous gestreikt werden. Am Freitag legen die Stadt Merzig und die Stadtwerke Merzig die Arbeit nieder.

In Neunkirchen kommt es heute laut Stadt zu Streiks in folgenden Einrichtungen: Kita Furpach, Kita Freiherr-vom Stein und Fröbel in Wiebelskirchen, Kita und FGTS Wellesweiler. Laut „Saarländischem Rundfunk" sind in Neunkirchen 1000 Kinder von dem Streik betroffen.

Notgruppen wurden an der Kita KiBiz Steinwald und der Kita Talstraße eingerichtet.

Geöffnet bleiben die Kita Neunkirchen Schatzinsel, die Kita Heinitz, die Kita Hangard, der Kiga Furpach, die FGTS Furpach und der Hort Kleinstraße.

Das fordert Verdi
Verdi fordert für die Mitarbeiter sechs Prozent mehr Geld, mindestens jedoch 200 mehr Euro pro Monat. Gleichzeitig sollen die Ausbildungsvergütungen und Praktikantengehälter um 100 Euro pro Monat angehoben werden. Die Vorschrift, Auszubildende nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zu übernehmen, will Verdi wieder in Kraft setzen. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll zwölf Monate betragen.

Bereits am vergangen Freitag hatten sich nach Angaben der Gewerkschaft 600 Beschäftigte im öffentlichen Dienst an einem ganztägigen Warnstreik beteiligt. Vier Bürgerämter in Saarbrücken blieben an dem Tag geschlossen. Auch Mitarbeiter der Müllabfuhr, der Stadtreinigung und des Bauhofs beteiligten sich an dem Warnstreik.

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