{k}/{n}
Artikel {k} von {n}

Saarland. Wegen einer Radsportveranstaltung kommt es auf dem Saargau in den Ortschaften Ittersdorf, Düren, Kerlingen, Ledingen, Ihn, Rammelfangen und Gisingen in der Zeit von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr zu Sperrungen. (09:04)

Priorität: Normal

22°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
22°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
mit dpa

Asteroid rast auf die Erde zu

image

Diese Darstellung zeigt einen Größenvergleich des Asteroiden Bennu (rechts). Grafik: dpa-Bildfunk/Lawrence Livermore National Laboratory

Über den 25. September 2135 machen sie die meisten Menschen vermutlich keine Gedanken, aber einigen Wissenschaftlern bereitet dieser Tag schon jetzt große Sorgen. 1 zu 2700 beträgt derzeitigen Berechnungen zufolge die Wahrscheinlichkeit, dass der Asteroid „Bennu" an diesem Tag der Erde gefährlich nahe kommt.

Ein Aufprall würde 80.000 mal mehr Energie freisetzen als die Hiroshima-Atombombe, heißt es vom US-Forschungszentrum Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) in Kalifornien.

Abwehr-Mission „Osiris Rex"
Die US-Raumfahrtbehörde NASA zählt „Bennu" zu den gefährlichsten der derzeit bekannten Asteroiden - und will auf einen drohenden Einschlag vorbereitet sein. Schon 2016 startete die Mission „Osiris Rex". Ab August soll diese laut NASA mit der Annäherung an den Asteroiden beginnen, im Dezember ankommen und den Asteroiden ausgiebig mit fünf wissenschaftlichen Instrumenten und Kameras untersuchen.

2020 soll sich die Raumsonde dem Asteroiden soweit nähern, dass sie mit einer Art Roboter-Arm eine Probe aufsaugen kann. 2023 soll eine Kapsel mit der Probe zur Erde zurückkehren. Von den erhobenen Daten erhofft sich die NASA genauere Informationen über den Asteroiden.

Weitere Vorbereitungen
Für den Ernstfall trifft die NASA weitere Vorbereitungen: Zusammen mit dem Forschungszentrum LLNL wird derzeit ein Abwehrsystem entwickelt, das bislang nur auf dem Papier existiert, aber wegen seiner Ähnlichkeiten mit dem Action-Film „Armageddon" schon jetzt für Schlagzeilen sorgt:

Ein neun Meter langer und fast neun Tonnen schwerer Flugkörper namens „Hammer" könnte demnach verwendet werden - entweder als Rammbock oder als Transporter für einen Atomsprengkörper -, um „Bennu" von einem möglichen Kurs auf die Erde abzubringen.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein