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Krätze-Fälle im Saarland steigen deutlich an

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Im Saarland ist die Krätze auf dem Vormarsch. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Daniel Naupold

Aus einer Analyse der Barmer geht hervor, dass die Verordnungszahl an Krätze-Medikamenten zwischen 2016 auf 2017 um 60 Prozent gestiegen ist. „Die Ärzte verschreiben wieder deutlich mehr Krätze-Medikamente, und zwar in allen Regionen Deutschlands [...]“, so Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der Barmer.

Krätze im Saarland
Ein Blick auf die Bundesländer zeigt sehr große regionale Unterschiede bei der Entwicklung der Verordnungen von Krätze-Medikamenten. Spitzenreiter ist hier Nordrhein-Westfalen mit einem dicken Plus von 76 Prozent. Verordneten Ärzte so 2016 noch 15.232 Präparate, stieg diese Zahl im vergangenen Jahr auf 26.758 an.

Das Saarland ist weit von diesen Größenordnungen entfernt, verbucht allerdings dennoch einen Anstieg von 68 Prozent. 413 Verordnungen wichtiger Krätze-Präparate gab es hier 2016. Ein Jahr später: 692.

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Die Anzahl der Verordnungen wichtiger Krätze-Präparate . Quelle: Barmer

Wie vermeide ich Krätze?
Eine Ansteckung, so Barmer, könne jeden treffen. Hoch sei die Ansteckungsgefahr zum Beispiel durch Krätzmilben in Kitas. Da diese außerhalb des menschlichen Körpers einige Tage überleben könnten, raten Experten: Kleidung und Bettwäsche täglich wechseln und bei mindestens 60 Grad zu waschen.

Handtücher solle man direkt nach dem Gebrauch erneuern. Nicht waschbare Dinge am besten sieben bis 14 Tage lang luftdicht verpacken. Sinnvoll sei es darüber hinaus ebenso, Polstermöbel und Matratzen täglich mit einem starken Staubsauger abzusaugen. Außerdem solle man den Körperkontakt mit an Krätze Erkrankten meiden - und nicht im selben Bett schlafen, sagt Dr. Utta Petzold.

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