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Marlies Krämer kämpft weiter für das Wort „Kundin": Spendenaktion gestartet

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Gibt den Kampf um Gleichberechtigung nicht auf: Marlies Krämer. Foto: Uli Deck/dpa-Bildfunk.

Sie ist eine Frau, die nicht so leicht aufgibt: Marlies Krämer aus Sulzbach. Mit einer Klage war sie bis vor den Bundesgerichtshof (BGH) gezogen. Ihre Sparkasse hatte sie in einem Brief als „Kunde" und nicht als „Kundin" bezeichnet. Der BGH wies die Klage ab. Weil sie den Fall nun bis vor das Bundesverfassungsgericht bringen will, hat die 80-Jährige jetzt eine Crowdfunding-Aktion gestartet.

Krämer schreibt dort: „Sprache wandelt sich und sagt immer auch etwas über das Leben im heute aus. Damit spiegelt Sprache unsere Gesellschaft und kann gesellschaftliche Veränderung bewirken. Bei der Sparkasse gibt es jedoch weiterhin nur Kunden, Kontoinhaber und Sparer auf den Formularen. Wie in einem Land vor unserer Zeit."

Ziel erreicht
Das Spendengeld werde für die Anwaltskosten und die weiteren formellen Kosten eingesetzt. Krämer schreibt, sie wäre notfalls auch bereit, zum Europäischen Gerichtshof zu gehen. Und: „Sollte mehr Geld als benötigt zusammenkommen, suche ich mit Ihnen gemeinsam Frauenprojekte aus, die der Unterstützung bedürfen."

Dieses Ziel hat die Feministin erreicht: Von 3.000 angepeilten Euro hat sie Stand Mittwochmorgen bereits fast die doppelte Summe erreicht.

Marlies Krämer war in den letzten Wochen auch lokal in die Schlagzeilen geraten. Von der Stadt Sulzbach wollte sie wegen des Namens der Ehrung nicht mit der „Bürgermedaille" ausgezeichnet werden. Ein Antrag auf Umbenennung scheiterte.

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