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Wegen Hitlers Geburtstag: Mutmaßlich rechte „Pogo-Party" im „Gloria" Saarbrücken abgesagt

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Der Sänger der oft von der linken Szene kritisierten Band „Böhse Onkelz", Kevin Russell. Foto: Daniel Naupold/dpa-Bildfunk.

Der Insolvenzverwalter der Saarbrücker Disco „Gloria Stages" hat die Pogo-Party am 20. April abgesagt. Das berichtet die „Saarbrücker Zeitung".

Auf der Feier sollten eigentlich Bands wie die saarländische Rockgruppe „Brennstoff" spielen. Außerdem sollte Musik von „Frewild" und den „Böhse Onkelz" laufen. Die beiden letztgenannten Gruppen werden besonders von Linken als rechtsgerichtete Bands angesehen. Die Gruppen selbst distanzierten sich in der Vergangenheit immer wieder von solchen Vorwürfen.

Der Insolvenzverwalter des „Gloria" blies die Veranstaltung jetzt ab, „auch mit Blick auf das kritische Datum", so die „SZ". Am 20. April wurde Adolf Hitler geboren. Zufall? Auf Facebook gab es jedenfalls viel Kritik an der Party.

Der Sänger der Blieskasteler Gruppe „Brennstoff", Thomas Enders, ging auf die rechten Vorwürfe ein. „Auf unserem ersten Album haben wir sogar einen Titel gegen Rechts und Links, gegen Extremismus. Wir haben uns auch schon die Bühne mit Freiwild geteilt", so der 35-Jährige zur „SZ".

Der Veranstalter verteidigt sich, er habe ein freies Datum gesucht, „ohne an den Geburtstag irgendeines Österreichers" zu denken, wird er von der „SZ" zitiert. Er sucht jetzt nach einer neuen Location.

Wie geht es mit dem „Gloria" weiter?
Ungeachtet dessen soll es heute (29. März) ein Krisengespräch zwischen dem Insolvenzverwalter und den Geschäftsführern der Gloria-Stages-GmbH geben. Dabei soll diskutiert werden, wie es mit der Disco weitergeht. Am Montag war bekannt geworden, dass ein Insolvenzeröffnungsverfahren gegen die „Gloria"-Betreiber läuft.

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