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Saar-Tierschutzbeauftragter: Pavian-Anlage im Neunkircher Zoo ist zu klein

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Das Gehege der Tiere sei zu klein, sagt der Tierschutzbeauftragte des Saarlandes. Screenshot: Facebook/Tierbefreiungsoffensive Saar e.V.

Ein anonymer Besucher-Bericht, den die Facebook-Seite „Tierbefreiungsoffensive Saar e.V." erst kürzlich veröffentlichte, macht nicht nur im sozialen Netzwerk die Runde. Auch der Direktor des Neunkirchers Zoos, der Bürgermeister und jetzt ebenso der Saar-Tierschutzbeauftragte nehmen Stellung dazu.

Im Kern der Diskussion steht die Frage: Ist die Pavian-Anlage artgerecht? In dem Bericht schildert eine Besucherin des Zoos, dass sie über den Zustand der Anlage (sowie der Tiere) entsetzt sei. Direktor sowie Zoosprecher halten dagegen. Sie sagen, die Tiere seien integriert, stünden unter Beobachtung und es gebe somit keinen Grund, besorgt zu sein.

Das sagt der Tierschutzbeauftragte
Während unter dem Facebook-Beitrag die Stimmen durchaus auseinandergehen, bezieht der Tierschutzbeauftragte des Saarlandes, Hans-Friedrich Willimzik, eine klare Position: Erstens seien die Verletzungen, die sich die Tiere gegenseitig zufügen, nicht arttypisch. Das sagte der Beauftragte dem „Saarländischen Rundfunk" (SR). Zweitens sei das Gehege zu klein.

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Aufnahmen aus dem Gehege der Paviane. Screenshots: Facebook/Tierbefreiungsoffensive Saar e.V.

Vor wenigen Tagen kommentierte Zoodirektor Fritsch auf Anfrage der „Saarbrücker Zeitung" (SZ), dass eine Reduzierung des Pavian-Bestandes bereits in Gange sei. Dies soll, so SR, durch Kastration und Hormonimplantate geschehen. Und nicht, indem man bestimmte Tiere einschläfert.

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