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A8 Neunkirchen - Saarlouis zwischen Heusweiler und Schwalbach/Schwarzenholz beide Fahrtrichtungen gesperrt, Baustelle, LKW wird empfohlen, das Gebiet weiträumig zu umfahren, bis 23.09.2018 20:00 Uhr Der BAB Verkehr in FR Luxembourg wird an der AS Heusweiler abgeleitet und über die B 268 Eiweiler, L 339 Reisbach, L 306 und L 140 zur AS Schwalbach-Schwarzenholz umgeleitet. Der Verkehr mit Zielrichtung Karlsruhe/ Neunkirchen in entgegengesetzter Fahrtrichtung. (21:25)

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Lebensmittelverschwendung im Bundesländer-Vergleich: So schneidet das Saarland ab

 

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Pro Jahr werden in Deutschland über 18 Millionen Tonnen Lebensmittel verschwendet. Symbolfoto: CC0-Lizenz

In Deutschland werden jährlich etwa 18 Millionen Tonnen Lebensmittel verschwendet. Dies geht aus dem jüngsten Bericht der Naturschutzorganisation WWF "Zu gut für den Abfalleimer" hervor. Der WWF-Bericht vergleicht auch die Lebensmittelverschwendung der einzelnen Bundesländer miteinander.

So viele Tonnen Lebensmittel werden in den einzelnen Bundesländern verschwendet

Wenig überraschend, werden die meisten Lebensmittel im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands, in Nordrhein-Westfalen, verschwendet. So landen in NRW rund 4 Millionen Tonnen Lebensmittel im Mülleimer. Es folgen Bayern mit 2,9 Millionen Tonnen und Baden-Württemberg mit 2,5 Millionen Tonnen verschwendeten Lebensmitteln.

Im Saarland werden mit 223.000 Tonnen bundesweit die zweit wenigsten Lebensmittel verschwendet. Lediglich in Bremen fällt die Bilanz mit 152.000 Tonnen "Food Waste" noch besser aus.

Allerdings muss bei dieser Statistik bedacht werden, dass es sich bei den Spitzenreitern um die Bundesländer mit den wenigsten Einwohnern handelt.

Infografik: Lebensmittel für die Tonne | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

WWF kritisiert die Bundespolitik

Neben dem statistischen Bundesländer-Vergleich kritisiert die Naturschutzorganisation das mangelnde und unkonkrete Handeln der Bundespolitik im Rahmen ihres Berichts. Jörg-Andreas Krüger (Direktor Ökologischer Fußabdruck beim WWF Deutschland) sieht nun vor allem die neue Bundesregierung in der Pflicht:

"Deutschland hat sich verpflichtet, bis 2030 die Lebensmittelverschwendung zu halbieren. Bisher ist es bei dieser vollmundigen Ankündigung geblieben. Wir brauchen ein bundesweit abgestimmtes Vorgehen, um den Ländern einen Handlungsrahmen zu geben. Ohne dieses wird weiter gutes Essen kiloweise in der Tonne landen ".

Endverbraucher werden zu oft als alleiniger Sündenbock gesehen

Laut WWF sei es zudem ein Problem, dass der Staat vor allem die Verbraucher in die Pflicht nehme und mit Aufklärungskampagnen adressiere. Vielmehr müssten die Industrie, der Handel und die Landwirtschaft stärker in den Fokus rücken. Denn über 60 Prozent der Lebensmittelverschwendung entstünde entlang der Wertschöpfungskette vom Produzenten bis hin zum Großverbraucher. Hier müsste man den Hebel stärker ansetzen.

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