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Wachsender Judenhass im Saarland: Synagogengemeinde besorgt

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Aufnahme der Synagoge am Beethovenplatz in Saarbrücken. Symbolfoto: BeckerBredel

Wie aus einem Artikel der „Saarbrücker Zeitung" (SZ) hervorgeht, äußerte Richard Bermann jetzt seine Sorge über wachsenden Antisemitismus im Saarland. Belegt habe er dies mit Aufnahmen geschändeter Friedhöfe. Und ebenso Hassmails. Diese sollen anonym an Juden im Saarland versendet worden sein.

Landtagspräsident Stephan Toscani (CDU) zeige sich darüber besorgt, so SZ. Insbesondere in Kontext des aufkommenden 80. Jahrestags der Reichspogromnacht (9. November) sei das Thema umso sensibler. Daher plane man jetzt Strategien, um die Erinnerungsarbeit in Schulen voranzutreiben. Denn Zeitzeugen gibt es immer weniger.

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Brand im Drahtwerk in St. Ingbert

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Die Feuerwehr beim Löschen des Brandes in St. Ingbert-Rohrbach. Foto: BeckerBredel

Im Drahtwerk in der Saarbrücker Straße kommt es derzeit zu einer starken Rauchentwicklung.

Wie die Polizei im Saarland per Twitter meldet, sollen Anwohner Türen sowie Fenster geschlossen halten.

Die Ursache ist noch nicht vollständig geklärt. Auf Anfrage des Saarländischen Rundfunks (SR) meldet das Lagezentrum der Polizei zunächst, es habe eine Explosion gegeben. Im Verlauf des Tages war dann später nur von einem Brand die Rede. Die L 119 zwischen St. Ingbert und Rentrisch ist aktuell gesperrt.

Auf SOL.DE-Nachfrage bei der Polizei heißt es, Verletzte gibt es nach dem aktuellen Erkenntnisstand nicht. Man habe den Brand unter Kontrolle.

Update 12.56 Uhr
Die Polizei gibt Entwarnung. Innerhalb von einer Stunde konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Ein Ausbreiten des Feuers auf weitere Hallen verhinderten die Feuerwehrleute durch ihren zügigen Einsatz.

Auch für die Umwelt, trotz der Rauchentwicklung, bestand keine Gefahr. Das teilt die Saarstahl AG mit. Darüber hinaus rechne man innerhalb der nächsten Wochen mit „spürbaren Produktionseinschränkungen“, so Saarstahl.

Dennoch bleibt die Saarbrücker Straße aktuell gesperrt. Die Ermittlungen zur Ursache dauern noch an.

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Weitere Aufnahme der Löscharbeiten. Foto: BeckerBredel

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Ein glasklares Bekenntnis zum Fortschritt – das Soft Opening der Torpedo Gruppe

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Foto: Guerel Sahin (Showroom)

Schon beim Vorfahren spürt die Kundschaft ein erhabenes Flair, das von dem Logo mit dem Stern ausgeht: thronend über dem großzügigen Eingangsportal ist der Kontrast des weißen Schriftzugs vor schwarzem Hintergrund ein hervorstechendes Zeichen, das kraftvoller denn je strahlt. Die blau-silberne Ära der Fassade ist vorbei, und auch die des weißgefließten Showroom-Interieurs. Schreitet man durch die große Glastür, eröffnet sich ein Blick auf die CI-konforme, minimalistisch-moderne Eleganz, mit der man bei einer Premium-Marke wie Mercedes-Benz rechnen darf. Wie die Lobby eines 5 Sterne-Hotels mutet der Empfangsbereich an, und dieser Eindruck wird durch das freundliche Willkommen der Gastgeberinnen am Empfang maßgeblich unterstützt. Lässt man die Blicke umherschweifen, fällt das Auge nicht nur auf die ausgestellten Modelle, sondern auch auf die dahinterliegenden, schwarzen Glaswände. Diese sind per eingefasster TV Screens (60 an der Zahl) eine Erlebniswelt an sich. 

Hier ist die Digitalisierung nicht erst im Entstehen, hier wird sie bereits gelebt. Hat man sich mit seinem Namen und Anliegen erst einmal am Empfangsdesk registriert, geht es, je nach Absicht, hin zu den gläsernen Kabinen, die mit Anschlussmöglichkeiten für Laptops und einem großzügigen Bildschirm technisch top ausgestattet sind. Dort bekommt der Kunde eine mit visualisierten Inhalten unterfütterte Deluxe-Beratung. Oder es geht nach Abholung des zu wartenden Fahrzeugs in die ebenfalls gläserne Werkhalle, wo, dank mehrerer Hebebühnen, den Kunden einen Blick unter das Fahrzeug erlaubt wird.

Kunden-Durchblick mit vollendeter Transparenz

Was einem normalerweise wie die No-go-Area der Werkstätten erscheint, ist im Fall der Torpedo Garage Saarland ein Go-to-Faktor. Transparenz wird durch den Glasfaktor hier nicht nur symbolisiert, sondern gewollt zelebriert. Vollendet mit einer Kamera-geführten Tour durch das Untere und Innere eines Wagens, kann man auf einem iPad mitverfolgen, was Stand der technischen Dinge ist. Diese Transparenz wird nochmals verstärkt, indem es ein kommentiertes Nachher Video für die Kundschaft zum Download gibt. Dafür hat man eine eigene App entwickelt. Das schafft Vertrauen in die Kompetenz des Hauses und markiert den Mehrwert eines Services, der seinesgleichen sucht. Portal für die Mitarbeiterbewertung inklusive! "Wir haben bereits sehr früh in Digitalisierung investiert und schon vor zwei Jahren mit dem Digital-Award einen Branchenpreis gewonnen. Ziel ist es stationäre Kunden-Touchpoints digital abbilden zu können, wie z. B. die Vereinbarung eines Servicetermins komplett online abzuwickeln und somit für den Kunden einen spürbaren Mehrwert zu erzielen.“ , so Maximilan Ritter, Geschäftsführer der Torpedo Garage Saarland.

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Foto: Guerel Sahin (Maximilian Ritter, Geschäftsführer)

Kontinuität und Wandel bedeuten ein Muss

Das Leuchtturm-Projekt in Saarbrücken ist gemäß den Vorgaben der Daimler Markenarchitektur 2020 umgesetzt worden. Für das Familienunternehmen, das in der vierten Generation auf eine 90-jährige Firmengeschichte zurückblickt, ist dieser Innovationswandel nicht der erste. Seit 1. Dezember 2015 gehören die ehemaligen Daimler Niederlassungen zu der Torpedo Gruppe im Saarland (Saarbrücken, Neunkirchen, Saarlouis, St. Wendel und Wadgassen) und bis dato wurde eine Menge Zeit und Energie in die Gestaltung und Umsetzung einer Firmenphilosophie investiert, die auf Modernisierung setzt. „Wer diesen Ort noch von früher her kennt, erinnert sich an den Industrie-Charme der 70-er Jahre. Es war einfach nicht mehr zeitgemäß für eine Marke wie Mercedes-Benz, die für emotionsgeladene Produkte steht, diese in einem total nüchternen, unemotionalen Ambiente zu präsentieren. Die Erwartungshaltung an die Torpedo Gruppe ist schon immer groß gewesen und wir haben dementsprechend in den zurückliegenden fünf Jahren vieles verändert. Auf einem hart umkämpften Markt wie dem der Automobilindustrie eine fortwährende und unerlässliche Aufgabe“, so Geschäftsführer Maximilian Ritter. Vor dem Hintergrund dieses Mission- Statements und nach der erfolgreichen Umsetzung des Re- Openings, wird auf dem 65.000 Quadratmeter großen Areal an der Untertürkheimerstraße der Stern über dem Eingangsportal noch lange leuchten.

Kontakt:
Torpedo Garage Saarland GmbH Saarbrücken
Untertürkheimer Str. 1
66117 Saarbrücken
Telefon: 0681/5070

 

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Video: Saarbrücker Enten-Gruppe wartet an Ampel, bis es grün wird

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Diesen Enten warten geduldig. Screenshot: Facebook/Ed Saarland

Kein Fall für Galileo Mistery oder X-Factor: Eine Enten-Gruppe in Saarbrücken verhält sich vorbildlich - und wartet geduldig, bis die Ampel am Zebrastreifen auf grün umschaltet. Erst dann passieren die Tiere gemeinsam den Fußgängerüberweg. „Sie laafe, wenn grün is", so der Kommentar des Kameramanns.

Zu sehen war das Video zuerst auf der Facebook-Seite von „Ed Saarland". „Dieses Video aus dem Kaiserviertel erreichte uns gestern (3. Mai 2018, Anmerkung der Redaktion). Die Enten warten wirklich bis es grün ist. Danke noch an Oliver, Dennis und Julian für das Video", liest man dort.

Wir sagen: Liebe Entlein, Respekt vor so viel Verantwortungsbewusstsein. Da könnte so manches (ausgewachsene) Menschlein noch Einiges davon lernen.

Allerdings: Wir vermuten sehr stark, dass das Video gefälscht ist. Warum, steht hier.

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Betrug und Untreue: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Homburger Ex-OB

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Das Homburger Rathaus. Symbolfoto: Wikimedia Commons/Mstp77/GNU Free Documentation License

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken wirft dem Angeschuldigten Sch. vor, sich während seiner Zeit als Oberbürgermeister Homburgs strafbar gemacht zu haben. Und das „unter Ausnutzung und Missbrauch seiner Stellung". Konkret geht es um diese Vorwürfe:

Die Vorwürfe
Um eines seiner Grundstücke in Kirrberg auch von der Rückseite mit einem Auto erreichen zu können, soll sich der Angeschuldigte dazu entschlossen haben, einen vorhandenen Trampelpfad in einen befahrbaren Weg auszubauen. Im Juni oder Juli 2012 habe er dann, so der Vorwurf, eine gemeinnützige kommunale Beschäftigungsgesellschaft damit beauftragt, diesen privaten Umbau während der regelmäßigen Arbeitszeit durchzuführen. 

Die zweite Anschuldigung: Scheinrechnungen für den Umbau eines privaten Anwesens von Sch. Mit einem Mitangeschuldigten Bauunternehmer soll der Ex-OB sich geeinigt haben, nicht die Gesamtkosten für den Umbau aus eigener Tasche zu zahlen. Einen Teil der (Schein)Rechnung erhielt die Stadt Homburg, liest man in der Anklageschrift.

Im dritten und letzten Vorwurf geht es um den Erwerb eine Musikanlage für die Band „Madhouse". Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit soll der Angeschuldigte den Entschluss gefasst haben, aus einem Verfügungskonto Teile einer Musikanlage zu erwerben. Diese habe er allerdings nicht „zweckgebunden" gekauft, sondern für das eigene Interesse. Denn er war zu diesem Zeitpunkt Mitglied und Schlagzeuger der Band „Madhouse“. 

Beide Angeschuldigte (der Ex-OB sowie der Bauunternehmer) streiten die Tatvorwürfe ab. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft wird im Rahmen der Hauptverhandlung allerdings ein Tatnachweis zu jedem der Anklagepunkte erbracht.

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Lkw-Fahrer in Homburg-Einöd überrollt: Das ist der aktuelle Stand

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Bei dem Unfall wurde der Lkw-Fahrer lebensgefährlich verletzt. Symbolfoto: BeckerBredel

Das war passiert
Am Donnerstagmorgen kam es zunächst zu einem Crash zwischen einem Auto und dem Tanklaster eines Lkw-Fahrers. Während der Aufräumarbeiten geschah allerdings ein weiterer, äußerst tragischer Unfall: Ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei überrollte den Lkw-Fahrer. Dabei erlitt der Mann lebensgefährliche Verletzungen.

Wegen des Vorfalls war die Autobahn 8 (in Richtung Luxemburg) bis in die Mittagsstunden voll gesperrt.

Das ist der aktuelle Stand
Immer noch liegt der Lkw-Fahrer im künstlichen Koma. Das meldet der „Saartext". Medienberichten zufolge sei er somit nicht außer Lebensgefahr. Währenddessen dauern die Ermittlungen gegen den Fahrer der Autobahnmeisterei an. Wann die Beamten diese abschließen, ist aktuell nicht bekannt.

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Puff-Plakate in Saarbrücken: Anwohner verärgert

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Im Abstand von nur wenigen Metern hängen hier gleich mehrere Plakate in Saarbrücken. Foto: BeckerBredel

„Total Satisfaction", also „Rundum-Befriedigung": Mit diesem Werbe-Slogan wirbt das Trierer Etablissement für die angebotenen Dienstleistungen. Das dazugehörige Plakat schmückt derzeit alle Ecken der Landeshauptstadt. Zum Unmut so manches Betrachters.

So ist auf einem der Plakate beispielsweise der Graffiti-Schriftzug „Moderne Sklaverei" zu sehen.

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Der Schriftzug „Moderne Sklaverei" auf einem der Plakate. Foto: BeckerBredel

Ein anderes Beispiel: Die „Saarbrücker Zeitung" (SZ) zitiert einen Mann aus Dudweiler. Er schreibt, dass die Werbung nicht in die Landeshauptstadt gehöre.

Bereits im vergangenen Jahr sorgte eine andere Freudenhaus-Werbeaktion für Ärger im Saarland. Der führende Anbieter von Werbeflächen in Saarbrücken sowie die Stadtverwaltung einigten sich allerdings: Man wolle künftig völlig auf Plakate für Bordelle und Prostitution verzichten, hieß es im Oktober 2017. Und woher kommt nun die neue Werbung?

Die stellte jetzt wohl ein privater Werbeanbieter auf, so SZ. Und so lange diese nicht „grob anstößig" sei, hängt sie auch völlig legal an allen Ecken der Landeshauptstadt.

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