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A623 Saarbrücken Richtung Friedrichsthal Einfahrt Saarbrücken-Dudweiler Gefahr besteht nicht mehr (09:00)

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dpa/lrs

Tödliche Schüsse in Fechingen: Details zu Opfern und Motiv bekannt

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Der 59-Jährige (links) bei der Haftvorführung. Archivfoto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE.

Nach dem Familiendrama mit zwei Erschossenen und zwei Verletzten in Saarbrücken-Fechingen hat die Polizei Details zu den Opfern bekannt gegeben. Bei den beiden Toten handele es sich um einen 35 Jahre alten Sohn und um einen 37 Jahre alten Schwiegersohn des Tatverdächtigen, teilte ein Sprecher am Sonntag mit. Eine der beiden verletzten Frauen sei eine Tochter (30) des 59 Jahre alten mutmaßlichen Täters und die Ehefrau eines der Getöteten. Sie soll nach SOL.DE-Informationen schwanger sein.

Bereits nach der Tat am Samstag hatten die Ermittler mitgeteilt, dass es sich bei der zweiten Verletzten um die 60 Jahre alte Ex-Ehefrau des Verdächtigen handele. Die beiden verletzen Frauen sind außer Lebensgefahr und zur stationären Behandlung im Krankenhaus. Inzwischen hätten die Ermittlung ergeben, dass die Ehe geschieden sei. Die Trennung sei auch mit großer Wahrscheinlichkeit das Motiv der Tat.

Der 59-Jährige sei am Samstag während einer Familienfeier in einem Einfamilienhaus im Drosselweg aufgetaucht. Er sei nicht eingeladen gewesen und habe "sofort angefangen, um sich zu schießen", sagte der Sprecher der Polizei. "Die sichergestellte Pistole ist mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Tatwaffe." Der Mann habe die Schusswaffe illegal besessen. Wie oft abgedrückt wurde, müsse noch geklärt werden.

Ein Haftbefehl gegen den 59-Jährigen wurde am Sonntagnachmittag (20. Mai) vom Amtsgericht in Saarbrücken erlassen. Gegen ihn wurde Untersuchungshaft wegen zweifachen Mordes und zweifachen versuchten Mordes angeordnet. Als Haftgründe bestehen Fluchtgefahr sowie die Schwere der Tat. Der mutmaßliche Schütze wurde in die JVA gebracht.

Der Mann war nach den Schüssen vor dem Bungalow erschienen und hatte sich von den eintreffenden Polizisten widerstandslos festnehmen lassen. Nachbarn hatten am Samstagnachmittag über Notruf Schüsse in dem Einfamilienhaus gemeldet. In dem Haus waren zur Tatzeit laut Polizei noch andere Erwachsene sowie mehrere Kinder anwesend. Sie blieben unverletzt, standen aber unter Schock und wurden notfallpsychologisch versorgt.

Ein Anwohner hatte berichtet, die Gegend sei "ein ganz normales" und relativ gutes Wohngebiet. Es gebe Ein- und Zweifamilienhäuser sowie drei Hochhäuser. "Es ist noch nie sowas vorgekommen", sagte er.

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Achtung: Hier will die Polizei im Saarland diese Woche blitzen

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Die Polizei will im Saarland blitzen. Symbolfoto: Ronald Wittek (dpa).

In der Zeit von Montag, 21. Mai 2018, bis Sonntag, 27. Mai 2018, werden durch die saarländische Polizei an diesen Orten Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt:             

Montag, 21.05.2018
•  BAB 6
zwischen der Landegrenze zu Frankreich und der AS St. Ingbert-West
•  BAB 8 zwischen der AS Heusweiler und dem AK Neunkirchen

Dienstag, 22.05.2018
• Großrosseln

• BAB 620 zwischen dem AD Saarbrücken und dem AD Saarlouis

Mittwoch, 23.05.2018
• 
L 145 im Bereich Schmelz-Schattertriesch
•  B 420 im Bereich Ottweiler

Donnerstag, 24.05.2018
• Merzig

• BAB 1 zwischen dem AK Saarbrücken und der AS Eppelborn

Freitag, 25.05.2018
BAB 8 zwischen der Landesgrenze zu Luxemburg und der AS Merzig
  BAB 1 zwischen dem AK Saarbrücken und der AS Eppelborn

Samstag, 26.05.2018
----------------

Sonntag, 27.05.2018
----------------

Warum blitzt die Polizei dort?
Bei den angekündigten Messstellen handelt es sich um Unfallörtlichkeiten, die nach Unfallhäufung, Unfallfolgen und Unfallursachen ausgewählt wurden.

Über die angekündigten Kontrollen hinaus sind weitere Geschwindigkeitskontrollen möglich. Aus einsatztechnischen Gründen können auch angekündigte Kontrollen entfallen.

Weitere Infos der Polizei im Internet unter: www.polizei.saarland.de.

Eine Übersicht mit stationären Blitzern im Saarland findest du hier!

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Eine Ausbildung in der saarländischen Stahlindustrie

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Foto: Unternehmen

Dillinger und Saarstahl gehören international zu den ersten Adressen ihrer Branche. Die beiden Unternehmen gemeinsam beschäftigen rund 13.000 Mitarbeiter, qualifizieren 550 Auszubildende für das Berufsleben, produzieren mehr als 4 Mio. Tonnen Rohstahl pro Jahr, erwirtschaften einen Umsatz von knapp 4,5 Mrd. Euro und stehen für 20 Prozent des Gesamtumsatzes des verarbeitenden Gewerbes im Saarland. Sie bieten ihren Mitarbeitern qualifizierte Arbeitsplätze und damit die Chance auf eine langfristig gesicherte Lebensgrundlage.

Eine berufliche Ausbildung. Entdecke die saarländische Stahlindustrie für Dich!

Für den besten Stahl brauchen wir die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb bilden wir unser Personal am liebsten selbst aus. Neben dem allgemeinen beruflichen Grundwissen legen wir ganz besonderen Wert auf die Vermittlung der speziellen Kenntnisse, die Dillinger und Saarstahl einzigartig im weltweiten Wettbewerb machen.

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Foto: Unternehmen

Gründe für eine Ausbildung?

Bei uns findest Du einen professionellen Ausbildungsplatz, mit starken sozialen Leistungen, hervorragender Entlohnung, ganz in Deiner Nähe.

- Professionelle Ausbildung
- Ganz in deiner Nähe
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- Kollegialität auf Superniveau
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Ausbildungsberufe - Spannende Aufgaben und beste Perspektiven

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- Anlagenmechaniker/in(nur Dillinger)
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- Elektroniker/in für Betriebstechnik
- Elektroniker/in für Maschinen- und Antriebstechnik (nur Dillinger)
- Hotelfachmann/frau
- Industriekaufmann/frau
- Industriemechaniker/in
- Kaufmann/frau für Büromanagement
- KFZ-Mechatroniker/in
- Konstruktionsmechaniker/in
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- Verfahrensmechaniker/in
- Werkstoffprüfer/in (nur Saarstahl)
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Bewerbungsschluss ist der 03. November 2019.

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Saar-Ärzte verschreiben besonders oft Cannabis

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Saar-Ärzte verschreiben besonders häufig Cannabis. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Welche Rolle kann Cannabis in der Medizin spielen? Dieser Frage geht der aktuelle Cannabis-Report der Techniker Krankenkasse in Kooperation mit der Universität Bremen nach.

Das Ergebnis: Cannabis als Medikament sei bisher nur lückenhaft erforscht. Die wissenschaftliche Evidenz von Cannabis-Therapien für viele Krankheitsbilder, so TK, könne man noch nicht ausreichend nachweisen.

Laut Report stelle medizinisches Cannabis nur selten eine Alternative zu den bewährten Therapien dar - helfe aber im Einzelfall dennoch.

Die Statistik
209 Verordnungen pro 100.000 Versicherte werden im Saarland verschrieben. Das ist bundesweit der höchste Wert. Dahinter: Bayern mit 156 Verordnungen und Baden-Württemberg sowie Bremen mit jeweils 152 Verordnungen.

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Die Verordnungen in Deutschland auf einen Blick. Grafik: Techniker Krankenkasse

Seltener wird Cannabis hingegen in den ostdeutschen Bundesländern verordnet. Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern mit 52 Verordnungen pro 100.000 Versicherte.

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Mädchen greift Frauen und Polizistin in Saarbrücken an die Brust

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Zivilbeamte konnten bereits am Freitag (18. Mai), gegen 18.50 Uhr, eine sexuelle Belästigung am Willi-Graf-Ufer in Saarbrücken beobachten. Wie die Polizei mitteilt, sprang eine 15-Jährige im Bereich der Wilhelm-Heinrich-Brücke plötzlich aus einer Personengruppe hervor und griff zwei zufällig vorbeikommenden Passantinnen an die Brust.

Eine Zivilbeamtin eilte herbei, wurde aber ebenfalls von dem Mädchen begrapscht, da es sich nicht bewusst war, dass es sich bei der Frau um eine Polizistin handelt.

Im Rahmen der Festnahme wurde die 15-Jährige imme hysterischer und aufbrausender, so die Polizei. Bei den beiden zuvor attackierten Frauen konnten dadurch vor Ort keine Personalien mehr aufgenommen werden.

Die Polizei sucht nun nach diesen zwei Damen, Tel. (0681)9321233.

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Helfer retten Jungenfalken, der aus seinem Nest in Saarbrücken gefallen war

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Frank Klee von der Berufsfeuerwehr und Siliva Hautz vom Tiernotruf Saar mit dem Falken. Foto: Feuerwehr.

Am Samstagmorgen (19. Mai) wurde die Berufsfeuerwehr Saarbrücken von einer Passantin zu einem Parkplatz am Heizkraftwerk Römerbrücke gerufen. Der Grund dafür war ein Jungfalke, der aus dem Falkenhorst am Schornstein des Heizkraftwerks abgestürzt war.

Die Tierrettung der Feuerwehr nahm den Falken auf und übergab ihn dem Tiernotruf Saarland, der das Tier zur Wildtierauffangstation nach Eppelborn brachte. Dort wurde der Falke in Augenschein genommen und untersucht.

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Der Falke konnte wieder zurück zu seiner Familie. Foto: Feuerwehr.

Später kam aus jener Station ein Anruf, dass der Falke wohlauf sei und er wieder in seinen Horst zurück könne. Daraufhin wurde der Jungfalke vom Tiernotruf Saarland zusammen mit der Feuerwehr auf dem Dach des Heizkraftwerks ausgesetzt, von wo aus er aus eigener Kraft zu seinem Horst flog.

Live könnt ihr euch die Vögel in diesem Stream ansehen

Am Nachmittag wurde auch die Schwester des Jungfalken erschöpft am Boden in St. Arnual aufgefunden. Nach kurzer Versorgung durch den Tiernotruf Saarland wurde auch sie wieder zu ihrer Familie am Schornstein des Heizkraftwerks gebracht.

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Die Lebensqualität in St. Wendel ist besonders hoch

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Der Bostalsee im Landkreis St. Wendel.

Der Kreis St. Wendel hat in einer bundesweiten ZDF-Studie zur Lebensqualität die Bestmarke im Saarland erreicht. Die Region erhielt in der Erhebung des Prognos-Instituts 177 von 300 möglichen Punkten. Dies bedeutet bundesweit Platz 99 von 401 Landkreisen. Besonders beim Thema „Gesundheit & Sicherheit" kann St. Wendel punkten.

Danach folgt der Saarpfalz-Kreis (169). Unter dem Bundesdurchschnitt von 166 Punkten rangieren Merzig-Wadern (163), Saarlouis (157), der Regionalverband Saarbrücken (156) und Schlusslicht Neunkirchen (146). Saarbrücken schnitt überdurchschnittlich gut in Sachen „Freizeit & Natur" ab.

Für die Erhebung des Regionen-Rankings zu den Lebensverhältnissen in Deutschland hat das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos amtliche Statistiken ebenso ausgewertet wie Daten zu Grundbedürfnissen wie Gesundheit, Wohnen, Versorgung, Arbeit, Sicherheit oder Freizeit. Subjektive Einschätzungen etwa mit Hilfe von Befragungen seien bewusst nicht einbezogen worden, erklärte Prognos.

Die ersten Plätze deutschlandweit belegen übrigens München, Heidelberg und Starnberg. Ganz unten rangiert die Stadt Gelsenkirchen.

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Bewaffneter Mann (25) am Saarbrücker Bahnhof gefasst

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Die beschlagnahmten Waffen und Drogen. Foto: Bundespolizei Bexbach

Gegen 19 Uhr kontrollierten Polizisten einen 25-Jährigen am Bahnhof in Saarbrücken.

Zuvor war er den Beamten durch sein nervöses Verhalten aufgefallen. Im Rahmen seiner Befragung gab er an, eine Schreckschusswaffe mit sich zu führen. Einen Waffenschein konnte er nicht vorlegen.

Bei seiner anschließenden Durchsuchung wurden ein Schlagring, Betäubungsmittel und ein Einhandmesser aufgefunden sowie sichergestellt. Dem polizeibekannten Mann drohen nun weitere Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz.

Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizei Bexbach

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Verkehrministerium steckt 21 Millionen Euro in diese 50 saarländischen Landstraßen

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78 Kilometer Landstraße im Saarland sollen ausgebessert werden. Symbolfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Bildfunk.

Mit 21 Millionen Euro sollen dieses Jahr 50 Landstraßen im Saarland repariert werden. Ein entsprechendes Programm stellte am Donnerstag (17. Mai) Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) vor. Dabei geht es um insgesamt 78 Kilometer Landstraße. 2017 lag die Investition in Landstraßen noch bei 16 Millionen Euro.

Los ging es am Donnerstag mit der L133 zwischen Marpingen und Berschweiler. Diese soll von Grund auf erneuert werden. Welche weiteren Straßen ausgebessert werden sollen, kannst du dir hier anschauen (PDF).

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dpa/lrs

Polizei registriert mehr Straftaten an saarländischen Schulen

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Symbolfoto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk.

Mehr Straftaten an Schulen: Die Polizei im Saarland registrierte 2017 insgesamt 579 «Delikte im Zusammenhang mit Schulen», wie das Landespolizeipräsidium in Saarbrücken auf Anfrage mitteilte. Dies waren 88 Fälle mehr als im Vorjahr und 218 mehr als 2015. Meistens ging es um «Rohheitsdelikte» und Straftaten gegen die persönliche Freiheit, vor allem Körperverletzung.

Die Zahl der Tatverdächtigen belief sich im vergangenen Jahr auf 328. Mehr als drei Viertel davon waren männlich, deutsch - und meist zwischen 12 und 16 Jahre alt. 45 Prozent der Fälle konnten nach Angaben der Polizei aufgeklärt werden - das waren sieben Prozent mehr als ein Jahr zuvor. 2016 standen mit 246 Tatverdächtigen noch 82 weniger in der Statistik, 2015 waren es 202 (minus 126).

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Motorradfahrer fährt bei Fechingen auf Hinterrad an Polizei vorbei

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Symbolfoto.

Am Freitag (18. Mai) führten Beamte der saarländischen Polizei am frühen Abend eine mobile Geschwindigkeitskontrolle auf  der unfallträchtigen L105 zwischen Fechingen und Bliesransbach durch. Auf dieser Straße ist durchgehend eine maximale Geschwindigkeit von 70 km/h erlaubt. Die Beamten waren in einem zivilen Fahrzeug unterwegs und somit nicht sofort für Verkehrssünder erkennbar.

Die Polizisten staunten nicht schlecht, als sie noch in der Ortslage von Fechingen von einer Super-Moto-Maschine überholt wurden, die nur auf dem Hinterrad fuhr. Dieses Motorrad wurde noch von zwei weiteren, ähnlich aussehenden Maschinen begleitet. Die Beamten versuchten sofort, zu den Motorrädern, die sehr stark beschleunigten, aufzuschließen.

Dies gelang zunächst jedoch nur zu den beiden langsameren Maschinen. Das erste Motorrad beschleunigte derart stark, dass auf der sehr kurvenreichen und als Unfallschwerpunkt bekannten Strecke eine weitere Verfolgung nicht mehr gefahrlos möglich war.

Da das Fahrzeug der Polizei über eine Videoeinrichtung verfügte und auch das Kennzeichen der ersten Maschine bereits dokumentiert worden war, beschlossen die Beamten, zunächst die beiden anderen Motorradfahrer anzuhalten und einer Kontrolle zu unterziehen.

Während dieser Kontrolle kam das erste Fahrzeug wieder zurück und konnte ebenfalls gestoppt werden. Wie sich herausstellte, hatte der junge Fahrer seine Fahrt selbst mit einer sog. GoPro Kamera aufgenommen. Diese wurde durch die Polizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft einbehalten.

Den 20 jährigen Fahrer erwartet nun wegen seiner extrem gefährlichen und rücksichtslosen Fahrweise eine Strafanzeige gem. § 315d StGB. Das Motorrad wurde ebenfalls auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt. Über die Einziehung seines noch in der Probezeit befindlichen Führerscheins, den der Fahrer vor Ort nicht vorweisen konnte, soll nächste Woche ein Richter entscheiden.

Auch die beiden Begleiter kommen nicht ungeschoren davon. Sie erwartet aufgrund ihrer Geschwindigkeitsüberschreitungen jeweils ein Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg.

Alle an diesem Tag auf der L 105 angehaltenen Fahrer von Zweirädern stammten nicht aus der direkten Umgebung. Sie waren eigens zu der kurvenreichen und in der Szene bekannten Strecke angereist, um dort ihren Fahrspaß zu haben. Dies führt, besonders in Verbindung mit extrem lauten Motorgeräuschen, immer wieder auch zu Beschwerden aus der Bevölkerung.

Die Polizei des Saarlandes weist darauf hin, dass am nächsten Pfingstwochenende weitere Kontrollen von motorisierten Zweirädern, besonders auf gefährlichen und unfallträchtigen Strecken, stattfinden werden.

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Kommt das Gender-Sternchen (*) jetzt in den Duden?

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Kommt das Gender-Sternchen bald in den Duden? Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Britta Pedersen

Am Freitag, 8. Juni 2018, steht das auch Thema Gender-Sternchen auf der Tagesordnung des Rats für deutsche Rechtschreibung. Dieser Rat legt die amtliche Schreibweise von Worten fest. Und mit einer Empfehlung wäre es nicht unwahrscheinlich, so die „Saarbrücker Zeitung“ (SZ), dass das Gender-Sternchen künftig Einzug in den Duden findet.

Was ist das Gender-Sternchen?
Das schriftliche Hilfsmittel „*" wird üblicherweise vor die weibliche Endung eines Wortes eingefügt (zum Beispiel bei „Reporter*in").

Damit sollen alle Geschlechter gleichberechtigt angesprochen werden. Egal ob Frau, Mann oder eben ein anderes Geschlecht, das sich mit diesen beiden Bezeichnungen nicht beschreiben lässt.

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Saarbrücken bekommt sechs neue Ordnungskräfte gegen Straßenkriminalität

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In Saarbrücken sorgen 18 sogenannte Kontaktpolizisten für Ordnung. Symbolfoto: Fredrik von Erichsen/dpa-Bildfunk.

Innenminister Klaus Bouillon (CDU) hat der Stadt Saarbrücken die Einstellung von sechs Ordnungskräften genehmigt. Diese sollen das Sicherheitsgefühl der Saarbrücker Bürger stärken. Insgesamt stehen damit ab sofort 18 Ordnungskräfte zur Verfügung.

Die Einstellung der neuen Kontaktpolizisten geschieht im Rahmen einer Sicherheitspartnerschaft zwischen dem Innenministerium und der Stadt. Man habe seit über 20 Jahren gute Erfahrungen mit dem systematisierten Einsatz von Ordnungskräften gemacht. So heißt es in einer Pressemitteilung des Innenministeriums.

Auch weiterhin soll es laut Bouillon unangekündigte Brennpunkteinsätze geben. Auch soll die geplante Videoüberwachung der Johanneskirche und dem Bahnhofsvorplatz für Sicherheit sorgen.

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Freilaufende Wildkatze in Heiligenwald unterwegs

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Ein Serval war in Heiligenwald unterwegs. Symbolfoto.

Ein frei laufender Serval hat am Donnerstag (17. Mai) in Schiffweiler-Heiligenwald für einen Polizeieinsatz gesorgt. Laut Angaben der Beamten wurde die Polizei durch einen Anwohner darüber informiert, dass sich in einem Garten in der Kaiserstraße eine frei laufende Wildkatze aufhalte.

Die Beamten fanden dort tatsächlich den circa 35 Zentimeter hohen Serval, der offensichtlich an Menschen gewöhnt war. Das Tier war zuvor als vermisst gemeldet worden.

Der Besitzer wurde gerufen, konnte das Tier aber nicht einfangen. Ein Tierarzt des Zoos in Neunkirchen verabreichte dem Tier dann einen Fleischköder mit Schlafmittel. Die Wildkatze konnte so ohne große Mühe eingefangen werden.

Es wird nun geprüft, ob der Eigentümer das Tier rechtmäßig besitzen und halten darf.

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Unfälle auf A620 und A1: Sperrungen

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Symbolfoto: Tobias Hase/dpa-Bildfunk.

Berufspendler rund um Saarlouis brauchten am Freitag (18. Mai) starke Nerven: Wegen eines schweren Unfalls war die Autobahn 620 zwischen Saarlouis-Lisdorf und Saarlouis-Mitte am Morgen gesperrt worden.

Ein Lastwagen war gegen 6.30 Uhr wegen eines technischen Defektes durch die Mittelleitplanke gebrochen, wie die Polizei mitteilte.

Der Fahrer des Lastwagens war im Führerhaus eingeklemmt und musste befreit werden. Er befindet sich wegen seiner schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Verkehrsmeldungen aus dem Saarland

Die Richtungsfahrbahn Luxemburg war längere Zeit gesperrt. Mittlerweile ist sie wieder frei.

Auch auf der A1 hat es am Morgen gekracht. Dabei überschlug sich ein Auto. Auch ein anderes Fahrzeug war verwickelt. Die Fahrer wurden leicht verletzt. Die Autobahn war zeitweise auch hier gesperrt.

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59-Jähriger erschießt zwei Verwandte auf Feier in Fechingen

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Die Spurensicherung ermittelt am Tatort im Drosselweg in Saarbrücken-Fechingen. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE.

Update So, 16.00 Uhr: Motiv und weitere Details zu Opfern bekannt.

Update 18.31 Uhr: Zwei Tote sind nach einer Schießerei auf einer Familienfeier in Saarbrücken-Fechingen am Samstagnachmittag (19. Mai) zu beklagen.

Ein 59-jähriger Mann hatte in einem Haus im Drosselweg Schüsse abgefeuert und dabei zwei Familienmitglieder getötet. Bei den Toten soll es sich um zwei Männer handeln.

Außerdem sind zwei Frauen verletzt worden. Eine verletzte 60 Jahre alte Frau sei vermutlich die Ehefrau des Tatverdächtigen. Dieser habe sich widerstandslos festnehmen lassen. Der genaue Ablauf der Tat und das Motiv des mutmaßlichen Täters waren nach Angaben eines Polizeisprechers zunächst unklar.

Auch zur Nationalität des 59-Jährigen und zur Identität der beiden Toten konnten er zunächst keine weiteren Angaben machen.

Wir halten euch auf dem Laufenden!

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