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Geht die Rivalität zwischen dem FC Kutzhof und dem SV Holz-Wahlschied zu weit?

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Der FC Kutzhof fühlte sich durch die Siegesfeier von Rivale SV Holz-Wahlschied gestört. Symbolfoto: BeckerBredel.

Selten werden im deutschen Amateurfußball solche Vorwürfe laut, wie sie jetzt gegen den SV Holz-Wahlschied bekannt wurden. Deren Spieler, die am Sonntag (3. Juni) den Aufstieg in die Landesliga klar machten, sollen sich auf der anschließenden Siegesfeier in der Nähe des Rivalen FC Kutzhof nämlich so daneben benommen haben, dass in sozialen Netzwerken ein regelrechter Zwist zwischen den beiden Clubs entstanden ist.

Konkret wirft der FC Kutzhof den Spielern von Holz-Wahlschied in einem offenen Brief auf Facebook vor, dass sie während ihrer Siegesfeier nach Kutzhof gefahren seien und dort in einem Autokorso Verein und Spieler beleidigt hätten. Außerdem seien bewusst Häuser von Vorstandsmitgliedern des FC Kutzhof abgefahren worden, um zu pöbeln.

Der zweifelhafte Höhepunkt der Siegesfeier soll sich dann am Sportplatz des FCK ereignet haben. Laut Darstellung urinierten SV Holz-Wahlschied-Spieler gegen das Clubheim des Rivalen und skandierten dort „Scheiß FC Kutzhof" und „Kutzhofer Hurensöhne". Deren Trainer war mitsamt seiner beiden Kinder vor Ort, die durch die Rufe der „20 aggressiven jungen Männer, die auf den Zaun steigen und mit Megaphonen grölen und herumpöbeln" offenbar so verängstigt waren, dass sie anfingen, zu weinen.

Fazit des FC Kutzhof: „Ihr habt echt nicht mehr alle Latten am Zaun!". Und weiter: „Es geht nur um Fußball in der zweituntersten Liga!"

So reagiert Holz-Wahlschied
Natürlich ließ der SV Holz-Wahlschied die Vorwürfe nicht unkommentiert. Der Verein schreibt auf seiner Facebook-Seite von „Unwahrheiten", die von Kutzhof verbreiten wurden. Zwar räumt der Verein, einen „kleinen Schmähgesang" auf die Rivalen angestimmt zu haben - so wie es „zu einer gesunden Rivalität (von Kreis- bis Bundesliga) dazu gehöre.

Der Autokorso sei allerdings nicht gezielt an Häusern von Vorstandsmitgliedern vorbeigefahren - eine „unglaubliche Behauptung", so Holz-Wahlschied. 200 Meter entfernt vom Kutzhofer Sportplatz habe das Team tatsächlich gefeiert, allerdings ohne aggressives oder bedrohliches Verhalten. „Zu behaupten, es wären einzelne Personen oder sogar Kinder gezielt oder auch unbeabsichtigt bedroht/beleidigt worden, empfinden wir an dieser Stelle schlichtweg als weit unterhalb der „Grenze des guten Geschmacks“", schreibt Holz-Wahlschied in dem Facebook-Post.

Am Schluss des offenen Briefes entschuldigt sich Holz-Wahlschied dann aber trotzdem bei allen, die sich durch die Feier gestört oder beeinträchtigt gefühlt haben. Das Team sei „bei diesem freudigen Ereignis stets in friedlicher Absicht unterwegs" gewesen.

© WhatsBroadcast
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