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mit dpa

Totale Mondfinsternis im Juli 2018 im Saarland: Alle Infos zum Jahrhundert-Ereignis

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Die totale Mondfinsternis Ende Juli 2018 wird die längste des 21. Jahrhunderts sein. Foto: Soeren Stache/dpa-Bildfunk.

Astronomischer Sommernachtstraum: Eine besondere Konstellation erhellt am Freitag, 27. Juli, den Nachthimmel in Mitteleuropa: Der Mond taucht in den Erdschatten ein, es ist die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts.

Totale Mondfinsternis 2018: Was ist das?
Wenn sich die Erde ziemlich genau zwischen Sonne und Mond stellt, spricht man von einer Mondfinsternis. Tritt der Mond komplett in den Kernschatten der Erde ein, spricht man von einer totalen Mondfinsternis. Diese ist diesmal besonders lang: Sie soll rund eine Stunde und 43 Minuten gehen. Übertroffen wird diese Mondfinsternis-Dauer erst am 9. Juni 2123 - um zwei Minuten.

„Der Mond ist gleich merklich röter und dunkler", kündigt Astronomin Carolin Liefke an. „Es ist klar und deutlich zu sehen, dass er anders aussieht als sonst."

Totale Mondfinsternis 2018 im Saarland: Uhrzeit
Die totale Mondfinsternis findet am Freitag, dem 27. Juli, statt. Los geht sie schon am frühen Abend, Mondaufgang ist im Saarland circa um 21.12 Uhr. Die totale Phase beginnt um 21.30 Uhr und endet um 23.13 Uhr. Ab dann tritt der Mond wieder aus dem Halbschatten der Erde aus. Gegen 1.00 Uhr ist das Naturschauspiel beendet.

Totale Mondfinsternis 2018 im Saarland: Wetter
Das Saarland könnte Glück haben. Stand Montag, 24. Juli, erwartet uns für die totale Mondfinsternis ein sternenklarer Abend beziehungsweise eine sternenklare Nacht.

Totale Mondfinsternis 2018 im Saarland: Die besten Orte
Freie Sicht in südöstlicher Richtung ist wichtig, da der Mondaufgang relativ knapp über dem Horizont ist. Die besten Karten zum Betrachten der totalen Mondfinsternis haben Interessierte also auf Anhöhen. Dazu gehören im Saarland zum Beispiel der Dollberg in der Nähe von Nonnweiler, der Schimmelkopf bei Weiskirchen oder auch der Winterberg in Saarbrücken.

Wer keine solche Anhöhe in der Nähe hat, sollte schauen, dass keine Bäume, Gebäude oder Ähnliches den Horizont verdecken. Ihr braucht keine Teleskope; das Schauspiel ist mit bloßem Auge zu erkennen.

Wir wollen von euch die besten Spots zum Sterne- und Mondgucken im Saarland wissen. Schreibt einfach hier ins Feld euren ultimativen Geheimtipp; wir erstellen eine Liste mit den schönsten Plätzen:

Hier die Liste eurer Einsendungen:
• Feld kurz vor Gräfinthal-Mandelbachtal
Schlossberg-Höhlen in Homburg
Alm in Landsweiler-Reden
Sternwarte Peterberg bei Nonnweiler
Osterbrücken
Eschberg in Saarbrücken
Rastpfuhl in Saarbrücken
Wickersberg in Saarbrücken
Wogbachtal-Hütte in Ensheim
Schaumberg bei Theley
Teufelsburg in Überherrn

Totale Mondfinsternis 2018: Fotografieren
Teleskope werden wie erwähnt nicht benötigt. Wer ein solches aber besitzt oder ein Fernglas hat, der wird mit einem noch besseren Blick auf die totale Mondfinsternis belohnt. Zum Fotografieren empfehlen Experten ein Stativ. So kann die Belichtungszeit der Kamera verlängert werden. Was das beste Equipment ist und wie ihr die Fotos am besten umsetzt, hat der Bayrische Rundfunk hier gesammelt.

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Die Bildkombo zeigt von links oben nach rechts unten die verschiedenen Phasen der totalen Mondfinsternis. Foto: Sven Hoppe/dpa-Bildfunk.

© WhatsBroadcast
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