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Auto fliegt bei Unfall nahe Grenze zu Saarland in Hausfassade

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Das Auto bohrte sich regelrecht in die Hausfassade. Fotos: Moselfeuerwehr.

Spektakulärer Unfall nahe der saarländischen Grenze: Am Sonntagmorgen (12. August) ist bei Saint-Avold/Frankreich eine Auto in eine Hausfassade gekracht.

Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, wohl weil er mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Die Straße katapultierte das Auto in die Höhe, sodass es im Esszimmer des Gebäudes landete - etwa einen Meter hoch.

Die fünf Fahrzeuginsassen wurden laut „L'Essentiel" leicht verletzt.

Die Hausbesitzer dürfen vorerst wegen Sicherheitsbedenken nicht mehr in ihre Wohnung und wurden umgesiedelt.

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Rocco del Schlacko 2018 - Bilder vom Festival

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Die Bilder vom Rocco del Schlacko 2018 findet ihr bei uns auf SOL.DE. Foto: Andreas Noll

Rocco del Schlacko 2018 - Bilder vom Donnerstag

Rocco del Schlacko 2018 - Der Donnerstag (Galerie 1)

Rocco del Schlacko 2018 - Der Donnerstag (Galerie 2)

Rocco del Schlacko 2018 - Der Donnerstag (Galerie 3)

Rocco del Schlacko 2018 - Der Donnerstag (Galerie 4)

Rocco del Schlacko 2018 - Der Donnerstag (Galerie 5)

Rocco del Schlacko 2018 - Bilder vom Freitag

Rocco del Schlacko 2018 - Der Freitag (Galerie 1)

Rocco del Schlacko 2018 - Der Freitag (Galerie 2)

Rocco del Schlacko 2018 - Bilder vom Samstag

Rocco del Schlacko 2018 - Der Samstag (Galerie 1)

Rocco del Schlacko 2018 - Der Samstag (Galerie 2)

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Corona in Kliniken – sind wir ausreichend vorbereitet?

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Foto: Knappschaftsklinikum

Die Nachrichten überschlagen sich schon seit Monaten: Corona ist immer noch das brennende Thema in den Medien. Gerade in den Krankenhäusern scheint sich derzeit alles nur noch um Corona-Patienten zu drehen. Das ist natürlich nicht so – denn auch die Mehrheit der Nicht-Corona-Patienten muss betreut werden. Da jedoch die Versorgung der Covid-19-Patienten sehr aufwändig ist, sollten drohende Personal-Engpässe beizeiten abgefangen bzw. vermieden werden. Viele Kliniken haben sich darauf bereits rechtzeitig vorbereitet und richtig geplant.

Vorbereitungen von langer Hand

Das Knappschaftsklinikum Saar (KKSaar ) zum Beispiel arbeitet bereits seit dem Frühjahr daran, für eine erneute Zunahme von Corona-Patienten gewappnet zu sein:

- strengste Hygiene-Richtlinien gelten auf dem gesamten Klinik-Gelände 
- beide Klinik-Standorte (Püttlingen und Sulzbach) in ständiger Alarmbereitschaft
- Intensivkapazitäten wurden aufgebaut
- zusätzliche Mitarbeiter geschult

Angst vor Ansteckung führen zu Terminverschiebungen

Laut Geschäftsführerin Andrea Massone wurde das Pflegepersonal-Team bereits vor Corona mit über 200 neuen Fachkräften aufgestockt – das zahlt sich jetzt aus. Und kann durchaus zur Beruhigung und Unterstützung anderer Patienten dienen. Denn wie der ärztliche Direktor und Hygiene-Verantwortlichen der Knappschaftsklinikum Saar GmbH, Dr. Klaus-Dieter Gerber, berichtet, waren bereits währen der ersten Corona-Welle im Frühjar viele Menschen bezüglich Corona verunsichert: Wichtige Arzt- und Kliniktermine werden abgesagt und sogar der Notruf wird in lebensbedrohlichen Situationen nur zögerlich gewählt. Das alles aus Angst, sich mit Corona anzustecken. Die Folgen dieser Furcht können natürlich im Ernstfall fatal sein: „Gerade Vorsorgeuntersuchungen, zum Beispiel Brust- oder Prostatakrebsvorsorge darf man auf gar keinen Fall vor sich herschieben", so Dr. Gerber.

Regelmäßige Tests plus Hygienekonzept - vermindertes Risiko

Um immer auf der sicheren Seite zu sein und die Patienten zu schützen und zu beruhigen hat die KKSaar ein ordentliches Hygienepaket auf die Beine gestellt. Dazu gehören natürlich auch gezielte Tests, um den bestmöglichen Schutz von Patienten und Mitarbeitern zu gewährleisten. Gerade deshalb, weil die überwiegende Mehrheit der Patienten keine Covid-Patienten sind und vor Ansteckung geschützt werden müssen. Dafür betreibt die KKSaar enormes Aufwand: Covid- Patienten und –Verdachtsfälle werden schon bei der Patientenaufnahme isoliert behandelt und abgefertigt. Bei Notfällen sorgen erste Schnelltests noch vor den regulären PCR-Tests dafür, dass ansteckende Neuzugänge direkt festgestellt und isoliert werden. Die KKSaar hat spezielle isolierte Corona-Bereiche mit entsprechendem, eigens dafür zuständigem Personal rekrutiert – auch so werden riskante Kontakte so gut es geht ausgeschlossen.

Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, die in der Coronazeit ebenfalls an vorderster Front stehen, hat die KKSaar  ebenfalls im Blick - auch sie müssen geschützt werden, um die klinischen Arbeitsabläufe aufrecht zu erhalten. „Selbst wenn uns die Corona-Pandemie noch über längere Zeit begleiten sollte, können wir einen regulären Krankenhausbetrieb parallel zur Versorgung von Corona-Patienten aufrechterhalten“so Dr. Gerber. 

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Logo: Knappschaftsklinikum

KONTAKT:

Knappschaftsklinikum Saar GmbH
An der Klinik 10
66280 Sulzbach/Saar

Tel: (06897) 5740
Website: http://www.kksaar.de/

Knappschaftsklinikum Saar GmbH
In der Humes 35
66346 Püttlingen
Tel: (06898) 550

Website: http://www.kksaar.de/ 

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Perl: Weltweit größter dm-Markt ab heute geöffnet

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In Perl geöffnet: Der weltweit größte dm-Markt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Uli Deck

Einwohner sowie Besucher der Gemeinde Perl können ab heute zwischen drei dm-Märkten wählen. Doch die neueste Einkaufmöglichkeit ist schon etwas Besonderes. 1.250 Quadratmeter Ladenfläche und 62 Mitarbeiter, die sich um das Wohl der Kunden kümmern? Das gibt es weltweit nur einmal. Nämlich in Perl, wie die „Saarbrücker Zeitung" (SZ) berichtet.

Christian Schick, dm-Gebietsleiter, sagte der „SZ", das gesamte dm-Angebot sei in der neuen Filiale erhältlich. Ein größeres Sortiment werde es allerdings nicht geben. Dafür seien aber beispielsweise die Gänge viel geräumiger - Eltern mit Kinderwagen kämen so besser zwischen den Regalen vorbei. Ein weiteres Augenmerk: die familienfreundliche Gestaltung der „Kinderwelt".

Und warum gerade Perl? Die Lage sei besonders attraktiv, so Schick zur SZ. Der Gebietsleiter rechnet damit, dass viele Kunden aus Frankreich und Luxemburg zum Einkaufen kommen. Wie aus dem Medienbericht hervorgeht, zeige sich die Gemeinde unbeeindruckt von dem Riesen-Markt. Denn Touristen werde man damit nicht nach Perl locken.

Auf einen Blick:
dm-Markt
66706 Perl
In der Dörrwiese 1-3
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 8 - 20 Uhr

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St. Ingbert: Vier Täter drücken Jugendlichen zu Boden und rauben Geldbeutel

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Bild: Fotolia

Vier Heranwachsende haben am Freitag (10. August) einem Jugendlichen in St. Ingbert dessen Geldbeutel geraubt. Nach Polizeiangaben kam es am Rendez-Vous-Platz zu dem Überfall.

So sei das Opfer von den vier Jugendlichen zunächst nach der Schule in einem Bus körperlich angegangen worden. Die mutmaßlichen Täter drückten den Geschädigten zu Boden und stahlen aus dessen Rucksack den Geldbeutel samt Inhalt.

Der Jugendliche erstattete Strafanzeige bei der Polizei. Die Beamten ermittelten die Täter; das Opfer bekam seine Geldbörse wieder zurück.

Die vier Personen, die der Geschädigte kennt, müssen sich jetzt wegen Raubes verantworten. Sie wurden ihren Erziehungsberechtigten überstellt.

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Axt-Mord in Saarbrücken: Ehemann soll schlafende Frau getötet haben

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Die 34-Jährige war durch eine Axt getötet worden. Foto: BeckerBredel.

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat Anklage wegen Mordes gegen einen 40-jährigen Saarbrücker erhoben. Er soll Ende Mai 2018 mit einer Axt seiner sechs Jahre jüngeren Ehefrau einen gezielten Schlag gegen den Hals- und Kopfbereich verpasst haben, während sie schlief. Dadurch sei die Frau sofort gestorben, so die Staatsanwaltschaft.

Nach der Tat habe der Angeschuldigte über seinen Vater die Polizei rufen lassen. Der 40-Jährige ließ sich anschließend freiwillig festnehmen.

Während der Tat am frühen Morgen hatten sich laut Staatsanwaltschaft auch die fünf gemeinsamen Kinder des Paares in dem Wohnhaus in Saarbrücken-Bischmisheim aufgehalten, allerdings nichts von der Tötung mitbekommen.

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Zum Tod der Frau kam es in einem Wohnhaus in Saarbrücken-Bischmisheim. Foto: BeckerBredel.

Eifersucht das Tatmotiv?
Die Staatsanwaltschaft geht nach entsprechenden Hinweisen davon aus, dass die Beziehung des Angeschuldigten und dem Opfer seit geraumer Zeit belastet war. Es sei zu Streitigkeiten gekommen. Es gebe wohl auch Hinweise, dass Eifersucht als Tatmotiv eine Rolle gespielt haben könnte.

In der Hauptverhandlung wird auch zu klären sein, ob und möglicherweise inwieweit eine psychische Erkrankung des 40-Jährigen bei der Tatbegehung eine Rolle spielte. Wegen Hinweisen auf eine solche Erkrankung wurde gegen den Angeschuldigten kein Untersuchungshaftbefehl erlassen, sondern ein Unterbringungsbefehl, auf dessen Grundlage er sich seit dem Tattag in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik befindet.

Der 40-Jährige machte zur Tat keine expliziten Angaben.

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Der Mann ließ sich ohne Widerstand festnehmen. Foto: BeckerBredel.

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Saarlouis: Bräutigam landet nach Junggesellenabschied in Ausnüchterungszelle

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Für den zukünftigen Bräutigam und dessen Bruder endete der Abend in der Ausnüchterungszelle. Symbolfotos: (links) Pixabay | (rechts) Wikimedia Commons/Mattes/Public Domain

Am Samstagabend feierte in der Altstadt von Saarlouis eine größere Personengruppe einen Junggesellenabschied. Die acht Herren, so beschreibt es die Polizei, verhielten sich „besonders auffällig". Daraufhin alarmierte ein Wirt die Einsatzkräfte.

Als die Beamten eintrafen, waren der zukünftige Bräutigam sowie dessen Bruder derart aggressiv und uneinsichtig, dass die Polizisten beide Störenfriede in Gewahrsam nahmen. Allerdings schienen die Begleiter mit dieser Maßnahme nicht sonderlich einverstanden zu sein.

Das wiederum resultierte in „massivem Einschreiten der Polizei". Den Teilnehmern des Junggesellenabschieds wurde ein Platzverweis erteilt.

Im Verlauf des Abends erschien die Schwägerin der in Gewahrsam genommenen Männer. Sie sicherte zu, sich um die beiden zu kümmern. Dies gelang jedoch nur mäßig - denn die Brüder suchten trotz des Verbotes durch die Polizei erneut die Altstadt auf. Das Ergebnis: schon wieder Ärger.

Ein zweites Mal musste die Polizei einschreiten. In diesem Fall führten die Beamten die Brüder jedoch der Ausnüchterungszelle zu, bis sie sich beruhigt hatten. Gegen die gesamte Personengruppe werden nun mehrere Anzeigen gefertigt.

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Streit in Schmelz eskaliert: Tatverdächtiger (38) zieht Schusswaffe

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Der Tatverdächtige bedrohte einen anderen Mann mit einer Schusswaffe. Foto: Pixabay

Am frühen Sonntagmorgen kam es vor einer Gaststätte in Schmelz-Hüttersdorf zu einem gewaltsamen Streit, in den eine Schusswaffe involviert war.

Die Polizei in Lebach wurde gegen 4.27 Uhr informiert, dass ein 38-Jähriger bei der Auseinandersetzung eine Pistole auf sein Gegenüber gerichtet hatte.

Als die Beamten eintrafen, war der Tatverdächtige bereits vom Ort des Geschehens geflüchtet. Im Verlauf des Streits hatte der Mann aus Weiskirchen laut Zeugenberichten sein Auto vorgefahren. Nach dem Aussteigen richtete er eine schwarze Pistole auf seinen 22-jährigen Widersacher und bedrohte ihn damit. Zuvor lud er die Waffe erkennbar durch.

Seinem Gegner gelang es in einem Gerangel, dem Mann die Schusswaffe zu entreißen und beiseite zu werfen. Daraufhin nahm der Verdächtige Reißaus. Zu einem Gebrauch der Pistole kam es nicht.

Die Waffe konnte von der Polizei sichergestellt werden. Sie entpuppte sich als Schreckschusspistole. Gegen den Verdächtigen, dessen Personalien ermittelt werden konnten, wurden mehrere Anzeigen gefertigt.

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Riegelsberg: Unbekannter entlässt Luft aus Reifen von Rollstuhlfahrerin

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Der Unbekannte entlüftete zwei Autoreifen der behinderten Frau. Foto: Pixabay

Ein Unbekannter hat vergangenen Samstag in Riegelsberg die Luft aus zwei Reifen eines dort geparkten Wagens entlassen. Wie die Polizei in Völklingen berichtet, gehört das Auto einer 60-jährigen Rollstuhlfahrerin aus Püttlingen.

Die Frau hatte das Fahrzeug auf einem Behindertenparkplatz an der Saarbahnhaltestelle Riegelsberg Süd abgestellt. Als sie zu ihrem Wagen zurückkehrte, stellte sie fest, dass zwei der Reifen entlüftet worden waren.

Da die 60-Jährige auf ihren Rollstuhl angewiesen ist, konnte sie die Fahrt mit ihrem Wagen ohne fremde Hilfe nicht fortsetzen. Die Polizei spricht von einer „grob ungehörigen Handlung".

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Saarbrücken: Messerangriff und Schlägerei zwischen zwei Gruppen am Saarufer

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Eines der Opfer hatte mehrere Schnittverletzungen im Bereich des Oberkörpers. Symbolfoto: Fotolia

Wie die Polizeiinspektion Saarbrücken-St. Johann meldet, gerieten in der Nacht zum Samstag mehrere junge Syrer aneinander.

Im Bereich der Treppe am Willi-Graf-Ufer (nahe dem Rabbiner-Rülf-Platz) entwickelte sich - aus bisher nicht bekannten Gründen - eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen. Hierbei wurden mindestens zwei Personen verletzt. Unter anderem verwendete einer der Angreifer wohl eine Flasche als Waffe.

Eine medizinische Versorgung lehnten die Opfer ab, schreibt die Polizei. Zum Sachverhalt machten sie keine detaillierten Angaben. Auch Zeugen hätten sich nicht ausführlich dazu geäußert.

Saarbrücken: Messerangriff am Saarufer
Gegen 01.20 Uhr erschienen dann auf der Wache der Polizeiinspektion Saarbrücken-St. Johann zwei verletzte junge Männer, ebenfalls aus Syrien. Einer von ihnen (ein 23-Jähriger) hatte mehrere Schnittverletzungen im Bereich des Oberkörpers.

Gemäß ihren Angaben seien sie zunächst auf die Schlägerei angesprochen und fast unmittelbar im Anschluss von zwei Männern mittels einem Holzpfosten sowie einem Messer attackiert worden. Die Täter flüchteten im Anschluss.

Das 23 Jahre alte Opfer der Messerattacke erlitt schwere, jedoch keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Aufgrund bisheriger Ermittlungen kann ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen beiden Taten vermutet werden.

Zeugen in Zusammenhang beider Taten werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Saarbrücken-St. Johann unter der Telefonnummer 0681 9321 233 in Verbindung zu setzen.

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Riesiger Kokain-Fund führt Ermittler nach Neunkirchen

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Fahnder fanden das Rauschgift in Bananenkisten versteckt. Foto: Polizei.

Nach einem riesigen Drogenfund in Neunkirchen im vergangenen Dezember konnten saarländische Rauschgiftfahnder letzte Woche zusammen mit Kollegen aus München den Tatvorwurf gegen die mutmaßlichen Drogendealer weiter erhärten. Wie die Polizei jetzt mitteilt, wurden in einem Neunkircher Hotel umfangreiche Beweismittel, darunter Unterlagen und technische Geräte, beschlagnahmt.

Im Dezember fanden Drogenfahnder in einer Neunkircher Bananenreiferei rund 250 Kilogramm reines Kokain mit einem geschätzten Marktwert von circa 50 Millionen Euro. Intensive Ermittlungen ergaben, dass davor bereits 310 Kilogramm Kokain über die gleiche Firma in Neunkirchen verschoben worden waren. Die Täter, die von der Lieferung wussten, brachen in die Firma ein und entwendeten die Drogen.

Die Ermittlungen, die länderübergreifend über den Namen „Paraguay" laufen, richten sich gegen eine achtköpfige Tätergruppe, die das Kokain im großen Stil aus Südamerika nach Deutschland schmuggelte. Die Personen und ihre Hintermänner konnten verhaftet werden, als sie größere Mengen Rauschgift von Hamburg aus in die Niederlande bringen wollten.

Neben Neunkirchen gibt es laut Polizei bundesweit auch weitere Tatorte. Insgesamt wurden 800 Kilogramm Koks gefunden, eine der größten Funde überhaupt in Deutschland.

Den Tätern drohen nun langjährige Haftstrafen.

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Saarbrücken: Dieb greift Ladendetektiv mit Messer an - Öffentlichkeitsfahndung

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Unter anderem mit diesem Foto sucht die Polizei nach dem Angreifer. Foto: Bundespolizei Bexbach

Bereits am Mittwoch, 23. Mai, kam es zu dem Vorfall. Die Bundespolizei Bexbach teilt mit, eine bisher unbekannte Person klaute gegen 21.45 Uhr eine Flasche Wodka aus einem Geschäft am Saarbrücker Hauptbahnhof.

Das bemerkte allerdings der Ladendetektiv - und versuchte, den Mann zu überfuhren. Dabei gelang es ihm, das Diebesgut wieder zu erlangen. Doch der Unbekannte zückte ein Messer, griff den Ladendetektiv an. Getroffen wurde dieser jedoch nicht.

Noch vor dem Eintreffen der Bundespolizei gelang dem Täter die Flucht. Eine Überwachungskamera nahm den Mann auf. Folgende Täterbeschreibung meldet die Polizei:

28 Jahre alt
schmale Gestalt
etwa 170 bis 175 Zentimeter groß
dunkelbraune Haare
Drei-Tage-Bart
spricht gebrochenes Deutsch (Muttersprache vermutlich Rumänisch)
schwarze Mütze mit auffälligem Logo

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Aufnahme der auffälligen Mütze von hinten. Foto: Bundespolizei Bexbach

Tarnjacke (weiß gefleckt)
schwarze Jeans, dunkle Turnschuhe mit weißen Schnürsenkeln
Rucksack mit England-Flagge dabei

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Solch einen Rucksack trug der Gesuchte. Foto: Bundespolizei Bexbach

Hinweise bitte an die Bundespolizei unter der Telefonnummer 06826 5220 oder über www.bundespolizei.de.

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SEK-Einsatz in Wiebelskirchen? Beamte durchsuchen zwei Wohnungen

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Erst kürzlich kam es in Neunkirchen-Wiebelskirchen zu einem SEK-Einsatz. Aus seiner Wohnung heraus soll ein Mann Schüsse abgefeuert haben. Symbolfoto: Sven Hoppe/dpa-Bildfunk

In der Nacht auf Sonntag (12. August) hat es in Neunkirchen-Wiebelskirchen offenbar einen SEK-Einsatz gegeben. Das berichten Augenzeugen.

Laut Polizeiangaben rückten Beamte kurz nach Mitternacht in die Straße Im Stauch aus. Dort durchsuchten sie zwei Wohnungen. Bei den Ermittlungen gehe es um einen 36-jährigen Mann, so die Polizei laut „SZ".

Es handele sich weder um Mord noch um Totschlag, versicherte ein Sprecher. Mehr war von der Behörde zunächst aus ermittlungstaktischen Gründen nicht zu erfahren.

Offenbar war vor dem Polizeieinsatz ein sehr lauter Knall zu hören gewesen. Ob es einen Zusammenhang zwischen dem Geräusch und den Ermittlungen zu dem 36-Jährigen gibt, ist noch unklar. Bewohner berichten von mit Gewehren bewaffneten Polizisten des SEK, die an dem Einsatz beteiligt waren.

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„Rocco del Schlacko" 2018: 48 Besucher müssen in Klinik

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24.000 Besucher kamen 2018 zum „Rocco del Schlacko". Foto: BeckerBredel.

Weitestgehend friedlich feierten am Wochenende rund 24.000 Besucher auf dem Püttlinger Sauwasen beim Musik-Festival „Rocco del Schlacko".

Trotzdem kam es zu mehreren Zwischenfällen. Insgesamt habe es 34 Strafanzeigen wegen Geldbeutel- und Handydiebstahls gegeben, sagte der Leiter der Polizeiinspektion Köllertal, Horst-Peter Schäfer, der „SZ".

Zudem kamen noch Fälle von Kennzeichen-Klau, Quad-Beschädigungen und Diebstahl von Verkehrszeichen sowie Warnbaken dazu. Außerdem wurde ein BMW X6 gestohlen (Neupreis etwa 70.000 Euro).

Polizei nimmt Raubüberfall auf
Registrieren musste die Polizei auch vier Körperverletzungen, drei Betrugsfälle (Fälschung von Wertmarken) und einen Raubüberfall mit Messer.

Insgesamt alles aber kein Grund zur Besorgnis. „Die Gesamtbilanz ist äußerst positiv. Die Jugend feiert diszipliniert und beeindruckt uns immer wieder. Natürlich bleibt Müll zurück, aber Ende nächster Woche ist das alles weg. Der Veranstalter kümmert sich vorbildlich darum", so Püttlingens Bürgermeister Martin Speicher zur „SZ".

48 Leute in Klinik gebracht
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hatte während des „Roccos" rund 800 Einsätze. Insgesamt 48 Personen mussten in Kliniken gebracht werden. Öfter seien Personen im Gelände oder beim Tanzen umgeknickt.

Auch hier alles kein Grund für Alarm, die Zahlen bewegten sich laut DRK auf Vorjahresniveau. „Wir hatten ruhige Einsatztage. Die Zusammenarbeit mit den anderen Organisationen war vorbildlich“, so Einsatzleiter Dirk Schmidt laut „SZ". Drei Helfer des DRK waren beim Sturm am Donnerstag verletzt worden. Hier entstand hoher Sachschaden an einem Sanitätszelt.

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