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L139 Am Schwalbacher Berg, Saarlouis - Riegelsberg zwischen Ensdorf und Schwalbach in beiden Richtungen Gefahr durch Unterspülung der Fahrbahn (23.09.2018, 19:16)

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Tödlicher Unfall auf A8 bei Zweibrücken: 50 neue Hinweise durch „Aktenzeichen XY“

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Der tödliche Unfall auf der A8 bei Zweibrücken wurde gestern Abend (23. August 2018) zum Thema in der Sendung Aktenzeichen XY. Fotos: Polizei/ZDF Nadine Rupp

Sieben Wochen nach dem schrecklichen Verkehrsunfall auf der A8 bei Zweibrücken, bei dem ein 13-Jähriger gestorben ist, fahndet die Polizei weiterhin nach dem flüchtigen Todesfahrer. Durch die Thematisierung des Falles im Rahmen der TV-Sendung Aktenzeichen XY sind bei der Polizei Zweibrücken nun neue Hinweise auf verdächtige Fahrzeuge eingegangen. Diese könnten bei der Ermittlung des Täters weiterhelfen

Zahlreiche Hinweise während der Sendung
Laut der Seite „Erste Ergebnisse“ des ZDF-Texts gingen schon während der Ausstrahlung der Sendung mehrere Hinweise auf verdächtige Fahrzeuge bei der Polizei Zweibrücken ein. Friedrich Pusse von den Beamten sprach am Morgen nach der TV-Sendung auf SOL.DE-Nachfrage von etwa 50 Hinweisen aus ganz Deutschland, die bis in die späte Nacht eingegangen seien. „Viele davon waren auch vielversprechend", so der Experte für Verkehrsunfallflucht.

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Durch die Sendung „Aktenzeichen XY“ hat die Polizei Zweibrücken einige Hinweise auf verdächtige Fahrzeuge erhalten. Screenshot: ZDF-Text

Am Ende der Sendung sprach auch Alfred Hettmer vom LKA Bayern von interessanten, neuen Spuren, die der Polizei entscheidend weiterhelfen könnten. Hettmer hierzu: „Der Fall hat sehr großes Bedauern bei unseren Zuschauern hervorgerufen. Es gibt da einige sehr interessante Hinweise von Anrufern zu Fahrzeugen, die der Polizei Zweibrücken bisher noch nicht bekannt waren.“

Neue Details zum Unfallopfer
In der Sendung wurden erstmalig Fotos des 13-jährigen Julian gezeigt. Zum Unfallzeitpunkt hatte er gerade die achte Klasse beendet - und „genoss den Start der Sommerferien“, so der XY-Beitrag.

Ebenso ging aus der Sendung hervor, dass Julian vor rund drei Wochen beerdigt wurde. Allerdings konnte sein Stiefvater nicht an der Beerdigung teilnehmen. Denn zu diesem Zeitpunkt befand er sich noch mit schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Mittlerweile ist der Mann daheim; wird laut Aussage des Zweibrücker Polizeihauptkommissars Matthias Mahl jedoch noch Monate brauchen, um die Unfallfolgen „halbwegs überwinden zu können.“

Der Beitrag zum Unfall auf der A 8 beginnt ab 43:38.

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