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A6 Kaiserslautern Richtung Metz/Saarbrücken zwischen Kreuz Neunkirchen und Rohrbach defekter PKW auf dem Standstreifen, Gefahr durch Reifenteile auf der Fahrbahn (16:17)

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Blitzer im Saarland: Hier steht diese Woche die Polizei

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Die saarländische Polizei hat Blitzerkontrollen angekündigt. Symbolfoto: Matthias Balk/dpa-Bildfunk.

In der Zeit von Montag, 27. August 2018, bis Sonntag, 2. September 2018, werden durch die saarländische Polizei an nachfolgend aufgeführten Örtlichkeiten Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt:

Montag, 27.08.2018
L 126 zwischen Neuweiler und Rentrisch
B 51 zwischen Völklingen und Saarlouis
BAB 1 zwischen der AS Eppelborn und dem AD Nonnweiler

Dienstag, 28.08.2018
B 268 zwischen Nunkirchen und Lebach
BAB 623 zwischen der AS Saarbrücken-Herrensohr und dem AD Friedrichsthal

Mittwoch, 29.08.2018
B 41 zwischen St. Wendel und Neunkirchen
B 51 zwischen Saarhölzbach und Merzig
BAB 8 zwischen der Landesgrenze zu Luxemburg und der AS Merzig

Donnerstag, 30.08.2018
B 423 zwischen Habkirchen und Blieskastel
BAB 6 zwischen der Landesgrenze zu Frankreich und dem AK Neunkirchen

Freitag, 31.08.2108
B 51 zwischen der Landesgrenze zu Frankreich und Saarbrücken
B 268 zwischen Nunkirchen und Lebach
BAB 620 zwischen dem AD Saarbrücken und dem AD Saarlouis

Samstag, 01.09.2018
BAB 1 zwischen dem AK Saarbrücken und der AS Eppelborn
BAB 623 zwischen der AS Saarbrücken-Herrensohr und dem AD Friedrichsthal

Sonntag, 02.09.2018
B 41 zwischen Neunkirchen und St. Wendel
B 268 zwischen Wadern-Nunkirchen und der der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz

Warum blitzt die Polizei dort?
Bei den angekündigten Messstellen handelt es sich um Unfallörtlichkeiten, die nach Unfallhäufung, Unfallfolgen und Unfallursachen ausgewählt wurden.

Über die angekündigten Kontrollen hinaus sind weitere Geschwindigkeitskontrollen möglich. Aus einsatztechnischen Gründen können auch angekündigte Kontrollen entfallen.

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Saarländerin Nicole Nicoleitzik gewinnt Gold bei Para-EM

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Nicole Nicoleitzik steht bei der Para-EM ganz oben auf dem Siegertreppchen. Foto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk.

Gold für Sprinterin Nicole Nicoleitzik vom TV Püttlingen! Die gebürtige Saarlouiserin siegte bei der Europameisterschaft der Para-Leichtathleten in Berlin in der Startklasse T36 über 100 Meter.

Der Triumph am Freitag (24. August) ist für sie bereits das zweite Gold bei der EM. Die 23-Jährige, die an der Bewegungsstörung Ataxie leidet, holte schon Gold über 200 Meter.

„Ich bin richtig fertig“, sagte Nicoleitzik nach dem Rennen gegenüber leichtathletik.de: „Ich kann es nicht fassen. Die Saisonbestleistung war mein Ziel, aber dass es Gold wird, ist Wahnsinn.“

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Die besten Rallye-Piloten kämpfen um WM Punkte

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Foto: ADAC-Motorsport

Vom 22. bis 25. August sind die besten Rallye-Fahrer der Welt in unserer Region zu Gast. Dann steigt im St. Wendeler Land und im benachbarten Rheinland-Pfalz die ADAC-Deutschland-Rallye. Die Vorfreude auf das Event ist bei den Fahrern riesig, vor allem beim Sieger des deutschen WM-Laufs von 2014, dem Belgier Thierry Neuville.

 „Die ADAC-Deutschland-Rallye ist für mich quasi meine Heim-Rallye“, erklärt der 31-Jährige, der aus St. Vith, nahe der deutschen Grenze stammt. Nur knapp 80 Kilometer sind es von Neuvilles Heimatort bis zu den Wertungsprüfungen. „Es kommen immer sehr viele Fans aus Belgien um mich zu unterstützen“, berichtet der Ex-Weltmeister.

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Foto: ADAC-Motorsport

Auch sportlich schätzt der 31-Jährige die Herausforderungen: „Die Rallye ist sehr anspruchsvoll. Da sind die Wertungsprüfungen in den Mosel-Weinbergen und die im Saarland, die sich stark voneinander unterscheiden“, erzählt Neuville. „Und dann gibt es die berühmt-berüchtigte Panzerplatte. Das ist etwas ganz Besonderes, was es nur bei der ADAC Rallye Deutschland gibt. Das macht riesigen Spaß“, ergänzt der Belgier.

Für Neuville geht es dieses Jahr bei der ADAC-Deutschland-Rallye um wichtige WM-Punkte. Aktuell gibt es einen spannenden Dreikampf zwischen Neuville, dem Franzosen Sébastian Ogier und dem Finnen Ott Tänak (Sieger der Deutschland-Rallye 2018) um den Titel.

Die offizielle Startzeremonie der ADAC Rallye Deutschland wird am Donnerstag (22. August) erstmals im Servicepark am Bostalsee stattfinden. Dank seiner zentralen Lage bietet er ideale Vorrausetzungen, um auf kurzen Wegen zu allen Schauplätzen zu gelangen. Im Anschluss an die Eröffnung findet in direkter Nachbarschaft der sportliche Auftakt der ADAC Rallye Deutschland statt: Als neue erste Wertungsprüfung (WP) gibt die WP „St. Wendeler Land“ am Donnerstagabend einen Vorgeschmack auf die „Action“ der nächsten Tage.

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Foto: ADAC-Motorsport

Am Freitag (23. August) stehen sechs Wertungsprüfungen im Streckenplan. Traditionsgemäß bilden die Weinberge der Moselregion in der Nähe von Trier den Schwerpunkt. Ein weiteres Highlight ist der Rundkurs „Wadern-Weiskirchen“.

Der Rallye-Samstag (24. August) erhält dieses Jahr eine neue Struktur. Am Vormittag treten die Rallye-Teams nahe St. Wendel jeweils zweimal bei den WP’s „Freisen“ und „Römerstraße“ an. Nach dem Mittagsservice am Bostalsee ist auf dem Truppenübungsplatz Baumholder spektakuläre „Action“ angesagt. Neben der zweimal zu absolvierenden, rund zehn Kilometer langen, WP „Arena Panzerplatte“ geht es auch zweimal über die legendäre „Königsprüfung“ mit ihrer Marathondistanz.

Die Entscheidung über den Rallye-Sieg 2019 fällt an der Mosel. Denn an ihrem Finaltag (25. August) kehrt der WM-Lauf zurück in die Weinberge. Eine XXL-Herausforderung bilden die Durchgänge der knapp 30 Kilometer langen WP „Grafschaft“. Nach 2016 wieder im Programm ist die WP „Dhrontal“ mit ihrer legendären Zuschauerzone „Galeria Dhron“.

Der zweite Durchgang der populären Weinberg-Prüfung wird zur neuen Powerstage, bei der es um wertvolle Sonderpunkte für die Rallye-Weltmeisterschaft geht. Im Anschluss kehrt der gesamte Tross zurück zum Servicepark, wo die Siegerehrung stattfinden wird.

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Foto: ADAC-Motorsport

Tickets für die ADAC Rallye Deutschland gibt es unter www.adac.de/rallye-deutschland. In dem offiziellen Online-Ticketshop sind sowohl Rallye-Pässe (für alle vier Tage) wie auch Tagestickets erhältlich. Für ADAC Mitglieder kostet der Rallye-Pass im Vorerkauf 65 Euro (Nicht-Mitglieder 70 Euro). Für fünf Euro Aufpreis lässt sich das Rallye-Pass Package bestellen, bei dem unter anderem das offizielle Veranstaltungsmagazin inbegriffen ist. Dieses kann auch einzeln zum Preis von fünf Euro erworben werden. Während der ADAC Rallye Deutschland beträgt der Preis für den Rallye-Pass vor Ort einheitlich 80 Euro. Die Tagestickets sind ab 25 Euro ausschließlich im Vorverkauf erhältlich.

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Influencer und Unternehmer aus dem Saarland sprechen bei Event in Saarbrücken über ihre Arbeit

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Frauen-Power bei der Influencer-Veranstaltung des Marketingclubs in Saarbrücken. Von links: Sarah Kübler, Carolin Seffrin, Katrin May und Chiara Toussaint.

In der heutigen, durch Digitalisierung geprägten Welt verändert sich auch das Marketing von Unternehmen. Ein Trend der letzten Jahre scheint für sie besonders erfolgsversprechend zu sein: das „Influencer-Marketing". Personen mit vielen Followern teilen über soziale Medien ihre Erfahrungen und werden so zu Meinungsmachern.

Doch was genau steckt dahinter, wie arbeiten Influencer und was kann für die Unternehmen dabei herausspringen? Diese und weitere Fragen werden bei der kostenlosen Veranstaltung „Influencer Marketing - Mehr als ein Hype?" auf dem Saarbrücker Uni-Campus geklärt werden. Als Referenten konnte der Veranstalter, der Marketingclub Saar, diese Influencer und Unternehmer gewinnen:

Chiara Toussaint alias @chiaras_foodlove

Chiara ist als angehende Kauffrau für Marketingkommunikation mit Schwerpunkt „Social Media" prädestiniert für die Arbeit als Influencerin. Auf ihrem Instagram-Account erreicht sie knapp 12.000 Follower - hauptsächlich mit schön in Szene gesetzten Food-Pics. Auf der Veranstaltung wird die Saarbrückerin über Community-Managment und Storytelling sprechen.

Carolin Seffrin alias @nilooorac

Modeblogging ist Carolins Berufung. Mit 55.000 Followern ist die Frau aus Kaiserslautern eine der größten Influencer der Region. In Saarbrücken wird sie laut Veranstalter das Publikum durch den Tag im Leben eines Influencers nehmen und zeigen, wie die strategische Jagd nach Likes und Reichweite funktioniert.

Katrin May von Villeroy & Boch

Seit 2012 ist Katrin May Pressereferentin bei der Villeroy & Boch AG und seit 2016 Leiterin des Teams für Presse und Öffentlichkeitsarbeit, das auch den Bereich „Influencer Relations" betreut. Die Firma aus Mettlach bindet Influencer im Bereich Tischkultur ein und inspiriert so bis zu 1,2 Millionen Follower auf Instagram.

Sarah Kübler von HitchOn.de

Sarah Kübler ist Geschäftsführerin und Gründerin der HitchOn GmbH, einer YouTube- und Influencer-Marketing-Agentur, die Unternehmen von der Wahl des richtigen Influencers bis zur Kampagnenkonzeption und -produktion begleitet. Außerdem werden Brand Channels auf YouTube konzipiert, betreut und auf den YouTube-Algorithmus hin optimiert.

SOL.DE ist Medienpartner der Veranstaltung „Influencer Marketing – Mehr als ein Hype?" im AC Saarbrücken auf dem Universitätscampus.

Wir freuen uns auf deinen Besuch am Donnerstag, dem 30. August. Los geht's um 18.30 Uhr. Das Event ist kostenlos! Um Anmeldung wird gebeten, E-Mail: willkommen@marketingclub-saar.de.

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Kommt jetzt doch ein Globus nach Neunkirchen?

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Foto: Globus

Wie die Saarbrücker Zeitung (SZ) berichtet, könnte nun doch ein Globus nach Neunkirchen kommen. Nach der gescheiterten Ansiedlung der Handelskette in der Neunkircher Betzenhölle gebe es nun neue Pläne. 

Neuer Globus soll nahe der Innenstadt in Neunkirchen kommen
Der neue Standort soll laut "SZ" nahe der Neunkircher Innenstadt zwischen Gebläsehalle und  der Königsbahnstraße liegen. Derzeit befindet sich dort ein kostenfreier Parkplatz. Im Vergleich zum geplanten Globusmarkt in der Betzenhölle, soll der Globus in der Innenstadt etwas kleiner werden.

Globus wird das Top-Thema im Stadtrat
Die Ansiedlung eines Globusmarkts in Neunkirchen wird am nächsten Mittwoch das absolute Top-Thema im Neunkircher Stadtrat. Dann wird darüber debattiert, ob die baurechtlichen Voraussetzungen zur Realisierung des Vorhabens vorliegen.

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Raub: Bewaffnete überfallen Spielhalle in Merzig

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Bild: Fotolia

Zwei unbekannte Männer haben bereits in der Nacht auf Freitag (24. August) die Spielstube in Merzig überfallen.

Wie die Polizei mitteilt, sprachen die vermummten Täter gegen 2.25 Uhr eine Mitarbeiterin des Ladens an, kurz nachdem sie die Spielhalle verlassen hatte. Mit einem Messer forderten die Unbekannten von der 44-Jährigen, dass sie ihnen die Tagesseinnahmen übergibt.

Da die Frau keinerlei Bargeld dabei hatte, dirigierten die Männer sie zurück zur Spielstube und zwangen sie, den Tresor zu öffnen. Die Geschädigte kam der Aufforderung nach und händigte einem der Täter eine Geldmappe mit einem vierstelligen Betrag sowie Münzgeld aus.

Die Männer flüchteten dann in Richtung Kirchplatz. Auf der Flucht, bei dem die Täter einen geringen Teil ihrer Beute verloren, wurden sie von vier Personen bis zum Parkplatz in Höhe der Straße Bei den Feldmühlen verfolgt. Danach verloren die Zeugen die Täter aus den Augen.

Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben:
- schlanke, sportliche Figur
- circa 1,85m groß
- sprachen deutsch, ohne Akzent
- trugen Sturmhauben, Handschuhe sowie dunkle Kleidung und Kapuzenpullover

Von einer Anwohnerin wurde beobachtet, dass einer der Täter den anderen mit den Worten "Komm Daniel!" angesprochen habe.

Die Polizeiinspektion Merzig bittet in diesem Zusammenhang um Zeugenhinweise. Personen, die insbesondere im Bereich der Poststraße, des Kirchplatzes oder der Straße Bei den Feldmühlen verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der PI Merzig, Telefon (06861/7040), in Verbindung zu setzen.

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Staatsanwaltschaft ermittelt wegen angeblicher Handy-Kontrollen an Polizeischule

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Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt gegen zwei Personen der Fachhochschule der Polizei. Darüber berichtet unter anderem die „SZ". Konkret geht es um den Verdacht der Nötigung.

Der Leitende Kriminaldirektor, Christof Baltes, und ein Dozent der Schule sollen im Juli 2017 vier Kommissaranwärter dazu genötigt haben, ihre privaten Handys zur Auswertung herauszugeben. Sollten sie sich weigern, würde Baltes die Handys auslesen lassen, so Pressestaatsanwalt Mario Krah.

Christof Baltes fungiert außerdem als stellvertretender Rektor der Fachhochschule. Er soll laut Staatsanwaltschaft außerdem mit einer Vorladung zum Polizeiarzt gedroht haben. Dieser könne die Dienstunfähigkeit feststellen lassen.

Warum die beiden die Handys haben wollten? Baltes und sein Kollegen wollten überprüfen, ob eine externe Dozentin den Studenten Klausuraufgaben verschickt habe.

Baltes war nach Angaben der „SZ" nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Das Innenministerium bestätigte, dass es ein internes Prüfungsverfahren gebe. „Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, wäre dies ein Skandal und ein bislang noch nie dagewesener Fall von Führungsversagen", sagte der Landeschef der Gewerkschaft der Polizei, David Maaß.

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Wildschweine verwüsten Wohngebiete in Quierschied

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Wildschweine verlieren zunehmend ihre Scheu vor Menschen. Foto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

Wildschweinplage in Wohngebieten
Wildschweine werden in der Gemeinde Quierschied immer mehr zum Problem. Ein Spielplatz in der Goethestraße im Ortsteil Göttelborn wurde von den Tieren über Nacht regelrecht umgepflügt.

Eigentlich sollte am nächsten Tag ein neues Spielgerät eingeweiht werden, stattdessen standen Aufräumarbeiten auf dem Plan.

Die Zahl der Tiere ist in den vergangenen Jahren angewachsen, gleichzeitig sinkt die Scheu vor Menschen. Diese Entwicklungen führen dazu, dass Rotten in Wohngebiete, Gärten und sogar Häuser eindringen und Chaos hinterlassen. Da die Kosten für entstandene Schäden nicht ersetzt werden, sind die Bürger verärgert.

Das plant der Bürgermeister
Quierschieds Bürgermeister Lutz Maurer packt das Problem nun direkt an. Ein runder Tisch mit Vertretern aus Gemeinde, Forst, Jägerschaft und Jagdbehörde soll gemeinsam an einer Lösung arbeiten. Die Schwierigkeit: Die Gemeinde ist in der Wildschweinfrage gespalten. „Die einen wollen besseren Schutz, die anderen sind strikt gegen den Abschuss von Tieren", so der Bürgermeister gegenüber der SZ.

Das Problem besteht nicht nur im Gemeindegebiet Quierschied. An vielen saarländischen Orten gab es dieses Jahr Zwischenfälle mit Wildschweinen. Aufsehen erregte vor allem dieser Fall aus Püttlingen: Wildschwein rennt in zwei Püttlinger Geschäfte

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Zoo in Neunkirchen öffnet Auffangstation für exotische Kleintiere

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Exotische Tiere wie Chamäleons werden als Haustiere immer beliebter. Foto: Pixabay

Der Zoo in Neunkirchen hat in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz eine Auffang- und Quarantänestation für exotische Kleintiere eingerichtet.

Die Station soll Exoten, die aus Gründen von Tier- oder Artenschutz beschlagnahmt wurden, eine Herberge bieten, teilte der Zoo in einer Pressemitteilung mit.

Haltung häufig nicht artgerecht
Exotische Tiere wie Schlangen, Spinnen, Aras oder auch Weißbauchigel werden als Haustiere immer beliebter. Leider fehlen Privatpersonen häufig die nötigen Fachkenntnisse um diese artgerecht zu halten. Die Folge ist, dass immer mehr exotische Tiere ausgesetzt werden oder verwahrlosen. Tierheime sind für die Pflege der Exoten nicht ausreichend ausgestattet. 

Das bietet die neue Auffangstation
Die Auffangstation soll Abhilfe schaffen. Hier können ausgebildete Tierpfleger und Veterinäre, die über die nötige Fachkompetenz verfügen, für die exotischen Tiere sorgen. Für 876.000 Euro ist hier ein „Meilenstein im Tierschutz des Saarlandes" gesetzt worden. Auf 300 Quadratmetern bietet die Station einen Bereich für Kleinsäuger und Vögel, ein Terrarienraum, eine Futterküche und einen Außenbereich. In der getrennten Quarantänestation werden neue Zootiere an ihre Umgebung gewöhnt.

Zur Eröffnung der Station erschien neben Bürgermeister und Oberbürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen und dem Zoodirektor auch Umweltminister Reinhold Jost. Dieser zeigte sich mit dem Projekt sehr zufrieden: „Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit dem Neunkircher Zoo eine gute Lösung gefunden haben, um ausgesetzte oder beschlagnahmte Exoten artgerecht zu versorgen."

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Unbekannte wollen in Leichenhalle in Namborn einbrechen

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Unbekannte haben versucht, in eine Leichenhalle in Namborn-Roschberg einzubrechen. Symbolfoto: Fotolia.

Bislang unbekannte Täter haben versucht, in die Leichenhalle in Namborn-Roschberg einzudringen. Wie die Polizei am Freitag (24. August) mitteilte, versuchten die Unbekannten zwischen Mittwoch, 18.00 Uhr, und Donnerstag, 11.00 Uhr, drei Eingangstüren nacheinander aufzubrechen.

Nachdem der Schließzylinder der ersten Tür den Verbrechern standhielt und auch die zweite Tür nicht überwunden werden konnte, legten die Täter schließlich noch Hand an die dritte Zugangsmöglichkeit zur Halle an. Erst als es ihnen auch hier nicht gelang, in die Leichenhalle einzudringen, verließen die Unbekannten den Tatort.

Zurück bleiben drei beschädigte Türen und die Frage, was die Täter in der Leichenhalle wollten. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Hinweise an die Beamten, Tel. (06851)8980.

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Namborn: Polizei findet bei Großeinsatz geladenen Revolver und Drogen

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Ein geladener Revolver wie dieser ist in einer Wohnung in Namborn gefunden worden. Symbolfoto.

Zu einem größeren Polizeieinsatz ist es in Namborn gekommen. Wie Polizeisprecher Marco Ames der „SZ" berichtet, meldeten sich am Dienstagmorgen (21. August) zwei Personen bei den Beamten und sprachen von Schreierei aus einem Haus in der Hauptstraße.

Nachdem ein Kommando der Polizei St. Wendel vor Ort Hinweise auf eine Schusswaffe erlangte, rief es Verstärkung in Form der Operativen Einheit, des Kriminaldienstes und der Diensthundestaffel. Diese nahmen vorläufig drei Männer im Alter von 30 bis 31 Jahren fest. Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten einen geladenen Revolver und geringe Mengen an Betäubungsmitteln, heißt es in der „SZ".

Die Männer hätten sich zu dem Vorfall nicht geäußert. Nachdem ihre Identitäten festgestellt wurden, wurden sie wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

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dpa/lrs

Wetter im Saarland: Heute sind Sturmböen, Gewitter und kühle Meeresluft möglich

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Am Freitag sind im Saarland vereinzelt Gewitter möglich. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk.

Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometern können am Freitag (24. August) über Teile von Rheinland-Pfalz und des Saarlands ziehen.

Bis zum Mittag kann es vereinzelt Gewitter geben, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Dabei zieht eine Kaltfront von Nordwest nach Südost und bringt frische Meeresluft mit: Die Höchstwerte am Freitag schwanken zwischen 18 und 24 Grad, die Tiefstwerte zwischen 8 und 12.

Auch am Samstag soll es bewölkt, regnerisch und teils gewittrig bleiben bei noch etwas niedrigeren Temperaturen. Aber schon am Sonntag wird es dann wieder teils heiter und bis zu 22 Grad warm.

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dpa/lrs

Liegestütze auf Altar in Saarbrücken: Alexander Karle muss geringere Geldstrafe bezahlen

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26 Liegestütze auf dem Altar in Saarbrücken kosten Alexander Karle 600 Euro. Foto: Alexander Karle/Video Pressure to Perform/dpa-Bildfunk.

Wegen einer Serie von Liegestützen auf dem Altar der Basilika St. Johann in Saarbrücker muss der Videokünstler Alexander Karle eine Geldstrafe von 600 Euro zahlen. Das hat das Landgericht Saarbrücken am Donnerstag (23. August) entschieden.

Mitte Mai war der 40-Jährige vor dem Saarländischen Oberlandesgericht wegen Hausfriedensbruchs und Störung der Religionsausübung rechtskräftig verurteilt worden. Jetzt ging es nur um die Höhe des Strafmaßes. „Ich nehme die Strafe an", sagte Karle nach dem Richterspruch.

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Alexander Karle will vielleicht vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Archivfoto: Katja Sponholz/dpa-Bildfunk.

Er prüfe derzeit aber, ob er in der Sache vor das Bundesverfassungsgericht ziehen werde. Das Urteil verstoße seiner Ansicht nach gegen die Freiheit der Kunst.

Für seine Kunstaktion war Karle 2016 über eine Kordel in den Altarraum der Basilika St. Johann gestiegen, hatte auf dem Altar 26 Liegestütze gemacht und sich dabei gefilmt. Den rund eineinhalbminütigen Film mit dem Namen „pressure to perform" zeigte er anschließend in Schaufenstern.

Richter Raymond Gilles hielt eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu 10 Euro für angemessen. Damit fiel die Strafe geringer aus als bei dem ersten Richterspruch vor dem Amtsgericht Saarbrücken im Januar 2017, das Karle wegen Hausfriedensbruchs und Störung der Religionsausübung zu einer Geldstrafe von 700 Euro verurteilt hatte. In das frühere Urteil seien kleinere Vorstrafen eingeflossen, die da noch im Bundeszentralregister standen, nun aber gelöscht seien.

Richter bezeichnet Aktion als „beschimpfenden Unfug"
Das Urteil vom Amtsgericht hatte das Landgericht im Juli 2017 aufgehoben und Karle lediglich wegen Hausfriedensbruchs schuldig gesprochen und verwarnt. Daraufhin waren Staatsanwaltschaft und Karle in Revision gegangen. „Es hat sich letztlich gezeigt, dass das Urteil des Amtsgerichts richtig war", sagte Gilles.

Karles Verteidiger Robin Sircar hatte auf 30 bis 40 Tagessätze zu je 10 Euro plädiert. Karle habe nicht „zielgerichtet gegen die katholische Kirche" gehandelt, sondern ein Kunstwerk angestrebt. Das überzeugte Richter Gilles nicht. Er verwies auf das Urteil des OLGs, das die Aktion als „beschimpfenden Unfug" titulierte - unabhängig davon, dass zu dieser Zeit kein Gottesdienst stattgefunden habe.

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