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Zoo in Neunkirchen öffnet Auffangstation für exotische Kleintiere

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Exotische Tiere wie Chamäleons werden als Haustiere immer beliebter. Foto: Pixabay

Der Zoo in Neunkirchen hat in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz eine Auffang- und Quarantänestation für exotische Kleintiere eingerichtet.

Die Station soll Exoten, die aus Gründen von Tier- oder Artenschutz beschlagnahmt wurden, eine Herberge bieten, teilte der Zoo in einer Pressemitteilung mit.

Haltung häufig nicht artgerecht
Exotische Tiere wie Schlangen, Spinnen, Aras oder auch Weißbauchigel werden als Haustiere immer beliebter. Leider fehlen Privatpersonen häufig die nötigen Fachkenntnisse um diese artgerecht zu halten. Die Folge ist, dass immer mehr exotische Tiere ausgesetzt werden oder verwahrlosen. Tierheime sind für die Pflege der Exoten nicht ausreichend ausgestattet. 

Das bietet die neue Auffangstation
Die Auffangstation soll Abhilfe schaffen. Hier können ausgebildete Tierpfleger und Veterinäre, die über die nötige Fachkompetenz verfügen, für die exotischen Tiere sorgen. Für 876.000 Euro ist hier ein „Meilenstein im Tierschutz des Saarlandes" gesetzt worden. Auf 300 Quadratmetern bietet die Station einen Bereich für Kleinsäuger und Vögel, ein Terrarienraum, eine Futterküche und einen Außenbereich. In der getrennten Quarantänestation werden neue Zootiere an ihre Umgebung gewöhnt.

Zur Eröffnung der Station erschien neben Bürgermeister und Oberbürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen und dem Zoodirektor auch Umweltminister Reinhold Jost. Dieser zeigte sich mit dem Projekt sehr zufrieden: „Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit dem Neunkircher Zoo eine gute Lösung gefunden haben, um ausgesetzte oder beschlagnahmte Exoten artgerecht zu versorgen."

© WhatsBroadcast
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