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L357 zwischen Siersburg und Eimersdorf in beiden Richtungen Gefahr besteht nicht mehr (17.07.2019, 22:48)

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Feine Sahne Fischfilet in Chemnitz: Annegret Kramp-Karrenbauer in Erklärungsnot

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links Annegret Kramp-Karrenbauer, Foto: Michael Kappeler/dpa-Bildfunk; rechts: Jan Gorkow von Feine Sahne Fischfilet, Foto: Daniel Karmann/dpa-Bildfunk

CDU-Genralsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier dafür kritisiert, dass er das gestrige Konzert in Chemnitz unter dem Motto "#wirsindmehr" mit einem Facebook-Beitrag unterstützt hat. Steinmeier machte am vergangenen Freitag (31. August 2018) auf seiner offiziellen Facebook-Seite Werbung für das Konzert.

Kritik wegen der Band "Feine Sahne Fischfilet"
Doch warum kritisierte die CDU-Spitze den Bundespräsidenten wegen der Unterstützung des Protestkonzerts in Chemnitz überhaupt? Auslöser der Kritik war der Auftritt der Band "Feine Sahne Fischfilet". Diese wurde im Jahr 2011 im Verfassungsschutzbericht des Landes Mecklenburg-Vorpommern als linksextremistisch aufgeführt.

Annegret Kramp-Karrenbauer bezeichnet Steinmeiers Haltung zum Protestkonzert deshalb als "sehr kritisch". So führt sie gegenüber der "Welt" aus: "Denn das, was wir wollen, ist, unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat gegen rechts zu schützen. Und wenn man das dann mit denen von links tut, die genau in der gleichen Art und Weise auf Polizeibeamte verbal einprügeln, dann halte ich das für mehr als kritisch."

Kritik kommt wie ein Bumerang zurück
Die Kritik am Bundespräsidenten kommt nun allerdings wie ein Bumerang zu Annegret Kramp-Karrenbauer zurück. Denn diese hatte ihrerseits vor zwei Jahren einen Facebook-Beitrag verfasst, in dem sie das Festival "Rocco del Schlacko" mit den Worten "18 Jahre Rocco del Schlacko Festival! Einfach nur wow!" lobte. Die Pointe der Geschichte: Beim damaligen Line-up war ebenfalls die Band "Feine Sahne Fischfilet" vertreten.

SPD-Genralsekretär Lars Klingbeil spürte den Beitrag von Annegret Kramp-Karrenbauer auf und erteilte der ehemaligen Ministerpräsidentin des Saarlandes via Twitter eine wertvolle Lektion in Sachen #Neuland: Das Internet vergisst nichts.

Trivial ausgedrückt möchte man zu dem Vorfall sagen: "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen". Differenzierter und ungleich philosophischer beschreibt folgender Sinnspruch die diffuse Situation: "Ohne Igel an den Orgeln keine Orgien in Georgien."

Annegret Kramp-Karrenbauer verteidigt sich
Kramp-Karrenbauer verteidigte am heutigen Dienstag (04. September 2018) ihren Facebook-Beitrag sowie ihre Kritik an Steinmeier. Die CDU-Genralsekretärin äußerte sich gegenüber der "Süddeutschen Zeitung": "Das Rocco del Schlacko ist ein Rockfestival in meiner Heimatstadt, das ich seit vielen Jahren unabhängig von meinen politischen Funktionen als Privatperson besuche, so auch 2016." Ihr Facebook-Post sei "Reaktion auf die im Bild abgebildete Atmosphäre an diesem Abend."

In der Süddeutschen Zeitung führt sie weiterhin aus, dass sie den Auftritt von "Feine Sahne Fischfilet" an diesem Tag nicht verfolgt habe, da deren Texte "eine klare Verachtung von staatlichen Institutionen zum Ausdruck" brächten.

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mit dpa/lrs

Maschinenpistole aus Lego löst SEK-Einsatz aus

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Das SEK rückte wegen einer Maschinenpistole aus Lego in Ludwigshafen aus. Symbolfoto: Marius Becker/dpa-Bildfunk.

Eine Maschinenpistole aus Lego-Steinen hat in Rheinland-Pfalz einen Einsatz des SEK ausgelöst.

Zeugen hatten die Polizei in Ludwigshafen am Montagabend (3. September) alarmiert, weil sie in einer Wohnung einen Mann mit einer Maschinenpistole gesehen hatten.

Wie die Ermittler am Dienstag weiter berichteten, trafen die Spezialkräfte wenig später in der Wohnung auf zwei 19 und 23 Jahre alte Männer.

Der jüngere Mann hatte mit schwarzen Lego-Steinen die täuschend echt aussehende Waffe nachgebaut. Diese sei laut „Rheinpfalz" selbst aus zwei Metern Entfernung nicht als Spielzeug zu erkennen gewesen.

Weil der 19-Jährige mit der vermeintlichen Waffe am Fenster hantiert hatte, wird jetzt wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen ihn ermittelt.

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Starker Partner der Automobilindustrie

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Kai Kammer und Andreas Niesen (v. l.) im Innovationscenter von thyssenkrupp System Engineering GmbH am Standort Lockweiler. Foto: om

Zu den neuen Geschäftsfeldern gehören Automatisierungslösungen für alternative Speicher- und Antriebssysteme sowie Lösungen für innovative Leichtbaukonzepte. Weltweit sind über 4.500 Mitarbeiter in 14 Ländern bei thyssenkrupp System Engineering beschäftigt. Der Standort Lockweiler beschäftigt rund 1.200 Mitarbeiter und ist damit einer der größten Arbeitgeber der Region. Die Kernkompetenzen liegen in den Geschäftsfeldern Werkzeugbau, Prototypenbau und Rohbau.

Zu den Kunden gehören namhafte Autobauer. Die Mitarbeiter sind auf Planung, Entwicklung und Konstruktion sowie den Einsatz praxiserprobter, wirtschaftlicher Sonderlösungen, -vorrichtungen und -komponenten spezialisiert. Als Qualitätsmarktführer bietet das Unternehmen darüber hinaus flexible und innovative Sonder- und Systemlösungen an. Basis für den Erfolg ist ein projektorientiertes Management. Die Anlagenkonzepte werden mit jahrzehntelanger Erfahrung und in enger Abstimmung mit den Kunden und Lieferanten entwickelt. Aktuell arbeiten Projektleiter Kai Kammer und Prozessingenieur Andreas Niesen zusammen mit ihren Teams an der Fertigungslinie für den Rohbau eines neuen Fahrzeugs. „Wir bauen für den Kunden eine vollautomatisierte Rohbauanlage in der rund 400 Bauteile zu einer Rohkarosse gefügt werden. Dabei berücksichtigen wir Kundenvorgaben, wie die zur Verfügung stehende Fläche, die Taktzeit und die Qualitätssicherung“, erläutert Kai Kammer.

Simultaneous Engineering (SE) lautet das Stichwort. Das heißt, die Fahrzeugentwicklung beim Autobauer und die Anlagenplanung bei thyssenkrupp laufen zum Teil parallel. „Hierbei werden auch neuartige Fügeverfahren oder Prozesse integriert, unter anderem um dem stetig steigenden Trend zum Leichtbau gerecht zu werden – immer mit dem Ziel der wirtschaftlichen Umsetzung. So lässt sich das Fahrzeuggewicht reduzieren, beispielsweise durch den gezielten Einsatz von Leichtbauwerkstoffen im Rohbau. Dies trägt auch dazu bei, die strengen Richtwerte hinsichtlich Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoß einzuhalten“, ergänzt Andreas Niesen: „Unsere Leistungen umfassen die Planung, Beschaffung und Anfertigung bis zum Aufbau vor Ort beim Kunden und der Inbetriebnahme.“ Die Anlagen sind heute nahezu vollautomatisiert.

Bei der Forschung und Entwicklung arbeitet die thyssenkrupp in Lockweiler eng mit den regionalen Hochschulen zusammen. Basis dieser Kooperation sind unter anderem Projekt- oder Abschlussarbeiten, die eine ideale Voraussetzung für einen Direkteinstieg bieten. Im Rahmen der Ausbildung bietet das Unternehmen am Standort Lockweiler schwerpunktmäßig die Ausbildungsberufe Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker sowie die dualen Bachelor Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik sowie Wirtschaftsinformatik an. In den letzten 3 Jahren hat das Unternehmen über 250 neue Mitarbeiter eingestellt. Weitere Informationen finden Sie unter www.thyssenkrupp- system-engineering.com

Großartige Arbeit entsteht immer durch großartige Leute

Wir arbeiten zusammen. Klingt einfach, ist es aber nicht – denn dazu bedarf es Mut, Aufgeschlossenheit und der Bereitschaft, gemeinsam zu lernen und zu wachsen. Nichts ist jedoch bereichernder als das.

Möchten Sie Teil unseres Teams werden?

thyssenkrupp System Engineering GmbH
Schlossstraße 22
66687-Wadern-Lockweiler
www.thyssenkrupp-system-engineering.com

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dpa/lrs

Scharfe Kritik an saarländischem AfD-Chef Josef Dörr nach Teilnahme an Trauermarsch

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Josef Dörr (rechts) wird für seine Teilnahme am Trauermarsch in Chemnitz, an dem unter anderem Björn Höcke teilnahm, kritisiert. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Bildfunk.

Nach der AfD-Kundgebung in Chemnitz hat die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU) kurzfristig Vertreter der Partei für den Parlamentarischen Abend am gestrigen Montag (3. September) ausgeladen.

Als Grund nannte die VSU die Teilnahme des saarländischen AfD-Landes- und Fraktionsvorsitzenden Josef Dörr am sogenannten Trauermarsch am vergangenen Samstag in Chemnitz. Auslöser dafür war die tödliche Messerattacke auf einen 35-jährigen Deutschen vor rund einer Woche gewesen. Ein Iraker und ein Syrer sind tatverdächtig.

„Mitglieder der saarländischen AfD-Fraktion haben im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen in Chemnitz erkennen lassen, dass sie Nähe zu Kreisen suchen, die wir nicht mehr zum demokratischen Spektrum zählen", sagte VSU-Präsident Oswald Bubel der Deutschen Presse-Agentur. Damit hätten sie eine rote Linie überschritten.

Auf dieser Basis sehe die VSU keine Grundlage für einen Austausch mit Repräsentanten der AfD. „Die Gesinnung und das Menschenbild, das die AfD vertritt, sind uns fremd. Dem wollen wir keine Bühne bieten."

Empörung über Dörr
Dörr war in Chemnitz in der ersten Reihe an der Seite von Thüringens AfD-Chef Björn Höcke zu sehen gewesen. Dort war auch Lutz Bachmann, Gründer des islamfeindlichen Pegida-Bündnisses. „Das war Zufall und hat sich so ergeben", sagte Dörr am Montag in Saarbrücken. Dass er nun vom VSU ausgeladen wurde, sei „absolut unverständlich und nicht akzeptabel".

Auch Politiker der Großen Koalition an der Saar reagierten empört auf Dörrs Teilnahme an dem Marsch. „Jedem Saarländer ist deutlich geworden, wo Herr Dörr steht, nämlich rechts neben Herrn Höcke", sagte SPD-Fraktionschef Stefan Pauluhn.

Linken-Fraktionschef Oskar Lafontaine sagte, die Wiederherstellung des Sozialstaates sei das entscheidende Mittel, um den Rechtsradikalismus zu stoppen. „Wer das nicht versteht, macht sich mitverantwortlich dafür, dass er immer stärker wird."

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Saarschleife in Mettlach zum zweitbeliebtesten „Naturwunder Deutschlands 2018" gewählt

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Bei der Abstimmung landete die Saarschleife auf dem zweiten Platz. Foto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Mit rund 32 Prozent der Stimmen erreichte die Saarschleife bei der Wahl zu „Deutschlands Naturwunder 2018" den zweiten Platz. Den Siegertitel konnte die Blumenwiese in Melle (Kreis Osnabrück) für sich entscheiden. 37 Prozent (von knapp 20.000 Stimmen) entfielen bei der Abstimmung für die blütenreiche Landschaft.

Zur Wahl um den Titel „Deutschlands Naturwunder 2018" standen insgesamt 18 Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks. Unter dem Motto „Letzte Refugien für bedrohte Insekten" sollte der Wettbewerb unter anderem auf die Gefährdung der biologischen Vielfalt aufmerksam machen. Ausrichter waren der Nationalpark- und Reservat-Dachverband Europarc Deutschland sowie die Heinz Sielmann Stiftung.

Zu den typischen Insektenarten, denen die Saarschleife eine Heimat bietet, gehören der Veilchenblaue Wurzelhalsschnellkäfer sowie der Russische Bär.

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Saarbrücken: Mann (45) greift Polizisten mit Messer an

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Mit einem Messer ging der 45-Jährige auf die Beamten los. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Federico Gambarini

Am Montagnachmittag begaben sich zwei Beamte der Polizeiinspektion Saarbrücken-St. Johann zur Wohnung eines 45-jährigen Mannes. Dort sollte auf richterliche Anordnung ein Haftbefehl gegen ihn vollstreckt werden.

Der Beschuldigte versuchte dies allerdings zu verhindern, indem er die beiden Polizisten mit einem Messer attackierte. Unter Einsatz von Reizgas sowie „einfacher körperlicher Gewalt“, schreibt die Polizei, konnten die Einsatzkräfte den 45-Jährigen entwaffnen und festnehmen. Dabei wurde ein 30-jähriger Polizeibeamter leicht verletzt.

Der Festgenommene stand offensichtlich unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Zur Klärung seiner Schuldfähigkeit  wurde ihm später eine Blutprobe entnommen. Anschließend brachten ihn Einsatzkräfte in eine Justizvollzugsanstalt.

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Leichen in Waldgebiet gefunden

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In einem Waldgebiet bei Altlay sind zwei Leichen gefunden worden. Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa-Bildfunk.

In einem Waldgebiet bei Altlay (Nähe Flughafen Frankfurt-Hahn in Rheinland-Pfalz) sind die Leichname einer Frau und eines Mannes gefunden worden.

Wie die Polizei mitteilt, konnte die Identität der am Samstagnachmittag (1. September) entdeckten Leichen wegen des fortgeschrittenen Verwesungszustands bislang nicht geklärt werden.

In der Nähe der beiden Leichname wurden Rucksäcke gefunden. Diese sind den beiden Verstorbenen eventuell zuzuordnen, beinhalten aber keine Hinweise auf deren Identität.

Eine Obduktion am Montag ergab kein Fremdverschulden als Todesursache. Ermittler versuchen jetzt herauszufinden, wer die beiden Personen sind. Fest steht bisher nur, dass es sich bei den Toten wohl um ältere Menschen handelt.

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mit dpa

Kaufland nimmt hunderte Produkte aus dem Sortiment: Das ist der Grund dafür

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Einige hundert Produkte nimmt Kaufland nun aus dem Sortiment. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Andreas Gebert

Die Entscheidung von Kaufland, Produkte von Unilever aus dem Sortiment zu nehmen, beruht keineswegs auf Willkür. Vielmehr ist ein Streit um die Einkaufspreise der Waren der Auslöser dafür.

Der Konzern habe die Lieferpreise kurzfristig drastisch erhöht, heißt es in der Mitteilung zur Begründung. Doch Kaufland werde das nicht akzeptieren und die Produkte somit (vorerst) nicht mehr in die Regale stellen.

Betroffen sind unter anderem Marken wie Langnese, Knorr, Lipton oder Axe. Das teilte Kaufland am Montag (3. September 2018) auf Anfrage mit. Unilever hingegen wollte sich nicht näher dazu äußern.

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Vermisst: Wo ist Jakob O. (87) aus St. Wendel?

Update: Der Vermisste konnte nach einem Hinweis aus der Bevölkerung am Dienstagabend wohlbehalten aufgefunden werden.

Die Polizei fahndet öffentlich nach dem vermissten Jakob O..

Der 87-Jährige, wohnhaft in Hüffler/Rheinland-Pfalz, verließ am Montagnachmittag (3. September) ein Kurzzeit-Pflegeheim in St. Wendel-Werschweiler in unbekannte Richtung und ist seitdem nicht mehr gesehen worden. O. gilt als teilweise desorientiert.

Der Vermisste wird von der Polizei so beschrieben:
• circa 150 Zentimeter
• graues, lichtes Haar
• leichter Buckel, knochige Gestalt
• gute körperliche Verfassung für sein Alter
• blaue Jeans oder Cordhose mit Hosenträgern
• kariertes Hemd mit dünner blau-grauer Jacke
• auf der Jacke ist ein Aufnäher mit der Aufschrift „Seniorenheim St. Wendel-Werschweiler" und Adresse

Wer hat Jakob O. gesehen? Hinweise an die Polizei, Tel. (06851) 898 0.

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Gelbe Tonne in Saarbrücken: Sie wird ab 2021 eingeführt

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Gelbe Tonnen könnten in Saarbrücken bald Wirklichkeit werden. Symbolfoto: Caroline Seidel/dpa-Bildfunk.

Bei der Sitzung im Saarbrücker Stadtrat stand Dienstag (4. September) auch eine Entscheidung in Sachen „Gelbe Tonne" auf dem Plan. Der Rat entschied einstimmig: Die Tonne soll den Gelben Sack ersetzen und vor jedem Wohnhaus aufgestellt werden.

2021 soll die Gelbe Tonne eingeführt werden; Aufstellen und Abholen übernimmt der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE).

Hintergrund ist das neue Verpackungsgesetz. Das gibt den Kommunen mehr Möglichkeiten, Rahmenvorgaben zur Müllentsorgung zu machen.

Vorteile der Gelben Tonne sind zum Beispiel höhere Sauberkeit in der Stadt, da keine Säcke mehr rumfliegen oder scharfkantige Gegenstände die Hülle aufreißen könnten. Außerdem gibt es keine Probleme mehr mit dem Nachschub und Mitarbeiter könnten sich nicht mehr so leicht an scharfkantigen Gegenständen verletzen.

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Vollsperrung der A1: Schwertransporter bleibt in Baustelle hängen

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Die A1 bei der Anschlussstelle Primstal war für 2,5 Stunden gesperrt. Symbolfoto: Marcel Kusch/dpa-Bildfunk.

Ein zu breiter Schwertransporter hat sich am frühen Dienstagmorgen (4. September) auf der Autobahn 1 nahe der Anschlussstelle Primstal in einer Baustelle festgefahren.

In Fahrtrichtung Saarbrücken musste die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Nonnweiler-Primstal und Tholey-Hasborn vollgesperrt werden, wie ein Polizeisprecher berichtete. Die Bergung des Lasters und die dafür notwendige Vollsperrung dauerte bis in die Mittagsstunden an.

Aktuelle Verkehrsmeldungen aus dem Saarland

Der Schwerlastverkehr wurde weiträumig über die A62 umgeleitet. Auch allen anderen Autofahrern empfahl die Polizei, den Bereich großzügig zu umfahren. Fahrer, die bereits in den Baustellenbereich hineingefahren waren, mussten dort laut Polizei nun ausharren, weil der Verkehr an der Stelle nicht abgeleitet werden konnte.

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