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Experte: 90 Prozent aller Gebäude im Saarland haben Brandschutzmängel

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Vier Menschen verloren bei dem tödlichen Brand in Saarbrücken ihr Leben. Foto: Becker & Bredel/dpa-Bildfunk.

90 Prozent aller Gebäude im Saarland, so schätzt Brandschutzexperte Claudius Bäuerle, haben einen Brandschutzmangel. Das sagte der Architekt aus Saarbrücken der „SZ".

Demnach seien die häufigsten Probleme nicht funktionierende oder falsch platzierte Brandschutztüren. Gebäude, die in den letzten 20 Jahren modernisiert wurden, hätten „neue Heizungen bekommen, neue Leitungen, und sei es nur für die EDV-Verkabelung. Dabei wurden einfach nur Löcher in die Wände gebohrt, die nie richtig verschlossen wurden, oder Leitungen in Fluchtwegen installiert, etwa in Fluren", so der Experte der Architektenkammer zur SZ.

Regelmäßig kontrolliert, ob Gebäude noch geltenden Brandschutzregeln entsprechen, würden laut Bäuerle nur Gebäude, die nicht Wohn-, oder Bürohaus oder Bauernhof sind. Der Experte kritisiert, dass diese, eigentlich für alle drei Jahre angesetzten Überprüfungen, nicht durchgeführt werden können, da Bauaufsichtsbehörden notorisch unterbesetzt seien.

Privathäuser werden laut Claudius Bäuerle nur bei der Fertigstellung gecheckt. „Wenn der private Bauherr daran etwas ändert und es nicht meldet, geschieht nichts. Erst wenn jemand ihn anzeigt oder wenn das Haus abbrennt oder zusammenbricht, wird er zur Rechenschaft gezogen", sagte er der SZ.

Bei einem Feuer im Dezember 2017 in Saarbrücken waren vier Personen getötet worden. Ein Sachverständiger hatte vor Gericht schwere Mängel beim Brandschutz festgestellt.

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Neue Attraktion im Europa-Park: Das bietet der „Eurosat – CanCan Coaster“

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Im Europa-Park in Rust wurde die „Eurosat“-Attraktion runderneuert. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Patrick Seege

Im Europa-Park in Rust erstrahlt Altes in neuem Glanz. Die ikonische Achterbahn Eurosat wurde komplett erneuert. Fahrgäste dürfen sich jetzt auf eine Themenwelt rund um das Moulin Rouge sowie die französische Hauptstadt freuen.

Der „Eurosat - CanCan Coaster“, so der vollständige Name der „neuen“ Attraktion, soll die Besucher auf „eine nächtliche Reise durch die Stadt des Lichts“, also Paris, führen. Auf insgesamt 900 Metern (das entspricht einer Fahrzeit von etwa drei Minuten) wird den Besuchern die „reiche Kultur und Historie des Nachbarlands“ präsentiert.

Ebenso können Fahrgäste die Eurosat-Achterbahn mit VR-Brille erleben. Die sogenannte „Eurosat Coastiality“ bietet ein „weltweit einzigartiges Virtual-Reality-Erlebnis“, heißt es auf der Webseite der neuen Attraktion. Besucher erhalten ein VR-Headset, bei der eine Umgebung aus Luc Bessons Kino-Hit „Valerian – Die Stadt der Tausend Planeten“ in der virtuellen Realität nachgebaut wurde.

Für die Fahrt mit der Eurosat Coastiality benötigt man ein zusätzliches Ticket. Dieses kann vor Ort - direkt bei der Attraktion - erworben werden.

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Berufswunsch Medienbranche: Wie den Einstieg schaffen?

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Foto: PR

Einen Überblick über diese Branche zu bekommen, ist aufwendiger als es auf den ersten Blick erscheint. Es gibt so viele unterschiedliche Angebote: Zeitungen, Magazine, Radio, Fernsehen, Außenwerbung und inzwischen vor allem eine unfassbar große Menge an digitalen Angeboten. Allen voran Google und Facebook. Aber auch all die großen Onlineportale, Apps und vielfältigen Social Media Angebote machen eine Entscheidung, wo man nun am besten einsteigen sollte, nicht einfacher.

Wer sich dafür interessiert, wie all diese Medien wirklich funktionieren und wie man sie für seine Zwecke einsetzen kann, ist gut in den Bereichen Medienmarketing und Media-Sales aufgehoben. Dabei ist vor allem Kommunikationsfähigkeit aber auch Kreativität gefragt sind. Das sind wichtige Schlüsselqualifikationen. Wer keine Scheu hat auf Menschen zuzugehen und auch Interesse für technische Hintergründe mitbringt ist hier genau richtig.

Spezialisierte Ausbildungsprogramme großer Medienunternehmen bieten dabei enorme Vorteile, da diese eine große Bandbreite verschiedenster Medien abdecken. Wir haben mit Trainees des „Expert in Media Sales“ Programms der Media Group Academy gesprochen. Dieses Programm wurde von der Mediengruppe Saarbrücker Zeitung ins Leben gerufen und bildet die Teilnehmer an den Standorten Saarbrücken und Trier genau mit dieser breiten Ausrichtung zu Medienprofis aus. Der Vorteil: Man arbeitete von Anfang in einem Medienunternehmen und wird mit laufenden Ausbildungsblöcken ausgebildet.

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Lea Erbach. Foto: PR

Fragen an Lea Erbach (28 Jahre), Trainee im Programm „Expert in Media Sales“ seit 2018

Warum hast du dich für das Traineeprogramm bei der Media Group Academy entschieden?
Lea: Das Programm ist vor allem vielseitig. Nicht nur wegen der Einblicke in die verschiedenen Abteilungen und Unternehmensbereiche, sondern auch wegen der qualitativen Fortbildungen. Ich habe bereits im ersten Jahr im Traineeprogramm sehr viele positive Erfahrungen sammeln können. Ich kann alle Facetten des späteren Berufs als Mediaberaterin kennenlernen und ausprobieren. Angefangen von der Entwicklung einer neuen Idee, über die Konzeption bis hin zur Vorstellung im Kundentermin. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und wir werden gezielt gefördert. Und mir war es wichtig einen Arbeitgeber zu finden, der mir die entsprechenden beruflichen Perspektiven aufzeigen kann.

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Sophie Wild. Foto: PR

Fragen an Sophie Wild (28 Jahre), Trainee im Bereich Business Solutions

Wie bist du zu dem Trainee-Programm gekommen?
Sophie: Zu dem Zeitpunkt, als ich auf die Trainee-Stelle aufmerksam geworden bin, befand ich mich in einer beruflichen Sackgasse. Das Traineeprogramm bringt mir eine fundierte Ausbildung in einem zukunftsorientierten Bereich und somit auch bessere berufliche Perspektiven. Ich kann mich auf unterschiedlichen Gebieten weiterbilden, sei es durch die Seminare oder im Austausch mit Kollegen. Ich habe mich dafür entschieden innerhalb von zwei Jahren auch als Suchmaschinenoptimiererin ausgebildet zu werden. Besonderen Spaß macht mir die abteilungsübergreifende oder auch kundenorientierte Arbeit, durch welche ich immer wieder neue Einblicke in fachfremde Ressorts bekomme. Besonders spannend finde ich Workshops, in welchen Teams des SZ-Medienhauses zusammen mit Kunden in angeregten Diskussionen Personas für die Erstellung von Werbekampagnen konstruieren. Diese abteilungsübergreifende und kundenorientierte Arbeit ist für mich als Suchmaschinenoptimiererin super interessant.

Welche Voraussetzungen muss man für die Bewerbung erfüllen?

Die meisten Bewerber verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium. Es sollten bereits erste Berührungspunkt mit dem Thema Verkauf und Digitalthemen vorhanden sein. Wer sich beispielsweise schon in seinem Verein um die Onlinethemen gekümmert hat oder wer nebenbei auch schon im Verkauf gejobbt hat, bringt erste Erfahrungen mit und kann besser einschätzen, ob ihm diese Felder auch tatsächlich liegen. Aber auch wer am Ende sein Studium abgebrochen hat, weil es vielleicht doch nicht das richtige war, kann hier eine spannende Perspektive finden, wenn er dafür anderweitige Berufserfahrungen mitbringt.

Die meisten Bewerber wollen sich noch einmal weiter qualifizieren und sind überwiegende im Alter von Anfang 20 bis 30 Jahre alt. Wichtig ist auch zu wissen, dass man bereits ab Beginn der Ausbildung Geld verdient. Auch die spannenden Berufsperspektiven und Möglichkeiten nach der Ausbildung innerhalb der Mediengruppe locken viele.

Weitere Erfahrungsberichte von Teilnehmern unter https://www.mediagroupacademy.de/erfahrungsberichte

Wann startet das nächste Programm?

Das nächste Trainee-Programm „Expert in Media Sales“ startet im September 2019 und läuft über zwei Jahre. Wer interessiert ist, sollte also schnell seine Bewerbungsunterlagen einreichen.

Weitere Infos findet man unter
Web: www.mediagroupacademy.de
E-Mail: info@mediagroupacademy.com
Info-Telefon: 06 81 / 5 02 – 14 01

Die Media Group Akademie ist eine Initiative der Mediengruppe Saarbrücker Zeitung

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Die Toten Hosen rocken zwei Tage den Bostalsee

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Die Toten Hosen spielen am Wochenende am Bostalsee. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Bildfunk

Heute und morgen ist es so weit: Die Toten Hosen spielen live am Bostalsee. Unter dem Tourmotto "Laune der Natour" geben sich die Punkrocker aus Düsseldorf gleich zwei Tage hintereinander im Saarland die Ehre. Begleitet werden "Die Hosen" an beiden Tagen von hochkarätigen Vorbands, die dem Publikum jeweils ab 17:30 Uhr kräftig einheizen sollen.

Die Toten Hosen am Bostalsee: Das sind die Vorbands

Die Toten Hosen haben bei der Besetzung ihres zweitägigen Open-Airs nicht unbedingt mit Hochkarätern gegeizt. So spielen am heutigen Freitag die "Beatsteaks", "Feine Sahne Fischfilet" und "Attaque 77" als Vorbands. Am morgigen Samstag startet das Konzert mit "Schmutzki", gefolgt von "Triggerfinger" und "The Hives".

Die Toten Hosen selbst starten ihr Live-Programm an beiden Abenden um 20:45 Uhr. Damit zeigt nicht nur das Vorprogramm, sondern auch die "Anstoßzeit", dass "Die Hosen" in der "Champions League" spielen.

Die Toten Hosen am Bostalsee: Alle wichtigen Informationen

Alle wichtigen Informationen zu dem Konzert der Toten Hosen am Bostalsee findet ihr in unserer aktuellen Übersicht: "Die Toten Hosen live am Bostalsee: Tickets, Anfahrt, Vorbands und (mögliche) Songliste".

Die Toten Hosen am Bostalsee: Bilder

Wir haben die ersten Bilder vom Konzert für euch. Die Fotos unseres SOL.DE-Fotografen könnt ihr euch unter "Die Toten Hosen - Bilder vom Freitag" ansehen.

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dpa/lrs

Wetter in den nächsten Tagen: Spätsommer gibt noch nicht auf

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Spätsommerliches Wetter kann das Saarland in den nächsten Tagen erwarten. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Bildfunk.

Nach einem herbstlichen Wochenende kehrt am Montag (17. September) der sonnige Spätsommer zurück.

Bereits am Sonntag werde es wieder wärmer und in der kommenden Woche seien Sommertage mit über 25 Grad vielerorts wahrscheinlich, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit.

Im Süden von Rheinland-Pfalz und des Saarlandes werden am Montag noch einmal Höchsttemperaturen von bis zu 29 Grad erreicht. Dabei werde es sonnig und regenfrei, teilte der DWD mit.  

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Neue Wohnungen auf dem ehemaligen Postgelände in Saarbrücken

Rund 200 neue Wohneinheiten 

Ein Teil des ehemaligen Postareals in Saarbrücken soll zu einem Wohnkomplex umgebaut werden.

Die Projektgesellschaft Immobilienverwaltung Poststraße Saarbrücken will das Gelände in ein Quartier mit etwa 200 Wohneinheiten verwandeln. 

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Das Gelände liegt in dem Areal zwischen Bahngleisen, Klausenerstraße und B268. Screenshot: OpenStreetMap.de/Open Database Licence 1.0.

Die Losheimer Laux-Gruppe, die hinter dem Projekt steckt, hat zwischen Klausenerstraße, Bahnlinien und der Bundesstraße 268 ein Gelände von 1,4 Hektar aufgekauft. Dort sollen nach Entwürfen des Architektenbüros Hepp und Zenner fünf Gebäude mit vier bis acht Stockwerken entstehen.

Die neuen Wohnungen liegen zu Fuß nur etwa 10 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. In der Nähe befinden sich außerdem das CineStar, der Bürgerpark und der Ludwigskreisel. 

Das soll außerdem auf dem Gelände entstehen

In dem Gebäude der ehemaligen Oberpostdirektion, das an das Baugebiet angrenzt, entsteht bereits ein Hotel. Das Areal soll auch einen Kindergarten und Raum für betreutes Wohnen bieten. 

Auf dem Gelände befinden sich zur Zeit ein Parkplatz und verlassene Gewerbegebäude. Das vorhandene Wohngebäude in der Poststraße 5 soll in den Neubau integriert werden. 

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Totes Kind in Saarbrücken: Streit innerhalb von Großfamilie eskaliert vor Winterberg-Klinik

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Der Flüchtige hatte keinen Führerschein und ein gefälschtes Kennzeichen. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk.

Mitglieder einer Völklinger Großfamilie sind offenbar am Donnerstagabend (13. September) vor dem Winterbergklinikum in Saarbrücken aneinandergeraten. Über den Vorfall berichtet die „SZ".

Demnach sollen sich laut Augenzeugenberichten Angehörige eines Kindes, das zuvor in dem Krankenhaus gestorben war, gestritten und aufeinander eingeschlagen haben. Als die Polizei, die mit neun Streifenwagen unterwegs war, eintraf, hatte sich die Lage laut Sprecher Stephan Laßotta wieder beruhigt.

Auch am Freitagmorgen fuhren die Polizisten wieder wegen der Familie zur Winterbergklinik, allerdings aus „reiner Vorsichtsmaßnahme", wie es in der „SZ" heißt. Diesmal habe es keine Vorfälle gegeben, so der Polizeisprecher.

Das neunjährige Kind war am Wochenende in das Krankenhaus eingeliefert worden. Angaben zur Erkrankung und zur Todesursache machte die Polizei nicht.

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TV-Premiere: Saarland-Krimi „In Wahrheit" heute im Fernsehen

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Der zweite Fall von Freddy Breyer (Robin Sondermann) und Judith Mohn (Christina Hecke) feiert Premiere auf Arte. Foto: Martin Valentin Menke/ZDF

Heute Abend zur besten Sendezeit um 20:15 läuft auf Arte die zweite Episode von „In Wahrheit". Die ZDF-Krimireihe mit Drehorten im Saarland feierte mit „Mord am Engelsgraben" im letzten Jahr eine erfolgreiche Premiere.

Worum geht's in „Jette ist tot"?

In „Jette ist tot" wird im Kofferraum eines Wagens, der auf einer Landstraße an der Saar verunglückte, die Leiche der titelgebenden 16-Jährigen entdeckt. Fahrer des Wagens: ein belgischer Drogendealer. Kommissar Freddy Breyer (Robin Sondermann) ermittelt mit seiner Kollegin Judith Mohn (Christina Hecke), die persönlich von dem Fall betroffen ist. Die Eltern der Toten sind mit der Kommissarin befreundet. 

Bei einer Drogen-Razzia am Abend des Unglücks hatte Mohn die Teenagerin auf der Party getroffen und sie nach Hause geschickt - alleine. Zu den Schuldgefühlen, die die Ermittlerin aufwühlen, mischen sich auch private Sorgen. Judiths Verlobter ist spurlos verschwunden. Und auch der Fall wirft immer mehr Fragen auf: Was weiß die Schwester von Jette? Und was hat die mysteriöse Internetbekanntschaft Sven mit der Sache zu tun? 

Seit gestern ist der 90-minütige Film bereits online verfügbar. Bis zum 13. Oktober könnt ihr „Jette ist tot" über die Arte-Mediathek streamen. 

Hier könnt ihr reinschauen:

Auch die dritte Folge wird bald ausgestrahlt

Der dritte Teil der Krimireihe mit dem Arbeitstitel „Stille Wasser sind tief" ist bereits abgedreht. Die Dreharbeiten im Saarland und der Grenzregion wurde letzte Woche beendet. Der Sendetermin steht zwar noch nicht fest, der nächste Saarland-Krimi soll aber schon bald ins Fernsehen kommen.

Die Vorpremiere wird der Film voraussichtlich auch auf Arte feiern. Der erste Teil der Saar-Krimis erreichte einen der besten Zuschauerwerte in der Geschichte des Senders. „In Wahrheit" ist dabei als Titel klug gewählt, denn die Reihe orientiert sich lose an realen Kriminalfällen

„Jette ist tot“, der zweite Teil von „In Wahrheit" wird am Freitag, 14. September um 20.15 Uhr auf Arte ausgestrahlt. 

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mit BeckerBredel

Schwerer Unfall bei Völklingen: Autofahrer in Wagen eingeklemmt

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Die Feuerwehren tragen den Verletzten zum Rettungswagen. Foto: BeckerBredel

Am Freitag befuhr ein Mann mit seinem Auto die Kühlweinstraße zwischen dem Waldfriedhof Völklingen und der Röchlinghöhe. Dabei kam er aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab; das Auto landete im Graben. Bei dem Unfall wurde der Mann schwer verletzt.

Zum Ort des Unglücks rückten die Freiwilligen Feuerwehren Löschbezirk Stadtmitte und Luisenthal aus. Dort fanden sie den Mann eingeklemmt im Unfallwrack vor. Das Fahrzeug musste zunächst mit einer Seilwinde stabilisiert werden.

Schwerer Unfall bei Völklingen | Fotos: BeckerBredel

Anschließen fällten die Einsatzkräfte mit einer Kettensäge einen Baum, um besser an den Unfallwagen heranzukommen. Erst dann gelang es den Feuerwehrleuten, den schwer verletzten Mann aus dem Auto zu befreien. Dazu nutzen sie eine sogenannte „Schleifkorbtrage". Derzeit befindet sich der Verletzte in einer Klinik.

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LSVS entlässt 44 Mitarbeiter

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Der LSVS wählt am Sonntag ein neues Präsidium. Symbolfoto: BeckerBredel.

44 Mitarbeitern des Landessportverbands für das Saarland (LSVS) ist am Donnerstag (13. September) mitgeteilt worden, dass sie ihren Job verlieren werden. Darüber berichtet unter anderem der „SR".

Konkret betroffen sind hauptsächlich Mitarbeiter in der Buchhaltung und Reinigungskräfte. Die meisten von ihnen sollen ab März 2019 nicht mehr für den Verband arbeiten. Zusammen mit Verdi und dem Personalrat will das Sportministerium erreichen, dass die entlassenen Personen neue Arbeit finden. Eine Abfindungszahlung brachte LSVS-Sanierer Michael Blank ins Spiel. 100.000 Euro aus einem Sozialplan sollen an Mitarbeiter gehen, die keinen neuen Job bekommen.

Bei einer Mitgliederversammlung am Sonntag werden die 47 Fachverbände im LSVS in Eppelborn einen neuen Präsidenten wählen.

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Unfall in Merchweiler: Mann fährt Kind (11) an

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In Merchweiler erfasste ein Autofahrer einen 11-jährigen Jungen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Patrick Seeger

Unfall in Merchweiler: Ein Autofahrer erfasste am Donnerstag in der Hauptstraße einen 11-Jährigen, der gerade die Straße überquerte.

Gegen 16 Uhr lief der Junge die Hauptstraße entlang. Da er noch schnell den Bus erreichen wollte, überquerte er einen Fußgängerüberweg, obwohl die Ampel kein grünes Licht für ihn signalisierte. Daraufhin kam es zum leichten Zusammenstoß mit einem Autofahrer (57).

Die Autofront streifte den Jungen am Knie, dabei wurde er leicht verletzt. Wie die Polizei mitteilt, konnten die Schürfwunden noch vor Ort versorgt werden. Am Fahrzeug entstand kein Sachschaden.

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Die Toten Hosen live am Bostalsee: Tickets, Anfahrt, Vorbands und (mögliche) Songliste

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Campino, der Sänger der „Toten Hosen" beim „Wirsindmehr"-Konzert in Chemnitz. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Bildfunk

„Laune der Natur" heißt das Album der Toten Hosen, das im Mai 2017 erschienen ist. Mit „Wannsee" konnten „Die Hosen" wiedermal einen Hit landen.

Jetzt ist die Band um Sänger Campino  auf Tour - genauer gesagt auf der „Laune der Natour". Wie der Name verspricht, finden die Shows Open-Air statt. Für zwei Termine verschlägt es die Musiker auch ins Saarland.

Wann finden die Konzerte statt?
Die beiden Konzerte finden am Freitag, den 14., und Samstag, den 15. September, statt. Einlass ist um 15.30 Uhr, los geht's um 17:30 Uhr. Wer sich Plätze ganz vorne sichern möchte, sollte wohl ein besonders früher Vogel sein.

Zeitplan - Freitag, 14.09.2018

15:30 UHR Einlass
17:30 UHR Attaque 77
18:20 UHR Feine Sahne Fischfilet
19:20 UHR Beatsteaks
20:45 UHR Die Toten Hosen

Zeitplan - Samstag, 15.09.2018

15:30 UHR Einlass
17:30 UHR Schmutzki
18:20 UHR Triggerfinger
19:20 UHR The Hives 
20:45 UHR Die Toten Hosen

Wo ist das Konzertgelände?
Die Festwiese am Bostalsee bei Nohfelden-Bosen ist als Schauplatz für das Konzert ideal: Viel Platz und schöne Aussichten sind garantiert. Außerdem wurde das Gelände in diesem Jahr speziell für Großevents hergerichtet. Mit Schotterrasen und einer besseren Stromversorgung wurde für etwa eine Million die Infrastruktur des Geländes verbessert.

Gibt es noch Tickets?
Die Karten sind inzwischen für das Konzert am Freitag und das Zusatzkonzert am Samstag ausverkauft. Nachdem im November letzten Jahres angekündigt wurde, dass die Toten Hosen gleich zwei Konzerte am Bostalsee spielen, verlief der Vorverkauf rasant.  Mit etwas Glück können verzweifelte Hosen-Fans über die Facebook-Veranstaltungen oder Kleinanzeigen noch fündig werden. Hier bieten einige private User ihre Tickets zum Verkauf an.

Bei Angeboten wie diesen ist jedoch Vorsicht geboten: Nicht selten kommt es zu Betrugsfällen mit gefälschten Tickets. Lasst euch also nur auf einen Handel mit Personen ein, die vertrauenswürdig sind und überweist auf keinen Fall vorab! Auf den Eventseiten bei Facebook werden auch Ticketrückläufer angekündigt, die an Verkaufsstellen wie dem Plattenladen Rex Rotari in Saarbrücken erhältlich sind.

Wie kommt man hin?
Mit dem Auto ist die Festwiese über die A 62 (Ausfahrt Nohfelden-Türkismühle) und die A 1 (Ausfahrt Nonnweiler-Primstal) zu erreichen. Ab den Ausfahrten ist das Gelände ausgeschildert. Wer beim Konzert nicht auf zehn kleine Jägermeister verzichten möchte, kann auch die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Man erreicht den Campingplatz nahe des Geländes vom Bahnhof Türkismühle aus mit der Buslinie R11 in etwa 20 Minuten. Der Bus fährt am Freitag alle Stunde und am Samstag im Zwei-Stunden-Takt. Um 23:45 gibt es an beiden Tagen eine Sonderfahrt zurück zum Bahnhof.

Wo kann man Parken?
Auf den Parkplätzen des Freizeitzentrums Bostalsee können Autos während des Konzerts sicher abgestellt werden. Besonders nahe an der Festwiese liegen die Parkplätze 1 und 5. Bei großen Events stehen an der Festwiese auch landschaftlich genutzte Felder zum Parken zur Verfügung. Einweiser verteilen die vielen Anreisenden auf die freien Parkflächen um Stau und Chaos zu vermeiden. Eine möglichst frühe Anreise lohnt auch hier, da die Parkplätze in der Regel anhand eines Parkleitsystems nacheinander besetzt werden. Der Fußweg kann bis zu 30 Minuten dauern, ist aber beleuchtet und wird von Sicherheitsleuten bewacht. 

Welche Vorbands werden spielen?
Die Bands, die an den beiden Abenden als Support der Toten Hosen auftreten, könnten auch alleine Konzerthallen füllen. Am Freitag werden die Beatsteaks und Feine Sahne Fischfilet zusammen mit der argentinischen Band Attaque 77 die Bühne und das Publikum aufwärmen.

Der Samstag steht diesem hochkarätigen Line-Up mit den Vorbands The Hives, Triggerfinger und Schmutzki in nichts nach. Mit Songs wie „Walk Idiot Walk" oder „Hate to Say I Told You So" landeten The Hives vor einigen Jahren gleich mehrere Hits.

Welche Songs werden „Die Hosen" spielen?
Natürlich bleibt die „Setlist", also die Liste der Songs, die gespielt werden, bis zum Konzert streng geheim. Nichtsdestotrotz beschäftigen sich einige Webseiten damit gespielte Listen zu vergleichen und daraus - recht zuverlässig - die wahrscheinliche Liederfolge zu erstellen.

Bei der „Laune der Natour" werden natürlich einige der größten Hits mit dabei sein. Die Band ist für lange Konzerte mit bis zu drei Zugaben bekannt. Nicht-enden-wollende Beifallsstürme könnten sich also lohnen.

Die voraussichtliche Setlist beinhaltet Songs wie „Wannsee", „Steh auf", „Tage wie dieser" und mehr Lieder zum Mitgrölen wie „Eisgekühlter Bommerlunder" und „Zehn kleine Jägermeister". Wer textsicher sein will, kann auf Spotify schonmal Choräle üben. 

Bilder von den Toten Hosen am Bostalsee

Die Tooten Hosen am Bostalsee - Der Freitag

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mit dpa/lrs

Zahl der Badetoten im Saarland gestiegen

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Sieben Badetote zählte die DLRG bis August 2018 im Saarland. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Bis August dieses Jahres seien im Saarland sieben Badetote gezählt worden, so DLRG. Im Vergleichszeitraum 2017 ertrank hingegen nur ein Mensch in Saar-Gewässern.

Doch auch bundesweit ist die Zahl nach oben geschnellt - und das um fast 50 Prozent. Demnach sind im Jahr 2018 insgesamt 445 Menschen ertrunken.

„Die Ursachen vieler Ertrinkungsfälle sind Leichtsinn, das Überschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit, eine zu hohe Risikobereitschaft sowie insbesondere das Baden an unbewachten Stellen", sagte der DLRG-Präsident Achim Haag.

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