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Terrorverdächtige im Saarland festgenommen: Anklage gegen mutmaßliche IS-Mitglieder

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In diesem Haus nahmen Ermittler im April terrorverdächtige Syrer fest. Archivfoto: BeckerBredel.

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage gegen drei mutmaßliche Terroristen erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, Mitglied einer ausländischen terroristischen Vereinigung, unter anderem dem „Islamischen Staat" (IS), zu sein. Darüber berichtet „Bild".

Die Männer, Moatasem A. (22 Jahre alt), Hussein A. (23) und Mamar A. (27) waren im April in Eppelborn und Saarlouis festgenommen worden. Den Hinweis auf die Männer erhielten die Polizeibehörden von einem Mitarbeiter einer Flüchtlingsunterkunft außerhalb des Saarlandes. Dieser hatte Hussein A. in einem Video erkannt, in dem er mit Handgranaten, diversen Kriegswaffen und in Kampfuniform abgebildet war.

Verdächtiger habe Ungläubige töten wollen

Ermittler fanden nach sechsmonatigen Ermittlungen umfangreiches Beweismaterial in den Wohnungen der Verdächtigen, unter anderem Handys und Laptops. Konkrete Pläne für Anschläge im Saarland habe es laut „Bild" offenbar nicht gegeben.

Mamar A. sei vor seiner Ankunft in Deutschland im Jahr 2015 als „IS"-Spion aufgetreten und habe in Syrien und dem Irak gekämpft. Laut dem Medienbericht sagte er in Videos und gegenüber Zeugen, er würde den „IS" lieben und Ungläubige töten wollen. Zudem habe er Deutsche und Christen als Feinde bezeichnet.

Den drei Männern werden jeweils drei Prozesse gemacht, da sie nicht als Gruppe, sondern alleine aktiv waren, so der stellvertretende Generalstaatsanwalt Mario Mannweiler zu „Bild". Wann die Verhandlungen beginnen sollen, ist noch nicht bekannt.

© WhatsBroadcast
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