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A620 Saarbrücken Richtung Saarlouis zwischen Völklingen-Ost und Völklingen Unfall auf dem linken Fahrstreifen, Richtungsfahrbahn gesperrt, Verkehr wird abgeleitet (21:05)

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Die ersten Kraniche über dem Saarland gesichtet

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Aktuell über dem Saarland zu sehen: Kraniche, die in Richtung Süden ziehen. Foto: dpa-Bildfunk/Bernd Wüstneck

V-Formation und lautstarke Trompetenrufe. Das klingt zunächst nach Militär, hat aber damit eigentlich nichts zu tun. Gemeint sind vielmehr Kraniche, die aktuell über das Saarland ziehen. Dabei fliegen die Tiere, die als Glücksbringer gelten, in auffälliger V-Formation. Damit sparen sie Energie. Denn ihr Weg in den wärmeren Süden ist weit.

Die genauen Routen der Vögel hängen von Wind und Wetter ab. Eine mögliche Zugstraße: Von Norden kommend über Niedersachsen, das Ruhrgebiet sowie Luxemburg. Über dem Saarland könne man „an guten Tagen“ bis zu 10.000 Tiere beobachten, sagte Sebastian Kiepsch (NABU Saarland) dem „Saarländischen Rundfunk“ (SR).

Doch auch wenn die Sicht, beispielsweise aufgrund von Nebel, eingeschränkt ist, machen sich Kraniche bemerkbar. Unverkennbar sind ihre trompetenähnlichen Laute. Unter anderem äußern die Vögel ihre markanten Rufe als Warnung.

Die Chancen, Kraniche über dem Saarland zu sichten, steigen gegen Ende Oktober.

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9-Jähriger stirbt bei tödlichem Unfall mit Müllwagen in Friedrichsthal

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Ein Gutachter inspiziert die Unfallstelle, an der am Donnerstag ein Kind von einem Müllwagen tödlich verletzt wurde. Foto: Polizei

Der Junge, der am Donnerstagmorgen (11. Oktober) in Friedrichsthal von einem Müllwagen überfahren wurde, ist tot. Das berichtet die Polizei.

Der Unfall ereignete sich demnach gegen acht Uhr morgens im Bereich der Helenenanlage/Grühlingsstraße. Der Neunjährige war mit seinem Fahrrad unterwegs und wollte an dem Wagen vorbeifahren, als der 57 Jahre alte Fahrer ihn mit den Hinterrädern erfasste. Die Polizei sagte der „SZ", das Kind sei trotz Helm auf der Stelle tot gewesen.

Der Fahrer des Wagen sei vor Schock zusammengebrochen, als er sah, was passiert war, und wurde ins Krankenhaus gebracht. Um die Eltern des Jungen kümmern sich jetzt Psychologen. Ein Gutachter muss jetzt genau klären, wie es zu dem tödlichen Unfall kam.

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Mozarts „Le nozze di Figaro“ im Großen Haus des Saarländischen Staatstheaters

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Foto: Pixabay

Von zweideutigen Scharaden und anderem Lustgewinn

Die Historiker mögen verzeihen, aber das letzte Drittel des 18. Jahrhunderts war im Habsburger Reich vergleichsweise friedlich. Ein Bayerischer Erbfolgekrieg, der auch spöttisch »Kartoffelkrieg« genannt wurde, konnte ohne einen Schuss am grünen Tisch beendet werden. Und überhaupt tauschten die Potentaten lieber Staatsgebiet, als dafür Blutzoll zu entrichten. Bei Hofe kam daher mitunter Langeweile auf. Die bekämpfte man am besten mit zweideutigen Scharaden oder anderem Lustgewinn. Rokoko oho, möchte man witzeln. In Mozarts Oper »Le Nozze di Figaro« kann man die feudale Langeweile und die erotisch aufgeladenen Ablenkungen davon förmlich mit Händen greifen. Schließlich konnte damals ein falsch gehaltener Fächer oder ein Augenzwinkern fatale Wirkungen in der Geheimsprache der feudal Gelangweilten haben.

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Foto: Saarländisches Staatstheater

Kommt uns das bekannt vor? Aber sicher! In unseren Tagen, wo man sich »klassisch« im Internet kennenlernt, kann ein kleiner »Wisch« fatale Folgen haben, oder das ganz große Glück bringen. Diesen Nervenkitzel hat Mozart schon damals mitkomponiert, und es darf nicht wundern, dass die Komödie vom Hochadel kritisch beäugt wurde. Immerhin wird darin das Recht des Fürsten auf »die erste Nacht« mit einer Frau offen kritisiert und nicht nur hinterm Fächer bekichert. Skandal! Trotz aller Aufklärung: Diese Form der Übergriffigkeit und des Machtmissbrauchs ist auch 233 Jahre nach der Uraufführung ein Dauerthema.

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Mehrfach für ihre Regiearbeiten von den Fachzeitschriften nominiert – als »Beste Nachwuchskünstlerin«, für »Beste Regie«, die »Beste Produktion« und mit dem Götz-Friedrich-Preis ausgezeichnet – Eva-Maria Höckmayr, eine junge Regisseurin, bescherte letzte Saison mit einer umjubelten »Krönung der Poppea« an der Staatsoper Unter den Linden der Opernwelt einen »Abend für die Geschichtsbücher«, wie es in der Kritik hieß. Feinfühlige psychologische Präzision in packendem Theater, das ist ihr Markenzeichen.

Mehr zu Mozarts „Le nozze di Figaro“ im Großen Haus des Saarländischen Staatstheaters und weiteren Programmhighlights in den anderen Spielstätten gibt es in der aktuellen Ausgabe der Theaterzeitung.

Weitere Infos rund um das Saarländische Staatstheater:

Saarländisches Staatstheater im Internet
Saarländisches Staatstheater auf Facebook
Saarländisches Staatstheater auf YouTube
Saarländisches Staatstheater auf Instagram

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Massive Kritik an Koch-Auswahl für Willem-Alexander und Máxima

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Klaus Erfort wurde nach eigener Aussage nicht für das Bekochen der royalen Gäste berücksichtigt. Archivfoto: BeckerBredel.

Royaler Besuch im Saarland: Am Donnerstag (11. Oktober) und Freitag ist das niederländische Königspaar zu Gast. König Willem-Alexander und Königin Máxima sowie Ministerpräsident Tobias Hans und Vertreter der hiesigen  Wirtschaft werden beim Mittagessen im Saarbrücker Schloss von einem saarländischen Caterer bekocht.

Das sorgt online für Unmut. „Unglaublich! Wir im Saarland haben die besten Köche Deutschlands und dann kommt ein Partyservice", kommentiert ein Facebook-User. „König und Königin sind da und bekommen Essen vom Catering-Service... Schade, dass es im Saarland keine guten Spitzenköche gibt...", bemerkt ein anderer Nutzer ironisch an. Schließlich hat das Saarland eine bemerkenswerte Dichte an Sterneköchen: Insgesamt vier Restaurants führen Sterne. Werden diese von der Politik wirklich nicht wertgeschätzt, wie es Christian Bau (drei Sterne) jüngst in einem Interview kritisierte?

Liveticker: Königspaar Willem-Alexander im Saarland

 

Klaus Erfort: Vorgehen „beschämend"

Klaus Erfort, Koch aus Saarbrücken mit ebenfalls drei Michelin-Sternen, ärgert sich über das „beschämende" Vorgehen der Staatskanzlei. „Ich wurde nicht gefragt, ob ich kochen darf", sagt er zu SOL.DE. „Die saarländische Regierung wirbt zwar mit uns Sterneköchen, bei solchen speziellen Ereignissen sind wir dann aber plötzlich außen vor."

Er habe Christian Bau für sein offenes Interview beglückwünscht. Beim royalen Besuch hätte er gerne zusammen mit Bau etwas auf die Beine gestellt. „Wäre jemand von der Regierung auf mich und Christian zugekommen, hätten wir sicher einen Kompromiss finden können und auch für den Einkaufspreis gekocht", merkt er an. Es mangele an Kommunikation und der Bereitschaft der Regierung, auf die Köche zuzugehen, so der 46-Jährige.

Drei-Sterne-Koch Christian Bau (Schloss Berg in Perl-Nennig) hatte sich kürzlich im Interview mit der "Süddeutschen" kritisch zum Deutschland-Besuch der britischen Queen geäußert - weil auch da ein Partysservice zum Zug gekommen war: "Als die Queen zuletzt in Deutschland war, bekam sie beim offiziellen Mittagessen der Stadt Frankfurt ein Dessert wie aus einem Landgasthaus der frühen 80er-Jahre: Crème brûlée und Vanilleeis, grobmotorisch zusammengehauen von irgendeinem Caterer."

Staatskanzlei an Budget gebunden

Zurück zu den niederländischen Gästen: Warum wurde gerade der Partyservice und keiner der saarländischen Sterneköche für das royale Mittagessen ausgesucht? „Wer für das Essen in der Staatskanzlei gebucht wird, wurde im Rahmen einer Ausschreibung geklärt. Unter besonderer Berücksichtigung der Budgetplanung haben wir uns dann entschieden", erklärt Regierungssprecherin Anne Funk auf SOL.DE-Anfrage.

Willem-Alexander und Máxima im Saarland: Das gibt es zu essen und zu trinken

Im ersten Menü stehen laut „SZ" Feldsalat an Rinder-Tafelspitz, Jakobsmuscheln mit Boudin und grünem Apfel sowie Lachstatar auf Kartoffelchip mit Zitronenschmand als Vorspeise auf dem Plan. Als Hauptgang gibt es Kalbsrücken vom saarländischen Black-Angus auf Bohnenmelange, hausgemachte Kartoffel-Gnocchi und Madeirajus. Das Dessert bilden ein Trifle mit Waldbeeren und Bourbon-Vanillesoße, Tarte aus Fromage blanc mit Pistazien-Espuma, hausgemachtes Pflaumenmus mit beschwipsten Mirabellen.

Auch für Vegetarier ist gesorgt. Diese bekommen als Vorspeise Feldsalat mit Pastinaken-Panna Cotta, Fenchelpesto und Parmesanchip, Wildkräuter-Wrap mit Ziegenfrischkäse und Mangold. Als Hauptgang gibt es Duett von gebratenem Kräutersaitling und glasierter Teriyaki-Aubergine mit hausgemachten Kartoffel-Gnocchi. Das Dessert ist das gleiche wie im ersten Menü.

Den Wein liefern übrigens der saarländische Winzer Schmitt-Weber und E. Guigal von der Rhône in Frankreich.

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Hoch „Viktor" bringt dem Saarland ungewöhnlich warme Temperaturen

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Sommer satt zum Herbst im Saarland. Foto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk.

Hoch „Viktor" sorgt weiterhin für sonniges Herbstwetter mit ungewöhnlich warmen Temperaturen zwischen Rhein, Saar und Mosel.

Unter der Woche bewegen sich die Temperaturen zunächst zwischen 20 und 25 Grad. Teilweise ist es auch bewölkt, vereinzelt kann es leichte Schauer geben, wie der Deutsche Wetterdienst am Mittwoch (10. Oktober) mitteilte.

Gegen Ende der Woche klart es immer mehr auf. Am Wochenende können sich die Menschen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland dann sogar auf sommerliche Temperaturen mit bis zu 27 Grad freuen. Kühl wird es nur in den nächsten Nächten mit Tiefstwerten zwischen 14 bis 9 Grad.

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Niederländisches Königspaar im Saarland: Aktuelle Bilder vom Besuch in der Staatskanzlei

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Das niederländische Königspaar ist zu Besuch im Saarland. Bei uns findet ihr aktuelle Bilder aus der Staatskanzlei. Foto: Boris Roessler/dpa-Bildfunk

König Willem-Alexander und Königin Máxima sind heute und morgen zu Besuch im Saarland. Das niederländische Königspaar wurde am heutigen Donnerstag um 11:40 Uhr in der Staatskanzlei des Saarlandes herzlich von Ministerpräsident Tobias Hans in Empfang genommen.

Aktuelle Bilder vom Besuch des niederländischen Königspaares im Saarland

Es folgte der Eintrag in das Gästebuch des Saarlandes. Hier die aktuellen Bilder aus der Staatskanzlei:

Danach ging es für den royale Besuch zum Mitagessen in das Schloss Saarbrücken.

In einer Rede im Saarbrücker Schloss äußerte sich König Willem-Alexander zum Saarland: "Das Saarland ist nicht sehr groß, aber es beeindruckt durch seinen Unternehmergeist und sein Fortschrittsdenken".

Wir ergänzen unseren Artikel heute den ganzen Tag um aktuelle Bilder des niederländischen Königspaares. Weitere Live-Informationen bekommt ihr zudem in unserem Liveticker "Niederländisches Königspaar zu Besuch im Saarland".

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Kritik an neuen Fahrradstreifen auf Wilhelm-Heinrich-Brücke

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Rot eingezeichnet sieht man den neu eingezeichneten Fahrradstreifen. Foto: BeckerBredel.

Kaum biegen die Arbeiten auf der Wilhelm-Heinrich-Brücke in Saarbrücken auf die Zielgerade ein, gibt es Kritik. CDU-Politiker Hermann Hoffmann sagte laut „SZ", die von der Stadt auf der Fahrbahn eingezeichneten Radwege seien nicht sicher.

Autofahrer, die in Richtung Saarlouis abbiegen, werden die Radwege kreuzen. „An einer neuralgischen Stelle der Stadt baut man die gefährlichsten Radwege Saarbrückens", so Hoffmann laut „Bild".

Die Grünen loben die Umgestaltung der Wilhelm-Heinrich-Brücke als richtig. Sie sei ein „wichtiger Schritt zur Aufwertung des Radverkehrs“.

„Natürlich werden die Streifen noch bis in die weiterführenden Straßen weitermarkiert, sobald die Knotenpunkte fertiggestellt sind, erklärt Grünen-Stadtrat Torsten Reif der „SZ". 

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mit dpa

Nach Diebeszügen im Saarland: Serieneinbrecher (33) geschnappt

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Die Polizei in Offenburg nahm den Gesuchten fest. Symbolfoto: Fotolia

Nach Angaben der Polizei soll der 33-Jährige in diesem sowie im vergangenen Jahr etliche Einbrüche begangen haben. Der Wert seiner Beute: 10.000 Euro.

Mindestens drei Taten im Saarland werden dem Mann zur Last gelegt. Darüber hinaus soll er für weitere vier Einbrüche in Baden-Württemberg verantwortlich sein. Auch in Luxemburg fahndete die Polizei nach ihm.

Am Dienstag (2. Oktober 2018) nahmen Einsatzkräfte den 33-Jährigen fest. Er wurde direkt hinter Gitter gebracht, weil aus Offenburg bereits ein Vollstreckungshaftbefehl wegen schweren Bandendiebstahls vorlag.

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Fahrradfahrer beraubt Frau (62) in Dillingen von hinten

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Auf seinem Fahrrad unterwegs entriss der Unbekannte seinem Opfer die Handtasche. Symbolfoto.

Zu einem Raub ist es am Mittwochabend (11. Oktober) in Dillingen gekommen. Wie die Polizei mitteilt, war eine 62-jährige Frau gegen 18.30 Uhr auf dem Gehweg der Merziger Straße unterwegs, als sich kurz vor der Einmündung „Saarstraße" von hinten ein Radler näherte.

Beim Vorbeifahren an der Fußgängerin entriss der dreiste Dieb der Frau plötzlich ihre Handtasche. Dabei fiel das Opfer zu Boden und verletzte sich durch den Sturz an den Händen und am Ellenbogen.

Der radelnde Räuber flüchtete anschließend mit der Handtasche in Richtung Bahnhof. Die Frau gab in der nahe gelegenen Polizeidienststelle eine Anzeige auf und wurde dort durch einen Rettungswagen erstversorgt und anschließend ambulant im Krankenhaus behandelt.

Die Polizei ermittelt jetzt wegen Raubes und Körperverletzung gegen den unbekannten Täter.

Hinweise an die Polizeiinspektion Dillingen, Tel. (06831)9770, oder jede andere Polizeidienststelle.

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mit BeckerBredel

Müllwagenfahrer fährt Kind in Friedrichsthal an - lebensgefährliche Verletzungen

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In Friedrichsthal erfasste ein Müllwagen am Donnerstag (11. Oktober 2018) ein Kind. Aktuelle inspiziert ein Gutachter die Unfallstelle. Foto: BeckerBredel

Update: Hier die aktuelle Version des Artikels, mit allen Informationen der Polizei: 9-Jähriger stirbt bei tödlichem Unfall mit Müllwagen in Friedrichsthal.

Der Verkehrsunfall ereignete sich in der Straße „Zum Grühlingsstollen“ in Friedrichsthal. Am frühen Donnerstagnachmittag fuhr ein Müllwagenfahrer hier ein Kind an. Dieses wurde durch den Zusammenstoß lebensgefährlich verletzt.

Wie der Unfall zustande kam, ist noch ungeklärt. Zur Ursachenermittlung befindet sich derzeit ein Gutachter vor Ort, der den Hergang nun rekonstruieren soll. Der Fahrer des Müllwagens blieb unverletzt.

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