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Sicherheitsprobleme im Stadtkern: Merzig verstärkt den Ordnungsdienst

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Der Ordnungsdienst in Merzig wird um vier Mitarbeiter aufgestockt. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

Ordnungsdienst wird aufgestockt

Zwei Mitarbeiter des kommunalen Ordnungsdienstes waren bislang in Merzig beschäftigt, um für Sicherheit zu sorgen. Diese Zahl wird jetzt verdreifacht. Der Stadtrat beschloss in seiner letzten Sitzung vier weitere Mitarbeiter mit der Aufgabe zu betrauen. 

Das kostet die Stadt 246.000 Euro zusätzlich pro Jahr. Die bisherige Besetzung, die von einem privaten Sicherheitsdienst unterstützt wird, wird vor allem in den Sommermonaten von April bis Oktober nicht mehr Herr der Lage. Probleme bereiten laut Sitzungsvorlage des Stadtrates vor allem die Bereiche Stadtpark mit der Schiffsanlegestelle, die Gastronomiebereiche in der Altstadt und die Parkflächen sowie Fußgängerzone um das neue und das historische Rathaus.

Sicherheits-Probleme in der Stadt Merzig

Vor allem Drogenmissbrauch an der Schiffsanlegestelle und im Stadtpark hatte im vergangenen Jahr zu "anlassbezogenen Einsätzen" der Polizei geführt. Dazu kommen Beschwerden über Gruppen - überwiegend von Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren - in diesem Bereich. In anderen Stadtteilen machen illegale Müllablagerungen und Lärmbelästigung Probleme, ebenso Vandalismus auf Schulhöfen und abgemeldete Fahrzeuge. Auch auf Großveranstaltungen wie dem Viezfest, dem Mondscheinmarkt, dem Altstadtfest oder beim Kultursommer soll für mehr Ordnung und Sicherheit gesorgt werden. Natürlich zählt auch die Überwachung des fließenden und ruhenden Verkehrs zu den Aufgaben der Ordnungsdienstmitarbeiter - sie werden demnach auch Knöllchen verteilen. 

Andauernde Präsenz des Ordnungsdienstes

Da die Polizei nur punktuell tätig werden könne, eine verstärkte Präsenz der Beamten aber nicht möglich sei, wird nun also der Ordnungsdienst aufgestockt. Aus Gründen des Eigenschutzes solle dabei immer eine Doppelstreife im Einsatz sein. Anders als bei Mitarbeitern privater Sicherheitsdienste können die Angestellten des städtischen Ordnungsdienstes Sanktionen verhängen und Personalien feststellen. Durch die dauerhafte Gegenwart der Ordnungshüter soll das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung gestärkt werden. 

Die Streifen werden voraussichtlich unter der Woche in der Regel zwischen 10 und 22 Uhr unterwegs sein. An Vorfeiertagen können die Runden auch länger ausfallen. Samstags werden die Mitarbeiter von 18 bis 1 Uhr und sonntags von 14 bis 20 Uhr durch die Stadt ziehen. 

CDU-Fraktionssprecher Seiwert äußerte, dass die Probleme im gesamten Stadtgebiet zwar geringer seien, als in anderen Städten, die Sicherheit der Bevölkerung genieße jedoch oberste Priorität

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