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Großeinsatz in Neunkirchen: Polizei trennt rivalisierende Gruppen

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Ein ähnlicher Polizeieinsatz in Neunkirchen am Montag wurde per Handykamera gefilmt. Foto: Facebook

Am Donnerstagabend (18. Oktober)  gegen 20:05 Uhr wurde die Polizei in Neunkirchen zu einem Einsatz am Lübbener Platz gerufen. 

An der Lindenallee war es erneut zu Handgreiflichkeiten zwischen zwei großen Gruppierungen gekommen. Laut Polizeiinspektion sei bei dem Vorfall zunächst eine Gruppe von etwa 20 Personen auf eine Einzelperson losgegangen. Es bildeten sich zwei Lager, bei der sich letztlich etwa 50 Menschen gegenüberstanden. Die Pressestelle der Landespolizei Saarland gab an, dass es zu Handgreiflichkeiten zwischen zwei Personen kam, bei denen eine verletzt wurde.

Großeinsatz der Polizei

Ein Tatverdächtiger wurde vorübergehend festgenommen, später jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt. Laut „SZ" werde gegen den 24-jährigen Mann ermittelt. Obwohl sein 19-jähriger Gegner nur leicht verletzt worden sei, zähle die Tat als "schwere Körperverletzung", da der Angriff aus einer Menschenmenge heraus erfolgte. 

Die Polizei musste mit "massivem Kräfteeinsatz" gegen die Menschenanhäufung vorgehen. Etwa 16 Kommandos der umliegenden Dienstellen sowie die operative Einheit rückten an. Neben den rund 30 Beamten wurde auch die Hundestaffel hinzugezogen. Gegen 22:15 gelang es der Polizei den Einsatz zu beenden. 

„Vorfälle an der Tagesordnung"

„Solche Vorfälle sind in Neunkirchen an der Tagesordnung und normal. Die Bevölkerung soll sich schon daran gewöhnen," äußerte der Dienstgruppenleiter auf SOL.DE-Nachfrage. Die Polizeiinspektion gab weiterhin an, dass es sich zwar nicht um rivalisierende Banden handele, jedoch seien viele der Beteiligten untereinander bekannt und würden sich dementsprechend schnell zusammenschließen. Insbesondere der Lübbener Platz sei mittlerweile regelmäßig Schauplatz von Schlägereien und Menschenansammlungen konkurrierender Gruppen. 

Noch ist unklar, ob es sich bei den Gruppierungen um dieselben Personen handelt, die auch den Einsatz am Montag auslösten. Ein Handyvideo, das den Einsatz dokumentierte, kursierte in dieser Woche im Internet. Die Aufklärung gestaltet sich laut „SZ" erneut als schwierig, da die Kontrahenten zwar miteinander, nicht aber mit der Polizei sprechen

© WhatsBroadcast
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