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A8 Karlsruhe Richtung Neunkirchen zwischen Einöd und Limbach Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (18:25)

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Aufgemotzt und übermotorisiert: Polizei greift gegen illegales Autotuning durch

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Die Polizei im Saarland kontrollierte zahlreiche Autos wegen Verdachts auf illegales Tuning. Symbolfoto: Roland Weihrauch/dpa-Bildfunk

Der Verkehrsdienst West hat am gestrigen Freitag (19.Oktober), mehrere Fahrzeugkontrollen durchgeführt. Schwerpunkt des Sondereinsatzes: Tuning. Auf saarländischen Straßen tummeln sich viele Fahrzeuge, die derart übermotorisiert sind, dass sie eine Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellen.

Insgesamt wurden laut Angaben der Polizeit 87 Pkws, zwei Motorräder und sechs Mofas kontrolliert. Die Ergebnisse sind erschreckend: Bei ganzen 12 Pkws wurde so viel „getunt“, dass die Betriebserlaubnis wegen „technischer Veränderungen“ erloschen war. Beunruhigend ist auch, dass fünf Zweiradfahrer und zwei Pkw-Fahrer ohne Fahrerlaubnis unterwegs waren.

Zwei Autos durften nach der Kontrolle nicht mehr weiterfahren. Die technischen Veränderungen waren so unverhältnismäßig und exzessiv, dass dadurch die Sicherheit andere Verkehrsteilnehmer ganz konkret gefährdend würde. Dafür werden die Besitzer der Fahrzeuge ordentlich zur Kasse gebeten: Neben dem Bußgeld von 180€, das in jedem Fall fällig ist, müssen sie ein technisches Gutachten bezahlen, das von einem amtlich anerkannten Sachverständigen durchgeführt werden muss. Zudem müssen die Fahrzeuge wieder „straßentauglich“ gemacht werden, was zusätzlich teuer werden dürfte.

Insgesamt war für die Fahrt für zehn Verkehrsteilnehmer nach der Kontrolle vorbei: Die Polizei sprach noch vor Ort konkrete Fahrverbote aus.

Ausnehmend schlecht fiel bei der Kontrolle speziell ein Fahrer auf: Sein Auto war so „aufgemotzt“, dass die Polizei sofort auf die illegalen technischen Veränderungen aufmerksam wurde. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass keine Fahrerlaubnis vorlag und der Fahrer zudem noch dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Er durfte natürlich nicht weiterfahren, sondern wurde von der Polizei für eine Blutentnahme aufs nächste Revier gebracht. Neben einem Bußgeld und dem teuren technischen Gutachten erwartet ihn jetzt auch noch ein Strafverfahren.

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