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Grüne fordern Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher in Saarbrücken

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Kein seltenes Bild - auch in Saarbrücken: Ein achtlos weggeworfener Coffee-to-go-Becher liegt auf dem Boden. Symbolfoto: Inga Kjer/dpa-Bildfunk.

Die Grünen im Stadtrat sprechen sich für die Einführung eines Pfandsystems für Coffee-to-go-Becher in Saarbrücken aus. Dadurch würde der Verschmutzung in der Innenstadt entgegengewirkt und die generelle Müllbelastung gesenkt, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Stündlich werden in Deutschland laut Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe rund 320.000 Einwegbecher verbraucht", so der der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat, José Ignacio Rodriguez Maicas. Diese führe zum einen zu massenhaftem Abbau von natürlichen Ressourcen wie Holz. Zum anderen gelangten bis zu 12,7 Millionen Tonnen Plastik in die Weltmeere. „Einige Städte in Deutschland nutzen daher inzwischen Pfandsysteme für wiederverwertbare Coffee-to-go-Becher, um das Müllaufkommen zu reduzieren", erklärt Rodriguez Maicas.

„Die Bürger können beim Kauf eines Kaffeebechers das Pfand hinterlegen und den leeren Becher dann beispielsweise in der nächsten Bäckerei wieder abgeben. Auf diesem Prinzip fußt etwa das Pfandsystem Recup, das bislang unter anderem in München, Hamburg und Wolfsburg eingeführt wurde.  Auch die Stadt Saarbrücken könnte dieses System zunächst im Rahmen eines Modellprojektes einführen und würde damit einer der Vorreiter in Deutschland werden”, so Rodriguez Maicas.

Das Umweltministerium hatte bereits im vergangenen Jahr die Aktion „Becherheld" im Saarland eingeführt. Personen können ihren eigenes Mehrweggefäß mitbringen und an diversen Orten mit Kaffee auffüllen lassen. Sie erhalten dann einen Rabatt von zehn Cent.

© WhatsBroadcast
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