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L306 Am Matzenberg zwischen L140 und Abzweig nach Obersalbach-Kurhof in beiden Richtungen Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle, Richtungsfahrbahn blockiert (24.06.2019, 20:59)

L140

Priorität: Dringend

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Gewinnspiel: Fünf Tickets für Saarlands größte Halloweenparty 2018 in der Congresshalle

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Gewinne fünf Karten für "Halloween 2018 in der Congresshalle".

Die größte Halloweenparty 2018 im Saarland findet in der Saarbrücker Congresshalle statt. Auf vier schaurig schönen Floors erwarten euch jede Menge coole Partybeats.

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Halloween 2018 in der Congresshalle begeistert mit vier Floors.

Die Floors im Überblick:

DRACULAS BALLSAAL

90ER LIVE FLOOR mit Captain Jack (live)

MALLORCA CALLING FLOOR mit Isi Glück (live)

HOUSE & R'N'B FLOOR.

Ihr möchtet Teil dieser Mega-Party sein? Dann sichert euch Tickets bei allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen, online über ticket-regional.de oder bei den weiteren Vorverkaufsstellen "Laserground Saarbrücken", "Club Seven" oder "Trampolini Merzig".

Gewinnspiel "Halloween 2018 in der Congresshalle"

Oder noch besser: Gewinnt einfach Tickets bei unserem Gewinnspiel! SOL.DE verlost zusammen mit "Laserground Saarbrücken" ein Cliquenticket, bestehend aus insgesamt fünf Eintrittskarten. Einfach das Formular ausfüllen und mit etwas Glück dabei sein! Die Verlosung läuft bis zum 29. Oktober 2018, 24.00 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend „Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels
Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 25.10.2018, 17.00 Uhr, bis zum 29.10.2018, 23.59 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist das Ausfüllen des Gewinnspielformulars auf SOL.DE notwendig. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns
Folgende Preise werden vergeben: 5 Eintrittskarten für "Halloween 2018" am 31. Oktober 2018 in der Congresshalle in Saarbrücken. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels
Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz
Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma Congress-Centrum Saar GmbH weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer
Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht
Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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Zoll entdeckt illegales Waffenarsenal in Überherrn

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Bei der Durchsuchung wurden 16 Schusswaffen sichergestellt, für die keine Berechtigung bestand. Foto: Zollfahndungsamt Frankfurt a.M

Bei einem 48-Jährigen in Überherrn im Landkreis Saarlouis stellten Zollfahnder am 11. Oktober zahlreiche Waffen sicher, für die der Sportschütze keine Berechtigung besaß. 

In dem Haushalt wurden 16 Schusswaffen, vier Schalldämpfer, zwei verbotene Messer und 20 wesentliche Teile von Schusswaffen (Läufe, Verschlüsse) gefunden. Dazu kamen fünf legale Waffen mit Munition, die in der Waffenbesitzkarte des Mannes eingetragen waren. Diese wird ihm nun jedoch vermutlich entzogen. Die zuständige Waffenbehörde hat Waffen und Kugeln konfisziert.

„Ein geladener Revolver, für den der Beschuldigte keine Berechtigung besaß, befand sich in seiner Nachttischschublade. Bei den übrigen 15 Schusswaffen handelt es sich um Dekorationswaffen, die bearbeitet wurden. Inwieweit diese schussfähig sind, muss nun ein Gutachten ergeben", so der Sprecher des Zollfahndungsamts Hans-Jürgen Schmidt in Frankfurt am Main.

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Ein geladener Revolver wurde in der Nachttischschublade des 48-Jährigen entdeckt. Foto: Zollfahndungsamt Frankfurt a.M

Die Ermittler des Zollfahndungsamts in Kaiserslautern waren auf die Spur des Beschuldigen gekommen, als sie Informationen über den Erwerb eines nach Waffengesetz verbotenen Gegenstands aus China erhielten. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken erwirkte daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss.

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Wie verändert künstliche Intelligenz den Fußball, die Welt der Finanzen und der Wirtschaft?

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Auch in der Welt der Finanzen, unserer Wirtschaft, der Wissenschaft und sogar im Fußball spielen sie eine Rolle. Was genau die einzelnen Bereiche zu den Themen beschäftigt, erfahren sie am 26.6.2019 in der Podiumsdiskussion der Commerzbank im Forum der Saarbrücker Zeitung mit folgenden Gästen:

- Commerzbank: Dr. Götz Giese, Principal Project Manager Big Data & Advanced Analytics
- Allianz Global Investors: Christian Hormuth, Head of Business Development
- CISPA Helmholtz Center for Information Security: Dr. Ben Stock (IT Sicherheit)
- Deutscher Fußball-Bund e.V.: Pascal Bauer, Manager Datenanalyse/Maschinelles Lernen im Think Tank der DFB-Akademie

Mit diesen vier Experten lassen sich die Themen mit verschiedensten Perspektiven und konkreten Beispielen aus dem Alltag belegen und diskutieren. Im Bezug auf Finanzen wird es z.B. um diese relevante Fragen gehen: „Wie kann ein Investor vom Thema Künstliche Intelligenz profitieren? Welchen Einfluss hat Künstliche Intelligenz auf Investmentprozesse im Asset Management? In welchen Bereichen nutzt die Bank bereits Big Data oder Künstliche Intelligenz und welchen Nutzen hat das für die Bankkunden?“ Nicht nur für Banker und Investoren spannend, auch für Kunden immer wieder ein Blick hinter die Kulissen der Arbeit mit der KI und Big Data.

Auch der Bereich Banking und Sicherheit ist als Thema interessant für jeden Zuhörer. Sich mit diesem Thema intensiver auseinanderzusetzen ist in unserer heutigen, digitalen Welt und mit der DSGVO Welle nicht nur Trend, sondern fast schon ein Teil der Allgemeinbildung. Wie sicher sind die Systeme wirklich, wie viel muss ich als Kunde meine Daten selber schützen, wie gelingt es Vertrauen in diesem Bereich weiter aufzubauen? Dabei soll ein tieferes Verständnis des Ganzen gelingen ohne jedoch die Prozesse zu technisch zu beleuchten. Die Datenanalyse, wie auch das Maschinelle Lernen, kann so unterschiedlich sein, dass die Perspektive auf diese Themen zum Teil faszinierend als auch transformierbar für andere Branchen und Bereiche ist!

Wie auch im Fußball: das Big Data und KI unlängst auch im Sport ihr Zuhause gefunden haben ist dabei wenig wunderlich. In Zeiten von digitalen Spielerprofilen, die z.B. jeden Laufweg, jeden Pass, jeden Zweikampf aufzeichnen, ist das Buzzword „Prozessoptimierung“ längst angekommen. Zahlen, Daten, Fakten wie in der Bank zählen hier besonders für die grundlegende Algorithmik in entscheidenden Situationen. Herausforderungen und Risiken können anhand der Daten ganz neu analysiert werden und es entsteht ein klares Bild, ein Monitoring, welches die Art und Weise, wie das Team rund um die Sportler arbeitet, neu definieren kann. In wie weit es dann jedoch zum Tore schießen wirklich reicht, erfahren sie in der Diskussionsrunde.

Jetzt kostenfrei anmelden

Podiumsdiskussion der Commerzbank
Wann: Mittwoch, 26.06.2019, 18 Uhr
Wo: Forum der Saarbrücker Zeitung, Eisenbahnstraße 33, 66117 Saarbrücken

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EU stimmt für Verbot von Plastikartikeln

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Das Plastik-Verbot soll die Weltmeere vor der Verschmutzung durch Kunststoff schützen. Symbolfoto: Stefan Sauer/dpa-Bildfunk

Die EU hat es sich zur Aufgabe gemacht die Weltmeere vor Verschmutzung durch Plastik zu schützen. Die Ozeane sind durch Kunststoffartikeln stark belastet.

Vor allem die Tierwelt leidet unter Milliarden von Plastikhalmen und ähnlichen Wegwerfartikeln, die im Wasser landen. Und dort bleiben die Kunststoffprodukte sehr lange: Bis zu 500 Jahre dauert es, bis ein Plastikteller abgebaut ist. 

Gestern hat das Europäische Parlament in Straßburg nun einen Aktionsplan beschlossen. Verkaufsverbote von Einwegartikeln aus Plastik, verstärktes Recycling und die Vermeidung von Kunststoffabfall sollen das Problem eingrenzen. 

Welche Produkte sind von dem Plastik-Verbot betroffen?

Insbesondere Einwegprodukten soll es nun an den Kragen gehen. Neben den Strohhalmen aus Plastik und Plastikgeschirr wie auch -besteck sind das auch dünne Plastiktüten, Luftballonstäbe, Q-Tipps und Rührstäbchen für den Kaffee. Für diese Artikel gäbe es laut EU auch plastikfreie Alternativen. Zudem sollen auch Getränkeverpackungen aus erweitertem Polystyrol und sogenanntes „oxo-abbaubares Plastik“ – ein Material mit Metallbeimischung verschwinden. 

In den Plänen der EU tauchen auch Zigarettenstummel auf. Diese enthalten ebenfalls Kunststoffe und können jeweils bis zu 1000 Liter Wasser verunreinigen. Bis 2030 soll dieser Müll daher um 80 Prozent reduziert werden. 

Wie soll das Verbot umgesetzt werden und wann tritt es in Kraft?

Ab 2021 sollen keine Wegwerfprodukte aus Plastik mehr in der EU verkauft werden dürfen. Produkte, für die es keine guten Alternativen gibt, sollen reduziert werden. 

Die Hersteller werden zudem an den Kosten für das Säubern der Umwelt beteiligt. Hinweise auf den Verpackungen sollen die Verbraucher darauf aufmerksam machen, wie umweltbelastend die Artikel sind. Den Mitgliedsstaaten der EU wird zudem aufgelegt 90 Prozent aller Einweg-Plastikflaschen zu recyclen. Für die Durchführung dieser Änderung haben die EU-Länder bis 2025 Zeit.

Der Beschluss im Parlament muss nun mit den einzelnen Mitgliedsstaaten verhandelt werden. Geplant ist eine Einigung im kommenden Jahr. Für die Umsetzung hätten die Staaten dann zwei Jahre - voraussichtlich bis 2021 - Zeit. 

Was ist mit Kaffebechern und Luftballons?

Coffee-to-go-Becher sollen in Zukunft aus Materialien hergestellt werden die wiederverwertbar sind. Sie gehören jedoch nicht unbedingt zu den neun Artikeln, die direkt von dem Verbot betroffen sind, sofern sie nicht aus erweitertem Polystyrol bestehen. Bis 2025 sollen 90 Prozent dieser Becher recyclebar sein. 

Lange wurde befürchtet, dass ein Plastikverbot auch Luftballons mit einschließt. Diese Sorge ist jedoch unbegründet. Nicht die Ballons selbst, sondern lediglich Plastikhalter für diese sollen verboten werden.

Kritik an den Beschlüssen zum Plastik-Verbot

Das Centrum für europäische Politik in Freiburg bemängelt, dass es einen weitgehenden Eingriff in die Freiheit des Verbrauchers bedeute, wenn Plastik verboten würde. Man solle stattdessen besser an die Konsumenten appellieren verantwortungsvoller mit Kunststoffmüll umzugehen. Das berichtet die „SZ".

Hersteller von Plastikartikeln sehen eher die Gefahr, dass das Verbot zu schnell durchgeführt wird. Wie die Berliner Morgenpost berichtet, könnten laut Verpackungsband pack2go dadurch unter anderem Probleme bei der Lebensmittelhygiene entstehen. 

Umweltschützern dagegen geht das Verbot nicht weit genug. Die Definition von Einwegplastik sei viel zu eng, beanstandet Greenpeace. So entstünden Schlupflöcher für die Plastikindustrie. „Die Konzerne könnten nach aktuellem Vorschlag die Reduktionsziele schlicht ignorieren, wenn sie ihre Produkte, sei es ein Wegwerf-Plastikbecher oder ein Strohhalm, als wiederverwendbar kennzeichnen,“ äußerte Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack im Tagesspiegel.

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Archäologen der Uni Saar entdecken keltisches Heiligtum im Hunsrück

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Bei den Ausgrabungen in der Nähe von Hermeskeil entdeckte das Team der Saar-Uni ein keltisches Heiligtum. Foto: Ehrlich/Universität des Saarlandes

Die Archäologie-Professorin Sabine Hornung hat mit ihrem Team aus Forschern und Studierenden der Universität des Saarlandes bei Ausgrabungen ein keltisches Heiligtum entdeckt

Die neuesten Entdeckungen der saarländischen Archäologen

Das Holzgebäude, das wohl in vorchristlicher Zeit niederbrannte, entspricht in Bauweise und Form der Überreste ähnlichen keltischen Bauten, die als Kultstätten fungierten. Auf etwa sechs mal sechs Metern befand sich hier demzufolge eine Stätte, in der religiöse Riten abgehalten und Opfer erbracht wurden. „Die Kelten opferten Tiere, Gegenstände, mitunter sogar Menschen“, sagt die Archäologin. Überreste wie Knochen fand das Team allerdings nicht. Solche würden in dieser Art von saurem Boden nicht lange erhalten bleiben, so Grabungsleiter Patrick Mertl. 

Auch von der Holzkonstruktion ist leider nichts übrig geblieben. Was die Studierenden bis September freilegten, waren wannenförmige Gräben, die sich etwa 40 Zentimeter und der Erdoberfläche befanden. Auch Keramikscherben und Überreste von Gefäßen wurden im Umfeld entdeckt. Das Heiligtum liegt in einer keltischen Siedlung, die die Professorin bereits bei früheren Ausgrabungen entdeckte. Auf der Fläche von etwa fünf Fußballfeldern bestand wohl eine dorfartige Struktur mit lockerer Bebauung. 

Detektivarbeit: Warum brannte das Heiligtum nieder?

Die Archäologen versuchen derzeit, die Funde mit früheren Grabungen in Verbindung zu bringen. So sollen Ereignisse zur Zeit des gallischen Krieges rekonstruiert werden - und damit Weltgeschichte neu geschrieben werden. 

Erst 2012 sorgte Sabine Hornung für eine internationale Sensation, als sie wenige hundert Meter von der neuen Fundstelle entfernt ein römisches Militärlager entdeckte. Dieses konnte dank Funden wie Schuhnägeln von Soldaten und Keramikscherben auf das Jahr 51 v.C. datiert werden. Bis heute ist es eines der drei ältesten Militärlager auf deutschem Boden. Hornung schätzt, dass bis zu 10.000 römische Soldaten dort stationiert waren. 

Zu dieser Zeit führte Julius Cäsar seinen berühmten Krieg gegen aufsässige Gallier

Typische Brandspuren deuten darauf hin, dass der Bau und die umliegende Siedlung bei einem Feuer zerstört wurden. Die Archäologen versuchen nun in detektivischer Kleinarbeit herauszufinden, was passiert ist, wann die Siedlung gegründet und warum sie zerstört wurde. Möglich ist, dass die Römer aus dem nahen Militärlager die Siedlung in Schutt und Asche legten. Um das Geheimnis zu lüften, versuchen die Forscher zunächst zu ermitteln, ob der Bau bestand, als die Römer sich dort niederließen. 

Bei der archäologischen Arbeit werden alle Fundstücke datiert, dokumentiert und dann ausgewertet und verglichen. Bei Zusammensetzen dieses Puzzles sind auch Studierende beteiligt. „Mir ist wichtig, unsere Studentinnen und Studenten früh an Forschung und Praxis heranzuführen“, sagt Hornung 

Am Dienstag, dem 6. November, hält Sabine Hornung um 18 Uhr im Wissenschaftsforum der Universitätsgesellschaft des Saarlandes in der Aula auf dem Saarbrücker Campus (A3 3) einen Vortrag zum Thema „Julius Caesar und die Treverer – Aktuelle Forschungen zum römischen Militärlager Hermeskeil und seinem Umfeld“. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 

Um Anmeldung wird gebeten: unigesellschaft@uni-saarland.de

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Prof. Dr. Sabine Hornung zeigt die Überreste eines antiken Vorratsgefäßes. Foto: Ehrlich/Universität des Saarlandes

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Patryk Kubek

Warum Dominik F. nicht wegen Mordes verurteilt wurde

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Dominik F. (rechts, mit seinem Verteidiger Marius Müller) wurde wegen Totschlags verurteilt. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE.

Das Landgericht Saarbrücken hat entschieden: Dominik F. aus Neunkirchen ist kein Mörder.Der 24-Jährige wurde am Donnerstagmorgen (25. Oktober) wegen Totschlags verurteilt.

13 Jahre muss der arbeitslose Zerspanungsmechaniker ins Gefängnis, weil er im April seine Freundin Jasmine B. in der gemeinsamen Wohnung in Neunkirchen erwürgt hatte.

Damit blieb die Kammer über der von Dominiks Anwalt Marius Müller geforderten Strafe von 11 Jahren Gefängnis und unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Diese wollte Dominik wegen Mordes verurteilt sehen, wofür es nur eine Sanktion gibt: lebenslange Freiheitsstrafe.

Mordmerkmale nicht erfüllt

„Die Kammer hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht", sagte Bernd Weber, Vorsitzender Richter, in der Urteilsbegründung. Zwar sei eine Nähe zu Mordmerkmalen während der Beweisaufnahme zu erkennen gewesen, weswegen die Strafe im obersten Bereich des Strafrahmens angesetzt wurde. Doch erfüllt seien die Merkmale Heimtücke und niedrige Beweggründe eben nicht.

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Vor Gericht verlas Anwalt Marius Müller (links) die Aussage des angeklagten Dominik F. Foto: blp/SOL.DE.

Dominik habe sich durch das Verhältnis von Jasmine mit einem anderen gekränkt gefühlt. Als er wenige Tage vor der Tat von Jasmines Neuem erfuhr, reagierte er wütend und gedemütigt. In WhatsApp-Nachrichten beleidigte er sie wüst und drohte ihr mit dem Tod. Doch die Kammer machte in ihrer Urteilsbegründung klar, dass Dominik zwar Tötungsgedanken hegte, aber keinen festen Tatplan fasste.

Als er sie schließlich am Tattag in die Wohnung bat, habe er sie auch nicht dort hingelockt, um sie umzubringen, wie es die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklage sah. Dominik habe sich mit ihr getroffen, um ein klärendes Gespräch zu führen. Erst als Jasmine Details aus ihrer Beziehung mit ihrem neuen Freund bestritt und Dominik schließlich vorwarf, er benutzte seine Borderline-Erkrankung nur als Vorwand, habe er eine solche Wut und einen solchen Hass entwickelt, dass er sie umbrachte.

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In der gemeinsamen Wohnung von Dominik F. und Jasmine B. in Neunkirchen kam es zum tödlichen Angriff. Foto: BeckerBredel.

Zunächst habe er ihr mehrfach ins Gesicht geschlagen, sie dann mit einem Griff an die Kehle zu Boden gebracht und dann auf ihrem Rücken kniend erwürgt. Schließlich ließ er über eine Freundin die Polizei rufen und sich widerstandslos festnehmen. Schon in Vernehmungen mit der Polizei räumte er die Tat ein.

Eifersucht und Wut entbehren nicht nachvollziehbaren Gründen

Das Landgericht sah auch das als „niedriger Beweggrund" bezeichnete Mordmerkmal nicht als erwiesen an. Dominik habe sich wütend und gedemütigt gefühlt und sei durch sein egozentrisches und narzisstisches Selbstbild besonders empfindlich. Der akute Beziehungskonflikt, kombiniert mit der emotionsgeladenen Verfassung, sei kein Motiv, das nach "allgemeiner sittlicher Würdigung auf tiefster Stufe" steht und deshalb "besonders verachtenswert" ist, heißt es in der aktuellen Rechtsprechung. Eifersucht und Wut seien in der Regel nur dann niedrige Beweggründe, wenn sie jeglichen nachvollziehbaren Grundes entbehren.

Staatsanwaltschaft und Angeklagter können gegen das Urteil Revision einlegen.

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Tödliche Schüsse von Fechingen: Familienvater wegen Mordes vor Gericht

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Der 59-Jährige (links) bei der Haftvorführung. Archivfoto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE.

Vor dem Landgericht Saarbrücken muss sich seit dieser Woche ein 59-jähriger Familienvater aus Saarbrücken-Fechingen verantworten. Er soll im Mai auf einer Familienfeier um sich geschossen und dabei seinen 35-jährigen Sohn und seinen 37-jährigen Schwiegersohn getötet haben. Seine 60-jährige Ex-Frau und seine 30-Jährige Tochter wurden verletzt. Die Anklage lautet daher Mord und versuchter Mord in zwei Fällen.

Der 59-Jährige ist geständig. Er habe sich sein Leben lang von der Ex-Frau und den Kindern ein Leben lang drangsaliert gefühlt. Außerdem habe er es ungerechnet empfunden, dass sie normal leben können, während er an einer lebensbedrohlichen Nierenerkrankung leiden müsse, heißt es in der Anklage.

Die Überlebenden schilderten laut „SZ" vor Gericht von dem Leben als Familie. Der Angeklagte habe darauf bestanden, die Macht zu haben. Die heutige Frau sei alleine für die Kinder zuständig gewesen, ihn hätten die Kinder nur gestört. Selbst als sie alle ausgezogen waren, hätte er geschimpft und gesagt, sie sei an allem Schuld.

Im Laufe der Scheidung habe der 59-Jährige gedroht, er werde seine Noch-Ehefrau umbringen. Sie erwirkte daraufhin eine richterliche Anordnung, wegen der er sich von ihr fernhalten muss.

Trotzdem kam er zum 60. Geburtstag der Ex-Frau. Dort schoss er zunächst auf seine Tochter, verletzte sie am Arm. Der Schuss auf ihren Mann, der sich schützend vor sie stellte, verletzte den Schwiegersohn des Angeklagten tödlich. Dann sei der Bruder nach Zeugenaussagen gekommen und ebenfalls mit einem Schuss getötet worden. Ein Schuss auf die 60-Jährige verletzte sie schwer.

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Die Spurensicherung ermittelt am Tatort im Drosselweg in Saarbrücken-Fechingen. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE.

Der Prozess wird fortgesetzt. Bei einer Verurteilung erwartet den 59-Jährigen eine lebenslange Freiheitsstrafe.

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mit dpa/lrs

Nach Rettung von Irakern: Kein Haftbefehl gegen Laster-Fahrer

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Gegen den 37-Jährigen (links) wird wegen Einschleusen von Ausländern in Tateinheit mit unterlassener Hilfeleistung und Freiheitsberaubung ermittelt. Foto: BeckerBredel.

Abgewiesen hat das Amtsgericht Saarbrücken einen Antrag auf Haftbefehl gegen den Kraftfahrer, der fünf irakische Flüchtlinge nach Deutschland gebracht haben soll.

Der 37-jährige Ukrainer bleibe nach Zahlung einer Sicherheitsleistung von 1000 Euro auf freiem Fuß, teilte eine Sprecherin des Gerichts mit.

Der Fahrer bestritt, die vier Männer und einen Jugendlichen wissentlich in seinem Kühllastwagen über die deutsch-französische Grenze geschleust zu haben. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hatte am Mittwoch (24. Oktober) Untersuchungshaft beantragt.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich die Flüchtlinge am Dienstag rund 250 Kilometer vor der Grenze mit Hilfe eines Unbekannten Zutritt zu dem Anhänger verschafft, teilte die Bundespolizei mit. Nach eigenen Aussagen ohne Wissen des Lkw-Fahrers - aber mit der Hilfe von Schleusern.

Iraker wollten nach Großbritannien

Die Flüchtenden waren auf dem Weg nach Großbritannien. Die Schleuser hätten zwischen 4000 und 6000 US-Dollar pro Person verlangt. Sie kamen nach eigener Aussage über die Türkei, Griechenland, Italien und Frankreich nach Deutschland. Die fünf hätten zunächst nicht bemerkt, dass sie in einen gekühlten Anhänger einsteigen. Sie alarmierten später selbst die französische Polizei. Die ortete das Handy und informierte ihre deutschen Kollegen.

Der Fahrer habe bemerkt, dass jemand in seinem Anhänger ist, und nach bisherigen Erkenntnissen freiwillig die Tankstelle an der Autobahn 620 zwischen Saarlouis und Lisdorf angefahren, an der die Flüchtlinge befreit wurden.

Die fünf sollen sich insgesamt 90 Minuten in dem Kühllaster aufgehalten haben. Ein Mann erlitt leichte Erfrierungen am Fuß, ein weiterer eine Quetschung. Der 15-Jährige wurde dem Jugendamt übergeben. Ein Mann werde in Deutschland Asylantrag stellen, die drei anderen hätten darauf verzichtet und wurden an die französischen Behörden überstellt.

Die Staatsanwaltschaft warf dem 37-Jährigen Einschleusen von Ausländern in Tateinheit mit unterlassener Hilfeleistung und Freiheitsberaubung vor.

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Bahnarbeiter finden Bombe bei Gleisarbeiten in Konz

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Die Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg wurde bei Bahnarbeiten in Konz gefunden. Symbolfoto: Uwe Zucchi/dpa-Bildfunk

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde in Konz eine 500 Kilo schwere Fliegerbombe gefunden. Die Bahnarbeiter entdeckten das Überbleibsel aus dem zweiten Weltkrieg bei Gleisbauarbeiten in der Granastraße.

Die Bombe wird derzeit entschärft. Wie lange das dauern wird, ist unklar. Das beeinflusst vor allem zahlreiche Zugverbindungen. Auf dem Streckenabschnitt Trier - Konz-Mitte - Perl wird der Schienenverkehr bis auf weiteres gesperrt

Im Laufe des Tages soll ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden. Zunächst ist auf den Strecken jedoch kein Weiterkommen. 

Die Bahnstrecken 3140 Richtung Wasserbillig und 3230 Richtung Saarhölzbach sind von den Ausfällen nicht betroffen. Hier wird der Zugverkehr wie üblich fortgesetzt.

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Frau schraubt piependen Rauchmelder in Hotelzimmer ab

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Da der piepende Rauchmelder im Hotelzimmer die Frau störte, schraubte sie ihn kurzerhand ab. Symbolfoto: David Ebener/dpa-Bildfunk

In einem Hotel in der Ensheimer Straße in St. Ingbert kam es am gestrigen Mittwoch (24. Oktober) zu einem Feuerwehreinsatz. Die Brandmeldeanalge wurde ausgelöst, ließ sich im Anschluss an den Einsatz jedoch nicht zurücksetzen. 

Gegen 20.22 Uhr rückte die Feuerwehr mit 13 Einsatzkräften, Löschfahrzeug, Drehleiter und Kommandowagen zu dem Gebäude aus. Im Gerätehaus warteten weitere Feuerwehrleute auf ihren Einsatz. Als die Einsatzkräfte vor Ort das Hotel durchsuchten, stellten sie fest, dass flambierter Fisch den Brandmelder ausgelöst hatte. Das berichtet die „SZ". 

Nun sollte die Anlage eigentlich zurückgesetzt werden. Diese zeigte aber die Störung eines Rauchmelders in einem der Zimmer an. Bei der anschließenden Untersuchung durch die Feuerwehr wurde die Ursache schnell entlarvt: Die Bewohnerin des Zimmers hatte den Rauchmelder von der Decke geschraubt. Das Piepen der Anlage hatte sie gestört. 

Nachdem der Melder wieder angebracht war, konnte die Anlage wieder in Betrieb genommen werden. 

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