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A620 Saarlouis Richtung Saarbrücken zwischen Völklingen-Ost und Saarbrücken-Klarenthal Gefahr durch ein totes Tier auf dem rechten Fahrstreifen (14.11.2018, 22:46)

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Tödliche Schüsse von Fechingen: Familienvater wegen Mordes vor Gericht

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Der 59-Jährige (links) bei der Haftvorführung. Archivfoto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE.

Vor dem Landgericht Saarbrücken muss sich seit dieser Woche ein 59-jähriger Familienvater aus Saarbrücken-Fechingen verantworten. Er soll im Mai auf einer Familienfeier um sich geschossen und dabei seinen 35-jährigen Sohn und seinen 37-jährigen Schwiegersohn getötet haben. Seine 60-jährige Ex-Frau und seine 30-Jährige Tochter wurden verletzt. Die Anklage lautet daher Mord und versuchter Mord in zwei Fällen.

Der 59-Jährige ist geständig. Er habe sich sein Leben lang von der Ex-Frau und den Kindern ein Leben lang drangsaliert gefühlt. Außerdem habe er es ungerechnet empfunden, dass sie normal leben können, während er an einer lebensbedrohlichen Nierenerkrankung leiden müsse, heißt es in der Anklage.

Die Überlebenden schilderten laut „SZ" vor Gericht von dem Leben als Familie. Der Angeklagte habe darauf bestanden, die Macht zu haben. Die heutige Frau sei alleine für die Kinder zuständig gewesen, ihn hätten die Kinder nur gestört. Selbst als sie alle ausgezogen waren, hätte er geschimpft und gesagt, sie sei an allem Schuld.

Im Laufe der Scheidung habe der 59-Jährige gedroht, er werde seine Noch-Ehefrau umbringen. Sie erwirkte daraufhin eine richterliche Anordnung, wegen der er sich von ihr fernhalten muss.

Trotzdem kam er zum 60. Geburtstag der Ex-Frau. Dort schoss er zunächst auf seine Tochter, verletzte sie am Arm. Der Schuss auf ihren Mann, der sich schützend vor sie stellte, verletzte den Schwiegersohn des Angeklagten tödlich. Dann sei der Bruder nach Zeugenaussagen gekommen und ebenfalls mit einem Schuss getötet worden. Ein Schuss auf die 60-Jährige verletzte sie schwer.

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Die Spurensicherung ermittelt am Tatort im Drosselweg in Saarbrücken-Fechingen. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE.

Der Prozess wird fortgesetzt. Bei einer Verurteilung erwartet den 59-Jährigen eine lebenslange Freiheitsstrafe.

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