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Familiendrama in Fechingen: Viktor H. (59) wegen Mordes vor Gericht

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Auf der Anklagebank: Viktor H. (59). Wegen Mordes und versuchten Mordes muss er sich vor Gericht verantworten. Foto: Brandon Lee Posse

Die Anklage wirft ihm Mord sowie versuchten Mord in zwei Fällen vor. Der 59-jährigen Familienvater soll auf einer Feier um sich geschossen und dabei seinen 35 Jahre alten Sohn und seinen Schwiegersohn (37) getötet haben. Nach derzeitigem Stand erwartet ihn eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Am heutigen Dienstag (30. Oktober 2018) wurde die Hauptverhandlung fortgesetzt. Auf dem Tagesplan standen unter anderem Zeugen und Gutachter, die den Fall weiter aufschlüsseln sollten.

Der 59-Jährige ist bisher geständig. Er gab an, sich sein Leben lang von der Ex-Frau sowie den Kindern drangsaliert gefühlt zu haben. Außerdem habe er es ungerechnet empfunden, dass sie „normal“ leben können. Während er an einer lebensbedrohlichen Nierenerkrankung leiden müsse, so die Anklage.

Tödliche Schüsse in Fechingen

Im Mai sei der Angeklagte auf dem 60. Geburtstag seiner Ex-Frau erschienen. Dort habe er zunächst auf seine Tochter geschossen; verletzte sie so am Arm. Bevor er ein weiteres Mal mutmaßlich auf sie zielte, stellte sich ihr Mann schützend vor sie, so die Anklageschrift.

Dann habe der 59-Jährige einen weiteren Schuss abgegeben, verletzte diesmal den Mann tödlich. Im Anschluss sei dann der Sohn des Angeklagten erschienen - und ebenfalls mit einem Schuss getötet worden. Ein finaler Schuss auf die Ex-Frau des Schützen habe sie schwer verletzt.

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Kleinblittersdorf: Nach Brandstiftung in Dachdeckerei - Ursache des Feuers steht fest

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Hier zu sehen: Der Brand einer Dachdeckerei in Rilchingen-Hanweiler. Foto: BeckerBredel

Die Halle eines Dachdeckerbetriebs in Rilchingen-Hanweiler (bei Kleinblittersdorf) geriet am Dienstag in Vollbrand. Mit dem Löschen des Feuers waren rund 100 Einsatzkräfte beschäftigt. Der verursachte Sachschaden: etwa 400.000 Euro.

Wie die Pressestelle des Landespolizeipräsidiums Saar nun meldet, steht die Ursache des Brands fest. Das Feuer entstand durch Brandstiftung. Ein externer Sachverständiger habe dies ebenso bestätigt, schreiben die Beamten.

Die Ermittler gehen aktuell davon aus, dass ein oder mehrere Täter zunächst an zwei Firmenfahrzeugen die Kennzeichen klauten - sowie ein weiteres beschädigten. Danach steckten sie wohl eines der Fahrzeuge in Brand; dabei griff das Feuer auf die angrenzende Lagerhalle über.

Die entwendeten Kennzeichen wurden später in der Nähe des Tatorts aufgefunden. Dabei auffällig: Die Zulassungs- und HU-Plaketten waren ausgeschnitten.

Personen, die zwischen 18:15 Uhr und 20:10 Verdächtiges im Bereich der Max-Planck-Straße wahrgenommen haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen (Tel.: 0681/962-2133).

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Familienbesuch im Kulturpark Bliesbruck-Reinheim: Natur und Geschichte im Herzen der Biosphäre

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Familie Schorr mit Hund Lotta und Gästeführerin Katrin Gruber Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Der Startpunkt der Tour durch den Kulturpark war bei Familie Schorr, bestehend aus Mutter Isabel, den beiden Kindern Milli und Fenja sowie dem Familienhund Lotta schnell gefunden: Das Grab der Fürstin von Reinheim. Schnell noch die Tickets am Eingang des Museums kaufen und schon kann es losgehen. Das besondere: Mit den Tickets können die musealen Bereiche sowohl auf der deutschen als auch auf der französischen Seite des Kulturparks besucht werden, ganz im Sinne des europäischen Miteinanders, das hier an jeder Ecke spürbar ist. Das Außengelände ist jederzeit frei zugänglich. Auch Hunde sind gern gesehene Gäste im Freigelände, natürlich angeleint. In den musealen Bereichen haben sie hingegen keinen Zutritt.

Das Fürstinnengrab und die beeindruckende Geschichte des Bliesgaus 

Bis zum 31.Oktober wird die Ausstellung "Der Bliesgau. Natur- Menschen - Geschichte" im Foyer des Fürstinnengrabes gezeigt. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, alles über den Lebensstil und die Geschichte des Bliesgaus zu erfahren. Interessiert betrachtet auch Familie Schorr die Kleidung, die die Menschen damals für die Arbeit auf dem Feld trugen und auch die Nachbildung eines Pflugs stößt auf reges Interesse. Ganz besonders spannend ist für sie jedoch die Tatsache, dass die Bewohner des Bliesgaus in 200 Jahren siebenmal die Nationalität gewechselt haben “Es ist extrem beeindruckend, wie viel europäische Geschichte sich im Bliesgau abgespielt hat, schwärmt die 15-jährige Milli.

Nach dem Besuch der Ausstellung gelangt die Familie schließlich in die Grabkammer der Fürstin. Zu Ihrer Überraschung sind sie allerdings nicht allein, sondern eine gewandete Dame wartet auf die Familie. Katrin Gruber ist regelmäßig als Gästeführerin tätig und hat sich extra in Schale geworfen, um die Familie zu begleiten. Sie erzählt, dass es sich bei dem Fürstinnengrab um eine Nachbildung handelt.“Der ursprüngliche Fundort  ist eine Kiesgrube, die heute in einem kleinen Weiher liegt und sich unweit des 1999 rekonstruierten und begehbaren Grabes befindet. Hier entdeckten Arbeiter im Jahr 1954 einen Griff von einem Spiegel, was den Anfang für die zahlreichen keltisch-römischen Entdeckungen bildete” erzählt sie.  

Fürstinnengrab & Ausstellung "Der Bliesgau"

Aussicht über das gesamte Areal 

Im Anschluss führt Katrin Gruber die Familie weiter zu einem  Aussichtshügel, von dem sich das gesamte Areal bis nach Frankreich, überblicken lässt. Hierbei  erklärt sie, weshalb man sich nach der Entdeckung der Grundsteine dagegen entschieden hat, die römische Villa vollständig nachzubauen. “Man hat sich damals dafür entschieden, das Areal weitgehend so zu lassen wie es ist, um ein Gelände zu schaffen, auf dem das historische  im Vordergrund steht”. Darüber hinaus berichtet sie von in Bliesbruck kursierenden Geschichten, wonach bereits weit vor den folgenreichen Ausgrabungen zahlreiche Bauern auf der französischen Seite Steine entdeckt hatten,  und diese unter anderem für ihre Häuser nutzten, ohne zu wissen um welch historische Schätze es sich dabei handelte. 

Auch Familie Schorr ist von dem Aussichtspunkt begeistert. “Es ist der perfekte Ort, um sich ein Bild vom Areal zu machen oder um einfach die wunderschöne Aussicht zu genießen”, sagt die zwölfjährige Fenja begeistert. Was den Kindern vom Aussichtspunkt sofort ins Auge sticht, ist das keltische Dorf, welches unweit der römischen Grundsteine frei interpretiert angelegt wurde. Die nächste Station war also schnell gefunden. 

Aussichtspunkt mit Blick auf den Kulturpark

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Auf dem Weg zum keltischen Dorf entdeckt die Familie aber noch einen weiteren spannenden Ort: Den Kräutergarten der römischen Villa. Hier lassen sich zahlreiche Kräuter und Pflanzen begutachten und die verschiedensten Düfte erraten. Als die Gruppe im keltischen Dorf angelangt, steht erstmal eine wohlverdiente Pause an. Inmitten des keltischen Dorfes genießt die Familie Ihr Picknick und lässt die Seele baumeln. Gästeführerin Katrin Gruber erzählt, dass die Römer das Territorium der hiesigen Kelten eroberten. “Das ist sicher schwer gewesen, aber in diesem Zusammenhang kamen die Kelten in den Genuss diverser Annehmlichkeiten, beispielsweise die der Nutzung einer Fußbodenheizung“, erklärt sie. Das Keltendorf eignet sich zudem hervorragend für Kindergeburtstage. Die beiden Mädchen sind restlos begeistert: “Hier bekommen wir einen Eindruck davon, wie das Leben damals war”.

Keltisches Dorf und römischer Kräutergarten

Grillen mitten im Kulturpark

Weiter geht es zum Grillplatz mitten im Kulturpark. Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Parks und zuständig für Tourismus und Veranstaltungen, erklärt: “Jeder ist herzlich dazu aufgerufen, sich hier niederzulassen und den Tag zu genießen, ob beim Picknicken auf den Wiesen oder dem Grillen am Grillplatz. Das lässt sich Familie Schorr natürlich nicht zweimal sagen und begibt sich prompt auf die Suche nach passendem Feuerholz. Große Hilfe hatten sie dabei von ihrem Hund, der seine gesammelten Stöckchen aber nicht ganz so bereitwillig wieder abgibt. Schließlich freut sich die Familie schon auf den Abschluss des Tages: Das Essen in der Römischen Taverne. 

Grillen im Kulturpark

Speisen wie die Römer in der Taverne

Auf der Terrasse der Taverne lässt die Familie ihren Tag  gemütlich ausklingen. Kulinarisch können sich Besucher hier über römische Spezialitäten wie eine römische Brotzeit freuen, aber auch klassische Gerichte, wie beispielsweise Pizza, werden angeboten. Betreut wird die Taverne von dem CJD Homburg, ein soziales Unternehmen, das Jugendlichen mit Handicap eine berufliche Perspektive bietet. “Mit jeder Bestellung tut man somit etwas Gutes”, schwärmt Mutter Isabel. Bei der Essensauswahl entscheidet sich die Familie für eine römische Brotzeit sowie zwei Pizzen für die Kinder. Ein gelungener und vor allem leckerer Tagesabschluss. 

Speisen wie die Römer in der Taverne

Deutsch-französische Völkerverständigung im Vordergrund

Während des Essens nutzt die Familie die Gelegenheit und lässt ihren Besuch noch einmal Revue passieren. Der Höhepunkt für Isabel Schorr war zweifelsohne das Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen “Es gibt nur wenige Orte, an denen keltisch-römische Geschichte und die deutsch-französische Freundschaft derart spürbar sind wie hier”, schwärmt sie. Laura Rekowski vom Kulturpark hebt diese Besonderheit nochmals hervor und betont, dass die deutsch-französische Grenze mitten durch den Kulturpark verläuft. “Dementsprechend pflegen wir hier auch ein intensives Miteinander und bieten sowohl Führungen in deutscher als auch in französischer Sprache an", erzählt sie. Für die zwölfjährige Fenja war das Fürstinnengrab der Höhepunkt des Tages “Es ist unglaublich, mit wie vielen Schätzen die Fürstin damals begraben wurde”, sagt sie beeindruckt. Ihre Schwester Milli plant derweil bereits ihren nächsten Besuch, möchte das nächste Mal aber mit dem Fahrrad nach Reinheim fahren. “Ich fahre sehr gerne Fahrrad und habe gehört, dass es zahlreiche Fahrradstrecken hierher gibt”, freut sich die 15-Jährige. Auch Laura Rekowski erzählt, dass zahlreiche Gäste mit dem Fahrrad in den Kulturpark kommen. “Über den Bliestal-Freizeitweg, der Teil des Bliesgau-Radweges ist oder von Saargemünd kommend einen Teil des Blies-Glan-Radweges fahren, gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Drahtesel hier herzukommen. Aber auch Wanderer und Spaziergänger kommen gern, ergänzt sie. Alles in allem sei das Publikum im Kulturpark bunt gemischt “Es kommen viele Familien zu Besuch, die den autofreien Park genießen, aber auch zahlreiche Gäste, die einfach abschalten und ein paar ruhige Stunden hier verbringen möchten. Und natürlich kommen auch alle Kultur- und Geschichtsinteressierten auf ihre Kosten”, sagt Laura Rekowski abschließend. 

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Laura Rekowski, Mitarbeiterin des Kulturparks (Veranstaltungen und Tourismus) Foto: N49/ Maximilian Kuntz

Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2
66453 Gersheim-Reinheim 
Tel. +49 (0) 6843 900211
info@europaeischer-kulturpark.de 
Website: www.europaeischer-kulturpark.de 
Der Kulturpark auf Facebook

Öffnungszeiten 
15. März bis 31. Oktober 
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 
Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00
1.Mai geschlossen

 

 

 

 

 

 

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Saarland: Polizisten mussten 298 Mal von ihrer Pistole Gebrauch machen

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Dienstwaffengebrauch der Polizisten im Saarland

Im vergangenen Jahr haben die Polizisten im Saarland 298 Mal Gebrauch von ihrer Schusswaffe machen müssen. Das ist knapp ein Drittel öfter als im Vorjahr. Damals lag die Zahl des Schusswaffengebrauchs bei 200.

In nahezu allen Fällen wurden die Schusswaffen eingesetzt, um schwerverletzte Tiere nach Wildunfällen mit einem Gnadenschuss von ihrem Leid zu erlösen. Gegen Menschen  mussten die Polizisten im Saarland ihre Schusswaffen nur zwei Mal einsetzen. Diese Zahl bestätigt den Trend der letzten Jahre, nachdem der Schusswaffengebrauch gegen Menschen konstant zwischen 0 und 3 Fällen lag.

Schusswaffengebrauch im Saarland

Das Saarländische Polizeigesetz (SPolG) regelt den Schusswaffengebrauch in den Paragraphen 56 und 57. Demnach dürfen die Polizisten ihre Dienstwaffe nur in Ausnahmefällen einsetzen. So regelt § 56 SPolG, dass Schusswaffen auch ohne die Beteiligung von Menschen nur als "ultima ratio" gebraucht werden dürfen. Dies ist nur dann der Fall, "wenn andere Maßnahmen des unmittelbaren Zwanges erfolglos angewendet worden sind oder offensichtlich keinen Erfolg versprechen."

Der Schusswaffengebrauch gegen Personen ist in § 57 SPolG noch deutlich strenger geregelt. Demnach dürfen Schusswaffen gegen Personen nur in absoluten Notsituationen eingesetzt werden. Die abschließenden Fälle, in denen der Gebrauch von Schusswaffen gegen Personen zulässig sind, könnt ihr im Saarländischen Polizeigesetz nachlesen: § 57 SPOlG - Schusswaffengebrauch gegen Personen.

Weiterer Waffengebrauch von Polizisten im Saarland

Nach den Angaben des Landespolizeipräsidiums setzten Polizisten im Saarland im vergangenen Jahr acht Mal Schlagstöcke und 15 Mal Reizgas ein. Das entspricht jeweils ungefähr den Werten der vergangenen Jahren.

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mit BeckerBredel

Feuerwehreinsatz in Niedersalbach: Brand am Bürgerhaus

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Einsatzkräfte rückten am Dienstag (30. Oktober 2018) nach Niedersalbach aus. Foto: BeckerBredel

Am Dienstagvormittag rückten die Feuerwehren nach Niedersalbach aus: Kurz vor 11 Uhr geriet das Dach des Bürgerhauses in Brand.

Ersten Vermutungen zufolge verursachte ein technischer Defekt einen Kabelbrand an der Solaranlage, die auf dem Dach befestigt ist. Die Bekämpfung des Feuers stellte sich zunächst als schwierig heraus.

Letztlich konnten die Feuerwehr den Brand allerdings unter Kontrolle bringen, indem sie von mehreren Seiten mit Wasser löschten.

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Weitere Aufnahme der Löscharbeiten. Foto: BeckerBredel

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Wetter im Saarland: Wetterdienst warnt vor schweren Sturmböen und Schneefall

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Unter anderem warnt der Deutsche Wetterdienst heute (30. Oktober 2018) vor Sturmböen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Bernd Thissen

Derzeit besteht für das Saarland eine amtliche Unwetterwarnung des DWD. Demnach sei heute (bis voraussichtlich 16 Uhr) zunächst mit schweren Sturmböen zu rechnen. Diese könnten Geschwindigkeiten bis 88 km/h erreichen.

Mögliche Gefahren: Vereinzelt müsse man damit rechnen, dass beispielsweise Dächer beschädigt werden, so DWD. Darüber hinaus seien herabstürzende Äste zu beachten. Die Unwetterwarnung ist für alle Landkreise im Saarland gültig. Für St. Wendel sowie Merzig-Wadern melden die Experten ebenso möglichen (leichten) Schneefall. Stellenweise könne es daher auf den Straßen glatt werden.

Die Durchschnittstemperatur im Saarland soll heute bei fünf Grad liegen; es bleibe den Tag über regnerisch. Aber: Morgen sehe das Ganze laut DWD schon anders aus. Bewölkt bleibe es zwar. Dafür steigen die Temperaturen auf etwa 13 Grad an - und auch zwei Sonnenstunden seien möglich.

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Ensdorf: Nach Knochenfund auf Privatgrundstück - Ermittler erneut vor Ort

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Die Fahnder der Polizei vor Ort. Foto: BeckerBredel

Am Montag (29. Oktober 2018) setzten die Fahnder und ein ein Rechtsmediziner der Uniklinik Homburg ihre Ermittlungen auf dem Ensdorfer Privatgrundstück fort. Die Spurensicherung siebte ausgehobene Erde aus, Eimer für Eimer. Darüber berichtet unter anderem die „Bild“-Zeitung.

Das gesicherte Material soll nun weiterhin untersucht werden. Unter anderem um das Alter der Knochen zu bestimmen. Währenddessen gleichen die Fahnder Vermisstenfälle der Region ab und überprüfen, wer in der Vergangenheit in dem Haus wohnte.

Knochen in Ensdorf gefunden

Anwohner entdeckten die Knochen vor wenigen Tagen bei Erdarbeiten. Dabei soll es sich um menschliche Überreste handeln, sagte ein Polizeisprecher. Diese seien wohl schon mehrere Jahrzehnte alt. Ob der Fund in  Zusammenhang mit einer Gewalttat steht, ist derzeit nicht bekannt. Die Polizei geht allerdings nicht davon aus.

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An dieser Stelle fanden die Anwohner die Überreste. Foto: BeckerBredel

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Finanzaffäre: Annegret Kramp-Karrenbauer soll heute vernommen werden

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Annegret Kramp-Karrenbauer soll heute in den Zeugenstand des Untersuchungsausschusses geladen werden. Foto: BeckerBredel

Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU-Generalsekretärin, soll heute im Untersuchungsausschuss zur LSVS-Finanzaffäre vernommen werden. Darüber berichtet der „Saarländische Rundfunk“ (SR). Im November 2009 wurde Kramp-Karrenbauer Landesministerin für Arbeit, Familie, Soziales, Prävention - und Sport.

Der Untersuchungsausschuss geht der Frage nach, warum das hohe Defizit des Verbandes lange Zeit nicht auffiel. Der LSVS soll - und das über mehrere Jahre hinweg - unkontrolliert mehr Geld ausgegeben als eingenommen haben.

Neben Kramp-Karrenbauer, meldet der „SR“, seien ebenso Monika Bachmann, Klaus Bouillon und Christian Seel im Zeugenstand.

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Abstimmung über Streik: Bricht der Busverkehr im Saarland in Kürze zusammen?

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Busfahrer stimmen ab heute über unbefristete Streiks im ganzen Saarland ab. Foto: BeckerBredel

Gegen Ende nächster Woche will Verdi über saarlandweite, unbefristete Streiks entscheiden. Dazu beginnen jetzt die Urabstimmungen der Mitarbeiter.

Sollten sich die Busfahrer bei der Abstimmung für Streiks entscheiden, könnte der Busverkehr im Saarland weitgehend zum Erliegen kommen. Nicht nur die Mitarbeiter der kommunalen, sondern auch der privaten Betriebe sind dazu aufgerufen über Streiks zu entscheiden. 

Laut „SZ" sollen die Ergebnisse beider Abstimmungen am Donnerstag, 8. November, verkündet werden. Die Streiks werden immer wahrscheinlicher, da die Arbeitgeber der kommunalen Busunternehmen die Verhandlungen abbrachen, obwohl eine Einigung mit der Gewerkschaft in Aussicht war. 

Am 7. November steht jetzt ein Sondierungsgespräch mit dem Landesverband Verkehrsgewerbe an. Dabei will die Gewerkschaft einen Tarifvertrag im privaten Busgewerbe durchsetzen. Auch mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Saar stehen laut Verdi Verhandlungen an. Der 9. November ist dazu veranschlagt. „Wenn wir dann nicht zu Verhandlungen kommen, ist die Wahrscheinlichkeit eines Erzwingungsstreiks sehr groß“, sagte Christian Umlauf, der Verdi-Zuständige für Verkehr, gegenüber der „SZ".

Verdi fordert unter anderem vom privaten Busunternehmen Saar-Mobil eíne Erhöhung des Stundenlohns von 12,79 auf 17 Euro. Langfristig will man den Beruf des Busfahrers umfassend aufwerten. 

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