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Christian Lauer/SOL.DE

Aufgedeckt: Warum das Saarland die nächste Kanzler-Wahl entscheidet

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Teil der Saarland-Connection: Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Heiko Maas. Fotos: dpa

Wenn die CDU im Dezember die Nachfolge von Angela Merkel an der Parteispitze regelt, hat das Saarland beste Karten. Klar: Annegret Kramp-Karrenbauer ist Saarländerin. Neu im Ring aber ist Friedrich Merz (Richtig! Der mit der Steuererklärung auf dem Bierdeckel).

Was kaum jemand weiß: Auch Friedrich Merz ist fest im Saarland verwurzelt. Der 62-Jährige stammt zwar aus dem Sauerland. Aber: In den 80er Jahren, genauer von 1982 bis 1985 absolvierte der Jurist sein Referendariat am Landgericht in Saarbrücken. Im Anschluss war er weitere zwei Jahre als Richter am Saarbrücker Amtsgericht tätig. Und das war mehr als eine kurze Episode, sondern eine Herzensangelegenheit.

Man kennt das ja: Einmal mit dem Saarland-Virus infiziert, kommt man nicht mehr davon los. Das ein oder andere Feierabend-Bierchen hat der junge Friedrich sicher am St. Johanner Markt genossen. Immerhin war der Markt damals ganz frisch hergerichtet worden.

Mehr noch: Denn Amor setzte seinen Pfeil an und traf den jungen Friedrich. Selbstverständlich war es eine Saarländerin, die das Herz von Friedrich Merz eroberte: Charlotte hieß die junge Dame. Auch sie Juristin. Zwar hat das Paar, das drei Kinder hat, das Saarland inzwischen verlassen - aber einmal Saarland, immer Saarland.

Beiden - Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz - werden beste Chancen auf den CDU-Parteivorsitz eingeräumt. Und wer Parteichef wird, hat üblicherweise gute Karten für die Kanzlerkandidatur. Mit beiden wäre das Saarland also mit im Boot: Bei Merz über Gattin Charlotte sowie familiäre und freundschaftliche Bindungen. Bei AKK über ihre direkte Herkunft als gebürtige Völklingerin mit Wohnsitz in Püttlingen.

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Einem der beiden könnte schließlich ein weiterer Saarländer gegenübertreten. Die Situation in der SPD ist bekanntermaßen desolat. Parteichefin Andrea Nahles agiert eher glücklos.

Da liegt es nahe, die Liste der beliebtesten Politiker Deutschlands zu Rate zu ziehen. Die führt im Oktober der deutsche Außenminister an: der gebürtige Elmer Heiko Maas. Mit 46 Prozent. Übrigens knapp vor  Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU, 45 Prozent), der aus Ensdorf stammt. Mit SPD-Parteichefin Andrea Nahles sind nur 30 Prozent der Deutschen zufrieden. Die Werte stammen aus dem repräsentativen Deutschland-Trend.

Ach ja: Da ist noch Jens Spahn, der amtierende Bundesgesundheitsminister. Auch er will CDU-Parteichef werden und dann vielleicht Kanzler. Hat natürlich keine Chance - ist ja kein Saarländer.

© WhatsBroadcast
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