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A8 Saarlouis Richtung Neunkirchen in Höhe Neunkirchen-Spiesen Unfallstelle geräumt (00:55)

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Wilhelm-Heinrich-Brücke in Saarbrücken wird für vier Tage gesperrt

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Die Wilhelm-Heinrich-Brücke in Saarbrücken wird zurzeit saniert. Foto: BeckerBredel.

Die Landeshauptstadt Saarbrücken erinnert erneut daran, dass die Wilhelm-Heinrich-Brücke von Donnerstag (8. November), 0.30 Uhr, bis voraussichtlich Montagmorgen (12. November), 5.00 Uhr, voll gesperrt werden muss. Grund dafür sind die abschließenden Arbeiten auf der Brücke.

An diesen Tagen werden die Verkehrsknoten westlich und östlich der Brücke asphaltiert und die neue Markierung aufgebracht. Außerdem wird die Baustelleneinrichtung auf den fertiggestellten Flächen einschließlich der Baustellenampeln wieder abgebaut.

Für den Fall, dass schlechtes Wetter die Asphalt- und Markierungsarbeiten an den vorgesehenen Tagen unmöglich machen sollte, wird die Dauer der Arbeiten um ein bis zwei Tage verlängert. Darüber will die Stadt dann nochmal gesondert informieren.

Da diese Arbeiten nicht im fließenden Verkehr durchgeführt werden können, wird die Wilhelm-Heinrich-Brücke einschließlich der beiden Verkehrsknoten an diesen vier Tagen für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Auch die Autobahnauf- und -abfahrten der Wilhelm-Heinrich-Brücke sind in diesem Zeitraum geschlossen. Es wird empfohlen, an den betroffenen Tagen den Bereich Wilhelm-Heinrich-Brücke zu umfahren. Anlieger werden gebeten, ihre Fahrzeuge aus diesem Bereich rechtzeitig zu entfernen. Die Zufahrten zu den Gebäuden im gesperrten Bereich sind während der vier Tage nicht erreichbar.

Für Fußgänger werden Überwege eingerichtet

Fußgänger können die Brücke während der Bauarbeiten auf beiden Seiten weiterhin überqueren, müssen jedoch an den Verkehrsknoten beiderseits der Brücke Umwege in Kauf nehmen.

Auch im Busverkehr wird es während der vier Tage zu Einschränkungen kommen. Laut Saarbahn werden die Haltestellen Rathaus, Johanneskirche, Rabbiner-Rülf-Platz, Wilhelm-Heinrich-Brücke, Staatstheater und St. Johanner Markt nicht angefahren. Stattdessen fahren die Busse über den Hauptbahnhof und die Luisenbrücke.

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Saarland: Globus zählt zu den „meistbewunderten Unternehmen“ Deutschlands

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Laut der Auswertung darf sich das saarländische Familienunternehmen mit einer guten Reputation schmücken. Foto: BeckerBredel

Das Analyseinstitut „Servicevalue“ untersuchte (im Auftrag des Wirtschaftsmagazins Bilanz) erstmalig die Reputation der 300 bedeutendsten deutschen Unternehmen. Darunter auch Globus. Dazu wurden in einer repräsentativen Umfrage insgesamt 1.421 Entscheider und Führungskräfte aus der Wirtschaft zu Rate gezogen.

Das Ergebnis: In der Gesamtwertung zählt Globus damit zu den acht meistbewunderten Unternehmen Deutschlands. Im Vergleich mit allen deutschen Lebensmittelhändlern bedeutet das sogar Platz eins für den Saar-Betrieb.

Im Rahmen der Studie wurden unter anderem Kriterien wie Unternehmensführung, finanzielle Solidarität, Produktqualität oder gesellschaftliche Verantwortung bewertet. Das saarländische Warenhaus konnte die Gesamtnote 2,13 erzielen.

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WhatsApp und Facebook-Messenger: So bekommst du die SOL.DE-News direkt auf dein Handy

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Den Newsletter von SOL.DE bekommt ihr über WhatsApp und den Facebook-Messenger. Die optionale App Notify benachrichtigt euch, sobald wir Inhalte für euch bereitgestellt haben.

Liebe SOL.DE-Leser, unser News-Versand über WhatsApp wird sich in Zukunft verändern. Ab dem 7. Dezember dürfen wir euch nicht mehr unaufgefordert Nachrichten zuschicken. Facebook, zu dem WhatsApp seit 2014 gehört, hat diese Art des Newsletter-Versands verboten. Das betrifft nicht nur uns, sondern alle Zeitungen, Online-Portale, Organisationen und Unternehmen, die WhatsApp als Kommunikationsmittel nutzen.

Newsletter über WhatsApp - So geht's

Ihr könnt ab dem 7. Dezember trotzdem noch die News von SOL.DE über WhatsApp bekommen. Dazu müsst ihr sie allerdings zuerst bei uns anfordern. Wenn ihr weiterhin unsere Nachrichten erhalten möchtet, dann müsst ihr in Zukunft nach der Anmeldung aktiv werden und uns ein Kommando schicken. Das sind die Kommandos, um den Newsletter über WhatsApp zu bekommen:

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Im Saarland häufen sich die Blitzer - Ist das erlaubt?

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Im Stadtgebiet von Saarbrücken stehen oftmals auch mehrere Blitzer hintereinander.

Was ist erlaubt, wenn es darum geht Blitzer zu installieren? Im Saarland, vor allem in Saarbrücken, setzen die Städte und Gemeinde verstärkt auf Radarkontrollen.

Zu den fest installierten Blitzern, mit denen ortskundige Autofahrer bereits rechnen, kommen mobile Radarkontrollen, die gerne auch in direkter Nähe zu den fest installierten aufgestellt werden. Autofahrer sind von diesen Maßnahmen nicht begeistert.

Neben Beschwerden kam es in der Vergangenheit auch zu skurrilen Vorgehensweisen: Beschmiert und gefedert: Blitzer in Saarbrücken. Die „SZ" hat Heinz Müller, den Fachanwalt für Verkehrsrecht beim ADAC befragt, was in Sachen Blitzern rechtlich ist, und was nicht. Die wichtigsten Erkenntnisse:

Dürfen auf einer Strecke mehrere Blitzer stehen?

Ja! Die Antwort des Experten auf Nachfrage der „SZ" ist hier eindeutig. Es gibt keinen Mindestabstand, den Blitzer - ob mobil oder fest installiert - voneinander halten müssen. Keine Regel verbietet, Radarkontrollen in unmittelbarer Nähe zueinander durchzuführen. 

Fraglich ist allerdings die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahmen. Mobile Blitzer können Autofahrer auf frischer Tat ertappen, die nur für wenige Meter im Umkreis einer statischen Radarkontrolle die Geschwindigkeit drosseln. Sollte ein Autofahrer jedoch mehrfach geblitzt werden, ist die Sachlage komplizierter.

Werden Raser für jeden Blitzer einzeln belangt?

Nicht unbedingt. Wie Heinz Müller der „SZ" erklärt, kann niemand für dasselbe Vergehen mehrfach belangt werden. Raser, die auf einer Strecke mehrfach geblitzt werden, müssen demnach nur einmal Bußgeld bezahlen. Diese Regel gilt auch, wenn sich auf dem Verkehrsabschnitt die Geschwindigkeitsbegrenzung ändert.

Die Protokolle dürfen dennoch nicht zusammengezählt werden. Das gilt jedoch nur, wenn die Blitzer auf einer zusammenhängenden Strecke aufgestellt sind.

Was gilt als einheitlicher Verkehrsabschnitt?

Als einheitliche Strecke führt die „SZ" die Camphauser Straße in Saarbrücken an. Obwohl hier verschiedene Tempolimits gelten, ist die Straße mit der anschließenden A623 für den Experten ein zusammengehörender Verkehrsabschnitt. Diese Einschätzung hinge jedoch vom Einzelfall ab.

Andere Juristen könnten die Sachlage abweichend beurteilen. Wer eine Ausfahrt nimmt, befindet sich rechtlich gesehen in der Regel auf einem anderen Verkehrsabschnitt. 

Die einfachste Lösung ist wohl nach wie vor, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten. Denn Rasern drohen nicht nur Punkte in Flensburg und Bußgelder. Sie sind auch häufig Verursacher schwerer Unfälle, die es zu vermeiden gilt. 

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Patryk Kubek

Saarbrücken: Prozessbeginn nach Axt-Mord - Ehemann tötete Frau, während sie schlief

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Der Angeklagte (rechts) mit seinem Anwalt Franz-Josef Gerdung vor Gericht. Foto: Brandon Lee Posse/SOL.DE.

Wegen Mordes muss sich der 40-jährige Christian R. seit dem heutigen Mittwoch (7. November 2018) vor dem Landgericht in Saarbrücken verantworten. Ende Mai 2018 soll der Saarbrücker seiner rund sechs Jahre jüngeren Frau gezielt mit einer Axt in den Hals- und Kopf geschlagen haben - während diese im Ehebett des gemeinsamen Anwesens in Bischmisheim schlief. Die Verletzungen waren so massiv, dass die Frau laut Anklage „nahezu vollständig enthauptet" wurde. Durch den Angriff sei die 34-Jährige sofort ums Leben gekommen.

Zum Zeitpunkt der Tat hätten sich, so die Staatsanwaltschaft, auch die fünf gemeinsamen Kinder (16, 14, 11, 10 und drei Jahre alt) in dem Wohnhaus aufgehalten. Das jüngste Mädchen hatte gar unmittelbar neben dem Ehebett, in der Christian R. seine Frau getötet haben soll, übernachtet. Von der Tötung sollen die Kinder nichts mitbekommen haben.

Angeklagter spricht von Halluzinationen

Der Angeklagte räumte vor Gericht die Tat ein. Er sprach von Halluzinationen unmittelbar vor dem Angriff. So hätte er einen Vogel und ein Reh mit abgetrenntem Kopf gesehen. Auch seine Ehefrau sei ihm vor seinen Augen erschienen; sie habe „wie von einem Dämon besessen" ausgesehen, so Christian R.

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Zum Tod der Frau kam es in einem Wohnhaus in Saarbrücken-Bischmisheim. Foto: BeckerBredel.

Getrieben von Horrorgedanken hätte er in der Tatnacht keinen Schlaf finden können und den Entschluss gefasst, sich selbst das Leben zu nehmen. Sein Plan war offenbar so konkret, dass er seiner Familie sogar einen Zettel hinterließ: „Tut mir Leid. Ich liebe euch. Seid stark."

Kurz bevor er sich auf den Weg machte, um sich von einer Brücke zu stürzen, hätte er sich wieder gegen den Selbstmord entschieden. Er legte sich schließlich zu seiner Frau ins Bett; sie seien Arm in Arm eingeschlafen. Abermals plagten Christian R. Wahnvorstellungen, diesmal in einem Albtraum.

Christian R. wollte sich das Leben nehmen

Was dann genau passierte, daran kann sich der 40-Jährige laut eigener Aussage nur noch schemenhaft erinnern. Er wisse nur noch, wie er eine Axt nahm, und diese in Richtung seiner schlafenden Frau schwang. Als nächstes habe er die getroffene 34-Jährige zugedeckt. Im Badezimmer habe er die Axt dann gereinigt. Beim Blick in den Spiegel habe er dann erneut beschlossen, sich umzubringen.

Diesmal setzte er sich in seinen Wagen und fuhr in Richtung der Brücke. Auf dem Weg sei ihm klar geworden, „dass er vielleicht noch was für die Kinder machen" könne. Christian R. fuhr dann an eine Polizeidienststelle und ließ sich dort von Polizisten festnehmen.

Welche Rolle spielte Streit wegen Fahrlehrer?

Was war das Tatmotiv? Laut Staatsanwaltschaft könnte Eifersucht infrage kommen. Das Opfer habe drei Monate vor der Tat mit seinem Fahrlehrer geschrieben. Der Angeklagte habe seine Ehefrau daraufhin zur Rede gestellt. Bei einer Aussprache hätten sich beide dann entschieden, ihre 15-jährige Ehe weiterzuführen.

Wenige Tage vor dem tödlichen Angriff habe es offenbar wieder Kontakt zwischen Christian R.s Ehefrau und dem Fahrlehrer gegeben. Getroffen hätten sich beide aber abseits der Fahrstunden nie. Der Angeklagte habe von dem Kontakt mitbekommen, seine Frau darauf angesprochen - jedoch „keine richtige Antwort" bekommen, so Christian R.

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Der Mann ließ sich ohne Widerstand festnehmen. Foto: BeckerBredel.

Am Abend vor der Tat hätten beide eigentlich miteinander reden wollen, doch zu einem klärenden Gespräch sei es nicht gekommen. Christian R. war nach eigener Aussage allerdings nicht eifersüchtig, er sei „nur enttäuscht" von seiner Frau gewesen.

Bevor es zu den Problemen wegen des Fahrlehrers kam, sei es zwischen Christian R. und seiner Frau nie zu größeren Streitigkeiten gekommen. „Wir sind selten nicht zusammen eingeschlafen", schilderte der Angeklagte das Eheleben.

Angeklagter schwer depressiv

Der Industriemeister arbeitete für einen Automobilzulieferer im Saarland. Finanzielle Probleme hätte es in der siebenköpfigen Familie keine gegeben, Christian R. habe laut seiner Aussage neben der Familie und seiner Arbeit auch kaum ein anderes Leben gehabt.

In den kommenden drei Verhandlungstagen wird zu klären sein, welche Rolle die psychische Erkrankung des Angeklagten beim Ausführen der Tat spielte. Nach einem Bandscheibenvorfall im Jahr 2012 seien seine psychischen Probleme, die er schon seit seiner Kindheit habe, akuter geworden.

Christian R. habe sich seitdem auch in psychiatrischer Behandlung befunden. Seine Depression sei so stark gewesen, dass der Angeklagte seit etwas mehr als einem halben Jahr vor der Tat krankgeschrieben war. Außerdem nahm Christian R. ärztlich verschriebene Schmerzmittel und Aufputschmittel, auch kurz vor der Tat.

Der Prozess wird am 26. November fortgesetzt.

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Saarbrücken: Unfallverursacher flüchtet durch Rettungsgasse

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Eine Rettungsgasse in Saarbrücken nutzte ein Unfallverursacher zur Flucht. Symbolfoto: Holger Hollemann/dpa-Bildfunk.

Besonders dreist ist am Mittwochmorgen (7. November) in Saarbrücken ein Unfallverursacher geflüchtet. Laut Polizei ereignete sich gegen 8.00 Uhr ein Crash in der Abfahrt der A620 zur Malstatter Brücke.

Der Verursacher des Unfalls fuhr daraufhin durch die gebildete Rettungsgasse zwischen den Fahrstreifen hindurch. Dabei streifte er noch ein anderes Fahrzeug.

Bei dem Geflüchteten soll es sich laut Polizei um einen schwarzen Pkw mit französischem Kennzeichen gehandelt haben.

Die Polizei Saarbrücken bittet um Hinweise, Tel. (0681)9321233.

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Lotto-Fee Miriam Hannah aus Saarbrücken sagt in Todesfahrt-Prozess aus

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Miriam Hannah, Lotto-Fee bei "6 aus 49", sagte heute vor dem Landgericht Saarbrücken aus. Foto: Saartoto/Kerkrath

Lottofee Miriam Hannah sagte am Dienstag (6. November) im Berufungsverfahren ihrer Freundin Nicole F. vor dem Landgericht in Saarbrücken aus. 

Die Angeklagte F. war im August 2016 ungebremst in einen Stau auf der A620 gerast. Der 23-jährige Christopher Meinerzag stand mit seinem Kleinwagen am Stauende. Er wurde bei dem Unfall getötet, fünf weitere Personen wurden verletzt.

In erster Instanz war die Unfallverursacherin vom Amtsgericht in Völklingen wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden. Das Strafmaß lag bei einer Bewährungsstrafe von einem Jahr, drei Monaten Fahrverbot und 10.000 Euro Geldstrafe. Nicole F. fand die Strafe zu hoch. Sie legte Berufung ein.

Am ersten Verhandlungstag sagte die Angeklagte nicht aus. Stattdessen wurde ihre Freundin Miriam Hannah, zu der die Fahrerin am Tag des Unfalls unterwegs war, befragt. Sie sagte aus, dass die Unfallverursacherin sie nach dem Zusammenstoß noch von der Autobahn aus angerufen habe und in den Tagen danach bei ihr zu Hause gewesen sei. Dabei habe Nicole F. der Lotto-Fee immer wieder gesagt, dass sie sich an nichts erinnern könne. Das berichtet die „Bild". Laut dem Blatt musste die Zeugin jedoch zuvor vom Richter ermahnt und auf ihre Wahrheitsverpflichtung hingewiesen werden. 

Die Angeklagte ließ über ihren Anwalt erklären, dass ihr der Unfall Leid tue. Zwar sei nicht zu leugnen, dass Nicole F. den Unfall verursacht habe, jedoch könne sich die Angeklagte nicht erinnern. Das berichtet der „SR". In der ärztlichen Behandlung, in die sich die 42-Jährige nach dem Unglück begab, kam der Verdacht auf Epilepsie auf.

Laut Verteidigung könne ein Krampfanfall unmittelbar vor dem Crash die Ursache dafür sein, dass Nicole nicht bremste und mit bis zu 100 Stundenkilometer in den Stau raste. Laut „SR" sind die Eltern des jungen Mannes sowie die Staatsanwaltschaft von diesen Aussagen nicht überzeugt. Für sie seien die Aussagen nur Ausflüchte.  

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St. Ingbert: Polizei nimmt Drogendealer nach Hausdurchsuchung fest

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Einer der beiden Beschuldigten (Mitte) wird in Saarbrücken dem Haftrichter vorgeführt. In Begleitung (links sowie rechts): Zivilbeamte. Foto: Brandon Lee Posse

Am Mittwochmorgen nahm die Polizei zwei Personen im Rahmen von Hausdurchsuchungen fest. Die Verdächtigen wurden unter anderem in der Pfarrgasse in St. Ingbert  aufgegriffen, bei denen das Einsatzkommando erhebliche Mengen an Drogen fand. 

Wie die „SZ" berichtet, hängt der Einsatz laut Staatsanwaltschaft mit Ermittlungen wegen Handels mit Betäubungsmitteln in größerer Menge zusammen. In drei Ermittlungsverfahren wurden insgesamt fünf Objekte durchsucht, die in Zusammenhang mit drei verdächtigen Personen stehen. 

Bei den Durchsuchungen wurden laut „SZ" insgesamt 275 Gramm Haschisch, 200 Gramm Amphetamine, 20 Gramm Methamphetamin (auch bekannt als Crystal Meth) und zwei Kilogramm Marihuana gefunden und sichergestellt. 

Auch das Haus in der Pfarrgasse nahe dem Messgässchen wurde durchsucht. Dabei wurde eine Person festgenommen. Ein zweiter Beschuldigter wurde in Saarlouis aufgegriffen. Während gegen diesen bereits ein Haftbefehl vorlag, soll er im Fall der Person aus St. Ingbert noch beantragt werden.

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Unfall mit Fahrerflucht am Eschberg - Polizei richtet Ermittlungsgruppe ein

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An dieser Stelle auf dem Saarbrücker Eschberg kam es zu dem schweren Unfall. Foto: BeckerBredel

Nachdem am vergangenen Samstagabend ein Mann mit seinem Auto in einen Fußgänger fuhr und nach dem Unfall flüchtete, richtet die Polizei nun eine Ermittlungsgruppe ein.

Der Unfall mit Fahrerflucht ereignete sich gegen 21.15 Uhr in der Breslauer Straße am Eschberg in Saarbrücken. Das Fahrzeug hatte den 55-jährigen Mann erfasst, als dieser auf einem Fußgängerüberweg die Straße überquerte. Der Unfallverursacher flüchtete weiter in Richtung Mainzer Straße. Durch den Aufprall zog sich der Fußgänger schwere Verletzungen zu. 

Bei dem Fahrzeug soll es sich nach ersten Erkenntnissen um einen hellen, möglicherweise weißen oder silbernen PKW oder Kombi handeln. Vermutlich trägt das Auto ein Völklinger oder Neunkircher Kennzeichen. Die Polizei untersucht derzeit sichergestellte Fahrzeugteile und die Kleidung des Unfallopfers. So sollen weitere Erkenntnisse über das Unfallfahrzeug hergeleitet werden.

Der PKW ist durch den Aufprall wahrscheinlich im Frontbereich beschädigt. Die Polizei vermutet, dass die Windschutzscheibe des Autos so starke Schäden aufweist, dass es nicht mehr benutzbar ist oder zur Reparatur gebracht werden muss. Anhand von Zeugenaussagen wird zudem ein Phantombild des Fahrers gefertigt. 

Die Polizei hofft auf die Mithilfe der Bevölkerung. Sachdienliche Hinweise zum beschädigten Fahrzeug oder dem Unfallverursacher nimmt die Polizeiinspektion Saarbrücken Stadt unter der Rufnummer 0681/9321-230 entgegen. Aber auch jede andere Dienststelle kann kontaktiert werden. 

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Saarbrücken: Immer mehr Bürger machen Jagd auf Falschparker

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Immer mehr Bürger machen selbst Jagd auf Falschparker. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Fredrik von Erichsen

Falschparker sind längst nicht nur der Stadtverwaltung ein Dorn im Auge. Auch Anwohner jagen Autos, die unberechtigterweise in Halteverboten und Co. stehen. Dass dabei immer mehr Privatpersonen gegen Falschparker vorgehen, belegen aktuelle Zahlen.

Wie aus einem Bericht des „Saarländischen Rundfunks“ (SR) hervorgeht, stieg die Zahl der Privatanzeigen innerhalb weniger Jahre um mehr als 200 Prozent (2013: 820 Anzeigen / 2017: 2.577 Anzeigen). Bis zum 31. Oktober dieses Jahres habe die Stadt bereits 2.283 Anzeigen von Bürgern registriert.

Ein Grund für die Zunahme: die Digitalisierung, so „SR“. Über die städtische Internetseite kann man beispielsweise ein simples Formular ausfüllen und per Mail weiterleiten. Noch einfacher funktioniert das Ganze mit der Saarbrücken-App. Denn der integrierte „Mängelreporter“ ist darauf ausgelegt, schnell und unkompliziert Beschwerden zu melden.

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Massencrash am Autobahnkreuz Saarbrücken: Mehrere Personen verletzt

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Symbolfoto: BeckerBredel

Massencrash auf der A 1 in Fahrtrichtung Neunkirchen: Am Dienstagmorgen fuhr zunächst eine 55-Jährige in das Ende eines Rückstaus; krachte dort in ein Auto mit zwei Insassen. Durch den Zusammenprall wurde dieses Fahrzeug wiederum auf ein weiteres Auto geschoben, das ein 41 Jahre alter Mann fuhr.

Nur kurz nach dem Vorfall ereignete sich eine weitere Kollision - an genau der gleichen Stelle. Ein 50-jähriger Mann krachte mit seinem LKW in die bereits verunfallten Fahrzeuge. Dabei erlitten drei Verkehrsteilnehmer leichte Verletzungen.

Schwer verletzt wurde hingegen eine 22-Jährige, die als Beifahrerin in dem PKW saß, der zunächst auf den Wagen des 41-Jährigen auffuhr. Auf SOL.DE-Nachfrage bestätigte die Polizei, dass es bei der jungen Frau zu einer Fraktur im Brustbereich kam.

Der Gesamtschaden des Unfalls beträgt etwa 35.000 Euro. Für einige Stunden kam es zu Verzögerungen im Verkehr.

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