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Bockbierfest 2018 in Homburg: Alle Infos, Programm, Eintritt und Anfahrt

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Das Bockbierfest 2018 der Karlsberg Brauerei findet am Wochenende in Homburg statt. Foto: Chris Schäfer/SOL.DE

Das Karlsberg Bockbierfest: Termin, Eintritt und Programm

Die Karlsberg Brauerei feiert am Samstag, dem 10. November 2018, zum 36. Mal das Bockbierfest. Im Baubetriebshof Homburg wird bei dieser Gelegenheit die Wintersaison eröffnet. Das Karlsberg Bock wurde in diesem Jahr im Rahmen der World Beer Awards zum besten Bockbier Deutschlands ernannt. Und auch beim Craft Beer Award erhielt es die Auszeichnung „Bestes Bockbier des Wettbewerbs“.

Einlass ist schon um 9:00 Uhr morgens, offizieller Fassanstich um 11:00. Dr. Richard Weber und Christian Weber eröffnen gemeinsam mit der Bierkönigin Denise I. und der Bierprinzessin Natalie I. das Fest. Bis 17.30 Uhr gibt es dann Musik, Feierstimmung und vor allem Bockbier satt.

Musikalisch wird das Fest von der Party-Liveband „Firma Holunder" begleitet. Von 11.00 bis 17.00 Uhr legt außerdem das DJ-Team Jonas und Phil feiertaugliche Musik auf. Die Getränkepreise bleiben laut Veranstalter auf dem Vorjahresniveau. Natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Passend zum Bockbier tischt die Brauerei deftige Speisen auf.

Der Eintritt ist frei. Jugendliche unter 16 Jahren werden jedoch nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten zum Fest eingelassen. 

Parken und Anfahrt mit Bus und Bahn

Der Baubetriebshof liegt Am Hochrech 1 in Homburg. Die Parkplätze an der Halle sind stark beschränkt. Da das Fest bereits um 9 Uhr beginnt, sollte, wer unbedingt mit dem Auto kommen möchte dementsprechend früh dran sein. Die Karlsberg Brauerei empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Nicht nur aufgrund der Parksituation, sondern auch, da bei einem Bierfest naturgemäß Alkohol getrunken wird.

Der Hauptbahnhof ist nur 300 Meter vom Baubetriebshof entfernt. Eine Anreise mit dem Zug ist dementsprechend unkompliziert. Von Saarbrücken aus dauert die Fahrt mit der Bahn etwa 30 Minuten. Aber auch Taxis stehen zur Verfügung. Daher kann das Auto getrost zu Hause bleiben. Die Brauerei appelliert an die Besucher sich nicht unter Alkoholeinfluss ans Steuer zu setzen. Don't Drink and Drive!

Bilder und Impressionen vom Bockbierfest

Bockbierfest 2017 I, Samstag 11. November 
Bockbierfest 2017 II, Samstag 11. November
Bockbierfest 2016, Samstag, 12. November

In aller Kürze: Das Bockbierfest findet am Samstag, dem 10. November 2018 von 9:00 bis 17:30 im Baubetriebshof am Hochrech 1 in Homburg statt. Der Eintritt ist kostenlos.

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dpa/lrs

Tödlicher Sturz in die Saar: Das sagen die Augenzeugen vor Gericht

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Nicola G. ist wegen Totschlags angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, im April 2018 einen 16-Jährigen in Saarbrücken erst bewusstlos geschlagen und dann in die Saar geworfen zu haben. Das Opfer starb wenige Stunden später. Foto: BeckerBredel

Im Totschlags-Prozess gegen Nicola G. (18), der Aftab H. (16) bewusstlos geschlagen und in die Saar geworfen haben soll, haben am Donnerstag (8. November) mehrere Zeugen die Vorwürfe der Anklage bestätigt.

Eine 28-Jährige gab an, das Opfer sei nach einer Schlägerei von dem Täter in Saarbrücken Richtung Fluss geschleppt und dann von ihm „mutwillig hineingeschmissen" worden. „Das war kein Versehen, das war volle Absicht, mit vollem Bewusstsein", berichtete sie.

Ein anderer Augenzeuge, der vergeblich versucht hatte, das Opfer aus dem Wasser zu retten, hatte beobachtet, wie der 16-Jährige ohne jede Bewegung untergegangen sei.

Der Angeklagte hat sich bislang nicht geäußert. Das Opfer war wenige Stunden nach dem Vorfall im April an Sauerstoffmangelversorgung des Gehirns gestorben.

Am Nachmittag werden weitere Zeugenaussagen und eventuell die Plädoyers erwartet. Ein Urteil könnte am Montag fallen.

Tödlicher Sturz in die Saar: Alle bisherigen Artikel zum Thema

17. Oktober: Opfer in die Saar geworfen: So lief der erste Prozesstag im Fall Nicola G.
16. Oktober:
Opfer bewusstlos geschlagen und in die Saar geworfen: Prozess gegen Nicola G. beginnt
29. Juni:
Tödlicher Sturz in die Saar: Anklage gegen Tatverdächtigen G. (18)
30. April: Tod in der Saar: Bekannte von Aftab H. (16) hoffen mit Plakat-Aktion auf Hinweise
27. April: Tod in der Saar: Passanten wollten Aftab H. (16) noch retten
26. April:
Nach tödlichem Sturz in die Saar: Tatverdächtiger wird massiv bedroht
25. April: Tödlicher Sturz in die Saar: Tatverdächtiger schweigt
24. April: Tödlicher Sturz in die Saar: Es ging um Drogen
24. April: Tödlicher Sturz in die Saar: Handelte der Tatverdächtige (18) aus Notwehr?
24. April: Jugendlicher stirbt nach Sturz in die Saar
23. April: Mann fällt bei Schlägerei an Wilhelm-Heinrich-Brücke in Saarbrücken in die Saar - Großeinsatz

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Zehn gute Gründe, den Meister zu machen

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Foto: Jennifer Weyland

1. Besser werden

Gewinnen Sie Kompetenz und persönliche Qualifikation! Wer seinen Meister macht, erweitert seine Fähigkeiten und erwirbt einen wichtigen Vorsprung an Wissen und Können. So sind Handwerksmeisterinnen und –meister für die wachsenden Anforderungen des regionalen und globalen Marktes bestens gerüstet.

2. Selbstständig machen

Führen Sie Ihren Betrieb in eine sichere Zukunft! Meisterinnen und Meister haben beste Voraussetzungen für eine Firmengründung oder die Übernahme eines bestehenden Betriebs. Sie können individuell entwickelte Produkte und Dienstleistungen anbieten und haben gelernt, einen Betrieb erfolgreich zu führen.

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Foto: Jennifer Weyland

3. Kunden gewinnen

Profitieren Sie vom positiven Image des Meisterbriefes! Er ist und bleibt ein wichtiges Markenzeichen für Qualität, auf das die Kunden vertrauen. Und weil diese wissen, dass sie bei Ihnen als Meisterin oder Meister qualitativ hochwertige Arbeit und professionellen Service erhalten, kommen sie immer wieder gerne auf Sie zu.

4. Existenz sichern

Etablieren Sie sich erfolgreich am Markt! Ob in der Selbstständigkeit oder als Führungskraft fest angestellt – als Meisterin oder Meister Ihres Handwerks lernen Sie, Ihre Zukunft dauerhaft zu sichern. So senken Sie nachhaltig Ihr Insolvenzrisiko und schützen sich vor Arbeitslosigkeit.

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Foto: Jennifer Weyland

5. Karriere machen

Nutzen Sie interessante Aufstiegsmöglichkeiten! Auch als Angestellter können Sie als Meisterin oder Meister eine Führungsposition übernehmen. Mit Ihrem Know-how sind Sie für Ihre Mitarbeiter eine Autorität. Sie tragen Verantwortung und treffen richtungsweisende Entscheidungen.

6. Einkommen verbessern

Steigern Sie den Wert Ihrer Arbeit! Wer besser verdienen möchte, braucht den Meisterbrief. Er steht für qualitativ hochwertige Arbeit, die auch finanziell von Ihren Kunden oder Ihrem Arbeitgeber anerkannt wird. So zahlt sich die Investition in Ihre Ausbildung schnell wieder aus.

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Foto: Jennifer Weyland

7. Nachwuchs ausbilden

Fördern Sie die Entwicklung des Unternehmens! Wer seine Fähigkeiten weitergibt, braucht sich wegen des Fachkräftemangels keine Sorgen zu machen. Denn aus qualifizierten und leistungsfähigen Auszubildenden werden motivierte Mitarbeiter, auf die Sie sich auch beim Ausbau Ihres Unternehmens verlassen können.

8. Anerkennung genießen

Seien Sie stolz auf Ihre Leistung. Flexibilität, Ausdauer, Motivation – für das alles steht der Meisterbrief. Wer diese herausragende Qualifikation geschafft hat, hat allen Grund, zufrieden mit sich zu sein. Der Meisterbrief ist auch gesellschaftlich hoch angesehen – und das nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.

10 gute Gründe, den Meister zu machen

9. Studium beginnen

Mit dem Meistertitel direkt durchstarten! Durch Ihre erworbene Qualifikation steht Ihnen als Meisterin oder Meister bundesweit der Weg an Universitäten, Hochschulen oder Fachhochschulen offen – und das ganz ohne jede zusätzliche Prüfung.

10. Und Ihr persönlicher Grund

… zählt am meisten. Neben all diesen guten Gründen gibt es sicher noch einen ganz besonderen, den nur Sie kennen: Ihr eigener guter Grund. Und der ist oft die stärkste Motivation auf dem Weg zum Meisterbrief.

Kontakt:

Markus Becker
Tel.: 0681 5809-130
m.becker@hwk-saarland.de
www.smts-saarland.de

www.hwk-saarland.de/wegzummeister

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Saarländerin Jennifer Haben („Beyond the Black“) bei TV-Show „Sing meinen Song“ dabei

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Bei der kommenden Staffel von „Sing meinen Song“ mit von der Partie: Jennifer Haben. Foto: dpa-Bildfunk/Axel Heimken

Jennifer Haben ist Sängerin und kommt aus Remmesweiler, einem Stadtteil von St. Wendel. Doch nicht nur das: Ihre Stimme ist in der erfolgreichen Metal-Band „Beyond the Black“ zu hören. Erreicht hat die Gruppe um die 23-jährige Frontfrau schon so einiges. Zum Beispiel einen Plattendeal, Konzerte auf der ganzen Welt und die Veröffentlichung dreier Studioalben.

Den nächsten Schritt der Karriereleiter erklimmt Haben allerdings alleine. Denn die Sängerin ist bei der sechsten Staffel der TV-Sendung „Sing meinen Song“ dabei - neben Stars wie Michael Patrick Kelly, Vincent Weiss oder auch Jeanette Biedermann.

Der „SZ“ verriet die 23-Jährige, dass sie extrem stolz sei, an der Sendung teilzunehmen. Insbesondere, da sie ja aus dem Metal komme, einer Musikrichtung, die bisher nur teilweise im Mainstream vertreten ist. Bei „Sing meinen Song" war die Musikrichtung bisher nie ein Thema.

Auf die künftigen TV-Kollegen sei sie schon getroffen, sagte die Sängerin der „SZ". In Berlin habe man sich über potentielle Songs ausgetauscht. Die Dreharbeiten für die Sendung beginnen im Frühjahr 2019. Dann geht's nach Südafrika, um ihre eigenen Lieder, die von Michael Patrick Kelly, Jeanette Biedermann und Co. neu zu interpretieren.

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Saarlands Straßen gehören zu den gefährlichsten in Deutschland

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Im 2017 verloren 43 Menschen ihr Leben auf saarländischen Straßen. Diese Unfallsäule bei Eppelborn war 2014 die meistgenutzte in ganz Deutschland. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Das Saarland hat in einer aktuellen Studie zum Thema Verkehrssicherheit besonders schlechte Noten bekommen. Laut dem „Bundesländer­index Mobilität und Umwelt" seien nur die Straßen in Schleswig-Holstein noch unsicherer.

Die Analyse wurde vom Verband „Allianz pro Schiene" zusammen mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland erstellt.

2012 hatte es pro einer Million Einwohner noch 37 Verkehrstote im Saarland gegeben, 2017 waren es 43. „Dramatisch" nennt Dirk Flege, Geschäftsführer der „Allianz pro Schiene“, die Zahlen in der „SZ".

Auch bei den Themen Lärmminderung und Flächenverbrauch schnitt das Saarland nicht viel besser ab. Hierzulande seien 4,8 Prozent der Einwohner von Verkehrslärm betroffen, eine konkretes Ziel zur Minderung fehle laut Studie.

Positiv hervor hob die Studie die Themen Klimaschutz und Luftqualität im saarländischen Verkehr hervor. So gibt es hierzulande den zweitniedrigsten CO2-Austoß (1,8 Tonnen pro Einwohner) und eine geringe Feinstaubbelastung.

Markus Tressel, Bundestagsabgeordneter der Grünen, bezeichnete die Analyse laut „SZ" als ein „Armutszeugnis für die Saar-Groko“. Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) sagte, beim Thema Verkehrssicherheit müsse man noch „anziehen". Das Thema stehe allerdings auf der Prioritätenliste ganz oben. Rehlinger freute sich laut „SZ", dass das Saarland beim Thema Luftqualität und Klimaschutz „auf dem richtigen Weg" sei.

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Zoo Neunkirchen: Peta kritisiert Gutachten zu Pavianen

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Aufnahmen aus dem Gehege der Paviane. Screenshots: Facebook/Tierbefreiungsoffensive Saar e.V.

Artgerechte Tierhaltung oder doch lebensunwürdige Zustände? Die Debatte um die Haltung der Paviane im Neunkircher Zoo schlägt seit April dieses Jahres hohe Wellen. Auslöser der Diskussion war ein anonymer Besucher-Bericht.

Ob tatsächlich gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wurde, sollte daher ein Gutachten klären. Den Auftrag dazu vergab das Umweltministerium an Gutachter Franz-Josef Kaup. Und der attestierte, dass sich die Tiere unter anderem in einem „guten Pflege- und Ernährungszustand" befänden und „normales Verhalten" aufweisen würden. Darüber hinaus riet Kaup dazu, das Innengehege zu vergrößern sowie die Geburten- und Gesundheitskontrolle besser zu beachten.

Nun meldeten sich allerdings die Tierschützer von Peta zu Wort. Wie aus einem Bericht der „SZ" hervorgeht, bezeichnete die Organisation die Einschätzung Kaups als „Gefälligkeitsgutachten". Denn der Primatenforscher sei bis 2017 als Leiter der Abteilung Infektionspathologie am Deutschen Primatenzentrum in Göttingen tätig gewesen. Dort hätte er, so Peta, Tierversuche an Affen verantwortet. Und genau aus diesem Grund sei Kaup im Falle des Neunkircher Gutachtens ungeeignet.

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Initiative gegen Sauftourismus im Nauwieser Viertel sammelt Unterschriften

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Das Bermuda-Dreieck zwischen den Kneipen „Fleur de Biere", „Kurze Eck" und „Mono" beim Nauwieser Viertel Fest. Foto: Nico Schneider/SOL.DE

Das Nauwieser Viertel in Saarbrücken war in diesem Jahr stärker in der Diskussion und Kritik als je zuvor. Lärm und Müll durch Kneipengänger störten die Anwohner so sehr, dass die Stadt handeln musste. 

Seither hat sich einiges getan - beginnend mit einer Plakatkampagne für mehr Rücksichtnahme, der Aufforderung, nach Mitternacht nicht mehr mit Getränken vor die Tür zu gehen, bis hin zu Türstehern und Ruhebewahrern. Doch offenbar waren all diese Maßnahmen noch nicht genug, um die Ruhe zu gewährleisten, die die Anwohner sich wünschen. 

Initiative: „Mein! Dein? Unser Viertel!?"

Die Maßnahmen von Stadt, Wirten und Ordnungsamt seien zwar lobenswert, aber die neugegründete Initiative „Mein! Dein? Unser Viertel!?" befürchtet, dass nach einigen Wochen alles wieder läuft wie zuvor. Darum hat die Gruppe Unterschriften gesammelt und Bürgermeister Ralf Latz übergeben. 502 Autogramme sind laut „SZ" zusammengekommen. Aber wofür eigentlich?

Die Anwohner wünschen sich einen rücksichtsvollen Umgang im Viertel. Das heißt: Es müsse möglich sein, nachts Ruhe zu haben. Der „Sauftourismus" müsse aufhören. Man wolle die Menschen, die bis in die späte Nacht auf der Straße stehen und Lärm machen, nicht kriminalisieren, aber man müsse ein Viertel gestalten, in dem man aufeinander Acht gibt. 

Wohngebiet, nicht Kneipenviertel

Der Initiative ist es wichtig, zu betonen, dass es sich bei den Mitgliedern „nicht um ein paar Querulanten" handelt, die anderen ihren Spaß nicht gönnen. „Wir sind nicht die, als die uns andere immer mal wieder darstellen: die, die mit dem Kissen an der Fensterbank lehnen und den anderen sagen, was sie tun dürfen und was nicht“, so die Gruppe laut „SZ".  Die Initiative sei vielmehr aus der Not der Menschen entstanden.

„Wir sind ein anderes Wohngebiet als der St. Johanner Markt. Wir sind ein Wohngebiet mit Bestandsschutz für Kneipen, nicht ein Kneipenviertel mit Bestandsschutz für Menschen“, so die Initiative. Die Situation habe inzwischen nichts mehr mit einem Szeneviertel zu tun, sondern gleiche einem Belagerungszustand. Das Nauwieser Viertel sei kein Partyviertel, in dem auch Menschen leben, sondern ein Wohnviertel mit vielen Kneipen.

Wer sich für die Initiative interessiert, kann sich per Mail bei meindeinunserviertel@t-online.de informieren.

Ärger im Nauwieser Viertel: Ein Überblick 

30.07.2018: Nauwieser Viertel Saarbrücken: Türsteher und Passierscheine im „Bermudadreieck"
12.07.2018: Ärger im Nauwieser Viertel Saarbrücken: „Ruf des Innenministeriums ist absurd"
12.07.2018: Streit um Feierei im Nauwieser Viertel in Saarbrücken - So geht es nun weiter
11.07.2018: Streit um Feierei im Nauwieser Viertel in Saarbrücken - So reagiert Bürgermeister Latz
05.07.2018: Nauwieser Viertel Saarbrücken: Streit um nächtliche Feierei - Anwohner wollen klagen
10.08.2018 Nauwieser Viertel Saarbrücken: Lösung für „Dauer-Party-Problem" gefunden?
12.09.2018 Gibt es bald Nachtwächter im Nauwieser Viertel?
26.10.2018 „Ruhebewahrer" sollen jetzt im Nauwieser Viertel für Ordnung sorgen

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dpa/lrs

Gymnasiallehrer kritisieren Schreibenlernen in der Grundschule

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Gymnasiallehrer sorgen sich ums Schreibenlernen in der Grundschule. Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa-Bildfunk.

Lehrer an den Gymnasien in Rheinland-Pfalz sehen sich nach Darstellung ihres Verbands zunehmend mit Versäumnissen konfrontiert, die sie auf das Schreibenlernen in der Grundschule zurückführen. „Wir müssen Defizite aufarbeiten", sagt die Vorsitzende des Philologenverbands Rheinland-Pfalz, Cornelia Schwartz.

Dies zeige sich etwa darin, dass es inzwischen an der Mehrzahl der Gymnasien eine Rechtschreib-AG gebe. Damit bleibe Lehrern wie Schülern weniger Raum für andere Arbeitsgruppen.

„Die Kinder lernen nicht mehr, die Buchstaben zu schreiben, sondern zu malen", kritisierte Schwartz in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur und zeigt als Beispiel eine Schüler-Handschrift mit etlichen Rechtschreibfehlern. „Dass Substantive klein geschrieben werden, hatten wir früher nicht. Das hat sich in den letzten Jahren drastisch gewandelt."

„Schreiben nach Gehör"

Der Philologenverband plädiert dafür, Buchstaben wie in der „Fibel-Methode" vorgesehen Schritt für Schritt einzuführen und zunächst einfache Wörter einzuüben. „Insbesondere für Kinder mit Migrationshintergrund ist das Lernen nach der Fibel ideal, weil es sehr strukturiert vom Einfachen zum Komplexen voranschreitet", sagt Schwartz.

Das allerdings findet nach Angaben des Bildungsministeriums zum überwiegenden Teil auch so statt: „Im letzten Schuljahr haben von 962 Grundschulen 948 mit Fibeln gearbeitet", sagte Ministerin Stefanie Hubig (SPD) im September in einer Aktuellen Stunde des Landtags. „In diesen Fibeln gibt es auch Anlauttabellen."

Diese sind Teil eines Konzepts, das ursprünglich für das Lesenlernen entwickelt wurde, landläufig aber als „Schreiben nach Gehör" bezeichnet wird: Den gehörten Lauten eines Worts werden mit Hilfe der Anlauttabelle die entsprechenden Buchstabenformen zugewiesen.

Nur an 14 Grundschulen in Rheinland-Pfalz werde diese Methode des lautorientierten Schreibens im ersten und zweiten Schuljahr überwiegend praktiziert, sagte Hubig. Sie plädierte dafür, Lehrern so viel Vertrauen zu geben, beim Schreibenlernen verantwortungsvoll mit einem Methodenmix umgehen zu können.

Es sei nicht allein das „Schreiben nach Gehör", das für die festgestellten Rechtschreibprobleme verantwortlich gemacht werde, sagt Schwartz. „Aber es ist ein Element, das wir unter die Lupe nehmen müssen." Defizite in der Rechtschreibung ließen sich in allen Fächern feststellen - „das zieht sich durch bis in die Oberstufe". Am wenigsten machten sich die Probleme im Fremdsprachenunterricht bemerkbar, der meist erst in der Sekundarstufe einsetze.

Schreibweisen in Social Media ein Problem?

Der Verband Reale Bildung (VRB) als Interessenvertretung der Lehrkräfte an den Realschulen plus sieht den Grund für nachlassende Rechtschreibleistungen eher in allgemeinen Entwicklungen der Mediennutzung. „Wenn man sieht, wie Erwachsene schreiben, muss man eine negative Vorbildfunktion annehmen", sagt VRB-Landessprecher Bernd Karst und verweist auf verbreitete schlampige Schreibweisen in der Social-Media-Nutzung. „Auch deswegen brauchen wir mehr Deutschunterricht in der Stundentafel."

Eine Studie des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) ergab im Oktober 2017, dass 23,4 Prozent der Viertklässler in Rheinland-Pfalz nicht den Mindeststandard der Rechtschreibung erreichen, etwas über dem Bundesdurchschnitt von 22,1 Prozent. Daraufhin wurden nach Angaben des Bildungsministeriums in Mainz mehrere Maßnahmen auf den Weg gebracht. Dazu gehören Musteraufgaben für Deutsch, die den Anforderungen der IQB-Studie entsprechen, das Programm „Lesen macht stark" und ein verbindlicher Grundwortschatz, der im kommenden Schuljahr eingeführt werden soll.

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dpa/lrs

Saarbrücken: Opfer bewusstlos in die Saar geworfen - Prozess könnte heute zu Ende gehen

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Der 18-jährige Tatverdächtige Nicola G. (links) aus Saarbrücken muss sich vor der Jugendkammer des Landgerichts verantworten. Foto: BeckerBredel.

Der Totschlags-Prozess gegen den 18-jährigen Nicola G., der Aftab H. (16) in Saarbrücken bewusstlos geschlagen und in die Saar geworfen haben soll, steuert auf das Ende zu.

Am heutigen Donnerstag werden vor dem Landgericht Saarbrücken zwei Zeugenaussagen und eventuell noch die Plädoyers erwartet. Nach Auskunft einer Gerichtssprecherin könnte ein weiterer Termin am Montag (12.11.) nicht mehr gebraucht werden, dann könnte auch das Urteil bereits heute verkündet werden.

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Rettungstaucher zogen Aftab H. noch aus der Saar. Foto: BeckerBredel.

Der Angeklagte hatte sich zum Prozessauftakt nicht zu den Vorwürfen geäußert. Das Opfer war wenige Stunden nach dem Vorfall im April 2018 an Sauerstoffmangel im Gehirn gestorben.

Laut Anklage war der Jugendliche zusammen mit einem Freund auf eine Gruppe rund um den Angeklagten getroffen. Dort habe es eine Schlägerei um Drogen gegeben, weil der Freund das gewünschte Haschisch nicht bezahlen konnte.

Der Angeklagte soll den 16-jährigen, der den Streit schlichten wollte, bewusstlos geschlagen, über den Boden geschleift und ins Wasser geworfen haben. Das Opfer sei sofort untergegangen und habe erst eine halbe Stunde später geborgen werden können.

Tödlicher Sturz in die Saar: Alle bisherigen Artikel zum Thema

17. Oktober: Opfer in die Saar geworfen: So lief der erste Prozesstag im Fall Nicola G.
16. Oktober:
Opfer bewusstlos geschlagen und in die Saar geworfen: Prozess gegen Nicola G. beginnt
29. Juni:
Tödlicher Sturz in die Saar: Anklage gegen Tatverdächtigen G. (18)
30. April: Tod in der Saar: Bekannte von Aftab H. (16) hoffen mit Plakat-Aktion auf Hinweise
27. April: Tod in der Saar: Passanten wollten Aftab H. (16) noch retten
26. April:
Nach tödlichem Sturz in die Saar: Tatverdächtiger wird massiv bedroht
25. April: Tödlicher Sturz in die Saar: Tatverdächtiger schweigt
24. April: Tödlicher Sturz in die Saar: Es ging um Drogen
24. April: Tödlicher Sturz in die Saar: Handelte der Tatverdächtige (18) aus Notwehr?
24. April: Jugendlicher stirbt nach Sturz in die Saar
23. April: Mann fällt bei Schlägerei an Wilhelm-Heinrich-Brücke in Saarbrücken in die Saar - Großeinsatz

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A6 bei Neunkirchen: Großer Stau nach Unfall

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Auf der A6 kam es bei Neunkirchen zu einem Unfall. Hier staut sich der Verkehr. Symbolfoto.

Auf der Autobahn 6 Metz/Saarbrücken Richtung Kaiserslautern hat es am Donnerstagmorgen (8. November) gekracht. Laut Polizei kam es gegen 8.00 Uhr zwischen dem Kreuz Neunkirchen und Homburg zu einem Unfall.

Dort hatte sich anschließend ein großer Stau gebildet; Autofahrer mussten mit Verzögerungen von teilweise einer Stunde rechnen. Mittlerweile ist die Strecke wieder frei.

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Hund reißt mehrere Rehe bei Überherrn

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Mindestens vier tote Rehe sind in Überherrn gefunden worden. Symbolfoto: Wolfgang Kumm/dpa-Bildfunk.

Ein Hund hat im Jagdbezirk Felsberg mindestens vier Rehe gerissen. Das berichtet die „SZ".

Demnach kam es bereits seit August zu den Angriffen auf das Wild. Die Tiere seien in der Nähe der land- und forstwirtschaftlichen Wege am Sportplatz Unterfelsberg gefunden worden, berichtet das Blatt.

Die Polizei bittet jetzt nach Hinweisen auf freilaufende und jagende Hunde in diesem Bereich: Tel. (06898)2020.

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